Elisabeth’s Haus-Postille 09 / 2017

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Sonnabend …

Hallo Ihr Lieben, .

heute mal nicht mit eigenen Zeilen,  sondern nachstehend denen von Richard Dehmel (dt. Dichter/Schriftsteller, 1863-1920), mit denen ich Euch dieses Mal Grüße zum Wochenende schicke …  Gestern hat eine liebe Hundemama aus Andreas Freundeskreis ihren kleinen Schatz gehen lassen müssen, und wir sind hier mit ihr traurig (Kettenreaktion – Andrea traurig = wir auch, weil Andrea nicht so lustig wie sonst mit uns laufen mag); wir schicken ihr auf diesem Weg nochmal einen dicken Knuddler und wünschen ihr alles Liebe, dass sie auch mit einer großen Lücke im Herzen wieder fröhlich werden kann …

Eure

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Nur ein Hund?

Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir „wach auf, es ist nur ein Hund!“ Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurücklegt, so viel Zeit und Gefühle investiert – oder die Kosten auf sich nimmt, die „nur ein Hund“ mit sich bringt. Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich „nur einem Hund.“

Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft „nur ein Hund“ war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet oder allein. Einer meiner traurigsten Momente wurden durch „nur einen Hund“ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es „nur ein Hund“, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke, um den Tag zu überstehen, brachte.

Falls du auch denkst, es ist „nur ein Hund“, dann wirst du vermutlich auch Sätze kennen, wie „nur ein Freund“, „nur ein Sonnenaufgang“ oder „nur ein Versprechen“.

Es ist „nur ein Hund“, welcher das wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt. Nur ein Hund“ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen macht. Nur ein Hund“ bringt mich dazu, früh aufzustehen, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.

Deswegen ist es für mich und den Menschen wie ich es bin, eben nicht „nur ein Hund“, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebte Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

„Nur ein Hund“ zeigt, was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab. Ich hoffe die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht „nur ein Hund“ ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht, und mich zu mehr macht, als nur „ein Mensch“.

Also wenn du das nächste Mal den Satz „nur ein Hund“ hörst, dann lächle, weil sie es „nur“ nicht verstehen. Wenn du in seine Augen blickst, lässt du all deine Ängste, Sorgen, Traurigkeit und Probleme zurück, denn Hunde geben uns die Flügel, die wir nicht haben und niemals haben werden.
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Richard Dehmel (1863-1920)

Elisabeth’s Haus-Postille 08 / 2017

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Freitag …

Hallo Ihr Lieben, .„Mädelswoche“ – und fast schon vorbei …

Am Sonntag ist Jörg nach Berlin gefahren – zum Arbeiten. In seiner eigenen Wohnung dort. Die Wohnung war vermietet, Mieter ist weg, Wohnung ein Fall für eine Renovierung – na, Umbau trifft’s wohl eher …

Und weil mein Jörg eben mein Jörg ist, kann er sich nicht zurücklehnen und die da mal machen lassen. Er mischt mit. Okay – die da Handwerker da in Berlin sein Geld kriegen, sollen sie auch ordentlich arbeiten. Jörg hat nun ein Auge drauf.

Ja, und dann hatte er noch ein paar Kleinigkeiten, die er sowieso selber machen wollte. Die Küche zum Beispiel …

Jörg hatte sich umgehört – und musste lernen: auch er kriegt eine Küche aus einem Küchenstudio nicht schneller als andere. Sein Fazit: dann macht er die Küche eben selber! Ihr könnt den Kopf schütteln – Jörg ist einfach der Beste … der kann das, und zwar auch aus der Ferne.

Sonntag ist er dann losgefahren – mit einem ganz schön schwer beladenen Lieferwagen. Küche an Bord. Und das ist das Ergebnis (es fehlt noch ein freistehender Kühlschrank):

Nun, und wie es ist (von Andrea erwartet wurde): in Berlin lief es zwar prima, dennoch hatte Jörg viel um die Ohren, ganz problemlos ging es eben nicht. Andrea hat aufgehört, zu zählen, wie oft Jörg im Bauhaus war 😉 … übrigens: nicht unbedingt für sich, auch für andere Handwerker (Beispiel: Anschlusskabel für den Herd, sowas hatte der Elektriker da nicht dabei, und zum Lieferumfang Herd gehörte es auch nicht … klasse, was?). Nun-ja … Auch eine Tür hat Jörg gesetzt und im Bad gearbeitet … Eben was ein Schreiner so in einer Woche alles sieht und machen kann.

Ob die anderen Handwerker in Berlin glücklich mit Jörg sind, weiß ich nicht – ich kann mir aber vorstellen, dass die froh sind, wenn sie den wieder hier am Bodensee wissen. Allerdings hat er ihnen versprochen: er kommt Mitte Juni, und schaut sich alles an, nimmt die Arbeiten dann ab …


Wir haben es uns in der Woche gut gehen lassen. Viel Schlaf, viel Ruhe …

Gestern waren wir wieder mit Andreas Freundin Helga und ihren beiden Hunden „Gismo“ und „Mia“ unterwegs. Helga wünschte sich einen sauberen Gehweg, keinen Wald, kein Feld. Sie wollte nach dem Gassigang saubere Hunde mit nach Hause bringen.

Arme Helga … Ihr Gismo ist ein süßer Malteser, der schon aufpasst, wohin er läuft …

Mia ist ein Biewer … ein Terrier wie Valentina und ich und: genau so drauf!

Vorher:

Nachher:

Mia war (wie wir auch) ein Fall für die Wäsche.
(Helga sagt, Mia hätte nach Fisch gerochen 🙂 🙂 🙂 … ).

Nun, die Welpinnen hatten es aber auch krachen lassen …

… und sind mir oft einfach hinterher gelaufen (geflutete Wiesen sind klasse) …

… und Valentina klebt mir eh‘ an den Pfoten, ist auch beim „Ball-baden“ dabei …

Und dann ist sie (wohl kopfüber) in einem Mini-Bach gelandet. Für einen Moment muss ihr hören-riechen-sehen vergangen sein …

Sie war danach erstmal etwas ruhiger – aber auch nur für wenige Minuten – und klar: wer so aussieht, der landet Zuhause in der Dusche … Hat ’nen Mordsgeschrei gegegeben. Nein, hat ihr nicht gefallen. Egal – wer so rumsaut, muss da durch.


Heute war das Wetter super – Frühling pur. Wir waren heute am Mindelsee, und wie Andrea sagt: einem echt „cairnigen Spielplatz“.

Da kann man viel entdecken, baden, klettern …

Wir haben uns diesen Kletterbaum ausgesucht:

Wie immer: ich voraus – Valentina hinterher … Ängstlich ist die nicht!

Ein Stock für Zwei …

Klarer Fall von Diebstahl …

Soviel mal zu unserer Woche. Nun noch 2x schlafen, und dann kommt Jörg wieder – hat Andrea uns versprochen.

Wir erwarten am Sonntagabend also einen hundemüden Jörg zurück. In Berlin waren die Arbeitstage lang und die Nächte kurz . Jörg war oft mit Peter und dessen Andrea (dortige Hausverwalter) essen, und das immer lange …  Na, wie es halt so ist, wenn der Abend schön ist … 🙂 . Montag darf er dafür ein bisschen länger schlafen und wir wollen dann gemütlich frühstücken, ganz in Ruhe – offiziell ist er erst ab mittags in der Werkstatt.

