Elisabeth’s Haus-Postille 06 / 2017

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Sonnabend – Ausnahmezustand in unserer Hütte …

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Hallo Ihr Lieben,

Ich, Elisabeth, werde im Mai 5 Jahre alt … Aber ich sage Euch: wenn das hier so weitergeht, ist mein fuchsrotes Fell bis dahin grau, die Papierrollenhersteller sind reich, die Zimmertanne im Wintergarten ist kahl … und die Blumenpötte im Wohnzimmer sind Geschichte:

Valentina wird sprechen können – ein einziges Wort, das aber klar und deutlich: NEIN – Andrea wird dann  heiser sein.

Und Jörg … der ist heute morgen ganz früh in seine Werkstatt gefahren – er müsse noch in den Baumarkt … Glaub‘ ich nicht – ich glaube, der ist geflüchtet … Gestern Abend hatte Valentina ihm nur noch einen Hausschuh gelassen – den anderen versteckt. Groß angelegte Suchaktion. Ergebnislos. Jörg: es sei ein komisches Gefühl, mit einer Socke und einem Hausschuh zu laufen …


Den Hausschuh hat Andrea denn zufällig entdeckt – er lugte noch ein Stück weiter unter dem Sofa hinten vor – kaum wahrnehmbar … und an der Stelle hätten wir den auch nie vermutet.


Thema Hausschuh: da sind Valentina und ich uns einig – wir stehen beide auf „Känguru“. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch – Jörg hat vor 25 oder 27 Jahren oder so mal höchstpersönlich Hausschuhe in Australien gekauft – unter anderem für sich selber. Die Schuhe hielten und hielten und hielten – bis ich kam …

Jörg hat inzwischen ja ein paar neue bekommen – gleich 2 Paar haben ihm die australischen Cousinen mitgebracht, als sie vor knapp 3 Jahren zu Besuch hier waren …

Die neuen Paare sind tabu – Jörg hebt sie gut auf … Aber nicht mehr lange, denn Valentina gibt den „alten“ nun den Rest …


Ach was war mein Leben bis vor einer Woche schön … Momentan sieht es aus, als bliebe hier kein Stein auf dem anderen.

Andrea ist seit einer Woche im Dauereinsatz – als Entertainer, Schiedsrichter, Platzwart, Ordnungshüter, Kindergärtnerin, Köchin, Putzfrau … und nebenbei Fotografin …


Valentina ist ein kleiner Satansbraten (sie hat nur Flausen im Kopf) und ihren Namen kennt sie inzwischen gut, auch die feinen Nuancen …

  • Auf ein Valentiiiiina kommt sie sofort angestapft …

  • Auf ein ValenTINA(!!!) macht sie einen Satz unter irgend ein Möbelstück (ja-ja … „noch“ geht das, aber diese Tage sind gezählt).


Valentina ist schlau …

  • Wenn sie mich zum Spielen auffordert, dann quiekt sie mich in ihrer Babysprache an – ganz vorsichtig, und dann kommt sie mir (ebenfalls vorsichtig) mit ihren vorderen Pfoten entgegengepatscht … Funktioniert – ich mache mit, lasse mich auf eine Hatz mit ihr ein.

  • Mit Jörg „spricht“ sie schon ganz gut – sie *bruddelt* in einer fast schon „groß klingendem“ Ton vor sich hin, wenn sie „ihn“ meint.

  • Ja, und geht hier mal was schief – sprich: sie übertreibt, ich raunze zur Seite oder schnepfe auch mal zu – dann landet sie wieder mit einem Satz unter Möbeln … und schreit die Hütte zusammen. Ganz Welpe – je lauter ich hier brülle, um so mehr Mitleid kriege ich … und vielleicht reicht’s ja auch noch für einen Anschiß in Richtung Elisabeth …

    .Falsch gedacht. Andrea sagt: „dieses Buch“ habe sie auch gelesen – eines von Eberhard Trummler, in dem er fellgenau dieses Verhalten beschreibt – Welpe übertreibt, kriegt ’nen Rüffel von einem Rudelälteren (egal ob Eltern oder sonstige), es ist ihm natürlich nicht nix passiert; aber: Geschrei groß – Welpe kommt ungestraft davon.


Seit einer Woche leben wir nun zusammen (Valentina nach dem Motto: nette Hütte, geiler Garten aber: wo bitte geht’s auf direktem Weg zum Kühlschrank?), und wir haben in diesen Tagen viel erlebt.

Sonnabend war „Abhol- & Kennenlern-Tag“ und Jörg hatte mittags einen Termin bei einem Optiker in Radolfzell. Um 09:30 waren wir bei Valentinas Züchter-Familie, um 12:00 sollte Jörg beim Optiker sein. Andrea kennt sich mit Cairns ja gut aus, trotzdem heißt Abholen ja nicht „über-den-Zaun-reichen-und-weg-damit“. Es gibt immer was zu besprechen, für denen einen neuen Halter mehr, für den anderen weniger.

Es war dann schon nach 11:00 als wir losfuhren. Andrea hatte wenigstens noch „so ein Gefühl im Bauch“, dass es besser sei, mich mitzunehmen. Ich hockte also in meiner Box auf der Rückbank, Valentina bei Andrea auf dem Schoß. Super – ich liebe es, vorne zu sitzen, bin nach hinten verbannt, und da sitzt ein kleiner Schreihals auf Andrea’s Schoß. Ja, Valentina kann regelrecht schreien (ich spreche nicht von weinen, sondern wirklich schreien). Andrea war sich sicher, dass die Züchter die Kleine noch hören konnten, als wir schon am Ortsausgang waren … Jörg: Meine Güte – ich sollte das Radio lauter drehen … *Schrei-plärr-brüll* – Weltschmerz pur.

Irgendwann wird auch der wildeste Welpe müde … auf der zweiten Wegstrecke nach Radolfzell herrschte Ruhe …


In Radolfzell angekommen …

… mussten wir uns sputen – die Zeit lief uns davon. Andrea hat wohl auch damit gerechnet. Mein Buggy war an Bord, und der wurde nun rausgeholt, Valentina da rein verfrachtet. Nein – gefiel ihr nicht, die Idee. *Schrei-plärr-brüll*. Lag wohl daran, dass sie erstmal alleine darin saß und der Buggy zu ihrer Sicherheit geschlossen wurde.

Also wir den Optiker erreicht hatten, verschwand nur Jörg hinter dessen Türen – wir warteten draußen. Ergebnis des Sehtest’s: Jörg ist nun auch ein „Brillenschlangerich“ … Lesebrille ist angesagt. Erstmal aber hatte er verschiedene Modell über’s Wochenende Zuhause – zur Auswahl.


