Elisabeth’s Haus-Postille 10/2016


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Mittwoch …

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Hallo Ihr Lieben,

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ja, ich war in den zurückliegenden Wochen ein bisschen tippfaul. Richtig ist aber, dass ich nicht viel Zeit hatte, und zum Schreiben schon gar nicht.

Die letzten 4 Wochen sind nur so davongelaufen.

Zuerst einmal: Jörg ist jetzt auch ein „Fuffi“ – sein runder Geburtstag liegt nun auch schon ein paar Tage zurück …

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… und hängt mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach.


Die Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier waren so gar nichts für meinen Geschmack: hier wurde schwer im Garten gewerkelt. Jörg wollte unbedingt den Holzbackofen fertig haben. Und er hat das auch geschafft … ich sage Euch: zu meinen Lasten; nix spielen mit dem Hund – sondern schuften am Putz.

Am Sonntag vor der Feier waren die beiden wenigstens bereit, mit mir einen Zug durch den Wald zu machen. Ein „tpyischer Elisabeth-Sonntag“ – ich stand mal wieder *schmutzig-bis-zur-Halskrause* am Auto …  


*Ja-jaaaa* … Zeit haben sie ja keine … aber dafür – da war dann welche da … Nun sage ich mal wieder: „typisch!“

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Die Vorbereitungen liefen in der Woche vor dem Fest auf vollen Touren.

Für die Feier hatte Andrea 2 Gartenpavillons gekauft. Sie sagte, Jörg könne doch seine Gäste nicht auf der Südseite in der Sonne schmoren lassen … Und wie es heute so ist: bestellt ist’s schnell – geliefert auch, nur die Sache mit dem Aufbau hmd(immer diese „Bastelsätze“) …

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Ein „Jörg-Pavillon“ ist das bei weitem nicht, Andrea meinte dazu: es sei ja nur für die Feier gedacht, nicht in Stein gemeißelt. Fragt nicht: die Macken am System waren nicht zu übersehen (lotterig gefertig – beide Pavillons).  Jörg & Andrea waren sich einig: für das, was die Pavillons gekostet haben, darf man auch nicht mehr erwarten brill.


Ich sage Euch was: wollten meine beiden hier einen Pavillon hinstellen – Jörg würde einen tollen bauen (unter uns: wir brauchen keinen festen Pavillon; wir 3 – ich, Jörg & Andrea – haben genug Platz unter der Markise; als Partyteile waren diese Dinger aber ganz nett – und wenn mal was kaputt geht … egal … ).


Blöd war, dass das Wetter vor der Feier immer so mies war. Viel Regen. Heißt: Gartenarbeit wäre nur im „Friesennerz“ gegangen. So gerne Andrea auch draußen ist: soweit geht ihre Liebe zur Natur dann aber doch nicht.

So hockten wir im Trockenen und schauten dem Unkraut beim Wachsen zu – bis quasi auf den allerletzten Meter … da  ist dann auch der Jörg noch in die Gartenhandschuhe geschlüpft und hat „mitgezupft“.

Oberflächlich betrachtet sah der Garten dann zur Feier fast gut aus.


Ja, und 1 Woche vor dem Fest fiel Andrea ein, dass sie „rasch-mal-eben“ noch ein Gästebuch organisieren sollte.

Buch ja – aber wie sollte das aussehen?

Sie hat kurzerhand an einem Tag mal eben die Fotos der letzten 10 Jahre durchforstet und ein Fotobuch gestaltet:

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Mit heißer Nadel gestrick, wie sie sagt … (und sie hat das auch nicht zum ersten Mal gemacht – sonst hätte ihr der eine Tag dafür nie gereicht).

Herausgekommen ist eine kleine Einleitung mit Blick auf Kindheit/Jugend und dann kamen Fotos der letzten 10 Jahre (quer durcheinander). Ist gut angekommen.

Die letzte Seite hatte Andrea den Gästen für einen kleinen Gruss überlassen … eine wunderschöner Erinnerung …

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Klar sind Andrea und ich vor der Feier auch viel einkaufen gewesen; wir haben jetzt immer noch den halben Lagerbestand an Mineralwasser aus dem einen Supermarkt vor unserer Haustür stehen.

Andrea hatte viele Sachen bestellt – wir waren auf Sternfahrten zum Abholen unterwegs (nun … ich fahre gerne Auto … Hauptsache dabei, und in der Regel heißt das ja auch: Gassi-Stopp am Waldesrand); so auch auf einer Straußenfarm (Filet abholen). Da gab es gerade Nachwuchs – lustige Gesellen die Kleinen (grade waren sie ca. 2 Wochen alt) und: schon richtig schnell.

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Andreas Freundin Tizi war auch mit dabei, hat ein Küken gestreichelt und sagte: „… fühlt sich an wie Besen“ …


Nach dem Fest war’s wie immer: chaotisch. Nicht unerwartet. Ist eben so bis alles wieder gespült und verräumt ist (Gläser, Schalen, Teller, Besteck für Feste stehen immer im Keller – Andrea lebte hier mal 2 Tage lang mehr auf der Treppe als im Haus selber).

Aber egal was Jörgs Geburtstagsfest an Zeit gekostet hat – es war wunderschön. Wir mussten das Fest zwar wegen des schlechten Wetters (Regen-Regen-Regen) um einen Tag verschieben (ging Gott-sei-Dank), und trotzdem haben es die meisten Gäste geschafft, zu kommen.

Jörg hat sich riesig darüber gefreut, dass so viele gekommen sind, den Nachmittag mit ihm verbracht haben. Das war es, was er sich gewünscht hatte, was ihm wichtig war.


Für mich war diese Feier wieder mal eines: der pure Mist.

Ich hockte im Haus (im Welpengitter in meinem Zimmer). Allerdings: nicht protestlos. Klar habe ich da dann rumgemault, und zwar so, dass Andrea glaubte, ich müßte dringend mal zum Pinkeln – und auch gleich kam, um mich da zu befreien.

Unerwartet für mich: Befreiung nur unter Leinenzwang (ich hätte stutzig werden müssen … – nächstes Mal, das merke ich mir!). Ich war aber so glücklich, dass ich nur ein Ziel hatte: den Garten mit all den Leuten. Erst da fiel mir auf, dass ich keine großen Sprünge machen konnte. Ich sollte mich an meine Blase erinnern, so Andrea, und mich dann damit abfinden, wieder weggesperrt zu werden.

Ich war baff – so baff, dass ich danach keinen Ton mehr aus der oberen Etage von mir hören lassen habe.

Andrea sagte dazu, dass ich „oben“ besser aufgehoben sei. So viele Leute, alle Türen aus dem Garten heraus standen offen … Niemand wäre da in der Lage gewesen, auch noch auf einen kleinen Cairn zu achten. Eine inzwischen alte Leier …

Als es dann abends ruhiger war, die ersten Gäste weg waren, durfte ich endlich mitfeiern. War suuuuper … Ich wurde gekrault und Ballspiele waren auch drin. Ich war ganz aus dem Häuschen vor Freude und bin wie der geölte Blitz durch den Garten gefegt.

Gegen Mitternacht (Andrea & Jörg hatten inzwischen draußen alles aufgeräumt, Polster etc. ebenso in den Wintergarten gebracht, wie auch die Tischdecken … ) war ich platt. Da kam mir die „Schmutzwäsche“ (Andrea: *aaaaah* – die Tischdecken!) wie gerufen, wie extra für mich dahingelegt *seeeeufz-und-tief-ausgeatmet* :

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Nun ist auch seit dem Fest schon wieder eine und eine halbe Woche dahin …


Gestern haben Jörg & Andrea eine schlimme Nachricht bekommen: Jörgs Freund Uwe, der auch mitgefeiert hatte, ist gestorben.  Mitten aus dem Leben. Keine Vorzeichen. Jedenfalls nicht für uns (wie wir hörten, fühlte er sich vor wenigen Tagen nicht gut).

Ich hatte meine Leute dann abends im Wintergarten sitzen – ohne dass sie mit mir spielen wollten. Bier für Jörg, Wein für Andrea. Trinkend (hey, trinkend, nicht „saufend“! – Schließlich haben die mich an ihrer Seite, und ich will Fürsorge, wenn es mir schlecht gehen sollte –  was durchaus auch mitten in der Nacht mal der Fall sein kann; da kann ich dann keine(n) Trunkenbold(in) brauchen, sondern jemanden, der klar denken kann). Trinkend … und obertraurig. Für einen Moment hat die Welt hier den Atem angehalten.

Essen hatten sie sich auch gestrichen (Jörg = Null Appetit, Andrea = Null Appetit und *Null-Bock-auf-Küche*), jedenfalls für sich. Nagen die doch tatsächlich an Knäckebrot rum – Knäckebrot mit Frischkäse. Wie aufregend …

Sowas hätten die mit mir nicht machen können (schonmal ’nen Hund vor Augen gehabt, der Knäckebrot zersägt?). Das wäre ja noch schöner, wenn ich nun nichts im Napf gehabt hätte. Aber dann … !!! Ich sage Euch, denen hätte ich die Nacht zum Tag gemacht – mit *Schrei-Plärr-Brüll*, einem knurrenden Magen, eine von beiden (ja: „eine“) wär‘ gesprungen … Der andere hätte mich wohl kaum gehört (ist so – wenn dem Jörg die Augendeckel runterklappen, fallen ihm auch die Ohren zu) .