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Liebe Grüße, schönes Wochenende … genießt das schöne Wetter …

Eure

Elisabeth’s Haus-Postille 07 / 2017

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Donnerstag …

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Hallo Ihr Lieben,

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ich sage Euch: der Teufel trägt Pelz …

Mit meiner Ruhe ist’s dahin – Valentina rockt die Hütte. Mit ihr geht es hier im Affenzahn durch Wohn- und Eßzimmer, es werden Hundekörbe und -decken wie Hürden übersprungen, als seien wir auf einem Reitturnier.  Wäre ja nicht so schlimm – wenn es nicht immer wieder mich mit treffen würde … Ich kenne inzwischen viele neue Spielarten und gewöhne mich langsam an unseren Zuwachs (so wie auch an so manche Nahrungsmittel, die ich bisher abgelehnt habe, wie z.b. Joghurt – doch, „essbar das Zeug“).

Valentina lernt auch neue Lebensmittel kennen – zumindest behauptet sie, dass es „Lebensmittel“ sind …


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In schöner Regelmäßigkeit zieht Valentina auch das Kaminholz aus dem Korb … und Andrea den kleinen Feger aus selbigem …

Und Valentina weiß ganz genau, dass das verboten ist. Wird sie erwischt, macht sie einen Satz aus dem Korb und haut mit der Beute ab – hier bis in den Wintergarten …

Valentina: lecker „Beißhölzle“!

Andrea: von wegen! Bio hin oder her – das da ist kein Snack!


Vor 2 Tagen hat sie (Valentina – nicht Andrea) ein größeres Stück Trockenfleisch erwischt … und das Teil im Stück geschluckt. *Gierschlund* die … (unsere *Schlingpflanze*) …

Muss weh getan haben – sie war gleich am Brüllen. Andrea hat ’nen Mega-Schreck gekriegt (gleich Wasser und auch etwas Joghurt angeboten – beides hat Valentina sofort genommen). Aber dann war’s auch wieder gut – Valentina lief fröhlich weiter durch’s Haus.

Wenig später musste Andrea mal „Kellerdienst“ verrichten. Nur 5 Minuten war sie unten … da hatte Valentina *wie-auch-immer* geschafft, die Sperre auf der Treppe nach oben zu überwinden. Sie muss (so vermutet Andrea) die Treppe hochgelaufen sein, nach ihr gesucht und sie nicht-gefunden haben, und dann die Treppe wieder abwärts genommen haben.

(Wie gesagt: wie auch immer – ich stand ja auch nicht daneben … ).

Als Andrea aus dem Keller kam, hockte Valentina auf der 3. Stufe – und quengelte … Andrea: Schreck Nr. 2 an diesem Abend – Welpin gecheckt. Alles klar – Hund heile … *Puh*. (Ne, langweilig wird’s uns grad nicht mit der Kleinen).


Neuer Tag – neues Glück. Der Folgetag (Dienstag) hat uns nach Villingen-Schwenningen geführt – in die Tierklinik.

Nein – nicht wegen „Drama-Rama“ sondern weil Valentina ihre Impfung brauchte (wir fahren auch deshalb in die Klinik; Andrea fühlt sich da sehr wohl – wir werden ja nicht gefragt – und meint, wenn mal was wäre, wären da gleich alle Daten zusammen, man würde uns „kennen“). Ein längst vereinbarter Termin. Der kam Andrea nun mehr als recht – sie hat der Ärztin dann gleich erzählt, was am Vorabend in der Hütte los war. Petze(!) – aber die Ärztin schaute besonders genau hin …

Alles bestens – Hund gesund, und das rundrum.


Die Ärztin kennt Cairns. Also: sie weiß nicht nur, dass wir Keinhunde sind, sondern auch, wie wir so ticken. Sie weiß, dass wir mutig und total lustig sind – bis hin zu total *plem-plem*. Und: in der Regel gefräßig. Sie sagt immer, sie liebt uns Cairns …


Valentina hat sich da tapfer geschlagen – kein Mucks kam über ihre Lippen. Klar – wie auch … wo sie doch mit futtern beschäftigt war …

Der Restnachmittag war dann gemütlich … Waldrunde, Hütte …


Das Wetter am Dienstag war lausig. Morgens hatte es „geschneeregnet“ – super, und Andrea war mit Sommerrädern hinten unterwegs. Ja, blöd gelaufen, am letzten Freitag hat sie sich irgendwas in den einen Reifen gefahren. Ehe sie sich versah, stand der Smartie auf der Felge in der Garage (Gott-sei-Dank da und nicht irgendwo unterwegs) …

Inzwischen ist der Platten schon wieder Geschichte, die Sommerräder hinten sind’s auch (erstmal) wieder … (Reifen ist geflickt).


Dienstag – dann so gegen Abend …

Wenn Andrea Valentina hochhob (für den Weg in den Garten und zurück), schrie die Kleine auf. Andrea: sie hat Schmerzen (und Andrea wusste nicht, wie sie die Kleine am besten anfasst/hochhebt). Andrea vermutete irgendwas mit den Bändern vorne (ja, wir haben Bänder – nicht nur Leinen, sondern auch die für Euch unsichtbaren innen drin), Jörg tippte auf Brustkorb, Andrea als nächstes auf „Bauch“.

Klar war: irgendwas stimmt nicht. Und auch klar: sowas passiert immer zu Unzeiten (Ihr wisst schon: nachts, Wochenende, Feiertag … ).


Andrea bekam es mit der Angst zu tun, ihr Kopfkino läuft super … Was wenn das Trockenfleisch fest steckt? Andrea sah die tollsten Bilder im Kopf … (zumal sie auch vor Augen hatte, was Valentina nach dem Trockenfleisch noch so weggeputzt aber nichts mehr rausgebracht hatte – weder vorne noch hinten … )


Andrea stellte Valentina unter Generalkontrolle, sprich: die Welpin landete auf einem Handtuch im Bett an Andreas Seite. Andrea rechnete wohl mit so ziemlich allem und hat die Nacht damit verbracht, Valentina zu checken. Atmung? Gut! – Bauch? Weich! – Riecht der Hund irgendwie „fremd/komisch“? Nein! –  Hund? Ruhig! (Klar ruhig – ich sage Euch: die hat das genossen … ).

Gestern morgen – erster Akt: Anruf in der Klinik. Irgendwas sei nicht in Ordnung. Und damit: nächste Fahrt in den Schwarzwald (dieses Mal korrekt – mit Winterrädern drauf, so wie Polizei und Versicherung das haben wollen).

Nochmaliges Checken der Welpin. Alles bestens, da stecke nichts fest (das Trockenfleisch sei verarbeitet worden) und auch die Bänder seien in Ordnung. Die Schmerzen seien auf die Spritze vom Vortag zurückzuführen, wobei nichts zu sehen/fühlen war. Die Ärztin meinte, das sei so, wie wenn Menschen Impfungen bekämen und dann mal 2 Tage ihren Arm nicht richtig bewegen könnten (ohne Trockenfleisch und Treppe hätte Andrea das auch angenommen, aber mit der kleinen Vorgeschichte … (?) …).

