Elisabeth’s Haus-Postille 20 / 2017

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Montag …

 

Hallo zusammen,

.zur Zeit ist’s recht ruhig bei uns. Gut so. Nur „allgemeiner Alltagswahnsinn“ wie Andrea immer sagt …
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Neulich sind wir hier gestrandet:

An dieser Bushaltestelle in Moos, 3 Kilometer vor unserem Zuhause – und das nicht etwa, weil wir mit dem Bus fahren wollten …

Bis genau dahin hat’s unser Smart noch geschafft – dann gab’s einen Zucker (ne-ne, nix süßes – Zucker von „Zucken“) und dann tat sich nichts mehr. Und typisch Andrea – sie war (wie so oft in der Vergangenheit … wie aber künftig sicher nicht mehr!) ohne ihr Handy unterwegs, sprich: wir mussten auch noch nach einem Telefon suchen – eine Geschichte, die an sich schon so lang wäre, dass sie hier die Postille füllen würde.

Etwa 2 Stunden haben wir da dann die Aussicht bei zirka 30° im Schatten genossen; wir – Andrea hat derweil Ausschau nach einem „gelben Engel“ gehalten. Wie gesagt: bis Zuhause = etwa 3 Kilometer, ein echt saublödes Gefühl …

Nicht verloren hat Andrea dabei ihre gute Laune. Sie meinte, es hätte uns auch schlechter treffen können – so mitten auf einer Landstrasse (der Smart hatte nämlich genau auf einer solchen kurz zuvor schon erste Zicken gemacht) … So war sie nur in Sorge, der Bus könne kommen und der Smart in dessen Haltebucht im Weg stehen (als ob das dann wichtig wäre). Na, und dann das Wartehäuschen an der Bushaltestelle – schattig war’s … Und zu trinken hatte Andrea auch noch dabei – Mineralwasser, medium. Sie hat gelernt: Valentina trinkt alles, ich nicht!

Wir haben weiterhin gelernt: Bus von Moos nach Bohlingen = Fehlanzeige. Fährt nicht. Trotz gültigem Fahrplan. Nun … Landleben eben …


Irgendwann bog dann der ADAC-Fahrer um’s Eck, hat uns heim und anschließend den Smart in die Werkstatt gebracht.

Der war cool der Mann – der hat uns mit Andrea vorne bei sich mitfahren lassen. Klar: die Rückbank hatte Andrea mit dem Zeugs beladen, was sie aus dem Smart gezogen hatte … Einkaufskorb, Getränketasche, Hundebox und im Gartencenter waren wir zuvor auch noch … sprich: jede Menge Gerödele.

Am nächsten Morgen hat Andrea gleich in der Werkstatt angerufen und wie sie vermutete: Getriebeschaden. Glück im Unglück: es hat „nur“ den Motor getroffen, der das Getriebe antreibt, nicht das komplette Getriebe.

Billig war der Spaß trotzdem nicht – Smart = Mercedes-Ersatzteile (von wegen „Kleinwagen“). Aber: das Ersatzteil war vorrätig – noch am selben Abend konnte Andrea unser Wägelchen wieder abholen.


Der Winter steht vor der Tür – jedenfalls wenn man sieht, dass Jörg eine neue Mütze bekommen hat …

Andrea hat eine Bekannte aus der Überlinger Hunderunde, und diese Bekannte häkelt ganz tolle Mützen. Andrea hat Jörg eine machen lassen – für die Werkstatt, wie es hieß – und die hat er dann unter Aufsicht ausgepackt …

Die Mütze ist toll …

… Jörg aber noch toller … und es wird geschlabbert, was das Zeug hält bzw. der Scheiner halt abends so braucht (das Maß bestimmen vorwiegend wir versteht sich; er muss nur stillhalten) …


Inzwischen haben wir schon September – den Mai des Herbstes, und gestern hatten wir einen „Altweibersommer“ von seiner schönen Seite (kühle Nächte, frischer Morgen, Sonne mittags/nachmittags, abends: Regen).

Zeit für eine Runde durch die Gemüsefelder vor unserer Haustür …

… dabei unseren Hausberg – den Hohentwiel – im Rücken …

… und das Bodenseeufer vor Augen. Verantwortlich für die Fotos von gestern ist ausnahmsweise mal nicht nur die Andrea, sondern auch Jörg hat mitgeknipst …

Es ging durch die Felder …

… und dabei wie immer:  durch jeeede Pfütze …


Für Rückblick und Ausblick hatten wir überhaupt keine Augen, denn: Zeit für Mais ! … (für Valentina der erste ihres Lebens … )

Bevor Ihr nun denkt, wir hätten hier den Bauern beklaut: falsch! Jörg hat in diesen Ernteresten noch ein/zwei Kölbchen für uns gefunden …

Und damit waren die Spiele eröffnet.

Die Spannung stieg …

„Verdammt – wirf endlich !!! …“

Wir hatten Jörg im Auge, er uns auch – in Auge + Ohr (dafür hat Valentina mit ihrem Gebrüll gesorgt; ich glaube, die Leute im Strandbad in Moos haben den Schreihals hören können … Andrea sagt immer: gegen deren Stimme ist Jörgs Kreissäge ein Witz – so von wegen „Dezibel“ und „Lärmbelästigung“ ).

Ich bin ja bei uns eher die elegantere – ich brülle hier nicht rum (ich lasse jetzt brüllen – für irgendwas muss Valentina ja gut sein) …

Wie gesagt: ich bin gespannt dabei, aufmerksam, sofort zum Sprung bereit …

… auch wenn mir vor Auffregung die Zunge von links nach rechts rutscht … (Andrea: ‚bissl blöd schaut’s aus … ).