Der Abend war Uwe gewidmet – Jörg fielen unzählig Geschichten, gemeinsam erlebtes ein.  Jörg und Uwe kannten sich zirka 25 Jahre, eine lange Zeit (Andrea hat ihn erst vor ca. 10 Jahren kennengelernt).

Besonders verbunden hat Jörg und Uwe und auch Erwin (der 3. im Bunde des „Renntrios“, wie Andrea mal sagte) neben vielem anderem immer ein Hobby: eben das Motorradfahren.

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(Foto: von Uwe – Motorradwoche Ende Juli 2013)

Ja, und mein Jörg startet nun Ende Juli mit Erwin alleine in die lange geplante Motorradwoche, in die Uwe dieses Jahr nicht mitgehen wollte – der aber dann nächstes Jahr wieder dabei sein wollte …


Was sagte Jörg gestern? Uwe hätte mal gesagt, in seinem nächsten Leben wird er Rennfahrer (Motorrad).

(Nun ist er wohl schon im Trainingslager angekommen … )


Es ist schlimm, einen Freund zu verlieren. Es ist noch schlimmer, wenn dieser Freund erst Mitte 50 war.  Um so wichtiger/schöner ist es, dass Uwe am 03.07. zur Geburtstagsfeier dabei war … und das noch *bumperlgsund*, fröhlich, guter Dinge.

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Damit für heute: herzliche Grüße …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 09/2016


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Montag …

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Hallo Ihr Lieben,

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ich bin nach dem Wochenende noch ein bisschen müde um Schnauze … Ihr auch?


Sonnabend ist Jörg morgens nicht in die Werkstatt gefahren, sondern hier geblieben. Supi – Garten! Dachte ich. Sah aber so aus: Arbeit für Jörg, nicht Ballspiel für mich. Egal. Ich war dabei, und nur das zählt.


Jörg hat an unserem Holzbackofen weitergearbeitet:

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Ihr wisst ja … bald hat er Geburtstag, wir feiern ein bisschen, und  die Zeit drängt langsam, und darum ist er so fleißig 😉 … Der Ofen soll bis zur Feier fertig sein = einsatzbereit – mal sehen, ob das klappt … Jörg liegt aber gut im Rennen. Ja, und das hat Andrea dann auch so  gesehen – als Jörg da nämlich um den Ofen tanzte, einen Stein lostrat, der Stein nach unten (nächstes Beet, etwas tieferliegend) schoß, und punktgenau Andrea’s Glasdeko zerschoß.

Andrea war stinkesauer.

Nicht nur, weil diese Glasdeko im Eimer war (oben noch ganz, aber der Stil = futsch), sondern weil dieses Teil innerhalb von 3 Monaten das Dritte war, was Jörg zum Opfer gefallen war …

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Den Anfang hat der „Dong“ (USB-Stick zum Stickcomputer) gemacht – der hat einen Tritt von Jörg’s Arbeitsschuhen abgefangen (*knirsch* Stick = schief, aus dem Mantel gehauen – Schadenshöhe derzeit = unbekannt).

Dann das iPad – das ist auf den Bordstein vor Mannheims Hauptbahnhof geknallt, weil Jörg sich zu ungeschickt angestellt hat, meinen Buggy vom Gehweg auf die Straße zu manövieren (aber Motorradfahren … gelle …? … läßt doch tief blicken hmd  … ). Das  iPad hat jetzt einen Sprung in der Schüssel (ähm: im Glas). Schadenshöhe = derzeit unbekannt.

Und nun der Stein, den er auch wegräumen hätte können, bevor er um den Ofen tanzt (er weiß, dass es da eng ist – da hätte er sich auch mal die Zeit nehmen können, da vorher *klar-Schiff* zu machen, bevor er da loslegt). Andrea war stinkig und meinte, die Schäden seien vor allem darauf zurückzuführen, dass Jörg einfach nicht rücksichtig/umsichtig arbeite – jedenfalls hier Zuhause (in seiner Werkstatt passiert ihm sowas nicht). Schaden? Steht jetzt als Mahnmal vor der Haustür …

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… passte stillos (und Stil ist in diesem Fall das Ende des Besens bzw. der Glasdeko) in den Blumenpott.

Jörg kann nun jeden Abend einen Blick drauf werfen und sich erinnern, doch ein bisschen aufzupassen – vor allem dann, wenn wir hier meine allabendliche, wilde Ballspielrunde einläuten (O-Ton Andrea).


Mann-mann-mann … bin ich froh, dass Andrea nur auf Jörg sauer war. Ich war wohl auch nah dran am Donnerwetter, oder … (?) …

Während Jörg am Ofen gearbeitet hat, hatte Andrea ein bisschen Zeit für mich – sie hat mir einen ganz drolligen Ball zugeworfen. Hab‘ ich ja noch nie gesehen sowas. Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht: schwebt der doch auf mich zu … kein Flug- sondern ein Schwebeball (sowas wie ein Zeppelin? Den sehe ich ja auch manchmal hier über meine Hütte schweben):

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*Stutz* – Aber: okay – lies sich bespielen … jagen …

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Dann war’s soweit. „Hab dich!“ – Dachte ich …

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Macht’s *peng* – und das ist davon übrig geblieben = ein Fetzen in der Gartenharke:

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Hab’s mir gar nicht mehr genau angschaut sondern schnell das Weite gesucht. Schwebeball? Nein Danke; es geht nichts über einen anständigen Tennisball!


Gestern haben wir einen kleinen Ausflug gemacht. War eher Zufall, Andrea sagte unterwegs zu Jörg: „… fahr‘ doch mal da auf den Parkplatz“ – … und los ging’s …

Gassirunde auf dem Altbohlweg (Hoher Gemmingen) – vom Parkplatz oberhalb Radolfzell-Reute ausgehend bis zum Güttinger Buchenseebad:

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Ist richtig schön dort … nur:

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Na, ist ja auch okay. Auf mich passt Andrea immer auf, läßt meine „Hinterlassenschaften“ nicht liegen – andere Hundemenschen sind nicht so … Pfote auf’s Herz: wer will denn schon am Badesee in einem Hundestinker liegen?

Der Weg dahin  war toll. Jörg schätzt, dass wir gut 6 Kilometer durch Wald&Wiese gelaufen sind (zur Abwechslung hier mal was eher seltens: ich habe Andrea am anderen Ende der Leine) …

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Das Wetter war „so-la-la“. Mal sonnig, mal sah es aus, als ob wir in einen Gewitterregen geraten … Na bravo, das hätte mir gerade noch gefehlt – mir haut’s ja bei jedem *Krawumm* gleich mein Schottenherz aus dem Fell.

Wir sind aber trockenen Pfoten davongekommen („trocken“ Ihr Lieben – ich habe nicht gesagt „sauber“ – daheim führte mich dieser Ausflug dann auf direktem Weg unter die Dusche – ich sah aus … eingeferkelt … ).

Bis dahin war ich überglücklich – unterwegs *locker-leinenlos* … und vor allem  hier mit meiner Fundsache nämlich, diesem Stöckchen (was ganz mega-wichtiges) – Jörg sagte „Prügel“ …

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… und er meinte, der sei doch viel zu groß für mich.

Ich wollte das nicht glauben, musste aber sehen, dass es doch ganz schön anstrengend ist, das Stöckchen so zu tragen (Andrea’s Bemerkung dazu: das gibt ’ne kräftige Nackenmuskulatur).

Nun, ich bin vielleicht ein Schisser, wenn der Donnergott grollt, aber: dumm(?) – DAS bin ich nicht …

Ich habe schnell gesehen … SO herum geht das viel besser – wenn ich den Stock neben mir herschleife:

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Ist nur doof, ein bisschen „unpfotlich“, wenn man das Stöckchen umdrehen will, und das muss man gelegentlich – man sieht ja sonst gar nicht mehr, wo man längs läuft:

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Jörg meinte dann noch einmal, dass ich das Ding endlich aufgeben soll …

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Der Terrier in mir: *wann-ich-was-auch-immer-und-warum* aufgebe – das entscheide noch immer ich aug. Glaubt der doch, ich ließe mich da wegziehen … Er sollte mich doch längst besser kennen … (und richtig: bis zum Auto war mir diese Schlepperei dann bald zu dumm).

Der Ausflug war toll und ich danach platt wie ’ne Flunder …

Auch Jörg & Andrea waren zufrieden, wobei Andrea meinte, uns hätte eines doch gefehlt: ein Picknick-Korb … !


Euch allen einen guten Start in die Woche … haltet die Ohren steif und genießt das schöne Wetter, soweit es das ist – schön nämlich.

Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 08/2016


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Donnerstag …

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Hallo zusammen,

Mai: ein böser Monat – jedenfalls für Jörg. Alle Jahre wieder das gleiche Spiel. Er kann nicht fassen, dass Feiertag auf Feiertag fällt, er also nichts bestellen kann (bei seinen Werkstattlieferanten – Privatkram zählt ja für ihn nicht), die Leute nicht da sind, Termine gut geplant werden müssen. Und wenn er sich ärgert, guckt er die Andrea an, tut als ob sie die freien Tage im Mai erfunden hätte. Tz! Für diesen Mai hat Andrea dem Jörg einen Zettel geschrieben, auf dem alle Feiertage stehen, hat ihm den in die Hand gedrückt und will nun nichts mehr dazu hören.