Ob Andrea trotzdem mal in die Valentina reinschauen wolle… (?). Sie wollte! Sie wollte einfach sicher gehen, dass alles frei ist, Valentina sich nicht verletzt hatte.

Ab in’s Fotostudio (Röntgenraum). Na, da hat Valentina auch wieder ganz toll mitgemacht – die hat sich super knipsen lassen (die legt sich hin, als sei sie ein Model; die Ärztin war wieder begeistert) …

Das Röntgenbild zeigte dann, dass wirklich alles bestens ist.


Andrea hätte der Valentina das gerne erspart – aber weil wir ja Cairns sind und mit uns alles möglich ist (und Andrea nicht doch noch einen Notdienst erleben wollte), hat sie das Bild machen lassen.


Mit Bildern kennen wir uns ja auch schon gut aus – die Andrea, die Valentina und ich … Wir waren an Andreas Geburtstag nämlich im Fotostudio Frank in Singen.

Den Termin hatte Andrea im Januar mal für uns vereinbart. Zum einen war es Andreas Geburtstag, zum anderen war Valentina an dem Tag gerade den 3. Tag bei uns … Es sollten Erinnerungen werden in den Start in’s Leben mit Doppelcairns.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – Andrea ist begeistert (und schleppt uns am nächsten 13.02. wieder in’s Studio) …


So – und während ich hier in die Tasten haue, treibt unser Teufelchen sein Unwesen in der Hütte.

Unser Wassernapf: geleert …

Gelegenheiten soll man nutzen – das Wasser hat gleich gereicht, um auch den Flur noch mit zu wischen 😉 .

Und dann waren alle „nassen“ zum Trocknen im Wintergarten:

Sieht ganz so aus, als sei einer der Beteiligten ganz zufrieden  mit der Aktion … 😉 … (Ich? Ne Leute – ich lag mit trockenen Pfoten im Büro).

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Und damit: liebe Grüße vom See …
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Eure müde

 

Elisabeth’s Haus-Postille 06 / 2017

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Sonnabend – Ausnahmezustand in unserer Hütte …

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Hallo Ihr Lieben,

Ich, Elisabeth, werde im Mai 5 Jahre alt … Aber ich sage Euch: wenn das hier so weitergeht, ist mein fuchsrotes Fell bis dahin grau, die Papierrollenhersteller sind reich, die Zimmertanne im Wintergarten ist kahl … und die Blumenpötte im Wohnzimmer sind Geschichte:

Valentina wird sprechen können – ein einziges Wort, das aber klar und deutlich: NEIN – Andrea wird dann  heiser sein.

Und Jörg … der ist heute morgen ganz früh in seine Werkstatt gefahren – er müsse noch in den Baumarkt … Glaub‘ ich nicht – ich glaube, der ist geflüchtet … Gestern Abend hatte Valentina ihm nur noch einen Hausschuh gelassen – den anderen versteckt. Groß angelegte Suchaktion. Ergebnislos. Jörg: es sei ein komisches Gefühl, mit einer Socke und einem Hausschuh zu laufen …


Den Hausschuh hat Andrea denn zufällig entdeckt – er lugte noch ein Stück weiter unter dem Sofa hinten vor – kaum wahrnehmbar … und an der Stelle hätten wir den auch nie vermutet.


Thema Hausschuh: da sind Valentina und ich uns einig – wir stehen beide auf „Känguru“. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch – Jörg hat vor 25 oder 27 Jahren oder so mal höchstpersönlich Hausschuhe in Australien gekauft – unter anderem für sich selber. Die Schuhe hielten und hielten und hielten – bis ich kam …

Jörg hat inzwischen ja ein paar neue bekommen – gleich 2 Paar haben ihm die australischen Cousinen mitgebracht, als sie vor knapp 3 Jahren zu Besuch hier waren …

Die neuen Paare sind tabu – Jörg hebt sie gut auf … Aber nicht mehr lange, denn Valentina gibt den „alten“ nun den Rest …


Ach was war mein Leben bis vor einer Woche schön … Momentan sieht es aus, als bliebe hier kein Stein auf dem anderen.

Andrea ist seit einer Woche im Dauereinsatz – als Entertainer, Schiedsrichter, Platzwart, Ordnungshüter, Kindergärtnerin, Köchin, Putzfrau … und nebenbei Fotografin …


Valentina ist ein kleiner Satansbraten (sie hat nur Flausen im Kopf) und ihren Namen kennt sie inzwischen gut, auch die feinen Nuancen …

  • Auf ein Valentiiiiina kommt sie sofort angestapft …

  • Auf ein ValenTINA(!!!) macht sie einen Satz unter irgend ein Möbelstück (ja-ja … „noch“ geht das, aber diese Tage sind gezählt).


Valentina ist schlau …

  • Wenn sie mich zum Spielen auffordert, dann quiekt sie mich in ihrer Babysprache an – ganz vorsichtig, und dann kommt sie mir (ebenfalls vorsichtig) mit ihren vorderen Pfoten entgegengepatscht … Funktioniert – ich mache mit, lasse mich auf eine Hatz mit ihr ein.

  • Mit Jörg „spricht“ sie schon ganz gut – sie *bruddelt* in einer fast schon „groß klingendem“ Ton vor sich hin, wenn sie „ihn“ meint.

  • Ja, und geht hier mal was schief – sprich: sie übertreibt, ich raunze zur Seite oder schnepfe auch mal zu – dann landet sie wieder mit einem Satz unter Möbeln … und schreit die Hütte zusammen. Ganz Welpe – je lauter ich hier brülle, um so mehr Mitleid kriege ich … und vielleicht reicht’s ja auch noch für einen Anschiß in Richtung Elisabeth …

    .Falsch gedacht. Andrea sagt: „dieses Buch“ habe sie auch gelesen – eines von Eberhard Trummler, in dem er fellgenau dieses Verhalten beschreibt – Welpe übertreibt, kriegt ’nen Rüffel von einem Rudelälteren (egal ob Eltern oder sonstige), es ist ihm natürlich nicht nix passiert; aber: Geschrei groß – Welpe kommt ungestraft davon.


Seit einer Woche leben wir nun zusammen (Valentina nach dem Motto: nette Hütte, geiler Garten aber: wo bitte geht’s auf direktem Weg zum Kühlschrank?), und wir haben in diesen Tagen viel erlebt.

Sonnabend war „Abhol- & Kennenlern-Tag“ und Jörg hatte mittags einen Termin bei einem Optiker in Radolfzell. Um 09:30 waren wir bei Valentinas Züchter-Familie, um 12:00 sollte Jörg beim Optiker sein. Andrea kennt sich mit Cairns ja gut aus, trotzdem heißt Abholen ja nicht „über-den-Zaun-reichen-und-weg-damit“. Es gibt immer was zu besprechen, für denen einen neuen Halter mehr, für den anderen weniger.

Es war dann schon nach 11:00 als wir losfuhren. Andrea hatte wenigstens noch „so ein Gefühl im Bauch“, dass es besser sei, mich mitzunehmen. Ich hockte also in meiner Box auf der Rückbank, Valentina bei Andrea auf dem Schoß. Super – ich liebe es, vorne zu sitzen, bin nach hinten verbannt, und da sitzt ein kleiner Schreihals auf Andrea’s Schoß. Ja, Valentina kann regelrecht schreien (ich spreche nicht von weinen, sondern wirklich schreien). Andrea war sich sicher, dass die Züchter die Kleine noch hören konnten, als wir schon am Ortsausgang waren … Jörg: Meine Güte – ich sollte das Radio lauter drehen … *Schrei-plärr-brüll* – Weltschmerz pur.