Nun war die Welt auch für Valentina wieder in Ordnung. Sie durfte sich die Pfötchen ein bisschen vertreten, etwas Stadtluft schnuppern und dann mit mir zusammen auf Jörg warten. Zusammen im Buggy (Andrea hatte Valentina gut im Auge) und den dann offen – ja, so lies es sich aushalten …

Am Nachmittag Zuhause: endlich Zeit, sich in Ruhe kennenzulernen.

Valentina war natürlich überdreht – hier gab es soooo viel zu entdecken. Wohnzimmer – Eßbereich – Flur – Büro – Küche – Wintergarten …

Ja, und den Garten. DEN findet die Kleine ja total toll … Ich dachte, die will da gleich einziehen – wäre mir ja recht gewesen – „die schläft draußen“ 😉 …

Trotz aller Aufregung – Essen ist wichtig … ’ne Runde „Futterschüssel-Hockey“ inklusive (Schüsselchen wurde durch’s Haus getragen, gezogen, gescheppert).

Die Kleine ist sowas von verfressen. Mein Lagerknochen ist ihr dann natürlich nicht entgangen …

Ich denke, die riecht einen Krümel Käse auf 2 Meilen Entfernung. Und ich fürchte, vor der ist nichts sicher – keine Lebensmittel, keine Kleidungsstücke, keine Dekoartikel. Es ist hier nicht mehr möglich, dass Andrea sich ein Stück von *irgendwas* in den Mund schiebt, ohne dass sie von unten 2 Augen durchbohren, und das sind nicht meine … !

Soweit – so gut …

Aber das da hätte Jörg mir ersparen können (Sofa & Jörg = nur für mich … dachte ich jedenfalls):


Sonntag. Wir hatten ausgeschlafen – auch Valentina. Gut – zuerst war sie am Abend zuvor mit ihrer Lage (Schlafen in der geschossenen Box) nicht zufrieden. *Schrei-plärr-brüll*. Andrea fragte sich, wann die Nachbarn anrufen würden … Aber auch da: nach ca. 15 Minuten hatte Valentina aufgegeben. „Gute Nacht!“ – und das bis kurz vor 08:00 am nächsten Morgen.

Mittags ging es dann in den Wald. Auf eine „Mini-Runde“. Schließlich haben wir ein Hundebaby dabei …

Und dieses Hundebaby hat dann gleich meine Freunde kennengelernt …

Als ihr das anfangs doch ein bisschen viel war, hat sie sich an die Zweibeiner geklammert – neben Jörg auch an Kerstin (Andreas Bekannte) …

Ist okay so …

Vor allem aber hängt sie mir am Fell …

Na bravo – „Kindermädchen Elisabeth“. Wollte ich das so? NEIN !


Nach der kleinen Waldrunde ging’s zu Jörgs Mutter weiter. Mittagessen … auch für uns gab es natürlich was zu beißen ….

Neben einem Mittagessen gab’s auch noch einen Snack – und eine Herausforderung für Valentina … Andrea hat uns „Schnüffelteppiche“ gekauft. Zwischen diesen Streifen werden Leckerliestückchen versteckt, und die müssen wir dann suchen. Wie blöd ist das denn? Andrea packt das Zeugs da rein, und wir fischen es wieder raus. Andrea könnt’s doch einfach haben: Leckerlies auf direktem Weg ran an uns. *Tz* – verstehe einer die Zweibeiner …

Egal – also ran an die Teppiche – und auch Valentina hat das gleich ganz prima gemacht. Klar – es ging ja auch um was zu essen …

Auch wenn jede von uns ihren eigenen Teppich hat – eines haben wir auch sofort zum Ritual gemacht: man guckt doch bei der anderen nochmal nach, ob die was übrig gelassen hat – egal ob im Teppich oder im Futterschüsselchen.


Die erste Woche war aufregend – weitere Wochen werden es ebenfalls bleiben.

Valentina ist nicht stubenrein (logisch), Andrea steht alle Nase lang im Garten mit ihr. Klar – die Kleine muss eine Blase haben – so groß wie eine Haselnuss, aber trinkt wie ein Elefant. Und bei dem was die wegfuttert, ist ihr Darm im Dauereinsatz.

Und dann waren wir immer wieder zu kleinen Gassirunden unterwegs, haben dabei viele Hundemenschen und ihre Hunde getroffen. Alles Freunde …

Den Anfang hat Tizi mit Romeo gemacht – leider gibt es von diesem Treffen keine Fotos – sie sind alle verwackelt. Andrea lernt dazu: es ist nicht leicht, 3 Hunde auf ein Bild zu bannen – so scharf, dass man auch noch was erkennen kann.

Viel draußen waren wir in der letzten Woche mit Freundin Helga und ihren „beiden“ – dem Malteser „Gismo“ und die Biewer-Terrier-Hündin „Mia“. Mia ist 5 Wochen älter als Valentina – die beiden Welpinnen spielen „auf Augenhöhe“, sind derzeit auch noch etwa gleich groß. Toll sie zu beobachten; Andrea und Helga sagen, das sei um Klassen besser, als eine Welpenspielstunde zu besuchen.

Ja, und die kleine Colliehündin „Missi“ haben wir auch mal getroffen.

Soviel mal zu unserer Woche. Nun noch ein paar Bilder, aber ich verabschiede mich jetzt schon, und ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende …

Liebe Grüße

Eure doch ziemlich müde …

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Elisabeth’s Haus-Postille 05 / 2017

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Donnerstag …

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Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht, geschieht auch bald den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden.

Chief Noah Seattle (1786 – 1866) … & „Elisabeth“ 

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Hallo Ihr Lieben,

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Andrea hat vorhin mal nach mir geschaut – und mich in einem meiner Körbe gefunden … Was sagte sie? „Genieße es – solange Du das noch kannst. Heute noch, morgen noch – dann rückt dir „Valentina“ auf den Pelz … und *aus is* mit Gemütlichkeit und breit machen“.

Die meint doch nicht etwa, ich mache mich hier dünn? Mein Haus, mein Garten, mein Auto, mein Körbchen – mein Feld, mein Wald … die Liste ist lang …


Womit Andrea allerdings Recht hat: ich kann nicht in allen Körben und auf allen Kissen gleichzeitig liegen. Ich denke, ich werde wohl anfangs alle Pfoten voll zu tun haben, alles „meins“ zu verteidigen.

Ob ich dann wohl auch so müde aus den Augen gucke, wie mein kleiner Freund „Gismo“. Er hat seine kleine Schwester schon … Mia, 4 Wochen älter als Valentina. Ich habe sie Montag kennengelernt … und sage Euch: der Gismo konnte nach dem Spaziergang kaum noch die Augen offen halten. Zu wenig Schlaf – zu viel Umtrieb. Welpenalarm eben …  Andrea sagt, die hat Pfeffer im Hintern. Kann ich nur bestätigen.