Jörg ist im Augenblick auch ein bisschen nervig, er hat alle Hände voll zu tun. In der nächsten Woche soll seine neue Maschine kommen. Die muss dann Strom und Internetleitung kriegen und danach kommt der Techniker, der sie richtig anschließt. Wie sagte Andrea dazu? Ist ja nicht so wie Staubsaugerkaufen. An Jörg’s Maschine hängt nicht einfach so ein Stecker – rein damit in die Steckdose und los geht’s. Ich drücke ihm die Pfoten, dass alles so klappt, wie er sich das denkt.


Letzten Sonntag haben wir den Muttertag gefeiert. Jörgs Mama kam gleich morgens zu uns – habe ich mich gefreut, sie wiederzusehen, ich mag sie sehr (ein Hund spürt ganz genau, ob ein Mensch ein Tier, einen Hund mag oder nicht) …

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Und dieses Mal habe ich dann auch geschafft, mich schon vor der Abfahrt einzusauen – Andrea & Jörg waren entsetzt. Die wollten fahren, … ich kam naß aus dem Teich … sah aus wie Schwein.

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Ich durfte trotzdem mitfahren.

Wir waren mit Jörg’s Mama im Donautal – ein bisschen die Pfoten vertreten, Mittagessen im „Gutshof Käppeler

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Nett am Donauradweg gelegen, gut bürgerlich … unter anderem = wunderbare, hausgemachte Maultaschen, zu denen es Salat gab (und eine Vorspeise vorweg; Nachtisch haben sie dann nicht mehr essen können):

Klassisch:

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Mit Champignonsauce/Käse:

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Eine Portion, die Jörg’s Mama nicht schaffen konnte. Und überhaupt: sie hat hier zum ersten Mal in ihrem Leben Maultaschen gegessen – wir konnten es nicht glauben … brill

Andrea hat es sich gutgehen lassen, den Sonntagmittag genossen (Hundemuttertag). Jörg fuhr wie immer das Auto – sie hat sich ein Weinchen zum Essen gegönnt:

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Blöd war, dass Hunde da drin nicht erlaubt sind.

So – und das bei 27° … Jörg’s Mama wollte nicht zum Essen draußen sitzen – Andrea mich nicht im Auto lassen (na, das ist ja wohl klar wie Kloßbrühe!). Gott-sei-Dank war mein Buggy an Bord – ich wurde kurzerhand darin verstaut und im Restaurant an den Tisch geschoben (sagen konnten sie da ja nix):

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Nach dem Essen ging’s weiter – „sharing the backseat“:

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Ziel: Baustelle auf dem „Campus Galli„, von der auch Jörg’s Mama schon gehört hatte, eine kleine Dokumentation gesehen hatte; Besichtigung – mit einer Führung. War echt schön.

Ohne Führung wäre der Besuch da nicht so doll gewesen – wir hätten sicher vieles übersehen, nicht verstanden. Na, und so waren wir eben fast 2 Stunden mit einer Frau da unterwegs, die uns vieles gezeigt und erklärt hat.

Bei den Zimmerleuten:

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Der „hiesige“ Schreiner schaut dem „mittelalterlichen“ über die Schulter (hier entsteht eine Tür):

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Hier werden Tongefäße gebrannt (die Gefäße sind unter dem Feuer/der Glut):

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… Blick in’s Regal:

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Hier entsteht die Kirche, das erste Gebäude, dass überhaupt auf der Baustelle angefangen wurde (sieht hier nicht so spektakulär aus, war/ist’s aber, wenn man hört, welche Probleme das Fundament und auch die Wände mit sich gebracht haben):

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Und hier das „Alarmsystem“, dass auch dazu genutzt wird, den Arbeitsbeginn und den Feierabend einzuläuten:

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Aus Jux und Dollerei darf da aber keiner draufklopfen (erklärte hier unsere Gruppenführerin) – weil sonst alle Arbeiter in der Klosterstadt glauben, es sei was passiert, und sie müßten sich und was-weiß-ich-noch (Material?) retten …

Die Klosterstadt wird nach mittelalterlichen Plänen und mit mittelalterlichen Methoden gebaut. Bauzeit: 40 Jahre, heißt: wir können nur beim Wachsen zusehen, die Fertigstellung werden wir wohl kaum erleben … Aber besuchen können wir die Baustelle bis dahin. Immer wieder.


Nach dem Besuch dort haben wir noch in Bodman angehalten, im Café Hasler, auf einen „späten Kaffee, Tee, Kuchen“. Die Sonne war natürlich schon nicht mehr da, nett zu sitzen war’s aber trotzdem, auch wenn Jörg’s Mama ein bisschen kalt war (dafür gibt’s Jacken), dieses Mal hat aber der schöne Blick auf den See gewonnen – wir durften draußen sitzen bleiben:

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Unter’m Strich: der Tag war toll, hat uns allen Spaß gemacht – und müde … Na, und Lob an Jörg’s Mama – sie hat mit ihren 77 Jahren alles prima mitgemacht.


Am Sonnabend davor noch waren Jörg und Andrea fleißig – sie haben im Garten gearbeitet. Jörg’s Geburstag rückt immer näher (Ende Juni, er will feiern – wahrscheinlich Anfang Juli), die Liste der Sachen, die er bis dahin im Garten noch gemacht haben will (er will im Garten feiern), wird entsprechend kürzer – kürzer an Zeit. Aus dem Sonnabend hat Jörg deshalb einen langen und anstrengenden Arbeitstag gemacht, auch für Andrea.

Andrea hat sich um 2 Rasenflächen gekümmert, Jörg den Unterbau zum Holzbackofen verputzt, Andrea gegen Abend noch Schleifarbeiten übernommen (sie sagte danach, ihr fallen die Pfoten ab).

So steht der Unterbau jetzt da:

Sieht doch schon nach was aus …


Jetzt muss dieser Putz trocknen, und das je Millimeter Auftrag = 1/2 Tag! Jörg sind wohl beim Lesen die Augen rausgefallen … Bis hier alles gut trocken ist, gehen also 10 Tage in’s Land. Tage, in denen der Sockel weder der vollen Sonne noch Regen ausgesetzt sein darf/soll.

Na bravo – Andrea schielt nun immer auf so eine Wetter-App, und wenn Regen angekündigt ist, muss sie den Sockel mit einer Plane abdecken.


Abends hingen meine beiden dann wie ein Schluck Wasser in der Kurve und hatten keine Wünsche mehr. Nicht mal mehr nach einem warmen Abendessen. Frei nach dem Motto: was ich esse, kann ich auch trinken – na dann: Prost Bier! (Sie trinken hier, sie schlagen nicht über die Stränge, auch nicht am Wochenende; nicht dass es mir nachts mal schlecht geht, und keiner merkt’s …).


Ich habe heute Schmuck bekommen – eine Bernsteinkette:

Die hat Andrea mir heute umgehängt, und die soll ich nun bis zum Herbst tragen. Das soll die Zecken von mir fernhalten lachen .

Ist ein bisschen wie Knoblauch und Vampire … man muss wohl fest dran glauben …

Nun, Andrea hatte diese Info von unserer Nachbarin Susanne bekommen (Danke an deren Apotheker-Kollegin für die Recherche) und sagte: probieren wir’s doch mal aus! Freundin Elfi dazu: ihre „Frau Lolle“ habe auch so eine Kette – und nur noch hier oder da mal ein Zeckchen.

So ändern sich die Zeiten: früher gab’s für Hunde die Hof-,  heute die Bernsteinkette.


Ich bin kein Zeckenmagnet, Andrea fürchtet aber, das die Zecken dieses Jahr schnell-breiter-hungriger sind … weil der Winter so mild war, und da könnt’s schon sein, dass sie nun mehr auf mich schielen. Tarnkappe wäre jetzt gut. Finde ich – Andrea nicht; sie will mich nach wie vor im Auge behalten.


Nun sollen diese Zeckenviecher natürlich nicht von meinem Fell springen, weil sie von den Bernsteinen geblendet werden. Es soll so funktionieren, dass diese Bernsteine sowas wie ein Öl oder so auf meine Haut abgeben oder mein Fell statisch aufladen – und das sollen Zecken nicht mögen. Egal. Soll und sollen.  Mit mir kann man’s ja machen.

Klar: die Meinungen gehen auseinander. Die Zeckenmittelhersteller werden aufschreien und das als Scharlatanerie bezeichnen (die wollen ja Geld verdienen) und andere sagen was von „altem Wissen“ und so … Also: jeder wie er mag – Andrea fand diesen Beitrag dazu ganz ansprechend … setzt auch lieber erstmal auf alles, was nicht aus dem Chemielabor kommt.