Irgendwann wird auch der wildeste Welpe müde … auf der zweiten Wegstrecke nach Radolfzell herrschte Ruhe …


In Radolfzell angekommen …

… mussten wir uns sputen – die Zeit lief uns davon. Andrea hat wohl auch damit gerechnet. Mein Buggy war an Bord, und der wurde nun rausgeholt, Valentina da rein verfrachtet. Nein – gefiel ihr nicht, die Idee. *Schrei-plärr-brüll*. Lag wohl daran, dass sie erstmal alleine darin saß und der Buggy zu ihrer Sicherheit geschlossen wurde.

Also wir den Optiker erreicht hatten, verschwand nur Jörg hinter dessen Türen – wir warteten draußen. Ergebnis des Sehtest’s: Jörg ist nun auch ein „Brillenschlangerich“ … Lesebrille ist angesagt. Erstmal aber hatte er verschiedene Modell über’s Wochenende Zuhause – zur Auswahl.


Nun war die Welt auch für Valentina wieder in Ordnung. Sie durfte sich die Pfötchen ein bisschen vertreten, etwas Stadtluft schnuppern und dann mit mir zusammen auf Jörg warten. Zusammen im Buggy (Andrea hatte Valentina gut im Auge) und den dann offen – ja, so lies es sich aushalten …

Am Nachmittag Zuhause: endlich Zeit, sich in Ruhe kennenzulernen.

Valentina war natürlich überdreht – hier gab es soooo viel zu entdecken. Wohnzimmer – Eßbereich – Flur – Büro – Küche – Wintergarten …

Ja, und den Garten. DEN findet die Kleine ja total toll … Ich dachte, die will da gleich einziehen – wäre mir ja recht gewesen – „die schläft draußen“ 😉 …

Trotz aller Aufregung – Essen ist wichtig … ’ne Runde „Futterschüssel-Hockey“ inklusive (Schüsselchen wurde durch’s Haus getragen, gezogen, gescheppert).

Die Kleine ist sowas von verfressen. Mein Lagerknochen ist ihr dann natürlich nicht entgangen …

Ich denke, die riecht einen Krümel Käse auf 2 Meilen Entfernung. Und ich fürchte, vor der ist nichts sicher – keine Lebensmittel, keine Kleidungsstücke, keine Dekoartikel. Es ist hier nicht mehr möglich, dass Andrea sich ein Stück von *irgendwas* in den Mund schiebt, ohne dass sie von unten 2 Augen durchbohren, und das sind nicht meine … !

Soweit – so gut …

Aber das da hätte Jörg mir ersparen können (Sofa & Jörg = nur für mich … dachte ich jedenfalls):


Sonntag. Wir hatten ausgeschlafen – auch Valentina. Gut – zuerst war sie am Abend zuvor mit ihrer Lage (Schlafen in der geschossenen Box) nicht zufrieden. *Schrei-plärr-brüll*. Andrea fragte sich, wann die Nachbarn anrufen würden … Aber auch da: nach ca. 15 Minuten hatte Valentina aufgegeben. „Gute Nacht!“ – und das bis kurz vor 08:00 am nächsten Morgen.

Mittags ging es dann in den Wald. Auf eine „Mini-Runde“. Schließlich haben wir ein Hundebaby dabei …

Und dieses Hundebaby hat dann gleich meine Freunde kennengelernt …

Als ihr das anfangs doch ein bisschen viel war, hat sie sich an die Zweibeiner geklammert – neben Jörg auch an Kerstin (Andreas Bekannte) …

Ist okay so …

Vor allem aber hängt sie mir am Fell …

Na bravo – „Kindermädchen Elisabeth“. Wollte ich das so? NEIN !


Nach der kleinen Waldrunde ging’s zu Jörgs Mutter weiter. Mittagessen … auch für uns gab es natürlich was zu beißen ….

Neben einem Mittagessen gab’s auch noch einen Snack – und eine Herausforderung für Valentina … Andrea hat uns „Schnüffelteppiche“ gekauft. Zwischen diesen Streifen werden Leckerliestückchen versteckt, und die müssen wir dann suchen. Wie blöd ist das denn? Andrea packt das Zeugs da rein, und wir fischen es wieder raus. Andrea könnt’s doch einfach haben: Leckerlies auf direktem Weg ran an uns. *Tz* – verstehe einer die Zweibeiner …

Egal – also ran an die Teppiche – und auch Valentina hat das gleich ganz prima gemacht. Klar – es ging ja auch um was zu essen …

Auch wenn jede von uns ihren eigenen Teppich hat – eines haben wir auch sofort zum Ritual gemacht: man guckt doch bei der anderen nochmal nach, ob die was übrig gelassen hat – egal ob im Teppich oder im Futterschüsselchen.


Die erste Woche war aufregend – weitere Wochen werden es ebenfalls bleiben.

Valentina ist nicht stubenrein (logisch), Andrea steht alle Nase lang im Garten mit ihr. Klar – die Kleine muss eine Blase haben – so groß wie eine Haselnuss, aber trinkt wie ein Elefant. Und bei dem was die wegfuttert, ist ihr Darm im Dauereinsatz.

Und dann waren wir immer wieder zu kleinen Gassirunden unterwegs, haben dabei viele Hundemenschen und ihre Hunde getroffen. Alles Freunde …

Den Anfang hat Tizi mit Romeo gemacht – leider gibt es von diesem Treffen keine Fotos – sie sind alle verwackelt. Andrea lernt dazu: es ist nicht leicht, 3 Hunde auf ein Bild zu bannen – so scharf, dass man auch noch was erkennen kann.

Viel draußen waren wir in der letzten Woche mit Freundin Helga und ihren „beiden“ – dem Malteser „Gismo“ und die Biewer-Terrier-Hündin „Mia“. Mia ist 5 Wochen älter als Valentina – die beiden Welpinnen spielen „auf Augenhöhe“, sind derzeit auch noch etwa gleich groß. Toll sie zu beobachten; Andrea und Helga sagen, das sei um Klassen besser, als eine Welpenspielstunde zu besuchen.

Ja, und die kleine Colliehündin „Missi“ haben wir auch mal getroffen.

Soviel mal zu unserer Woche. Nun noch ein paar Bilder, aber ich verabschiede mich jetzt schon, und ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende …

Liebe Grüße

Eure doch ziemlich müde …

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* * * * *

 

 

Elisabeth’s Haus-Postille 05 / 2017

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Donnerstag …

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Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht, geschieht auch bald den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden.

Chief Noah Seattle (1786 – 1866) … & „Elisabeth“ 

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Hallo Ihr Lieben,

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Andrea hat vorhin mal nach mir geschaut – und mich in einem meiner Körbe gefunden … Was sagte sie? „Genieße es – solange Du das noch kannst. Heute noch, morgen noch – dann rückt dir „Valentina“ auf den Pelz … und *aus is* mit Gemütlichkeit und breit machen“.