Noch 2x schlafen (Nächte! – Tageskörbchenschlaf zählt nicht) – und dann ist es soweit. Valentina kommt. Oder so herum: noch „läßt“ Andrea putzen – ab Sonnabend kurbelt sie den Verkauf von Küchentüchern kräftig an. Mich sie hat mich schon gewarnt: wenn Valentina in’s Haus macht, sei das normal – ich solle mir das ja nicht abgucken … Wehe! (*Ha!* Die darf, ich nicht …?)


Andrea hat sich gestern ein neues Buch gekauft. Sagt jetzt nicht, jedes Buch ist neu. Stimmt nicht. Andrea hat auch schon alte gekauft (in Antiquariaten).

Das neue gestern:
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Ich hoffe, das Buch ist für diejenige (und zwar nur diejenige!), der es gewidmet ist (schon weit bevor Andrea diesen Namen für unsere Welpin ausgesucht hat, beim Aufschlagen des Buches hat Andrea dann große Augen gemacht):


Auch wenn Andrea schon lange Cairnies hat – sie lernt immer noch und gerne dazu. Ich übrigens auch.

Gestern habe ich das da bekommen: einen „Schnüffelteppich“. Das ist ein kleiner Fetzen (30cm x 30cm klein) – Fleecedecke in Streifen geschnitten und auf einem Mattenuntergrund verknotet.

Zwischen diese Fleecestreifen werden Leckerlies verteilt – und ich darf die dann suchen. Mach‘ ich auch. In diesem Fall spendiert Andrea nämlich „Rodeos“ (die sie leider in kleine Stückchen schneidet, statt sie da als ganze Stange zu „verbuddeln“).

„McDonalds für Hunde“ (ungesund, macht dick – nun: für *gesund&schlank* krümme ich sicher keine Pfote  ) .

Ich bin hell im Birnchen – und im Null-Komma-Nix mit so einer „Teppichbestückung“ fertig.

Andrea hat für Valentina einen weiteren Schnüffelteppich bestellt. Sie ahnt: ich könnte ungemütlich werden, wenn mir beim Suchen von Fastfood Valentinas Nase auf der anderen Seite entgegen kommt … Auf deren Hilfe pfeiff‘ ich …

Diese Schnüffelteppiche sind auch in der Cairn-Terrier-Gruppe gerade der Gag … Ganz viele Halter sind am Selberknüpfen. Ich schätze, Spülbeckeneinlagen und Fleecedecken sind sicher bald ausverkauft / Mangelware  .

Andrea knüpft nicht mit. Sie hat nachgedacht …

Mein Teppich kostet sie etwa 20,00 im Versand (Teppich … Versandkosten). Spülbeckenmatte und Fleecedecken kosten auch. Und dann das Zerschneiden der Decken, das Verknoten … das kostet Zeit und ist anstrengend, vor allem für Andrea’s Handgelenk, das ja mal gebrochen war und schief angewachsen ist und wo Andrea ja auch echt kein Bastelhändchen hat. Für sie ist es billiger und viiiel bequemer, zu bestellen …

(Wer mehr wissen möchte: youtube erklärt’s  …  )


Das für heute. Ich melde mich wieder, wenn Valentina hier ist – und ich wieder Luft bekomme …

Liebe Grüße

Eure

Elisabeth’s Hauspostille 04 / 2017

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Sonntag … und was steht denn DA … ?

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.Hallo Ihr Lieben,

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ich dachte, ich sehe nicht richtig – steht da zwischen Tür und Angel mein erstes „Bett“ … Die werden doch wohl nicht etwa …(?) … nämlich: mich da drin wieder nächtigen lassen!

Trau schau wem – ich werde heute mal ganz brav bleiben, „lieb Cairn“ machen. Vielleicht vergisst Andrea ja ihre wie auch immer geartete Idee wieder und packt dieses Rollbett wieder dahin, wo sie es vorhin vorgezogen hat.  Ich will damit nichts zu tun haben und hoffe, dass Andrea das Teil nur lüften will …

Sonst nix neues … Ich war heute in Radolfzell, bin auch schön am See lang gelaufen. Wau(!) – hat das überall interessant gerochen; alleine in Radolfzell – jede Ecke eine neue Info … und jede Menge Marken, die es zu übertünchen gab, ich hatte alle Pfoten voll zu tun (kann da ja nicht kommentarlos vorbeilaufen).

Morgen bin ich nachmittags mit „Gismo“ verabredet – und Andrea sagt, wir lernen dann seine neue Schwester „Mia“ kennen. Andrea ist mächtig gespannt – und ich weiß mal wieder nicht, wovon sie spricht.

So – nun werde ich mal in der Küche vorbeischauen – es gibt heute „Hähnchen für alle“; ich werde meinen Braten nicht aus den Augen lassen …

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Guten Start in die neue Woche …

Liebe Grüße

Eure

Elisabeth’s Haus-Postille 03 / 2017

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Sonnabend …

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Ja-ja … aber lachen und frotzeln, als er sieht, dass ich hier ein „Küchenkörbchen“ bekommen habe …


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Hallo Ihr Lieben,

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gestern war es hier soweit – Andrea hat mir ein neues Körbchen in die Küche gestellt.  — „YES !!!“

Körbchen kann man nie genug haben … In diesem Fall musste es dann auch noch zu Küche passen (nicht bunt, das ist die Küche ja schon mit all dem Gedöns, was da so rumsteht, und wie Ihr seht: passend zur Wandfarbe, und Ihr wisst schon: ein Schelm, wer böses denkt … )…

Ich habe es vor meinem Aussichtspunkt „Terrassentür“ gleich so richtig gemütlich gemacht …

Andrea gestern im Laden: *hmmm* … okay, dürfte groß genug sein für 2 Cairns …


Gekauft hat Andrea dieses Körbchen nicht nur für mich, sondern auch für Valentina – sagt Andrea, und fäng doch tatsächlich schon jetzt damit an, der Kleinen die Schuld zu geben. In Zukunft sage ich dann auch immer: „DIE da war’s!“


Erste Zweifel kamen ihr schnell – … als sie sah, dass ich mich da in dem Körbchen gemütlich breit gemacht hatte.

Der Platz da ist genial – in der Küche, ganz nah am Herd und Kühlschrank. Heimlich essen ist so nicht möglich … und Andrea ahnt, wenn Valentina hier eingezogen ist, hat sie wohl 2 Mitesser an ihrer Seite.

Andrea freut sie sich auch darauf – ich sei *essenstechnisch* eine Mäkeltante …

Und dann höre ich, was ihr Trio so gegessen hat … Spargel (roh) zum Beispiel, Kohlrabi, Karotte … *brrr-igitt!* – Ich sage Euch: mir braucht sie damit gar nicht kommen und sie sagt: abwarten *harrrr-harrr-harr*! Tue ich, und zwar ganz entspannt … den Garten, die Katzen und alles was sonst so durch den Garten schleicht, läuft, krabbelt, hüpft voll im Blick … und das noch die nächsten 3 Wochen solo …

Schönes Wochenende …. und viele Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 02 / 2017


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Montag …

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Hallo Ihr Lieben,

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in 4 Wochen ist es soweit … dann ist sie hier: Valentina.