Ja, und einen „Perso“ habe ich seit heute auch (könnt Ihr auch auf dem Bild oben sehen). Der sieht aus wie ein Menschen-Personalausweis, hat mein Namen, mein Geburtsdatum und meine Chipnummer drauf stehen. Klar: Telefon auch. Und: ein Foto von mir. (Ja, stellt Euch vor: kein Bild … dann könnte sich ja jeder Vierbeiner meinen Perso schnappen und sagen, er sei die Elisabeth; wer weiß, wer sich hier bei meinen Leuten dann einschleichen will, in „meinem!“ Zuhause).

Andrea fand das eine tolle Sache – und viel wichtiger, als mir meine Steuermarke um den Hals zu hängen. Wenn das Finanzamt nicht glaubt, dass ich Steuerzahler bin, sollen sie eben ihren Computer gucken – da steht’s drin.

Mein Perso ist jedenfalls schick geworden – Andrea hatte 3 Stück bestellt und hat heute nochmal 3 Stück nachgekauft, damit ich an jedem Halsband so einen hängen habe. Andrea kennt sich: sie wird diese Dinger nicht bei jedem Kleiderwechsel (Halsband) ab- und umhängen – ist nicht Fingernagelfreundlich (gutes Argument).

.Damit wünsche ich Euch allen nun schöne Pfingsttage. Und nicht vergessen: man kann es sich auch bei schlechtem Wetter schön machen (Kamin, Glühwein, Gänsebraten, Sofanächte vor dem Flimmerkasten … )

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Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 07/2016


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Freitag …

Hallo Ihr Lieben,

Mannheim liegt hinter uns (mehr mir und Andrea) – die Schulung für Jörgs neue CNC (ein Bohrzentrum) hinter ihm.

Jörg hat 3 Tage die Schulbank gedrückt und glaubt doch glatt, sich nun „Programmierer“ nennen zu dürfen  hmd… Jörg nun wieder …

Andrea hat gleich gefragt, ob er das auch schriftlich gekriegt hat (Teilnahmebescheinigung, dass er „diesen Kurs erfolgreich absolviert hat“) – hat er nicht *zwinker-und-grins*.

Mitte Mai kommt seine neue Maschine, und wir hören ihn heute schon: schimpfen, jammern, klagen, fluchen, und wir hoffen, dass sich das bis zum Jahresende wieder legt, weil sonst …  mpf


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Und wie war Mannheim für mich und Andrea? Ganz oft so … :

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… lausig kalt und verregnet …

Über dieses Foto sagte Freundin Elfi:
„Hauptsache Elisabeth liegt trocken“

Wie wahr, wie wahr regen

Andrea dazu: beneidenswert – Elisabeth hat’s trocken-warm-weich.


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Wir sind Sonntagabend in Mannheim-Käfertal im Hotel angekommen. Das Hotelzimmer „hätte etwas kuscheliger sein können“ (O-Ton Andrea), aber: die Matratzen waren prima (wir haben schließlich „Rücken“ – Andrea und Jörg), das Essen im hauseigenen Restaurant (Grieche) lecker, wirklich lecker und die Lage: für unsere Zwecke super. Geeenial.

Jörg konnte zu Fuß zur Schulung gehen – eine Strecke, die er immer in knapp 10 Minuten hinter sich hatte.

Und wir? Blick aus unserem Hotelzimmerfenster:

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Wir hatten diesen Bahnhof (Käfertal) direkt vor der Tür …

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Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Mannheim toll organisiert. Alle paar Minuten fährt eine Bahn, lange Wartezeiten gibt es nicht. Traumhaft. Und mit einem Tagesticket für 6,50 Euro konnten Andrea und ich den ganzen Tag lang Straßenbahn/Bus hin- und herfahren, wenn wir gewollt hätten. Andrea schätzt, Anfahrt mit dem Auto in die Innenstadt wäre nervig und keineswegs billiger gewesen.


Wißt Ihr, was für ein schönes Gefühl es ist, einfach in den Tag hineinleben zu können, keine Termine beachten zu müssen … ? Andrea hat es genossen, einfach mal tun und lassen zu können, was-wann-wo-wie sie will. Und die Straßenbahn zu nutzen, gehörte in diesem Fall dazu. Eigentlich sind wir von A nach B gefahren, haben aber auch mal so aus Faulheit heraus 2 Stationen mit der Bahn gemacht, bevor wir neue Wege gelaufen sind.


Erzählen muss ich Euch auch, dass die Straßenbahnfahrer dort sehr(!) aufmerksam waren. Kaum kam mal ein Rollstuhlfahrer, Rollator- oder Buggy-Schieber nicht in die Bahn (kam gaaanz selten vor, dass mal ein Absatz zu bewältigen war), stand im Null-Komma-Nichts der Bahnführer da und half …

Sobald wir die Straßenbahn(en) hinter uns hatten, durfte (oder musste?) ich dann auch gleich wieder laufen. Ich sei jung, gesund und hätte 4 kräftige Pfoten …

So habe ich also die Mannheimer Straßen erkundet:

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Ich vermute, als Stadthund hat man es nicht leicht. Grau/Beton/Asphalt soweit Auge und Nase reichen; da sucht man ja ewig nach dem Grün. Hier = Innenstadt Mannheim – allerdings: noch bevor die Geschäfte geöffnet haben. Oh Leute – wir Landeier sind nicht gewohnt, dass das Leben erst um 10:00 anfängt … em.

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Laufen ist auf Asphalt nicht schön. Habe ich das doch Zuhause gut – mit den schönen weichen Wald- oder Feldboden vor meiner eigenen Haustür.


Andrea hatte sich vor der Fahrt nach Mannheim eine kleine Liste gemacht, mal geschaut, was wir so unternehmen könnten. Sie wollte in einen Bastelladen, in die Innenstadt, auf einen Wochenmarkt, einen kleinen See umrunden …


Montag ging’s los.

Erstmal haben wir Jörg den halben Weg zur Schulung begleitet.

Es war noch sehr früh, als wir am Hotel losgelaufen sind. Jörg musste um 08:00 dort sein – zu nachtschlafender Zeit also für unsere Begriffe – Ihr wisst ja: abends nicht rein in die Federn, morgens nicht raus …

Andrea meinte, für mich wäre das eine schöne, kleine, erste Gassirunde. Erste? Hey – ich war vor dem Frühstück kurz vor dem Hotel, damit mir nicht die Blase platzt, und Andrea war dabei, sie sollte sich doch noch erinnern nach so kurzer Zeit (*tz!*).

Ich sah den Spaziergang anders. So wie: uiii – Jörg geht gleich morgens mit mir spazieren und so und dass er sicher damit viel Zeit für mich hat. Ich war sooo glücklich!

Die dort (auf halbem „Schulweg“) liegende große (Hunde?)Wiese vor Augen, habe ich Jörg aus selbigen verloren. Weg war er … und ich stand mit Andrea alleine da.


Zurück Richtung Hotel und dann fuhren mit der Bahn in die City.

Tolle Stadt, viele Geschäfte, teils richtig teuer. Andrea fragt sich, wovon die alle leben … Mannheim ist keine schöne Stadt, wirkt eher ungepflegt. Doch-doch, es gibt sie: die kleinen Schönheiten und auch große – teils freistehend, teils zwischen 70er-Jahre-Bauten; man muss nur hinsehen, dann entdeckt man sie.

Montag ging es nun zuerst in den Bastelladen. Himmel – Andrea war da 1 1/2 Stunden drin! (War ich froh, dass ich diese Zeit in meinem Buggy genießen konnte). Sie hat sich durch die Regale gearbeitet, ich schätze, sie hat da auf den 3 Etagen des Ladens jede Nadel einzeln umgedreht.

Nachmittags waren wir für 1 Stunde im Hotelzimmer – danach konnten wir Jörg abholen. Ich war glücklich, ihm wieder in die Arme segeln zu können. Meine Familie war wieder komplett.

Gemeinsam mit Jörg sind wir nochmal in die Stadt gefahren – damit auch Jörg ein bisschen Stadtluft schnuppern und sich vorstellen kann, wie Mannheim aussieht.

Stadtluft???

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Aperitiv „Feierabendbier“ mit Fischsandwich!

Und mir war das schon da toootal egal:

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Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel.

Im Restaurant: griechisches Abendessen  für Andrea&Jörg … Jörg hat nun ein Kilo mehr auf den Rippen als noch vor der Schulung (sagt er heute morgen so beiläufig).

Ja-jaaha … Frühstück, Mittag während der Schulung – und abends: Restaurant  – da lacht die Waage .

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Wie gesagt: Ein bisschen „Griechenland“ für Jörg&Andrea … „Land der Träume“ für mich.

Ich hatte die Schnauze voll, aber so richtig („mein“ Essen gab’s dann nach dem ersten Nickerchen im Wagen noch vor dem Schlafengehen auf dem Zimmer –  ich gehe doch nicht mit leerem Magen schlafen!).


Dienstag.

Gleiche Prozedur am frühen Morgen: Jörg den halben Schulungsweg begleitet. Dann winkt der Mann mir noch einmal zu – und verduftet in der nächsten Straße.

Da hockte ich … die grüne Wiese vor Auge und Nase und:  herrenlos!

Was ich gemacht habe? Dieses Mal (ich war besser darauf vorbereitet) – *hundeladylike-geheult*! Jörg hat mich noch ein ganzes Stück seines Weges hören können …

Ich und mit Andrea zurück gehen? Nur unter Protest! Und auch nur, weil Andrea mir eine Katze versprochen hat („Schau‘ mal da – KATZE!“).


