Unsere Haus-Postille 03 / 2018


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Ja, wir sind gerade etwas schreibfaul, wir brauchen unsere Pfoten für andere, ganz wichtige Sachen … Da ist das Loch im Gartenboden – wir heben einen Golfplatz aus …

Und da ist für Andrea die Nähmaschine – wir fahren in Kürze zu einem Cairn-Treffen, und Andrea hat wohl Angst, sie könnte uns in der Masse aus den Augen verlieren …

 

Ja, und es sind auch die Stricknadeln, der Fotoapparat – und son‘ bisschen Haushalt, damit: zu wenig Zeit für die Tasten.  Im Haushalt muss Andrea nun in diesen Tagen etwas nachsitzen. Vor ein paar Tagen – Meldung unserer Waschmaschine: *rien ne va plus* … Für Andrea. Nicht für Jörg – der hat gestern in die Hände gespuckt (Selbsterhaltungstrieb Leute – er will ja auch saubere Wäsche haben) und die Zangen angesetzt,

nachdem klar war, wo der Fehler lag, nämlich da:

Klarer Fall von Wasserzulaufschlauch geplatzt … Muss dem harten Wasser geschuldet sein. Die Maschine hat nun auch schon ein paar Jahre auf der Trommel, die Einspüllöcher waren im Laufe der Zeit langsam dicht  und dichter geworden …

Nun muss der Druck auf den Schlauch zu hoch gewesen sein …

Seit gestern läuft’s hier aber wieder wie geschmiert …


Wir sind auch nicht zu kurz gekommen – wir waren gestern herrlich laufen und baden (Elisabeth) und schwimmen (Valentina). Ausgepowert ging’s nach Hause.

Eis  zum Kaffee … für Andrea und Jörg … Eiswaffeln dazu – für mich auch …

Betteln kann ich …


Elisabeth hat’s damit nicht so – sie zog es vor, sich die Sonne auf den Pelz brennen zu lassen.

Wintergarten, Südseite … mehr brauchen wir dazu ja wohl nicht sagen …

Zum Abkühlen ging’s nochmal in den Garten …


Heute haben wir keine Wünsche. Gut so – das Wetter ist mies … Andrea: prima – Zeit, eine „Nusspotitze“ zu backen (Hefeteig/-rolle, Nussfülle … so wie Andrea das von ihrer österreichischen Schwiegermutter kannte) …

Euch allen frohe Ostern !

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Viele Grüße vom See

Eure

 

 

Unsere Haus-Postille 02 / 2018


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So … *weg-isser-unser-Jörg* … Mit 50 Minuten Verspätung ging’s für die 3 Sportler (Jörg und seine beiden Skiläufer-Freunde) vom Hof. Jörg sah schon ein Mittagessen vor sich stehen, Freund Erwin: das könne er sich bei seiner Trödelei abschminken …


Das hier was nicht stimmt, haben wir früh bemerkt – wir mögen diese „merkwürdigen Aktivitäten“ (Packwahn) gar nicht …

Und es war wie immer …

Bis unser Jörg endlich all sein Geraffel zusammen hatte … (Tasche zu groß, Tasche zu klein … )

Und dann fehlten noch so überlebenswichtige Dinge wie Zeitschriften, Kabelagen und Räucherstäbchen (bitte: das Zeug ist nicht nur für Jörg … er teilt … halbe Menge ist trotzdem nicht gesund) …


Die Luft ist in unserer Hütte immer *leicht-dünn*, wenn Jörg verreist – man geht am besten auf Tauchstation (Andrea), bewacht die Hauseingangstür (Elisabeth) …

… oder klemmt Jörg an den Füßen (Valentina) …

Dann hieß es „Jacke-Leine-Schuhe!“ … Wir sollten Jörg folgen. Begeisterung sieht anders aus …

Pfotenmäßig sind wir in der Überzahl – stimmlich bilden wir die Minderheit (Anzahl, volumenmäßig sind wir unschlagbar). Wir landeten im Auto.

Gut so … dachten wir … Sieht nach Ausflug aus …


Da waren wir dann auch schon fast am Ziel unseres „Ausfluges“ angelangt – bei Jörgs Freund Erwin vor der Werkstatt …

Umladen …

Naaaaa(?) … Wird’s eng die Herren?

Sie haben’s noch gemerkt: verkehrt herum die Ski auf dem Dachträger – die Spitzen sollten schon hinten rausgucken, damit die Bretter sich nicht während der Fahr verabschieden …


Dann war’s soweit …

Na dann – und Tschüß …

Damit starten wir auch – in die Mädelswoche … ab morgen (heute warten wir noch ab, ob Jörg nicht doch noch abends nach Hause kommt …

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Viele Grüße vom See

Eure

 

 

Unsere Hauspostille 01 / 2018


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Hallo zusammen,

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große Ereigenisse werfen ihre Schatten voraus …

Nachdem Jörg’s angesäbelter Finger so gut wie neu ist, stürzt er sich in der kommenden Woche in ein neues Abenteuer – die „Herren-Skiwoche“ (Sportferien mit seinen Freunden) steht an. Für uns: hurra, Mädelswoche … ! Liebe hin, Liebe her – Andrea zählt die Tage bis Jörg uns mal für ein kurzes Weilchen den Rücken zudreht. Wird Zeit – sagt Andrea, und wir bringen Jörg am Sonntag weg (damit wir auch sehen, dass er wirklich fährt).