Gestern waren Andrea und Jörg sie mal besuchen – ohne mich. Andrea sagte, es sei besser, wenn ich Zuhause bliebe. Ich mag es ja nicht, wenn andere an meinem Popo schnuppern … dann werde ich grantig und da leben ja mit Valentina noch deren Mama Emma und die Tanten Lulu, Gwenny und Mira (und wer will schon hausgemachten Stress?). Im Auto warten war gestern auch keine Option, es war zu kalt. Ich sei Zuhause besser aufgehoben. Sagt Andrea.

Ich hörte inzwischen, dass ich auch zur Abholung nicht mit darf … ich soll meine neue Adoptivschwester hier vor der Haustür kennenlernen. Nur „schnuppern“ durfte (und musste) ich gestern kräftig. Na Ihr wisst schon … typisch Hund, insbesondere ich eben: die Famiie kommt heim :

  • Antreten (aber fix) !
  • Abschnuppern  …
  • WO wart Ihr ?
  • Was habt Ihr getrieben – und das vor allem ohne mich ?

Bringen die mir gestern doch eine ganze Wolke „Hund“ mit heim! Am aufregendsten aber war, dass mein (ich betone „mein“!) Bademäntelchen so fremd roch – Andrea: DAS ist Valentina. Häää? DAS ist mein Bademantel und nicht Valentina!


Haben die die Kleine doch mal kurz in meinen Mantel eingewickelt, sie da an den Kanten (meinen Kanten!) rumnagen lassen …


(Ein echtes Jörg-Bild … etwas unscharf … )


Na, und außer den Duftwolken haben Andrea und Jörg noch ein paar Bilder mitgebracht …


Valentina scheint Jörg genau so zu lieben, wie ich es tue … Und sie ist dann sogar noch in der Sofaecke ganz an ihn angekuschelt eingeschlafen (sowas darf ja sonst nur ich).


Klar: die Bilder hätten etwas schöner sein können … Es war alles ein bisschen „Ton-in-Ton“ (Hund/Umgbung/Kleidung). Jörg hätte da ganz in weiß hingehen müssen … Aber wer denkt schon soweit, wenn er Welpen besucht und dann auch noch im Winter …


Soweit mal aktuell. Bevor mein Zuhause auf „Welpenalarm“ umgestellt wird (heißt u.a. = Treppen werden gesperrt … Treppensteigen darf Valentina anfangs nicht und lange spazieren gehen auch nicht – und drauflegen darf ich mich auch nicht … – kann ja heiter werden -was darf die eigentlich? ), geht Andrea sie nochmal besuchen.

Und dann: ehe ich mich versehe, jagen wir hier zu Zweit … !

Vielleicht kriegen wir ja dann die Katze zu fassen, die mir heute im Garten durch die Lappen gegangen ist … Aber ich sage Euch: ich war dran – gaaanz nah dran. War das ein Gefauche … Andrea hat gefragt, ob sie mich verkloppt habe (wir waren auf Gefechtsstation zwischen Zaun und Tomatenhäusern, damit nicht zu sehen) – ich verweigere dazu die Aussage, bin aber gerade doch etwas stiller …  Andrea traute dem Frieden auch nicht (die hat ’ne Antenne für solche Dinge). Andrea hat mich abgetastet – mehr mit den Augen, als den Händen; ich bin aber ganz geblieben, nur nun jetzt mal etwas stiller, nicht ganz sooo am Überwachen des Gartens interessiert. Ich warte auf Verstärkung!
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Liebe Grüße

Eure

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Und wer noch mehr Bilder sehen mag, schaut‘ mal bei Valentinas Zucht-Familie vorbei … Valentina heißt da übrigens auf dem Papier = „By my Baby“ (ein B-Wurf), wird aber natürlich Valentina gerufen. Ach ja -und sie ist auch das süße Wesen, dass die Wurfkiste umgegraben hat … 😉

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Elisabeth’s Haus-Postille 01 / 2017


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Sonntag, Neujahr …


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Der Schwarzwald … unendliche Weiten …
(und dazu dann gleich mehr)

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Hallo Ihr Lieben,
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2016 ist fertig, und das ist gut so. Wie las Andrea? 2016 in 3 Worten? = Bitte nicht nochmal! Passt irgendwie.

Lustig war das Jahr nicht. Jörg und seine Werkstatt – Investition in neue Maschinen, Umräumaktionen, manche Arbeit blieb liegen, wurde aufgeschoben … Dann hat die Familienkutsche die Flügel gestreckt (kapitaler Motorschaden) und auch das, was als Urlaub gedacht war, fiel zur Hälfte in’s Wasser. Übrig blieben für uns Mädels = 4 Tage „Urlaub“. Dazu hat Andrea dann zum Jahreswechsel auch mal genölt. Zu wenig, zu viele Sachthemen (wie sie das nennt), zu wenig private Zeit – Ihr wisst schon: die schönen Stunden, in denen man einfach nur lebt und lacht.

Jörg musste dann auch noch zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten. Auch nicht schön … und spät heimgekommen ist er an den beiden Tagen dann auch noch …

Aber dann … (!) – Andrea wollte wenigstens die letzten Tage/Stunden des Jahres privat und ruhig haben – und hat genau das auch bekommen.


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29. Dezember …

Wir haben den Mindelsee (Radolfzell-Güttingen) umrundet …

Es war – wie immer – toll. Zirka 10 Kilometer, und ich habe jede Bademöglichkeit wahrgenommen. Ja – das führte mich Zuhause auf direktem Weg unter die Dusche (die Mocke klebte wie Pech an mir, stank entsprechend; Andrea musste ganz schön shampoonieren).

Ich war ganz toll gelaufen – und hinkte dann abends. Andrea vermutet, ich habe mir einen Nerv eingeklemmt. Von der Mindelseerunde selber kam ich nämlich „heile“ heim.


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30. Dezember …

Jörg räumte erstmal fröhlich meine Box vom Smartie in die Familienkutsche (die übrigens seit Weihnachten wieder bei uns ist – mit einen funkelnietenagelneuen Motor … ).

Ziel des Ausflugs: der Feldberg im Schwarzwald …

Andrea kannte den Berg – vom Vorbeifahren …  Jörg kannte den Berg – vom Schulausflug.

(Auch nicht die Welt und sowieso Ewigkeiten her und viel gesehen hat der damals ganz sicher auch nicht – wie‘ so war mit den Schulausflügen = Anfahrt, Füße aus dem Bus, wieder einsteigen, zurück; schlimmstenfalls folgten solchen Ausflügen auch noch Aufsätze wie „Mein Ausflug zum Feldberg“ *ha-ha*).