Die meint doch nicht etwa, ich mache mich hier dünn? Mein Haus, mein Garten, mein Auto, mein Körbchen – mein Feld, mein Wald … die Liste ist lang …


Womit Andrea allerdings Recht hat: ich kann nicht in allen Körben und auf allen Kissen gleichzeitig liegen. Ich denke, ich werde wohl anfangs alle Pfoten voll zu tun haben, alles „meins“ zu verteidigen.

Ob ich dann wohl auch so müde aus den Augen gucke, wie mein kleiner Freund „Gismo“. Er hat seine kleine Schwester schon … Mia, 4 Wochen älter als Valentina. Ich habe sie Montag kennengelernt … und sage Euch: der Gismo konnte nach dem Spaziergang kaum noch die Augen offen halten. Zu wenig Schlaf – zu viel Umtrieb. Welpenalarm eben …  Andrea sagt, die hat Pfeffer im Hintern. Kann ich nur bestätigen.


Noch 2x schlafen (Nächte! – Tageskörbchenschlaf zählt nicht) – und dann ist es soweit. Valentina kommt. Oder so herum: noch „läßt“ Andrea putzen – ab Sonnabend kurbelt sie den Verkauf von Küchentüchern kräftig an. Mich sie hat mich schon gewarnt: wenn Valentina in’s Haus macht, sei das normal – ich solle mir das ja nicht abgucken … Wehe! (*Ha!* Die darf, ich nicht …?)


Andrea hat sich gestern ein neues Buch gekauft. Sagt jetzt nicht, jedes Buch ist neu. Stimmt nicht. Andrea hat auch schon alte gekauft (in Antiquariaten).

Das neue gestern:
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Ich hoffe, das Buch ist für diejenige (und zwar nur diejenige!), der es gewidmet ist (schon weit bevor Andrea diesen Namen für unsere Welpin ausgesucht hat, beim Aufschlagen des Buches hat Andrea dann große Augen gemacht):


Auch wenn Andrea schon lange Cairnies hat – sie lernt immer noch und gerne dazu. Ich übrigens auch.

Gestern habe ich das da bekommen: einen „Schnüffelteppich“. Das ist ein kleiner Fetzen (30cm x 30cm klein) – Fleecedecke in Streifen geschnitten und auf einem Mattenuntergrund verknotet.

Zwischen diese Fleecestreifen werden Leckerlies verteilt – und ich darf die dann suchen. Mach‘ ich auch. In diesem Fall spendiert Andrea nämlich „Rodeos“ (die sie leider in kleine Stückchen schneidet, statt sie da als ganze Stange zu „verbuddeln“).

„McDonalds für Hunde“ (ungesund, macht dick – nun: für *gesund&schlank* krümme ich sicher keine Pfote  ) .

Ich bin hell im Birnchen – und im Null-Komma-Nix mit so einer „Teppichbestückung“ fertig.

Andrea hat für Valentina einen weiteren Schnüffelteppich bestellt. Sie ahnt: ich könnte ungemütlich werden, wenn mir beim Suchen von Fastfood Valentinas Nase auf der anderen Seite entgegen kommt … Auf deren Hilfe pfeiff‘ ich …

Diese Schnüffelteppiche sind auch in der Cairn-Terrier-Gruppe gerade der Gag … Ganz viele Halter sind am Selberknüpfen. Ich schätze, Spülbeckeneinlagen und Fleecedecken sind sicher bald ausverkauft / Mangelware  .

Andrea knüpft nicht mit. Sie hat nachgedacht …

Mein Teppich kostet sie etwa 20,00 im Versand (Teppich … Versandkosten). Spülbeckenmatte und Fleecedecken kosten auch. Und dann das Zerschneiden der Decken, das Verknoten … das kostet Zeit und ist anstrengend, vor allem für Andrea’s Handgelenk, das ja mal gebrochen war und schief angewachsen ist und wo Andrea ja auch echt kein Bastelhändchen hat. Für sie ist es billiger und viiiel bequemer, zu bestellen …

(Wer mehr wissen möchte: youtube erklärt’s  …  )


Das für heute. Ich melde mich wieder, wenn Valentina hier ist – und ich wieder Luft bekomme …

Liebe Grüße

Eure

Elisabeth’s Hauspostille 04 / 2017

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Sonntag … und was steht denn DA … ?

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.Hallo Ihr Lieben,

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ich dachte, ich sehe nicht richtig – steht da zwischen Tür und Angel mein erstes „Bett“ … Die werden doch wohl nicht etwa …(?) … nämlich: mich da drin wieder nächtigen lassen!

Trau schau wem – ich werde heute mal ganz brav bleiben, „lieb Cairn“ machen. Vielleicht vergisst Andrea ja ihre wie auch immer geartete Idee wieder und packt dieses Rollbett wieder dahin, wo sie es vorhin vorgezogen hat.  Ich will damit nichts zu tun haben und hoffe, dass Andrea das Teil nur lüften will …

Sonst nix neues … Ich war heute in Radolfzell, bin auch schön am See lang gelaufen. Wau(!) – hat das überall interessant gerochen; alleine in Radolfzell – jede Ecke eine neue Info … und jede Menge Marken, die es zu übertünchen gab, ich hatte alle Pfoten voll zu tun (kann da ja nicht kommentarlos vorbeilaufen).

Morgen bin ich nachmittags mit „Gismo“ verabredet – und Andrea sagt, wir lernen dann seine neue Schwester „Mia“ kennen. Andrea ist mächtig gespannt – und ich weiß mal wieder nicht, wovon sie spricht.

So – nun werde ich mal in der Küche vorbeischauen – es gibt heute „Hähnchen für alle“; ich werde meinen Braten nicht aus den Augen lassen …

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Guten Start in die neue Woche …

Liebe Grüße

Eure

Elisabeth’s Haus-Postille 03 / 2017

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Sonnabend …

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Ja-ja … aber lachen und frotzeln, als er sieht, dass ich hier ein „Küchenkörbchen“ bekommen habe …


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Hallo Ihr Lieben,

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gestern war es hier soweit – Andrea hat mir ein neues Körbchen in die Küche gestellt.  — „YES !!!“

Körbchen kann man nie genug haben … In diesem Fall musste es dann auch noch zu Küche passen (nicht bunt, das ist die Küche ja schon mit all dem Gedöns, was da so rumsteht, und wie Ihr seht: passend zur Wandfarbe, und Ihr wisst schon: ein Schelm, wer böses denkt … )…

Ich habe es vor meinem Aussichtspunkt „Terrassentür“ gleich so richtig gemütlich gemacht …

Andrea gestern im Laden: *hmmm* … okay, dürfte groß genug sein für 2 Cairns …


Gekauft hat Andrea dieses Körbchen nicht nur für mich, sondern auch für Valentina – sagt Andrea, und fäng doch tatsächlich schon jetzt damit an, der Kleinen die Schuld zu geben. In Zukunft sage ich dann auch immer: „DIE da war’s!“


Erste Zweifel kamen ihr schnell – … als sie sah, dass ich mich da in dem Körbchen gemütlich breit gemacht hatte.

Der Platz da ist genial – in der Küche, ganz nah am Herd und Kühlschrank. Heimlich essen ist so nicht möglich … und Andrea ahnt, wenn Valentina hier eingezogen ist, hat sie wohl 2 Mitesser an ihrer Seite.