Katzenfreunde: bitte nicht böse sein – es ist nunmal so: Katze&ich = Alarm – auf beiden Seiten übrigens, wie Katzenfreundin Karin mit ihrem Kater Berlioz sicher bestätigen wird. Als ich Berlioz kennenlernen sollte, da hat nämlich der Berlioz zuerst zugeschlagen 😉 .


Also: von wegen Katze … weit und breit = nix zu sehen. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich zu fügen. Ohren runter, Schwanz runter, Augenaufschlag von unten nach oben – losgetrottet.

Andrea ist fies.


Wir sind dann wieder in die Stadt gefahren. Dienstag ist auf dem Markplatz Wochenmarkt:

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Hier sind sie schon weiter als wir am Bodensee – hier gibt es schon viel Spargel, heimischen …

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Hier, bei Spargel Hauck, haben wir eingekauft – auch von den Spargeln in den Gläsern (die sind kalt zu essen – herrlich knackig … perfekt für Antipasti oder auch Schinkenröllchen; es gibt sie mit Knoblauch, Dill oder Petersilie).

Zum frischen Spargel (hält sich ja einen Tag problemlos – insbesondere bei den Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt) gehören junge Kartoffeln – wir haben dem freilaufenden Bauern welche abgekauft:

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Brot, Obst, etwas vom „Griechen“ … der Buggy war gold wert (besser gut geschoben als schwer getragen …

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Auf dem Marktplatz gesichtet …  keine Kunden  … sondern =
brill … Sonnenschirme:

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Mit den Einkäufen ging es erstmal zurück zum Hotel – Buggy leeren, Einkäufe versorgen.


Danach: nächstes Ziel …

Wieder in die Straßenbahn, an der Haltestelle „Alte Feuerwache“ in Mannheim ausgestiegen. Von dort aus kann man wunderbar in Rhein-Neckar-Tal spazierengehen …

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… beidseitig:

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Über diese Brücke kamen wir ins „Collini-Center“ (in’s Obergeschoß des Gebäudes):

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Erster Eindruck da drin: Stadtarchiv – zweiter: Baustelle. Da hielt uns nichts. Nur: wo geht’s bitte hier wieder raus? Die Ausgänge waren vor allem eines: zu. Zurück also über diese doch recht zugige Brücke? (Leute: da war’s so kalt, wie Zuhause … Winter eben, und auf Brücken tut der Wind grad nochmal so weh).

Wir trafen im Center auf eine Frau, die da in der Verwaltung arbeitet. Sie kam rein, wir wollten raus.

Die Frau sah, dass wir den Ausgang suchten, sprach uns an. Wir könnten da oben nicht raus – wegen der Baustelle, wir sollten den Aufzug nehmen, das Gebäude über das Erdgeschoß verlassen.

Ähm … Aufzug? Der sei doch außer Betrieb … ???

Und hier haben wir die Mannheimer wieder von ihrer netten Seite erlebt: wir durften durch das Verwaltungsgegebäude gehen, den dortigen Aufzug nehmen – ein Aufzug, in dem 4 Wachmänner den gleichen Weg nach unten hatten – und uns die Tür nach außen aufhielten. Super-nett …

Es ging weiter durch Mannheim – vorbei an diesem Hundeladen:

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Vorbei? Hinein!

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Die Frau (Ladenbesitzerin) von „Martha und Lotte“ (Name des Ladens, Namen ihrer eigenen Hunde) war sehr nett, verkauft da „gutes Futter“. Und: Pflegeprodukte. Schnell standen sie und Andrea im Gespräch. Futter und Zecken, Shampoo (Shampoo?!?) und so weiter … Und Andrea hat da für mich eingekauft.

Dem Gespräch dort haben wir dann auch den Tipp fürs Abendessen zu verdanken. Wenn Andrea noch Zeit hätte, sollte sie unbedingt an den „Rheinterrassen“ mit mir spazieren gehen – und ein Restaurant gäbe es auch. Kurz gegoogelt – und: abends mit Jörg dahingefahren/-laufen.

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Ein zauberhaft am Rhein-Neckar-Tal gelegenes Restaurant … und wir waren alle willkommen. Ich in meinem Buggy – für uns hatten sie einen Tisch am Kamin reserviert:

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Eigentlich wäre die Reservierung nicht nötig, so auf Andreas vorherige telefonische Anfrage; es seien an jenem Abend genug Plätze frei – und trotzdem haben sie uns diesen Tisch freigehalten. Das war sehr aufmerksam, und ich kam mir fast vor wie Zuhause: neben dem Kamin (tat gut – der Tag war lausig-kalt).

Für mich ein Snack: „Rodeo“, für Jörg und Andrea:

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Es war sooo lecker … (Andrea: Knurrhahnfilet mit Kartoffelplätzchen und Linsengemüse – *meeeegaaaa*, danach: warmes Schokoküchlein mit Himbereis/-Espuma / Jörg: Keule vom Schwarzhuhn mit sardischen Pasta und Ratatouille, danach: Schokoladenkuchen).

Nach dem Essen durfte ich mir nochmal die Pfoten vertreten, eine Runde *Stöckchen* spielen, bevor es wieder heimwärts ging (also zurück in’s Hotel). Zuerst mal wieder unter dem Mannheimer Hauptbahnhof lang … (da war’s ganz schön schmutzig, Ihr wißt ja, wie große Bahnhöfe so aussehen … überall wird hinge….-und-was-weiß-ich-nicht-noch-alles-*bah!*; Andrea war glücklich, dass ich nicht „in jeden Sch… getappt bin“).

Jörg hatte inzwischen meinen Wagen übernommen:

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Dazu angemerkt: Jörg und schieben …

Ich sage Euch: der macht, wenn wir den Buggy das nächste Mal mitnehmen, erstmal eine Runde „warmschieben“. Hat Andrea gesagt. Die musste nämlich sehen, wie ungeschickt Jörg den Buggy am Hauptbahnhof vom Gehweg auf die Straße manövieren wollte. Untrainiert.

Und prompt passiert WAS? Jörg läßt den Buggy am Bordstein runter, das iPad bleibt an Jörgs Jacke hängen, schiebt sich hoch – landet auf dem Boden. Andrea konnte dabei zusehen, wie sich ihr iPad aus der Buggy-Halterung verabschiedete …

Erklärt: das iPad klemmt unterwegs am Buggy-Griff, das sieht dann so aus (inzwischen eher so wie unten links, wo „Spiderman“ zugeschlagen hat):

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Das ist prima so – Andrea hat (hatte) nicht nur im Falle eines Falles das Internet vor sich sondern z.B. auch immer einen Stadtplan vor Augen (downgeloadet), weiß so genau, wo sie gerade ist/läuft. Diese Halterung fanden viele Leute unterwegs auch klasse (man kommt auch so in’s Gespräch).


Damit abschließend zurück zum Heimweg am Dienstagabend … Aus dem Bahnhof raus – rein in die Straßenbahn:

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Und dann: nur noch essen für mich und ab in die Daunen …


Mitwoch.

Zuerst einmal war ich, als der Wecker runterging nur eines: hundemüde:

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Diese schicke Decke ist übrigens meine – nicht die des Hotels! (Nicht dass das hier mißverstanden wird aug ).

Dass ich mich kaum bewegen wollte („wollte“ – nicht „nicht konnte“ – Muskelkater kenne ich nicht, brennende Pfoten auch nicht), hat keinen interessiert. Die Schulung rief.

Also: gleiche Prozedur wie Dienstag: Jörg begleitet, aus den Augen verloren, rumgeplärrt, nicht zurücklaufen wollen, Katze versprochen bekommen – ignoriert. Zweimal macht Andrea das nicht mit mir.

Nutzte nichts. Jörg kam nicht zurück – Schwanz runter, Ohren runter, zum Hotel zurückgetrottet.


Dann ging es dieses Mal nicht Richtung Innenstadt – sondern entgegengesetzt: Richtung Natur. Ziel: „Vogelstang“ (eine Haltestelle danach):

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Der Blick nach oben versprach nichts gutes – aber noch schien die Sonne.

Und da lag er vor uns  – der kleine See …

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… samt Bewohnern oder Eroberern …

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Nilgänse sind uns hier vor die Linse gekommen.

Ich hätte zwar freilaufen sollen, aber Andrea hat ein Herz für Tiere – und bei Brutzeit und Kücken ziehe ich den Kürzeren, die Leine also.

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Macht nix – schnuppern ist auch so „sehr informativ“.


Dass ich an der Leine war, war vielleicht ganz gut – der (offensichtliche) Vater dieser Kücken war auf Krawall aus (wie ich nachlesen konnte: „typisch“) …

Ich sage Euch: ein echter Schläger ist das! schr

Der sieht diese (wohl noch junge) Stockente da langwatscheln …

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… und  nimmt auch schon Anlauf:

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… landet bei der Ente …

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… und greift an …

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Sah doch ganz harmlos aus, die Ente – und scheint bei Nilgänsen besonders unbeliebt zu sein ... Respekt flößen wohl nur Größere ein:

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Ich sollte jedenfalls keiner der Gänse zum Opfer fallen. Die Runde um den See war trotz Leine herrlich.