Der Berg war gut besucht, wobei sich alles noch in Grenzen hielt. Schnee = Fehlanzeige – die Piste war klein/schmal/braun (sonnig und warm):

… und das bisschen Schnee war sowieso nur denen hier zu verdanken:

Nun – wir liefen mal los und waren überrascht, wie weitläufig der Berg ist. Andrea dachte immer, dass sei eben so ein Buckel, auf dem die Kinder ein bisschen mit Schlitten und Ski rumrutschen könnten.

Fehlanzeige. Weiläufig – schöne Wege – Hütten für ’nen Einkehrschwung.

(Jörg: wie naiv Andrea seien könne, selbstverständich müssten da die Touristen ja auch verpflegt werden – ja … manchmal vergessen wir, dass hier da wohnen, wo andere Urlaub machen 😉 ).

Es war wunderschön, herrlich warm. Jörg: „… wie im Frühling“, und damit hatte er Recht. Ich kam auch ganz schön in’s Schwitzen (und musste auch noch brav bei Leine gehen – so ein „Vorschrift“-Ding eben):

Aber es gab unterwegs auch Wasser, und das nicht nur aus meiner Wasserflasche …

Unser Ziel am Berg: die Todtnauer Hütte …

Einfache Strecke vom Parkhaus aus = ca. 4 Kilometer. Und das, nachdem ich ja am Vortag schon etwa 10 Kilometerchen gelaufen war …

„Urlaub“ …  Na bravo …

Vielleicht sollte ich glücklich sein – es hätte ja auch noch dicker kommen können. Kurz vor der Todtnauer Hütte führte der nächste Wanderweg weiter …


Pause auf der Hütte …

Für mich: Trockenfleisch, für Andrea und Jörg: Schupfnudeln und Schwarzwälder-Kirsch-Torte (die beste, die Jörg je gegessen habe, wie er schwärmt).

Der Service auf der Hütte aber: eine Katastrophe. Die haben das da echt nicht im Griff. Jörg dazu: „Nun bin ich gerade mal 30 Minuten hier und habe schon 5 Verbesserungsvorschläge“.  Glauben wir gerne. Wir haben Ewigkeiten auf Jörg warten müssen, bis er mit dem Essen zurück kam – an der Theke ging es schleppend vorwärts (und das ist harmlos ausgedrückt).


War nur ich froh, dass es dann wieder zurück zum Auto ging oder auch die Andrea?

Am Auto angekommen, gab’s für mich ’ne Pfotensalbung …

Ihr seht richtig: Jörg hat die halbe Werkstatt im Kofferraum. Mich hat Andrea kurzerhand dazu gepackt, ehe ich mich versah, lag ich auf der Rolle Malerfolie.

(Glaubt‘ nicht, dass ich das da witzig fand – ich habe mich gegen die Rückenlage gewehrt … wenn auch erfolglos – ich landete gesalbt und mit Socken auf den Pfoten in meiner Box).

Fazit des Tages: super Runde und ich lief wieder wie eine Eins (kein Hinken mehr, getragen werden musste ich auch nicht).

Zuhause gab’s für mich eine Portion selbstgekochter Knochenbrühe (ist gesund für mich, sagt Andrea)

– und dann bin ich in’s Körbchen gefallen.


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31. Dezember …

Wieder hieß es: raus aus der Nebelsuppe (die hing schon am Vortag ganz fest über dem See) – rein in die Sonne!

Ziel: die schwäbische Alb/Albstadt – zuvor: Kloster Beuron (Tee und Schokolade kaufen). Andrea: wenn wir noch was kaufen wollen – dann bitte bis ca. 12:00. Sie vermutete, dass die Geschäfte dann schließen könnten. Klar: letzter Tag im Jahr – da wollen alle Leute irgendwann mal Zuhause sein.  Andrea lag richtig: 12:30 gingen im Klosterladen die Lichter aus für 2016.

Für uns ging es (mit Einkäufen) weiter …

Nun war ich an der Reihe. Ich sage Euch: ich hätte drauf verzichten können. Schoooon wiiieder laufen …

Aber wenn es dem Jörg Freude macht …

… dann nehme ich es sportlich …


Sowas allerdings kann ich gar nicht leiden: Jörg auf dem Balken, ich davor:


Immerhin: dieses Mal kamen da draußen nicht wieder die Kilometer zusammen. War gut so. Ich trottete nämlich sehr bald hinter den beiden einfach nur hinterher, fiel zurück wie man so sagt. Kein Kampfgeist.

Andrea: ist auch okay so – sie kann ja nicht immer auf Hochtouren laufen (gute Andrea, sie weiß, dass sich meine Bänder und Knochen auch ausruhen müssen, wie sagt sie immer: nicht den Hund kaputt machen!).

Das Wetter war auch dort einfach nur wunderschön. Warm. Sonne. Und dann ging es weiter …

Ziel: Burg Hohenzollern. Jörg wollte nicht nur die Burg sehen, sondern dachte auch an was zu essen …

Sylvester. Auch auf der Burg sollte ab 15:00 Ruhe einkehren, und wir waren dann auch erst so um etwa 14:00 dort. Essen? „Sylvester-Würstchen“ …

… und Glühwein (ein ganz leckerer, heller) …

… und das draußen im Biergarten …

… direkt vor dem Burghof …

Nun – immerhin bin ich hochgefahren worden auf die Burg – wir haben den Pendelbus genommen. Zurück ging’s dann aber zu Fuß (ca. 20 Minuten abwärts – Gruss an die Kniegelenke 😉 …).

Ich war gestern also „Burgfräulein“ …

Die Burg ist beeindruckend – da sollten wir mal eine Führung mitmachen, wobei: „wir“ heißt in dem Fall = Jörg und Andrea (Hunde sind dabei nicht erlaubt). Wir haben also einen guten Grund, wiederzukommen … (so, dass ich dann im Auto bleiben kann, ohne da zu erfrieren oder zu ersticken 😉 ).

Gegen Abend waren wir wieder hier – im Nebelgrau. Wie schön, dass wir den Tag nicht hier sondern da verbracht haben.  Sehen mussten wir auf dem Heimweg, dass unsere Familienkutsche zwar wieder fährt wie eine Eins, aber die Wisch-Wasch-Anlage ausgefallen ist. Ich sage Euch: Halleluja – die Sicht aus der Frontschreibe war zeitweise = Null. Jörg und Andrea konnten sich helfen (Parkplatz – und der Rest-Inhalt meiner Hundewasserflasche floss über die Frontscheibe … immerhin: besser so geputzt, als gar nichts).

Den Abend haben wir vor dem Fernseher verlümmelt. War toll so. Ich war hundemüde – so sehr, dass ich zwar immer noch (oder wie alle Jahre wieder) Angst vor den Böllern hatte, aber nicht mehr so viel Energie mich da dann wirklich-wirklich aufzuregen. Zum ersten Mal habe ich die Nacht sehr gut gemeistert. Ob das dann wohl für’s nächste Jahr „Wiederholung“ (Gassimarathon) heißt … ?