Andrea freut sie sich auch darauf – ich sei *essenstechnisch* eine Mäkeltante …

Und dann höre ich, was ihr Trio so gegessen hat … Spargel (roh) zum Beispiel, Kohlrabi, Karotte … *brrr-igitt!* – Ich sage Euch: mir braucht sie damit gar nicht kommen und sie sagt: abwarten *harrrr-harrr-harr*! Tue ich, und zwar ganz entspannt … den Garten, die Katzen und alles was sonst so durch den Garten schleicht, läuft, krabbelt, hüpft voll im Blick … und das noch die nächsten 3 Wochen solo …

Schönes Wochenende …. und viele Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 02 / 2017


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Montag …

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Hallo Ihr Lieben,

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in 4 Wochen ist es soweit … dann ist sie hier: Valentina.

Gestern waren Andrea und Jörg sie mal besuchen – ohne mich. Andrea sagte, es sei besser, wenn ich Zuhause bliebe. Ich mag es ja nicht, wenn andere an meinem Popo schnuppern … dann werde ich grantig und da leben ja mit Valentina noch deren Mama Emma und die Tanten Lulu, Gwenny und Mira (und wer will schon hausgemachten Stress?). Im Auto warten war gestern auch keine Option, es war zu kalt. Ich sei Zuhause besser aufgehoben. Sagt Andrea.

Ich hörte inzwischen, dass ich auch zur Abholung nicht mit darf … ich soll meine neue Adoptivschwester hier vor der Haustür kennenlernen. Nur „schnuppern“ durfte (und musste) ich gestern kräftig. Na Ihr wisst schon … typisch Hund, insbesondere ich eben: die Famiie kommt heim :

  • Antreten (aber fix) !
  • Abschnuppern  …
  • WO wart Ihr ?
  • Was habt Ihr getrieben – und das vor allem ohne mich ?

Bringen die mir gestern doch eine ganze Wolke „Hund“ mit heim! Am aufregendsten aber war, dass mein (ich betone „mein“!) Bademäntelchen so fremd roch – Andrea: DAS ist Valentina. Häää? DAS ist mein Bademantel und nicht Valentina!


Haben die die Kleine doch mal kurz in meinen Mantel eingewickelt, sie da an den Kanten (meinen Kanten!) rumnagen lassen …


(Ein echtes Jörg-Bild … etwas unscharf … )


Na, und außer den Duftwolken haben Andrea und Jörg noch ein paar Bilder mitgebracht …


Valentina scheint Jörg genau so zu lieben, wie ich es tue … Und sie ist dann sogar noch in der Sofaecke ganz an ihn angekuschelt eingeschlafen (sowas darf ja sonst nur ich).


Klar: die Bilder hätten etwas schöner sein können … Es war alles ein bisschen „Ton-in-Ton“ (Hund/Umgbung/Kleidung). Jörg hätte da ganz in weiß hingehen müssen … Aber wer denkt schon soweit, wenn er Welpen besucht und dann auch noch im Winter …


Soweit mal aktuell. Bevor mein Zuhause auf „Welpenalarm“ umgestellt wird (heißt u.a. = Treppen werden gesperrt … Treppensteigen darf Valentina anfangs nicht und lange spazieren gehen auch nicht – und drauflegen darf ich mich auch nicht … – kann ja heiter werden -was darf die eigentlich? ), geht Andrea sie nochmal besuchen.

Und dann: ehe ich mich versehe, jagen wir hier zu Zweit … !

Vielleicht kriegen wir ja dann die Katze zu fassen, die mir heute im Garten durch die Lappen gegangen ist … Aber ich sage Euch: ich war dran – gaaanz nah dran. War das ein Gefauche … Andrea hat gefragt, ob sie mich verkloppt habe (wir waren auf Gefechtsstation zwischen Zaun und Tomatenhäusern, damit nicht zu sehen) – ich verweigere dazu die Aussage, bin aber gerade doch etwas stiller …  Andrea traute dem Frieden auch nicht (die hat ’ne Antenne für solche Dinge). Andrea hat mich abgetastet – mehr mit den Augen, als den Händen; ich bin aber ganz geblieben, nur nun jetzt mal etwas stiller, nicht ganz sooo am Überwachen des Gartens interessiert. Ich warte auf Verstärkung!
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Liebe Grüße

Eure

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Und wer noch mehr Bilder sehen mag, schaut‘ mal bei Valentinas Zucht-Familie vorbei … Valentina heißt da übrigens auf dem Papier = „By my Baby“ (ein B-Wurf), wird aber natürlich Valentina gerufen. Ach ja -und sie ist auch das süße Wesen, dass die Wurfkiste umgegraben hat … 😉

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Elisabeth’s Haus-Postille 01 / 2017


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Sonntag, Neujahr …


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Der Schwarzwald … unendliche Weiten …
(und dazu dann gleich mehr)

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Hallo Ihr Lieben,
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2016 ist fertig, und das ist gut so. Wie las Andrea? 2016 in 3 Worten? = Bitte nicht nochmal! Passt irgendwie.

Lustig war das Jahr nicht. Jörg und seine Werkstatt – Investition in neue Maschinen, Umräumaktionen, manche Arbeit blieb liegen, wurde aufgeschoben … Dann hat die Familienkutsche die Flügel gestreckt (kapitaler Motorschaden) und auch das, was als Urlaub gedacht war, fiel zur Hälfte in’s Wasser. Übrig blieben für uns Mädels = 4 Tage „Urlaub“. Dazu hat Andrea dann zum Jahreswechsel auch mal genölt. Zu wenig, zu viele Sachthemen (wie sie das nennt), zu wenig private Zeit – Ihr wisst schon: die schönen Stunden, in denen man einfach nur lebt und lacht.

Jörg musste dann auch noch zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten. Auch nicht schön … und spät heimgekommen ist er an den beiden Tagen dann auch noch …

Aber dann … (!) – Andrea wollte wenigstens die letzten Tage/Stunden des Jahres privat und ruhig haben – und hat genau das auch bekommen.


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29. Dezember …

Wir haben den Mindelsee (Radolfzell-Güttingen) umrundet …

Es war – wie immer – toll. Zirka 10 Kilometer, und ich habe jede Bademöglichkeit wahrgenommen. Ja – das führte mich Zuhause auf direktem Weg unter die Dusche (die Mocke klebte wie Pech an mir, stank entsprechend; Andrea musste ganz schön shampoonieren).

Ich war ganz toll gelaufen – und hinkte dann abends. Andrea vermutet, ich habe mir einen Nerv eingeklemmt. Von der Mindelseerunde selber kam ich nämlich „heile“ heim.


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30. Dezember …

Jörg räumte erstmal fröhlich meine Box vom Smartie in die Familienkutsche (die übrigens seit Weihnachten wieder bei uns ist – mit einen funkelnietenagelneuen Motor … ).

Ziel des Ausflugs: der Feldberg im Schwarzwald …

Andrea kannte den Berg – vom Vorbeifahren …  Jörg kannte den Berg – vom Schulausflug.

(Auch nicht die Welt und sowieso Ewigkeiten her und viel gesehen hat der damals ganz sicher auch nicht – wie‘ so war mit den Schulausflügen = Anfahrt, Füße aus dem Bus, wieder einsteigen, zurück; schlimmstenfalls folgten solchen Ausflügen auch noch Aufsätze wie „Mein Ausflug zum Feldberg“ *ha-ha*).