Zum Mittagessen ging es wieder in die Innenstadt, dann langsam zurück zum Hotel. Noch ein kleiner Einkehrschwung in einer Conditorei – in einer eher „schlichten Wohngegegend“ (Rückzug in’s Hotel war Mittwochnachmittag nicht mehr möglich) …

… aber bitte: bei Kälte ist es plötzlich überall schön weihnachtsmannnpol)

Damit war die Zeit in Mannheim rum.


Eine kleine Überraschung wartete am Auto auf uns: ein „Knöllsche“. Wir würden da irgendwie falsch parken – und von der Stadt Mannheim hören, besser: lesen. mecker

Auf diese Grüße warten wir nun und sind uns im Grunde genommen keiner Schuld bewußt …

Wir haben unser Hotel in Mannheim unter diesen Gesichtspunkten gesucht:

  • Möglichst nahe am Schulungsort
  • Haustiere erlaubt
  • Parkplatz

Das wurde dann als Ausstattungsmerkmal angeboten/ausgewiesen.

Wir kamen Sonntagabend dort an, parkten am Straßenrand, checkten ein, fragten nach, wo wir unser Auto stehen lassen könnten (öffentliche Parkplätze rund um’s Hotel waren gut belegt – Sonntagabend eben). Rechts an der Seite? Sei kein Problem, da könnten wir stehen bleiben. So die Auskunft im Hotel.

So blieb das Auto von Sonntagabend bis Mittwoch (später Nachmittag) da stehen. Jörg ging zu Fuß zur Schulung – ich und Andrea fuhren Straßenbahn. Wir konnten sehen, wie „wild“ rund um die Ecke (Hotel liegt an einem Eckgrundstück) geparkt wurde und dass es dem Hotel gegenüber eine Taxi-Parkfläche gibt – Taxis parken da die Flächen zu (keine für sie reservierten, sondern öffentliche), und das teils so, dass sie sogar in einer Doppelreihe auf dem Gehweg (Gehweg Leute!) stehen, so dass wir auch mal samt Buggy auf die Straße ausweichen mussten, um an denen vorbei zu kommen.
.

Alles klar?

Für uns war klar, dass dort alles klar sei …
Nun warten wir darauf, was da eben nicht klar war …
.

Wie uns erst beim Wegfahren auffiel: wir parkten nicht innerhalb gekennzeichneter Flächen (das haben wir Sonntagabend nicht gesehen – danach nicht mehr hinterfragt). Möglich, dass wir deshalb nun zur Kasse gebeten werden … sonnenbr


.

Seit vorgestern Abend sind wir wieder am See. Ich schlafe mich nun erstmal durch die Tage – wie immer nach Reisen. Andrea pflegt meine Pfoten mal extra mit Balsam (für den „Asphalt-Indianer“ wie sie sagt; meine Pfoten sind okay – nur vielleicht ein bisschen rauher als sonst – egal, ich nehme, was ich kriegen kann liegestuhlra) …

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Fazits:

  • Es gibt sie … diese Veranstaltungen … in die geht man voller Elan, Neugierde und Fragen rein – und kommt platt, müde und mit noch viel mehr Fragen wieder raus.
    .
  • Öffentliche Verkehrsmittel in Mannheim laufen vorbildlich, Internetverbindungen ebenfalls. TOP!
    .
  • Die Mannheimer sind nett (die, die uns begegnet sind, und es waren, auf die Tage gesehen, nicht wenige – mit einer Ausnahme, aber die zählt nicht; war ja lächerlich … ).
    .
  • Man kann in Mannheim gut einkaufen.
    .
  • Parkflächen sollte man extra-kritisch beäugen.
    .
  • Ich werde sauer, wenn andere Vierbeiner meinem Buggy zu nahe kommen, da mal „reinschnuppern“ wollen (wenn ich da drin liege) – dann hänge ich die Zicke raus! Mein Buggy!
    .
  • Handschuhe sind Winterware
    (Misti – auch keine Restbestände greifbar … Andrea musste weiter mit kalten Pfoten leben … Tja, hätt‘ ’se man Zuhause welche eingepackt  … wer nicht hören will, muss fühlen).
    .
  • Ich schlafe gerne im Buggy, wenn dieser geschlossen, das Buggydach zugezogen ist. Ich halte es da mit den Galliern: so kann mir der Himmel nicht auf den Kopf fallen …

..
Liebe Grüße, schönes Wochenende !

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 06/2016


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Montag …

..

Hallo Ihr Lieben,

Ihr habt’s schon gehört, denkt dran? Jetzt am Donnerstag

am 21. April

ist’s wieder mal soweit –  „Blitzmarathon“ (bundesweit) heißt die Parole; es  wird fleißig (24 Stunden lang)  für’s Staatssäckel gesammelt:hu

..

marathon

.

Passt gut auf Euch und Euer Sparschweinchen auf … oder fahrt gleich schneller als die knipsen können 🙂 .


Mehr wieder nächstes Mal. Hier läuft das Leben ganz normal. Wie immer. Ich – Haus – Garten … wobei mich stutzen lassen hat, dass Andrea heute meinen Buggy aus dem Keller geholt hat. Fand ich sofort super, habe mich aber trotzdem gewundert.

Probesitzen?

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Ob das was zu bedeuten hat … ?

Oder ob Andrea nur mal gucken wollte, ob ich da noch reinpasse („Buggy-Waage“)? Also wenn das so ist: da haut’s doch wohl den stärksten Cairn aus’m Fell! Natürlich passt mein Wagen noch zu mir, hier brechen nicht die Achsen unter mir zusammen … ! Bin doch nicht fett – das ist nur mein Fell.

Doch-doch … ich muss dringend wieder mal zu Daniela gefahren werden (Friseur). Auch wenn mein Fell nach der Operation (als sie mich sterilisiert haben) nicht mehr so schick wächst/aussieht, wie vorher – inzwischen ist es überfällig. Wenn da nicht bald was passiert, sieht Andrea noch vor lauter Fell die Zecken nicht mehr auf mir rumkrabbeln.

Für heute damit: guten Start in diese Woche und … liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 05/2016


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Freitag …

..

Hallo zusammen,

.

Ostern liegt hinter uns –  der Frühling vor uns.

Andrea hängt grad viel im Garten. Ich nicht. Ich darf zwar – will aber nicht. Blöder Garten. Der ist nur schön, wenn da jemand mit mir spielt. Alleine spielen macht keinen Spass.

Da ziehe ich mich doch lieber auf meinen Posten zurück und schaue mir (weich gepolstert) das Draußen von drinnen an …

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Nicht nur dass Andrea kaum ein Auge für mich hat(te) – auch Jörg hatte in den letzten Tagen wenig Zeit. Er baut an Andreas Pizza-Backofen. Richtig fleißig ist er da gerade …

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Sieht aus, als ob das dieses Jahr doch was wird. Sollte ja schon im letzten Herbst passiert sein (und der Ofen-Bausatz steht ja nun auch schon 2 Jahre hier rum).

Andrea dazu: Das macht Jörg jetzt nur, weil er unbedingt sagen will, dass er das noch „vor 50“ hingekriegt hat 😉 🙂 . (Richtig: Jörg will im Sommer feiern – und das in einem schönen Garten).


Ja, und dann muss ich Euch heute mal was erzählen; mich hat’s mich doch gestern fast aus meinem Fell gehauen …

Angefangen hat’s  fast wie „Stille Post“ – Andrea hat mir erzählt, was ihr eine Hundeschule  erzählt hat (die Frau der diese Schule gehört natürlich – Schulen können nicht sprechen oder schreiben … lesen auch nicht), was die wiederum aus dem Tierheim in Sinsheim zu berichten wusste …


Sinsheim – das liegt auch in in Baden-Württemberg, und zwar so grob gesagt zwischen Heilbronn und Heidelberg und: fast vor den Toren von Karlsruhe (wo ja auch ich herkomme – aus dem Landkreis jedenfalls).


In einem kleinen Örtchen bei Neckarbischhofsheim sind in diesen Tagen = 44 Yorkies und 2 Russische Terrier und 1 Graupapagei  von ihrem elendigen Halter, einem Hundezüchter (Yorkies), befreit worden. Hunde mit verfaulten Zähne, offenen Geschwüren … Pfoten/Krallen zum Gottserbarmen … Ich sage Euch: die haben dort haben da schon lange keinen Tierarzt mehr gesehen, aber: noch in 2015 = 3 Würfe Welpen gehabt!

Andrea war fassungslos, dass es sowas überhaupt gibt.

Der Züchter gehört …. *qztzürzew*!!!

Und der Zuchtwart gleich mit dazu!

Der hat nämlich, wie Andrea gelesen hat, im letzten Jahr die 3 Würfe „abgenommen“ (begutachtet, besichtigt – so wie es bei einem Züchter eben sein sollte) – und das ohne die Zustände dort zu bemängeln (was ist DAS denn für ein Zuchtwart???).

Aber wenn Ihr mögt, könnt Ihr gerne nachlesen, was im Tierheim Sinsheim aktuell passiert ist, passiert.