Nun schauen wir mal, ob die Nachbarn, die hier rumgeböllert haben, ihren Mist auch wieder von der Straße fegen. Es sieht hier auf der Straße aus … (!!!) … *Bah!* Sauerei – sagt Andrea, die in ihrem Leben noch nie einen Böller angefasst geschweige denn dafür auch nur eine müde Kröte locker gemacht hat (dafür aber an die Zeit in Ohio zurück denkt: kein Feuerwerk – herrliche Stille … und stellt Euch vor: ein neues Jahr kommt nämlich auch ohne dieses *Krawummsel*).

Euch allen alles Gute für 2017. Mögen Eure Träume und Wünsche und alles was Ihr Euch so für 2017 vorgenommen habt (all die guten Vorsätze) in Erfüllung gehen. Bleibt gesund!

Liebe Grüße

Eure

Elisabeth’s Haus-Postille 23 / 2016


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Montag und das am 2. Weihnachtstag …


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Hallo Ihr Lieben,
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nun ist Weihnachten schon wieder vorbei. Jörg sitzt vor dem Fernseher, freut sich über einen Film, den Andrea nicht mag. Ich habe also Zeit für ein paar Zeilen …

Der heilige Abend war hier recht gemütlich. Gut so – Andrea hat sich erkältet, so richtig gut ging es der nicht. Ihr war kalt, die Nase lief und 1 + 1 waren = 5, kurz: ihr Kopf war wie aus Watte. Schön dass sie mich noch erkannt hat … (stellt Euch das nur mal vor – ich hätte ja sonst hungrig in’s Bett gehen müssen … ). Na, inzwischen ist sie aber auf dem Weg der Besserung, also 1 + 1 sind wieder = 2.

Gestern haben wir einen kleinen Gassi-Runden-Ausflug gemacht. Schön, mal was anders zu lesen. Vorbei ging es an Valentinas Zuchteltern-Haus, und da haben wir dann „kleiner Weihnachtsmann“ gespielt. Andrea hatte ein kleines Leckerlie-Körbchen fertig gemacht, das haben wir dort kurzerhand vor der Tür abgestellt und dann (wir waren inzwischen schon wieder eine Straße weiter weg) angerufen, sie sollten mal vor die Tür gucken.

Zuhause gab’s eine Teestunde und dann ging’s gemütlich in den Abend über.

Die Gemütlichkeit zeigt ihre Wirkung: Jörg ist langsam ausgeschlafen. Während er früher meinte, im Alter immer herrlich lange ausschlafen zu können, schwant ihm inzwischen, dass „alte Leute“ einfach nicht lange schlafen können, er später mal um 20:00 in’s Bett fällt und um 03:00 dafür glockenwach ist.


Andrea: macht nichts – du trägst dann eben die Zeitungen aus und wirst wohl der erste sein, der an der Verteilstelle eintrudelt. Jörg: ich nehme dann Elisabeth mit … (Andrea: was der wohl glaubt, wie alt Elisabeth wird oder so rum: was der wohl meint, wann er in Rente ist … ?). Valentina hat Jörg noch nicht auf dem Plan – oder darf die dann bei Andrea im Bett bleiben? Ich werde wachsam sein und: bleiben. Wenn die Zuhause bleiben darf, darf ich das auch …


Heute waren wir mittags in der Schweiz. Andrea wollte gerne in der Sonne spazieren gehen (die sich dann aber schon wieder verabschiedet hatte, bis wir da waren) und dachte zur Abwechslung mal wieder an die Thur, an der man so schön entlang laufen kann, und zwar laufen wir gerne bei Warth und halten danach dann in der Kartause Ittingen an. Da gibt’s so einen feinen Klosterkuchen – jedenfalls dann, wenn es den gibt … Heute war der Klolsterladen zu … Es ging kuchenlos heimwärts.

Unterwegs meinte Andrea, wir könnten ja noch in Stein am Rhein anhalten (auch in der Schweiz und irgendwie „fast vor unserer Haustür), dort gäbe es eine Art Weihnachtsmarkt.

Nun, von Markt war wenig zu sehen – es gab Glühwein und Suppen in einem Verkaufshäuschen, davor dann ein Kinderkarussel … Nett war’s trotzdem und der Glühwein war lecker (sagen Andrea und Jörg). Ich habe die Zeit genutzt, mal die Schweizer Nachrichten zu lesen. Schöne Fotos gibt’s dieses Mal nicht. Andrea hatte den Fotoapparat vergessen, das Handy musste herhalten. Es wurde also geknipst, nicht fotografiert und dann das: die Bilder lassen sich nicht übertragen. Nun, kein großer Verlust …

Egal, die Stimmung war gut, die kleine Runde, die wir gedreht haben war nett. Und: Schokolade haben wir auch gekauft. Ich durfte natürlich nicht rein in den Schokoladen-Laden, habe mir aber die Nase an der Scheibe plattgedrückt, bis ich Jörg endlich wieder rauskommen sah.

Inzwischen ist es draußen dunkel und unsere Weihnachtsente ist in der Röhre – ich gehe mal fest davon aus, dass ich davon was abbekomme.


Ja, und von wegen „Urlaub zwischen den Jahren“. Jörg geht morgen arbeiten. Als ob wir hier in diesem Jahr unsere Urlaubstage schon verbraucht hätten … Schöner Mist. Ganze 4 Tage „Familienurlaub“ waren für uns drin – nicht grad üppig … Den Rest vom Jahr kann man in der Pfeiffe rauchen. Andrea und ich zählen also inzwischen runter: nur noch 5 Tage 2016, dann haben wir dieses verdackelte Jahre hinter uns und es heißt: neues Jahr, neues Glück …

Sofern Ihr euch mit 2016 besser verstanden habt, macht Euch noch ein paar nette Tage – wenn nicht: haltet durch! Ein Ende ist in Sicht. Und für uns gibt es trotz allem ja etwas wunderschönes: die Vorfreude auf Valentina, die am 11. Februar zu uns kommt – sofern alles weiterhin gut verläuft, und sie sich weiterhin so prima entwickelt.

Die Züchterfamilie hält uns auf dem Laufenden und erzählte vor 3 Tagen, dass Valentina an jenem Tag in den frühen Morgenstunden aus der Wurfkiste getürmt ist – wie auch immer sie das angestellt hat.