Der Berg war gut besucht, wobei sich alles noch in Grenzen hielt. Schnee = Fehlanzeige – die Piste war klein/schmal/braun (sonnig und warm):

… und das bisschen Schnee war sowieso nur denen hier zu verdanken:

Nun – wir liefen mal los und waren überrascht, wie weitläufig der Berg ist. Andrea dachte immer, dass sei eben so ein Buckel, auf dem die Kinder ein bisschen mit Schlitten und Ski rumrutschen könnten.

Fehlanzeige. Weiläufig – schöne Wege – Hütten für ’nen Einkehrschwung.

(Jörg: wie naiv Andrea seien könne, selbstverständich müssten da die Touristen ja auch verpflegt werden – ja … manchmal vergessen wir, dass hier da wohnen, wo andere Urlaub machen 😉 ).

Es war wunderschön, herrlich warm. Jörg: „… wie im Frühling“, und damit hatte er Recht. Ich kam auch ganz schön in’s Schwitzen (und musste auch noch brav bei Leine gehen – so ein „Vorschrift“-Ding eben):

Aber es gab unterwegs auch Wasser, und das nicht nur aus meiner Wasserflasche …

Unser Ziel am Berg: die Todtnauer Hütte …

Einfache Strecke vom Parkhaus aus = ca. 4 Kilometer. Und das, nachdem ich ja am Vortag schon etwa 10 Kilometerchen gelaufen war …

„Urlaub“ …  Na bravo …

Vielleicht sollte ich glücklich sein – es hätte ja auch noch dicker kommen können. Kurz vor der Todtnauer Hütte führte der nächste Wanderweg weiter …


Pause auf der Hütte …

Für mich: Trockenfleisch, für Andrea und Jörg: Schupfnudeln und Schwarzwälder-Kirsch-Torte (die beste, die Jörg je gegessen habe, wie er schwärmt).

Der Service auf der Hütte aber: eine Katastrophe. Die haben das da echt nicht im Griff. Jörg dazu: „Nun bin ich gerade mal 30 Minuten hier und habe schon 5 Verbesserungsvorschläge“.  Glauben wir gerne. Wir haben Ewigkeiten auf Jörg warten müssen, bis er mit dem Essen zurück kam – an der Theke ging es schleppend vorwärts (und das ist harmlos ausgedrückt).


War nur ich froh, dass es dann wieder zurück zum Auto ging oder auch die Andrea?

Am Auto angekommen, gab’s für mich ’ne Pfotensalbung …

Ihr seht richtig: Jörg hat die halbe Werkstatt im Kofferraum. Mich hat Andrea kurzerhand dazu gepackt, ehe ich mich versah, lag ich auf der Rolle Malerfolie.

(Glaubt‘ nicht, dass ich das da witzig fand – ich habe mich gegen die Rückenlage gewehrt … wenn auch erfolglos – ich landete gesalbt und mit Socken auf den Pfoten in meiner Box).

Fazit des Tages: super Runde und ich lief wieder wie eine Eins (kein Hinken mehr, getragen werden musste ich auch nicht).

Zuhause gab’s für mich eine Portion selbstgekochter Knochenbrühe (ist gesund für mich, sagt Andrea)

– und dann bin ich in’s Körbchen gefallen.


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31. Dezember …

Wieder hieß es: raus aus der Nebelsuppe (die hing schon am Vortag ganz fest über dem See) – rein in die Sonne!

Ziel: die schwäbische Alb/Albstadt – zuvor: Kloster Beuron (Tee und Schokolade kaufen). Andrea: wenn wir noch was kaufen wollen – dann bitte bis ca. 12:00. Sie vermutete, dass die Geschäfte dann schließen könnten. Klar: letzter Tag im Jahr – da wollen alle Leute irgendwann mal Zuhause sein.  Andrea lag richtig: 12:30 gingen im Klosterladen die Lichter aus für 2016.

Für uns ging es (mit Einkäufen) weiter …

Nun war ich an der Reihe. Ich sage Euch: ich hätte drauf verzichten können. Schoooon wiiieder laufen …

Aber wenn es dem Jörg Freude macht …

… dann nehme ich es sportlich …


Sowas allerdings kann ich gar nicht leiden: Jörg auf dem Balken, ich davor:


Immerhin: dieses Mal kamen da draußen nicht wieder die Kilometer zusammen. War gut so. Ich trottete nämlich sehr bald hinter den beiden einfach nur hinterher, fiel zurück wie man so sagt. Kein Kampfgeist.

Andrea: ist auch okay so – sie kann ja nicht immer auf Hochtouren laufen (gute Andrea, sie weiß, dass sich meine Bänder und Knochen auch ausruhen müssen, wie sagt sie immer: nicht den Hund kaputt machen!).

Das Wetter war auch dort einfach nur wunderschön. Warm. Sonne. Und dann ging es weiter …

Ziel: Burg Hohenzollern. Jörg wollte nicht nur die Burg sehen, sondern dachte auch an was zu essen …

Sylvester. Auch auf der Burg sollte ab 15:00 Ruhe einkehren, und wir waren dann auch erst so um etwa 14:00 dort. Essen? „Sylvester-Würstchen“ …

… und Glühwein (ein ganz leckerer, heller) …

… und das draußen im Biergarten …

… direkt vor dem Burghof …

Nun – immerhin bin ich hochgefahren worden auf die Burg – wir haben den Pendelbus genommen. Zurück ging’s dann aber zu Fuß (ca. 20 Minuten abwärts – Gruss an die Kniegelenke 😉 …).

Ich war gestern also „Burgfräulein“ …

Die Burg ist beeindruckend – da sollten wir mal eine Führung mitmachen, wobei: „wir“ heißt in dem Fall = Jörg und Andrea (Hunde sind dabei nicht erlaubt). Wir haben also einen guten Grund, wiederzukommen … (so, dass ich dann im Auto bleiben kann, ohne da zu erfrieren oder zu ersticken 😉 ).

Gegen Abend waren wir wieder hier – im Nebelgrau. Wie schön, dass wir den Tag nicht hier sondern da verbracht haben.  Sehen mussten wir auf dem Heimweg, dass unsere Familienkutsche zwar wieder fährt wie eine Eins, aber die Wisch-Wasch-Anlage ausgefallen ist. Ich sage Euch: Halleluja – die Sicht aus der Frontschreibe war zeitweise = Null. Jörg und Andrea konnten sich helfen (Parkplatz – und der Rest-Inhalt meiner Hundewasserflasche floss über die Frontscheibe … immerhin: besser so geputzt, als gar nichts).

Den Abend haben wir vor dem Fernseher verlümmelt. War toll so. Ich war hundemüde – so sehr, dass ich zwar immer noch (oder wie alle Jahre wieder) Angst vor den Böllern hatte, aber nicht mehr so viel Energie mich da dann wirklich-wirklich aufzuregen. Zum ersten Mal habe ich die Nacht sehr gut gemeistert. Ob das dann wohl für’s nächste Jahr „Wiederholung“ (Gassimarathon) heißt … ?