Wie immer hat Andrea eine lange „to-do-Liste“ vor sich, und sie freut sich darauf, die ein Stück weit abzuarbeiten.  Mal sehen, wie weit sie damit kommt …


Rückblick: hinter uns liegt ein ruhiges Weihnachtsfest, zu dem wir am 2. Feiertag Besuch von Jörgs Mama hatten.  Einmal zeigen, dass wir brave Mädchen sind, *lieb-guck* …

… und läuft …


Zwischen den Jahren hatte Jörg die Werkstatt zu, Zeit für uns. An einem Tag ging’s in’s Elsaß, nach Colmar, da in den CORA-Markt …

Während Andrea den Markt kennt wie ihre Westentasche, ist er für Jörg noch Neuland. Jörg war jetzt erst zum zweiten Mal dabei, weil wir sonst dann dahin fahren, wenn Jörg nur Augen für sein Holz hat. Der Markt ist immer wieder ein Erlebnis – ein Einkaufsparadies … Tolle Auswahl, nicht billig, aber vielfältig … und weil Andrea da nicht sooo oft einkauft, ist es dann, wenn es mal wieder Zeit für französische Köstlichkeiten ist, okay, wenn die Rechnung etwas höher ausfällt. Da ständig einkaufen würde uns wohl ruinieren …

Jörg an der Waage: „ääähhh … wie bitte heißt doch grad noch Zwiebel auf französisch(???)“ …


Als nächstes ging es zum Jahreswechsel in’s Allgäu, nach Oberstaufen. Ein Hotel an einem Berghang. Ruhig gelegen. Perfekt für unsere Bangböx Elisabeth (die und Knallerei … ).

Leider nicht der Hit das Hotel. Am Anreisetag war unser Zimmer dann nachmittags tatsächlich schon bezugsbereit, nachdem wir zuvor doch recht lange an der Rezeption auf Einlass warten mussten (weit und breit = niemand zu sehen) – am Folgetag dafür bis 15:00 nicht gemacht. Wir verzichteten auf den Service, baten, nicht zu stören. Taten sie auch nicht – davon abgesehen, dass der Staubsauger mit Inbrunst an die Schwelle unseres Zimmers gehauen wurde. Ungestörter Mittagsschlaf war Fehlanzeige.

Laut Homepage gibt’s da ein Restaurant – das gab’s nicht als Restaurant, sondern die Chefin kochte für eine begrenzte Anzahl von Gästen, Andrea und Jörg hatten sich für den Sylvesterabend da angemeldet. Ein Saal – 2 Tischgruppen – alle Gäste irgendwie an den Tischen verteilt. Ein persönliches Gespräch zwischen Andrea und Jörg? Nicht möglich. Die beiden fühlten sich so „wohl“ wie wohl das Pärchen, dass ihnen gegenüber saß … Um ca. 22:00 haben Andrea und Jörg das „Restaurant“ verlassen und die letzten Stunden mit uns auf dem Zimmer verbracht – mit uns und Weinchen/Sektchen, Hauptsache zusammen.

Schlimmer war die Futtersuche am Vorabend. Die Chefin in dem Hotel hatte gefühltermaßen wenig Lust, zu kochen – sie verwies auf die unzähligen Restaurants in Oberstaufen. Und siehe da: es gab sie … Und sie auch: alle ausgebucht. Klar … Andrea und Jörg waren nicht alleine dort. Glück hatten wir trotzdem: wir ergatterten einen Tisch bei einem Italiener. Das Essen war echt richtig lecker (Jörg: die besten Scaloppine al limone! – Andrea: göttliche Muscheln), nur die Zeit begrenzt, weil der Tisch natürlich ab 20:00 reserviert war. Nicht gemütlich so aber: wir hatten was zu essen …


Schlimmer als die Abendsituation war die Atmosphäre im Frühstücksraum. Kaffee? Aus einem solchen Automaten …

… und da standen dann alle Gäste mit ihren Tassen Schlange. Die Zeit, die Andrea und Jörg da anstanden – in der Zeit hat Andrea Zuhause eine Kanne Kaffee von Hand gefiltert.

Zudem ist so eine Maschine sehr laut … und ganz besonders witzig, wenn sie ausfällt, was sie tat …

Andrea entschied, auf Tee umzusteigen … und war froh, nicht etwa auch noch einen Frühstückstisch in der Nähe dieses Monsters erwischt zu haben … wenigstens war’s da, wo sie saßen, ruhig.