Mama Emma schläft nicht in der Wurfkiste, sondern in ihrem Körbchen davor, so dass sie ihre Babies immer im Auge hat, aber: auch mal ein bisschen Schlaf findet, sich erholen kann. Mit Valentina hat wohl keiner gerechnet (wie auch? Sie konnte ja noch nicht einmal aus den Augen gucken, weil die noch zu waren). Findet die den Weg aus der Kiste hin zur Mama – und nimmt mal ganz entspannt ein frühes Frühstück an der Milchbar. Muss herrlich gewesen sein – Platz ohne Ende für eine einzelne Welpin …

Nein, sie hat ihren Geschwistern natürlich nicht die Milch weggetrunken – noch reicht es für alle; lange wird’s aber nicht mehr dauern, dann werden die Babies lernen, dass es mehr gibt auf der Welt als nur Milch … Und das ist sie aktuell – die kleine Ausbrecherin (die inzwischen die Augen offen hat) …

Jörg und Andrea werden Valentina am 15. Januar zum ersten Mal sehen. Bin gespannt, was sie dann erzählen, aber: mir können die ja viel erzählen – ich mache mir mein eigenes Bild … ab dem 11. Februar.
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Macht’s gut, liebe Grüße

Eure

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… der der Duft der Ente langsam in die Nase steigt …

 

Elisabeth’s Haus-Postille 22 / 2016


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Sonnabend  …


Hallo Ihr Lieben,
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Ihr erinnert Euch, dass ich auf den Nikolaus gewartet habe?

Nun, … er kam – mit 2 Tagen Verspätung … und einer Überraschung für mich, die erst noch eine werden wird (Ihr kennt das ja – da drückt man sich am PC die Nase platt und dann: 8 Wochen Lieferfrist oder so … ).
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Heute zum 3. Advent, von einem unbekannten Verfasser (Foto von uns) und aus unserer Sicht: ein paar schöne Gedanken zum Start in ein ganz tolles, großes Abenteuer – das Zusammenleben mit einem Hund …

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Eine Leihgabe

Ich werde dir für eine Weile diesen Hund leihen, sagte Gott, damit du ihn liebst, während er lebt und damit du um ihn trauerst, wenn er gegangen ist. Vielleicht ist er für zwölf oder vierzehn Jahre bei dir – oder vielleicht auch nur für zwei oder drei. Aber wirst du, bis ich ihn zurück rufe, für ihn sorgen?

Dieser Hund wird dich mit all seinem Charme erfreuen, und sollte sein Aufenthalt auch kurz sein, wirst du dich immer an ihn erinnern – auch in deinem größten Kummer.

Ich kann dir nicht versprechen, dass er bleiben wird, weil alle von der Erde wieder zurückkehren. Aber es gibt Dinge, die hier gelernt werden, die dieser Hund lernen soll. Ich habe um die ganze Welt geschaut, um einen geeigneten Lehrer zu finden. Und von allen Menschen, das sich auf der Erde tummeln, habe ich dich gewählt.

Nun wirst du ihm all Deine Liebe geben, nicht das Unvermeidliche scheuen, noch mich hassen, wenn ich komme um ihn zurück zu holen?

Ich liebe es, wenn sie sagen: „Mein Gott, Dein Wille geschehe!“ Trotz all der Freude, die dieser Hund dir bringen wird, gehst Du das Risiko von großem Schmerz ein.

Wirst du ihn mit Zärtlichkeit aufnehmen, wirst du ihn lieben, während du darfst – und für das Glück, das du kennen lernen wirst für immer dankbar sein?

Aber: sollte ich ihn viel früher zurückrufen, als du rechnest, bitte trage tapfer den bitteren Schmerz der kommt und versuche zu verstehen. Erinnere dich daran, als du ihn mit deiner Liebe umhegen konntest, halte jeden Moment Eures vertrauten Bandes fest und sei sicher: er liebte dich auch


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Ich – Elisabeth – bin ja auch eine Leihgabe, ein Engel auf Erden … meine Familie weiß das, und sie ist deshalb nicht etwa traurig sondern ganz stolz auf mich und glücklich, mit mir leben zu dürfen.

Zugegeben: das Glück ist so eine Sache für sich … Beispiel: Jörg ist nicht grad „glücklich“, wenn er mal mein ganzes Geraffel für ein paar Tage Ferien im Auto verstauen muss (Ihr solltet ihn beim Packen des Autos mal stöhnen hören … wir bleiben dann immer im Haus, damit wir uns das nicht anhören müssen). Dafür ist er, anderes Beispiel, aber um so glücklicher, wenn ich mit ihm spiele – im Wald dafür sorge, dass Jörg seinen Auslauf kriegt  …

Meine Familie liebt mich.  Denke ich jedenfalls … und ich hoffe, die wissen, was sie tun …

Stellt‘ Euch vor, was denen nun eingefallen ist: zu Andreas Geburtstag kriege ich eine kleine Fell-Schwester (wieder: ungefragt wie immer – an meinem Stimmrecht arbeite ich noch … ), also:

  • ein „Kopfkissen“
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  • eine Mitfahrerin
    (sowohl im Auto als auch im Buggy und Fahrradhänger – wer vorne sitzt, wird noch geklärt)
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  • eine Mitesserin (Andrea meint, ich werde hier dann nicht mehr so rummäkeln und auch mal das probieren, was ich bisher nichtmal anschlecken wollte  … )
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  • eine Mit-Ball-Spielerin (Im Ernst?, na da bin ich aber gespannt).
  • eine Mitgbuddlerin (an seinen Rasen hat Jörg gar nicht gedacht, als er dem Nachwuchs zustimmte)
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Andrea: „Das wird toll!“

Ich: „Wir werden sehen“ …  

Andrea: „Genau –  nämlich: wer am Ende welches Ende ist“   …


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Und mal sehen, ob Valentina schussfester ist, als ich es bin … Ob die Sylvester dann total cool durchsteht? … Muss ich mich dann etwa auch zusammenreißen, damit die mich nicht auslacht?

Ach ja – und Jörg soll mal seine alten „Känguru-Hausschuhe“ noch gut pflegen – denen geben wir zusammen den Rest  …


Und das ist der kleine Racker –  Valentina, die hier gerade mal 1 Tag alt ist … – und von meiner Existenz noch gar nichts ahnt .

Es ist ein Mädchen – was Ihr aber noch sehen könnt: das letzte Stückchen Nabelschnur, das ist so bei Neugeborenen – auch bei denen auf 4 Beinchen … Und wer nun sehen möchte, wo Valentina Zuhause ist, der klickt einfach auf das Foto …


Valentina ist am 08.12. auf die Welt gekommen – an dem Tag, an dem Jörgs Freund Uwe, der im Sommer gestorben ist, 55 Jahre alt geworden wäre. Valentina trägt nun Uwes Geburtstag ein bisschen weiter …


Wir freuen uns auf das kleine Mädchen und werden sie so lieben, wie schon ich hier geliebt werde. Wir wünschen uns viele gemeinsame Jahre und das wir ganz tolle Abenteuer zusammen erleben  …

*Letz fetz* – hinein in’s Vergnügen !