Nun schauen wir mal, ob die Nachbarn, die hier rumgeböllert haben, ihren Mist auch wieder von der Straße fegen. Es sieht hier auf der Straße aus … (!!!) … *Bah!* Sauerei – sagt Andrea, die in ihrem Leben noch nie einen Böller angefasst geschweige denn dafür auch nur eine müde Kröte locker gemacht hat (dafür aber an die Zeit in Ohio zurück denkt: kein Feuerwerk – herrliche Stille … und stellt Euch vor: ein neues Jahr kommt nämlich auch ohne dieses *Krawummsel*).

Euch allen alles Gute für 2017. Mögen Eure Träume und Wünsche und alles was Ihr Euch so für 2017 vorgenommen habt (all die guten Vorsätze) in Erfüllung gehen. Bleibt gesund!

Liebe Grüße

Eure

Elisabeth’s Haus-Postille 23 / 2016


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Montag und das am 2. Weihnachtstag …


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Hallo Ihr Lieben,
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nun ist Weihnachten schon wieder vorbei. Jörg sitzt vor dem Fernseher, freut sich über einen Film, den Andrea nicht mag. Ich habe also Zeit für ein paar Zeilen …

Der heilige Abend war hier recht gemütlich. Gut so – Andrea hat sich erkältet, so richtig gut ging es der nicht. Ihr war kalt, die Nase lief und 1 + 1 waren = 5, kurz: ihr Kopf war wie aus Watte. Schön dass sie mich noch erkannt hat … (stellt Euch das nur mal vor – ich hätte ja sonst hungrig in’s Bett gehen müssen … ). Na, inzwischen ist sie aber auf dem Weg der Besserung, also 1 + 1 sind wieder = 2.

Gestern haben wir einen kleinen Gassi-Runden-Ausflug gemacht. Schön, mal was anders zu lesen. Vorbei ging es an Valentinas Zuchteltern-Haus, und da haben wir dann „kleiner Weihnachtsmann“ gespielt. Andrea hatte ein kleines Leckerlie-Körbchen fertig gemacht, das haben wir dort kurzerhand vor der Tür abgestellt und dann (wir waren inzwischen schon wieder eine Straße weiter weg) angerufen, sie sollten mal vor die Tür gucken.

Zuhause gab’s eine Teestunde und dann ging’s gemütlich in den Abend über.

Die Gemütlichkeit zeigt ihre Wirkung: Jörg ist langsam ausgeschlafen. Während er früher meinte, im Alter immer herrlich lange ausschlafen zu können, schwant ihm inzwischen, dass „alte Leute“ einfach nicht lange schlafen können, er später mal um 20:00 in’s Bett fällt und um 03:00 dafür glockenwach ist.


Andrea: macht nichts – du trägst dann eben die Zeitungen aus und wirst wohl der erste sein, der an der Verteilstelle eintrudelt. Jörg: ich nehme dann Elisabeth mit … (Andrea: was der wohl glaubt, wie alt Elisabeth wird oder so rum: was der wohl meint, wann er in Rente ist … ?). Valentina hat Jörg noch nicht auf dem Plan – oder darf die dann bei Andrea im Bett bleiben? Ich werde wachsam sein und: bleiben. Wenn die Zuhause bleiben darf, darf ich das auch …


Heute waren wir mittags in der Schweiz. Andrea wollte gerne in der Sonne spazieren gehen (die sich dann aber schon wieder verabschiedet hatte, bis wir da waren) und dachte zur Abwechslung mal wieder an die Thur, an der man so schön entlang laufen kann, und zwar laufen wir gerne bei Warth und halten danach dann in der Kartause Ittingen an. Da gibt’s so einen feinen Klosterkuchen – jedenfalls dann, wenn es den gibt … Heute war der Klolsterladen zu … Es ging kuchenlos heimwärts.

Unterwegs meinte Andrea, wir könnten ja noch in Stein am Rhein anhalten (auch in der Schweiz und irgendwie „fast vor unserer Haustür), dort gäbe es eine Art Weihnachtsmarkt.

Nun, von Markt war wenig zu sehen – es gab Glühwein und Suppen in einem Verkaufshäuschen, davor dann ein Kinderkarussel … Nett war’s trotzdem und der Glühwein war lecker (sagen Andrea und Jörg). Ich habe die Zeit genutzt, mal die Schweizer Nachrichten zu lesen. Schöne Fotos gibt’s dieses Mal nicht. Andrea hatte den Fotoapparat vergessen, das Handy musste herhalten. Es wurde also geknipst, nicht fotografiert und dann das: die Bilder lassen sich nicht übertragen. Nun, kein großer Verlust …

Egal, die Stimmung war gut, die kleine Runde, die wir gedreht haben war nett. Und: Schokolade haben wir auch gekauft. Ich durfte natürlich nicht rein in den Schokoladen-Laden, habe mir aber die Nase an der Scheibe plattgedrückt, bis ich Jörg endlich wieder rauskommen sah.

Inzwischen ist es draußen dunkel und unsere Weihnachtsente ist in der Röhre – ich gehe mal fest davon aus, dass ich davon was abbekomme.


Ja, und von wegen „Urlaub zwischen den Jahren“. Jörg geht morgen arbeiten. Als ob wir hier in diesem Jahr unsere Urlaubstage schon verbraucht hätten … Schöner Mist. Ganze 4 Tage „Familienurlaub“ waren für uns drin – nicht grad üppig … Den Rest vom Jahr kann man in der Pfeiffe rauchen. Andrea und ich zählen also inzwischen runter: nur noch 5 Tage 2016, dann haben wir dieses verdackelte Jahre hinter uns und es heißt: neues Jahr, neues Glück …

Sofern Ihr euch mit 2016 besser verstanden habt, macht Euch noch ein paar nette Tage – wenn nicht: haltet durch! Ein Ende ist in Sicht. Und für uns gibt es trotz allem ja etwas wunderschönes: die Vorfreude auf Valentina, die am 11. Februar zu uns kommt – sofern alles weiterhin gut verläuft, und sie sich weiterhin so prima entwickelt.

Die Züchterfamilie hält uns auf dem Laufenden und erzählte vor 3 Tagen, dass Valentina an jenem Tag in den frühen Morgenstunden aus der Wurfkiste getürmt ist – wie auch immer sie das angestellt hat.

Mama Emma schläft nicht in der Wurfkiste, sondern in ihrem Körbchen davor, so dass sie ihre Babies immer im Auge hat, aber: auch mal ein bisschen Schlaf findet, sich erholen kann. Mit Valentina hat wohl keiner gerechnet (wie auch? Sie konnte ja noch nicht einmal aus den Augen gucken, weil die noch zu waren). Findet die den Weg aus der Kiste hin zur Mama – und nimmt mal ganz entspannt ein frühes Frühstück an der Milchbar. Muss herrlich gewesen sein – Platz ohne Ende für eine einzelne Welpin …

Nein, sie hat ihren Geschwistern natürlich nicht die Milch weggetrunken – noch reicht es für alle; lange wird’s aber nicht mehr dauern, dann werden die Babies lernen, dass es mehr gibt auf der Welt als nur Milch … Und das ist sie aktuell – die kleine Ausbrecherin (die inzwischen die Augen offen hat) …

Jörg und Andrea werden Valentina am 15. Januar zum ersten Mal sehen. Bin gespannt, was sie dann erzählen, aber: mir können die ja viel erzählen – ich mache mir mein eigenes Bild … ab dem 11. Februar.
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Macht’s gut, liebe Grüße

Eure

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… der der Duft der Ente langsam in die Nase steigt …