Andrea hat natürlich wie immer, wenn Dritte in’s Spiel kommen, vorher gefragt – und sie darf zum Beitrag verlinken.


Andrea hat mich gestern einmal extra doll geknuddelt und mir in’s Ohr geflüstert, dass ich ein schönes Zuhause bekommen habe.

Ich habe ein Dach über dem Kopf, einen Ofen der mich wärmt, einen Garten zum Spielen, genug zu essen, immer frisches Wasser und 2 Zweibeiner, die mich lieben. Ich lebe hier mit meinen Leuten, gehe mit auf Reisen, werde in den Wald gefahren oder kann durch’s angrenzende Feld laufen.

Ich werde gebürstet, sommers von Zecken befreit, habe keine Flöhe, werde wenn’s sein muss geduscht (dieses „wenn’s sein muss“ ist allerdings ein Punkt, der meiner Meinung nach weiter Klärung bedarf). Regelmäßig geht es für mich zum Friseur (Trimmtermin bei Daniela, und ich bin aktuell doch überfällig, wie Andrea sagt). Und natürlich sehe ich meinen Tierarzt auf jeden Fall 1x im Jahr zum Impfen; ich lag aber auch schon 1x auf seinem OP-Tisch. Kurz: für mich wird wirklich alles getan.

Die Yorkies sind mir dann gestern einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen, und deshalb habe ich denen ein bisschen von meinem „Würschtle-Geld“ gespendet.

Andrea sagt ja immer, dass es mir hier so gut geht, und da dachte ich, ich gebe den armen Yorkies jetzt ein bisschen was ab. Und so wissen wir auch, wo das Geld ankommt – hier bei uns, nicht einem großen unbekannten Topf.

Und nebenbei hoffen wir, dass der Züchter a) für die Kosten mit aufkommen muss (wie auch immer das gehen mag – ich denke, wer seine Tiere so verwahrlosen läßt, hat kein Geld – aber vielleicht ein Auto, das verkauft werden könnte, Schmuck vielleicht, der sich zu Geld machen ließe … ?) und b) eine saftige Strafe aufgebrummt bekommt.

Darüber hinaus: eigentlich müßte auch der Zuchtwart mit in die Verantwortung genommen werden – sagt Andrea.


Soviel für heute von mir, von uns.

.

Euch allen ein schönes Wochenende …

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Viele Grüße vom See

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 04/2016


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Wieder ein Donnerstag … ein grüner … es geht auf Ostern zu …

..

Hallo zusammen,

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Andrea hat gestern mal grob die Terrasse abgespritzt, damit wir es hier am Wochenende wenigstens ein bisschen schön haben, wenn die Sonne zum Osterfest vorbei kommt. So-so … die Sonne also.


Aber wie war das doch noch? Ostern = Hase = Eier …

Hase?

Habe heute mal in ein altes Buch von der Andrea geschaut … und da tatsächlich einen Hasen auf einem Bild gesehen. Ich sehe ja sonst nur Katzen, Flugkatzen (Amsel, Drossel, Fink und so weiter), Mäuse und … Igel. Alles in und über meinem Garten.

Wie ich im Buch sehe: der Hase ist also ein Freund vom Igel (so fett-gemütlich habe ich hier allerdings noch keinen Igel rumliegen sehen).

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Und der Hase bringt die Eier? *Denke-denke*. Und ich soll mich dann wohl mit dem Igel um die Eier streiten? Oder wie … (?).

Ich bin jetzt fast 4 Jahre alt, und ich sage Euch: je älter man wird, um so größer werden die Fragen. (Ähm – war’s vielleicht falsch, dass ich rund um Hase und Igel ein „Märchen“-Buch erwischt habe???)

Bin gespannt, wie es hier weiter geht.

Schokolade fände ich super – nur: gesehen habe ich keine (weder eirige noch bimmelnde).


Andrea war vorhin mit mir einkaufen, und wir sind mit vielen Wachteleiern heimgekommen. Diese Eierchen werden morgen gefärbt. Das geht sauschnell, wie Andrea sagt. Rein in den Pott, 5 Minuten kochen und die Dinger sind hart. Danach geht’s in Färbebad. Und: fertig. Einölen ist nicht nötig (die Eierschale glänzt auch so). So soll (und wird) das dann aussehen:

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Für Andrea sind das Eier – für mich Minibällchen.


Sonst tut sich bei uns auch wieder ein bisschen was.

Jörg kriegt endlich seine neuen Maschinen – die, die er im letzten Jahr ausgesucht hat (so bis Ende Mai müßten alle da sein; jetzt ist jedenfalls die Absauganlage da).

Seine Werkstatt wurde Anfang dieser Woche umgebaut. 2 Tage lang standen die Räder da still …

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Es wurde nicht geschreinert, sondern verlegt (Rohre, Rohre und nochmal Rohre). Andrea war auch mal dort, hat sich das angeschaut und Bilder gemacht …

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Das hier ist Jörgs neue Absauganlage – die für die die vielen Rohre an der Decke aufgehängt werden mussten:

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Ich kann Euch sagen: ich fand’s blöd. Ich hatte mich sooo gefreut, in die Werkstatt zu kommen. Ich bin gerne da.  Da gibt es immer Stöckchen für mich …

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… und irgendwer hat immer eine Hand frei, mir die zu werfen, letzte Woche Freitag mal Jörg’s Mama, die auch zu Besuch in der Werkstatt war.

Werfen ist erlaubt – aber nur für mich. Niemand darf natürlich sonst dem Jörg Stöckchen in den Rücken oder an den Kopf werfen und auch nicht vor die Füße!


Tja, dieses Mal wurde ich nun enttäuscht.

Andrea hat verfügt (verfügt Leute! Gegen Jörgs Willen), dass ich im Auto bleiben musste. „Schiete secht Fiete“ … – und ich in dem Fall auch!

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Sowas wie „safty first“ und „auf den Hund kann keiner schauen, wenn da neben Jörg auch noch 2 Techniker durch die Halle springen“ – all das wollte ich gar nicht hören.

Und ich sage Euch: hätte ich da in dem Auto die Hupe gefunden – na, DIE hätten da in der Halle was zu hören gekriegt!


Jörg fühlt sich in seiner neuen Umgebung so nach und nach wohler. So ganz „in der umgebauten Werkstatt angekommen“ war er gestern noch nicht. Es sieht eben doch nun ganz anders aus. Wie eine echte Schreinerei eben 🙂 .


So, und heute warte ich auf meinen Jörg, freue mich, dass er morgen bei mir Zuhause bleibt. Sicher werden wir mittags eine schöne Runde durch den Wald drehen.

Am Sonnabend geht Jörg nochmal in die Werkstatt. Er muss wohl nachsitzen, die 2 Tage wieder reinholen 😉 . Aber dann haben wir Ostern … und ich passe dann schon auf, dass mir die beiden hier nicht einfach so faul auf dem Sofa liegen, sondern mit mir laufen!

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Frohe Ostern wünscht Euch

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 03/2016


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Donnerstag …

Der Tod der Heckenschere?

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Andrea ist aber auch zu blöd … Arbeitet die doch gestern 2 Stunden im Garten, jätet erstes Unkraut (echt: Ende Februar), schneidet Gräser und: läßt danach die Heckenschere draußen liegen …


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Hallo Ihr Lieben,

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und heute morgen – Schock(!) – Schneeeee … Ich dacht‘ mich laust der Affe …

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Montag hatten wir fast Sommer (16,5°), gestern war es zwar kühl, aber für den Garteneinsatz hat es gereicht. Und heute das. Andrea hat sich ganz schön die Augen gerieben, als sie nach dem Aufstehen nach draußen sah.

Nun – ich konnte es auch nicht fassen. Weiß – da wo ich gestern noch die ersten 2016er Löcher für meinen (Tennis-Garten-)Ball gegraben habe …


Momentan ticken die Uhren bei uns wieder anders. Jörg ist nicht da. Einfach weg. Sein Werkstatt-Korb („Sammeleimer“ für Zollstöcke) steht auf der Treppe …

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Von ihm? Keine Spur. Oh doch – ich habe nach ihm gesucht! Hab’s nicht verstanden. Wie kann ein Mensch einfach so vom Erdboden verschwinden? Wo ist um alles in der Welt ist nur das Loch in meiner Hütte?

Andrea sagte: das sei zu hoch für kleine Hunde … und was von Ferien und Pflügen der Pisten in den Dolomiten. In den was bitte? Und wieso Ferien? Wenn Ferien – dann nur mit mir,  nicht ohne mich!

Ich glaube Andrea kein Wort, klebe aber nun sehr an ihr. Nicht dass mir mein letztes Familienmitglied hier auch noch abhanden kommt.

Schön ist, dass wir seit ein paar Tagen viel länger schlafen. Gefällt mir. Andrea auch.

Und wir unternehmen viel. Wir gehen in den Wald, spielen „Zwergerl-Suche“ … und fahren (wie so oft) Zeugs weg (2x waren wir schon vollbeladen unterwegs – morgen geht es ein 3. Mal zur Deponie; wenn wir schon das große Auto hier stehen haben, muss sich das auch lohnen; Andrea räumt auf):

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Andrea nennt das Müll. Mir ist das egal – es betrifft mich nicht, jedenfalls solange nicht meine Sachen in diesem Auto hier landen. Ja, und: solange ich immer mit dabei bin …

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Andrea war klasse – sie hat mir gleich meine Transportbox auf dem Beifahrersitz festgemacht. Vorne fahren ist einfach toll (bin’s ja vom Smart auch so gewohnt). Ich muss doch auch mal rausgucken und nach Hund&Katz Ausschau halten können.