Kaum Zuhause angekommen, wurden neue Pläne geschmiedet – ein Familienfest stand nun an, ein kleiner 4er Geburstag und der sollte dann Andreas Schwester überraschen. Wir können nur sagen: Überraschung gelungen und das Treffen war ein Traum (Anmerkung: die Familie hatte sich sehr lange nicht gesehen …).

Ja, und wir wären nicht wir, wenn alles glatt gelaufen wäre …

Wir hatten ein nettes kleines Ferienhaus auf einer Art „Ranch“ mieten können. Andrea: ein bisschen wie Bonanza …

Der Ranch angeschlossen: ein Restaurant, und da haben wir uns getroffen. Der Abend war toll, lang – die Nacht zu kurz. So gegen  Mitternacht kamen wir an unser Häuschen und sahen = nix.  Da sollte eigentlich eines Lichtlein in der Nacht brennen, damit wir nicht im Stockfinsteren da nach dem Eingang suchen mussten.

Dafür sahen alle anderen Familienmitglieder, dass ihre Autos im Grün vor den Ferienhäuschen versackt waren …

Jörg versuchte zuerst den Ferienhausvermieter zu erreichen und erwischte den AB. Klar – Sonnabend … Mitternacht … Also: zurück zum Restaurant. Dort hatte der Betreiber nicht nur ein Herz und Kerzen für uns, sondern auch eine Festnetznummer. Erstmal aber: Kerzenscheinromantik im Häuschen …

Draußen derweil: Abschleppaktionen …

Inzwischen kam uns der Restaurantbetreiber zur Hilfe – er wisse nun, wo die Sicherungen zum Haus zu finden seien, im Keller nämlich. Keller? Das Teil hat einen Keller? Egal – zu dem hätten wir eh keinen Zutritt gehabt. In jenem Keller war abends wohl eine Maschine zu viel gestartet worden (Putzfrau = 2 Waschmaschinen plus 1 Trockner, das hielt das Gesamthaus dann nicht aus).

Letztlich war’s Mitternacht – Zeit dem kleinen Geburtstagskind ein Ständchen zu bringen (leichter Regen hin oder her … singen geht immer).

Danach waren wir froh, unsere Betten unter uns uns zu haben …


Am nächsten Morgen, dem Sonntag, ging’s dann weiter … Wir haben uns bei der Familie zum Brunchen getroffen. Endlich essen … und was für tolle Platten sie zurecht gemacht hatten … Hingucker!

Dann hieß es laufen. Wir fuhren an den Niedermoser See – da gäbe es ein nettes Café … Kaffee … Kuchen … Schöner Weg, schöne Landschaft …

Das Café ist wirklich recht gemütlich … sehr gemütlich … Endlich essen … Böse Zungen könnten nun behaupten, wir seien nur deswegen da hingelaufen …


Wir hatten unseren Spaziergang damit hinter uns und auf dem Rückweg noch viel Spaß mit Lars (Andreas Bruder) …

Höchste Zeit für den Heimweg – es wurde dunkel und kalt … Und schließlich wartete ein Abendessen auf uns …


Am Montag ging es dann nach Hause – nicht ohne dass Jörg noch bei Engelbert-Strauß angehalten hätte. Er hat sich neue Arbeitskleidung gekauft – und da richtig zugeschlagen. Nun, die Chance, das alles anfassen/anprobieren zu können, kommt so schnell nicht wieder (sonst wird online gekauft, verbunden mit Rücksendeaktionen).


Andrea hatte dieser Tage Geburstag – und war wieder mit uns im Fotostudio. Die professionellen Bilder sind toll geworden – seit heute stehen sie uns als Vorauswahl zur Verfügung.

Zuvor hieß es noch „Trimmen“ – also ran an’s Fell, damit wir auf den Bildern auch ja gut aussehen, Andrea will sich ja nicht mit häßlichen Hunden schämen … Vielen Dank wieder an Daniela, die uns in den Händen hatte …

… wobei sich der Dank an dieser Front in Grenzen hält …


Das für heute … Klar könnten wir noch ganz viel erzählen, aber dann krüseln sich Euch beim Lesen die Pupillen. Ja, Andrea hätte auch schonmal früher in die Tasten hauen können, dann wäre nicht so viel auf einmal zusammengekommen. Aber … seit dem Familientreffen schlägt Andrea sich mit neuen Problemen rum – mit technischen. Nun, wer mit der Familie in Kontakt bleiben will, muss dafür halt Voraussetzungen schaffen. Andrea brauchte nun ein neues Handy … und damit hat auch Jörg ein neues bekommen … Wir staunen gerade über unsere beiden alten Leutchen …

Viele Grüße vom See …

Eure