Und gerade aktuell = ein Bild von heute …

Hilfe(!) – Valentina scheint’s eilig zu haben … Binnen 2 Tagen hat sie knapp 50 Gramm zugelegt und wenn ich das Foto so sehe: das Baby scheint erste Steh-Versuche zu machen (sieht mal so aus) … wenn die so weiter macht, kann sie laufen ohne zu sehen und zu hören wohin …


So, und nach dem Motto: was ist schöner als ein Cairn(?): zwei Cairns(!) beißen wir uns dann ab ca. Mitte Februar hier gemeinsam durch – versprochen(!), und das auch der tollen Züchterfamilie Stengelin.

Last not least: Danke an den Nikolaus (siehe oben); ich weiß noch nicht, ob ich nächstes Jahr wieder einen Stiefel vor die Tür stelle …

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Schönen 3. Advent und viele Grüße vom See …

Eure „noch alleinige“

Elisabeth’s Haus-Postille 21 / 2016


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Dienstag – Nikolaustag  …

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Hallo Ihr Lieben,

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da hocke ich also – und warte …

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… „Nikolaus-TV“ …

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Bin gespannt, ob der Kerl den Weg hierher findet. Der Tag ist ja noch jung, und nachdem ich am Sonntag so brav und so viel gelaufen bin, habe ich heute Zeit und Geduld. Andrea braucht mir heute, wie schon gestern, gar nicht mit der Leine winken (sie hat’s probiert – ich habe dankend abgelehnt …)  ich sehe heute vor allem eines: meine Recamiere im Wintergarten. Und: mein Hausklo im Garten ;-).


Sonntag … 2. Advent …

Andrea sagte, sie wolle auch ein bisschen Advent haben. Sie wollte auf den Weihnachtsmarkt in unserer „großen Kreisstadt“ (von wegen: Kaff!).

Und weil die Sonne schien, sagte sie, sie wollte gleich mittags da sein, Glühwein schlürfen und dann zu Fuß nach Hause laufen (solange es noch angenehm war, kalt wird’s hier langsam so ab ca. 15:00). Wie schonmal: herrlich an der Aach entlang, das wäre ein super Spaziergang. Leute: sportlich ambitioniert = ein „zirka-3-Stunden-Marsch“ über zirka 10 Kilometer …


Andrea holte meinen Buggy aus dem Keller, wir wollten mit dem Bus in die Stadt fahren:

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Fatal. Am Sonntag fahren hier gar keine Busse!

Blödes Kaff. „Großkopfert“ wachsen wollen (bei uns um’s Eck entsteht gerade ein Neubaugebiet – so um die 40 Häuser werden da wohl gebaut), aber aus dem auch heute schon größten Ortsteil der Stadt keine Busverbindungen am Sonntag hinkriegen … „Anrufsammeltaxi“ heißt die Alternative, und da muss man spätestens 30 Minuten vor der Abfahrt anrufen – Abfahrt, die ein Bus hätte, wenn er fahren würde (einen Fahrplan gibt’s). Misti. Und: „typisch Autofahrer“ (meine beiden) – haben „die öffentlichen“ nicht auf dem Plan …

Was nun? Eine Stunde warten? Ne! Plan B: wir rufen ein Taxi, und zwar für jetzt-sofort-hier.


Zurück nach Hause, „Maria“ angerufen.

Maria ist die Frau, mit der Andrea immer fährt, wenn sie Taxi fährt. Man kennt sich inzwischen seit vielen Jahren, begrüßt sich immer herzlich und persönlich. Maria war bereit, uns alle – samt Buggy im Kofferraum – in’s Zentrum zu fahren (ist nicht selbstverständlich, dass ein Wauwau hier ohne Transportbox im Auto sitzen darf – ich durfte … saß in meinem Kuschelsack bei Andrea auf dem Schoß auf der Rückbank).

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Los ging’s – Ziel nun endlich: Weihnachtsmarkt …

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Ne-ne Leute, vom Taxistand bis dahin bin ich gelaufen – und danach auch wieder. Nicht dass hier jemand glaubt, die würden mich im Buggy kutschieren … Nix da – ich wäre jung, gesund, kräftig, hätte hübsche Beine …

Erstmal aber kam Andrea zu ihrem …  weihnachten-gluehwein

Jörg hielt sich am Kinderpunsch fest … *tz* – und dabei musste er ja nicht mal mehr Autofahren …

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Der Glühwein ging natürlich nicht trocken runter – dazu Bratwurst (für alle) und dann noch ein Stück Fischknusperle (für meine beiden); ich war zufrieden, hatte ja auch was abbekommen:

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… wobei mir das erstmal zu groß war das Stück. Ich hab’s in meinem Buggy vergraben … „Lager für schlechte Zeiten“ 😉 …

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Das wollte Jörg sich aber nicht angucken – er hat’s mir unter’m Fittele wieder weggezogen und in „schnauzengerechte Stücke“ gerissen.

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Na bitte – geht doch … kleine Stücke esse ich (Andrea: „alte Mäkeltante!“ – und sie meinte damit mich, nicht sich).

Kurz: mir ging’s richtig gut …

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Mit Wurst, Fisch und Glühwein im Bauch ging’s dann gen Heimat. Das Wetter war herrlich (fast zu schön für diese Jahreszeit hier am See – Sonne sieht man eigentlich selten, üblich ist: grau-grau-grau und Nebel). Sonntag war ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch, das Laufen machte Spaß:

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Ich bin übrigens viel mehr und damit weiter gelaufen, als meine beiden (immer wieder rechts und links des Weges – war ja total interessant, hatte unterwegs viel zu „lesen“: Dorfklatsch und tierisch wichtiges) – und für Stöckchenspiele war ich auch zu haben.

Unterwegs gab es natürlich Wasser …  zu trinken und …

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… zum Baden …

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So ganz wohl war Andrea dabei nicht. Ich habe unterwegs jedes Wasser mitgenommen, an das ich kommen konnte – und war damit viel mit nassem Bauch unterwegs. „Bei diesen Temperaturen(!)“ – dachte Andrea und: hat mir abends zum Essen Knochenbrühe dazu gegeben, damit ich nicht krank werde.

Und hier sind wir schon fast Zuhause … habe ich meinen „power-dog-walk“ so gut wie hinter mir …

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Andrea sagt, ich sei total gut gelaufen. Ich bin nie zurückgefallen, war nie müde und auch nie außer Atem. Für Andrea ein sehr gutes Zeichen: das Cairnchen ist munter und gesund.


Trotzdem macht so eine Strecke müde. Das Abendessen hat mir die letzten Stecker gezogen. Aus die Maus …

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Und auch gestern und heute ruhe ich mich aus. Andrea sagt: nicht übertreiben! Laufen ist toll, aber wenn es auch noch so viel Spaß macht: es gibt nicht nur Muckies – es strengt meine Knochen und Bänder und Muskeln auch an. Ich habe damit eine kleine Schonzeit hinter dem warmen Ofen gewonnen … Und damit: Zeit, auf den Nikolaus zu warten. Wenn der wirklich kommt: der entgeht mir nicht!

Liebe Grüße

Eure

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