Toll ist nun auch, dass wir erst mittags frühstücken. Ich kann Euch sagen: ich mache dabei einen guten Schnitt … es gibt Hackfleisch oder Rindfleischstückchen für mich oder auch mal Fleischkäsbrötle ohne Brötle. Bin rundrum zufrieden. Jedenfalls mit der Versorgungslage und dem Entertainment.


Andrea ist aber nicht nur mit mir unterwegs, sondern auch mit ihrer Nähmaschine …

Ihr lest richtig: sie hat ein neues Hobby, wobei: sooo neu ist es eigentlich auch nicht … Sie hat ja mal in Amerika gewohnt, ganz in der Nähe zu einem Amish-Gebiet. Und da gab es immer wieder tolle Patchwork-Sachen (Handarbeiten) zu bestaunen.

Andrea wollte das auch lernen. Dann ist aber viel passiert in ihrem Leben (in dem, in dem ich noch gar nicht da war), und damit stand die Nähmaschine in der Ecke. Und nun stand Andrea vor der Frage: Maschine verkaufen oder endlich(!) nähen?

Sie hat sich für die Maschine und für das Nähen entschieden. Sie lernt nun, mit der Maschine umzugehen, zu nähen und zu patchworken.

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Und wenn es gut läuft, kriege ich eine neue Hundedecke …

Andrea sagt, daran kann man nichts falsch machen, weil der Hund es nicht genau sehen kann. Na, solange das Teil dann nicht nach Katze riecht, soll’s mir recht sein …

(Katzenhalter: nichts für ungut – aber Ihr wisst ja: bin ein Jagdhund bwz. sollte einer sein …).

Ja, und dann haben wir nun schon die „Halbzeit“ hinter uns, wie Andrea sagt (und ich es nicht kapiere). Am Sonntag kommt Jörg zurück. Ich glaube das erst, wenn ich es sehe.

Bisher hatte Jörg aber viel Spaß im Schnee – und noch mehr am Buffet (abends im Hotel – Andrea sagt, sie hört sein Jammern heute schon … und überlegt, der Waage die Batterie rausnehmen, und dann zu behaupten, das Ding sei kaputt).

So – für heute liebe Grüße, und ich werde mich dann mal in der Küche blicken lassen. Wir backen heute Zitronenkuchen im Glas …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 02/2016


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Dienstag …

..

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Hallo zusammen,

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geeeschafft(!) – die Tapeten … und Jörg auch.

Am Sonntag hat Jörg hier die letzten Tapetenbahnen an die Wand geklebt und Montag das Malerzeugs wieder zurück  in die Werkstatt gebracht ( … natürlich rückt er mit diesen Sachen nicht den Möbeln, die er so baut, zu Leibe; aber in seiner Werkstatt steht das Zeug besser rum, als in unserem Keller – meint Jörg).

Sonntagabend waren Jörg&Andrea dann vor allem eines: müde. Ich auch. Bevor Jörg die Tapeten fertig gemacht hat, waren wir noch kurz  im Wald. Trotz Regen (Wasser macht mir gar nichts aus). Hauptsache frische Luft (für die Zweibeiner) und frischer Duft (für mich).


Ungefähr 6 Zentimeter lang, knapp so breit, inzwischen dreckig,  *verschnutzelt* und: meines! MeinZwergerl“ nämlich …

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Dieses „Zwergerl“ kommt aus der Hundeschule von der Conny, in der ich gelandet bin (eine „weiterführende Schule“, keine Welpenstunde).

Andrea hat es vor gut 2 Wochen für mich bekommen – und mir gleich (auf dem Parkplatz an einem Wanderweg, an dem wir zu einem „Zwergerl-Spaziergang“ mit Conny gestartet sind) gezeigt, was sie da schönes neues für mich hat …


Die Fotos von Conny dürfen wir hier zeigen – wir haben natürlich vorher gefragt …


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(Foto: Cornelia Strunz, Hundeschule Jucon)
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„Uiiih – zeigt‘ mal her … – Interessant ! „

Und dann ging es los. Ich und 3 weitere Hunde – wir haben unsere Leute durch den Wald gezogen. Doch – das war so … ! Ich hab‘ ganz besonders ziehen müssen. Nicht etwa weil ich die Kleinste in den Teams war (die anderen waren größer) oder Andrea die faulste Läuferin … Ne-neee – ich kann es einfach *auf-den-Tod*(!) nicht leiden, wenn ich beim Spazierengehen hinten laufen muss.

Geht dem Jörg auch immer so: er kann es nicht leiden, wenn er mit dem Auto hinter höheren Autos herfahren muss; er sagt, er sieht dann die Straße nicht ein – na –  ich hab‘ halt den Waldvor lauter Beinen vor mir nicht sehen können …


Und weil Andrea mich gut kennt, hat sie mir mein „Zieh-und-Zerr-Kleid“ (Geschirr) angezogen (ich hing trotzdem keuchend in den Seilen, ziehen kann ich nämlich auch in diesem Outfit gut, dass das Halsband schlimmer gewesen wäre, konnte Andrea sich fast nicht vorstellen).


Und dann wurde es spannend …

Andrea hat mein „Zwergerl“ versteckt – ich musste es suchen gehen (hab’s System zwar nicht geblickt – wozu das verstecken, was man schon in der Hand hat? – habe aber fleißig mitgemacht).  Ich sage Euch: super. Ich suche doch so gerne – dieses Spiel ist also fellgenau mein Ding!

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(Foto: Cornelia Strunz, Hundeschule Jucon; da wo Andrea den Pfeil eingezeichnet hat, liegt mein Zwergerl an der Stufe)

Dieses „Zwergerl“ haben wir nun öfter dabei, wenn wir unsere Runden drehen. Ich darf mich dann immer wieder anstrengen zu suchen – und bin hinterher hundeglücklich-müde.

Ich muss ja nebenbei auch immer gut auf mein neues Spielzeugchen aufpassen. Wenn wir anderen Hunden begegnen, verteidige ich das „Zwergerl“ bis auf Zähne. Da lasse ich glatt den Schweinehund raushängen, wenn da einer meiner Artgenossen mit seiner Nase zu dicht an mein Eigentum kommt. So kennt Andrea mich gar nicht, ich bin sonst immer ganz verträglich und auch nicht auf Ärger aus.

Was dann auch keine gute Idee war/ist: das „Zwergerl“ im Haus zu verstecken.

Probiert hat sie’s – die Andrea … und den Versuch sofort eingestellt, als sie gesehen hat, dass sich für mich damit das Hausgesetz „weißes-Sofa-mit-Pfoten-besteigen-ist-verboten“ erledigt hatte …


Na … könnt‘ doch sein, dass sie es da unter den Kissen versteckt hat. Sie sagt zwar, so ein dreckig Teil käme ihr nicht auf’s saubere Leder – ich überzeuge mich aber lieber persönlich davon  …


Das Wohnzimmer ist nun eine Versteck-Tabu-Zone – für mich: Such-Tabu-Zone.

Und nebenbei: ich soll nun auch noch lernen, versteckte Gegenstände im Gelände zu finden – und die Gegenstände dann aber nicht wegzuschnappen, sie zu bringen (oder mit mich mit ihnen von dannen zu machen), sondern: sie liegen zu lassen!

Ob das wohl gut geht?

Das heißt für mich nun erstmal, dass ich „Platz“ lernen muss. Das kann ich nämlich nicht oder so herum: nur dann wenn ich das will (wenn ich müde bin, mich deshalb ablege) – aber „auf Befehl“? Ich weiß nicht, wer hier gerade neugieriger ist – Andrea oder ich(?) …

Habt‘ eine schöne Woche … und dann: schöne Fasnacht!  jackinthebox


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Ich zähle die Tage bis Sonntag: da wird hier nämlich zum ersten Mal seit dem 25.12. nicht am Haus rumgewerkelt.

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Der Sonntag gehört uns. Wir wollen (und das in dieser Reihenfolge) :

  • ein bisschen ausschlafen
  • mittags essen gehen (Andrea schielt auf einen „Griechen“)
  • danach die Daunen pflegen
  • nach dem Mittagsschlaf Kaffee trinken, Kuchen essen
    (kein Kuchen ist auch keine Lösung)
  • Nichtstun (ist besser als faulenzen)
  • abends nur die schnell-kalte Küche machen
    (Käseplatte, Kräcker, Obst;
    ..Weinflasche öffnen ist auch kochen – irgendwie jedenfalls) …

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Und dann kommt der Höhepunkt des Tages: wir entern das Sofa!

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Stimmt schon: Jörg hat nur noch kleine Augen (dem fehlt ein bisschen Ruhe und Nichtstun), Andrea ist blass um die Nase, aber am meisten habe ich den Auszeit-Tag nötig … – da bin ich mir ganz sicher …


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Liebe Grüße

Eure

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