Es war toll – wir hatten viel Spaß …

… und hier zeige ich mal, wie ich den Kolben beim Laufen mit der Zunge festhalten kann – ohne mir selber dabei auf die Zunge zu beißen …

(Andrea sagt: ein tolles Bild, sowas habe sie nun auch noch nicht gesehen)


Laufen gibt ’nen Satz heißer Pfoten – damit war die nächste Pfütze mein …

Querfeldein ging’s dann rüber an den See. Rüber hört sich drollig an, aber: zwischen uns auf dem „Gemüseweg“ und dem See lag nur noch eine große Wiese …

Und dann waren wir endlich da, wo wir so gerne sind: am See!

Auch da: ich bin die elegante, Valentina einfach ein *ich-verrats-lieber-nicht-wie-Andrea-und-Jörg-sie-immer-nennen* …

Jedenfalls gab’s für die Kleine kein Halten mehr, als sie von der Leine kam – mit Anlauf und einem Riesenplatscher war sie im Wasser …

Doch – schwimmt saugut, unser kleiner „Otter“ …

Für mich geht’s eher nur soweit in’s Wasser, dass die Krone nicht nass wird …

Glücklich, zufrieden und „noch-halb-nass“ kamen wir danach wieder am Auto an – und haben den restlichen Nachmittag seelig verpennt …


Nun freuen wir uns auf den nächsten Sonntag. Wir kriegen Besuch. Ein sehr alter Freund von Jörg kommt zu uns. Alt nicht an Jahren, sondern was das Kennen der beiden betrifft. Wir freuen uns schon sehr auf ihn und seine Frau … und werden die beiden an der Haustür gebührend empfangen, das hat Andrea den beiden versprochen.

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Viele Grüße

Eure

 

 

 

 

 

Elisabeth’s Haus-Postille 19 / 2017

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Montag …

 

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Hallo Ihr Lieben,

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der Sommer ist zurück – wenn auch schaumgebremst. So ganz heiß wird’s wohl nicht mehr werden, aber „Altweibersommer“ ist ebenso schön – für uns sowieso (wenn es heiß ist, mögen wir nicht so laufen).

Regen hatten wir auch genug. Zudem wird in den Wäldern, in denen wir üblicherweise laufen, viel gearbeitet – da haben sich viele große Pfützen gebildet und kleine „Modderlöcher“. Klasse! Für uns. Jedenfalls erstmal.

Leider besteht Andrea immer drauf, dass wir nicht mit Dreckspfoten in’s Haus kommen, sprich: Putzaktion. Die findet momentan dann vorzugsweise im Garten statt. Hier gibt es im Garten nicht nur kaltes, sondern auch warmes Wasser – und dem sind wir gestern nicht entkommen.

Valentina’s Pfoten waren schnell geduscht – auch wenn sie sich dagegen doll gewehrt hat. Mich hat’s schlimmer getroffen. Jörg hatte mich im Wald erwischt – wie ich meinen Kragen durch irgendwelches „Eau-de-Schnüff“ gezogen habe.

Stinkerdellen sind im Haus auch nicht gerne gesehen. Ich weiß das aus Erfahrung, hoffe  immer wieder, nicht erwischt zu werden. Gestern: voll verloren … Menschen und ihre Nasen – manchmal sind sie einfach komisch … Ich musste stillhalten …

Davon abgesehen hatten wir ein schönes Wochenende.

Sonnabend waren wir in Jörgs Werkstatt. Arbeitsplatzkontrolle. Wir wollten doch mal sehen, ob Jörg da wirklich was tut, sich nicht in den Spänen ausruht …

Wir wurden nicht enttäuscht – er war fleißig … 🙂

Für uns ist der Besuch bei ihm immer besonders toll – die Werkstatt ist ein Spielepark für Cairns … Jörg hat da immer viele Stöckchen für uns …


Valentina hat die Werkstatt eeetwas zweckentfremdet:  sie hat hineingepinkelt.

V-Power … *Iiiiiih* – Jörg hat aber selber sauber gemacht … 🙂

Sagt‘ nun nix wegen der Farbe – Valentina ist nicht blasenkrank – unter ihrem Fittle war Sägespähnestaub 😉 …


Eigentlich waren wir in der Werkstatt, weil Andrea ein neues, ein aktuelles Foto von Jörg für seine Homepage haben wollte, und das haben wir gerade so hinbekommen.

Gerade so? Richtig – Andrea knipst da und knipst da und knipst da … und sieht nicht, dass die Batterie dabei immer leerer wird. Für Jörg’s „Portrait“ hat’s dann gerade noch so gereicht …

Sieht doch klasse aus, nicht wahr? Andrea war mit dem Ergebnis zufrieden – Jörg dann auch, er hat’s für seine Seiten freigegeben …


Gestern dann: Familiensonntag. Lange schlafen, gemütlich frühstücken …

Mittags ging es raus in den Vorgarten. Andrea und Jörg haben die Kräuter von den Unkräutern befreit – und wir waren dabei.

Nicht tot 😉 – ein Sonnenbad vor’m Kräutergarten …

Spielzeit …

Der Blick durch den Zaun – ich davor, blöd – denn …

… Jörg dahinter …

Zeit zum Dösen & Schmusen …

… und: ESSEN (!) …  🙂

Für uns: keine Würstchen – lecker Schinkenstreifen …

… und wie immer: betteln kann sie … – und sie tut’s …


Nachmittags haben Jörg und Andrea aufgegeben – irgendwann muss ja auch mal Schluss sein … und fertig waren sie eh‘ … (fertig aber zufrieden 😉 )

Nun ging es für uns in den Wald – in die *Moke* (siehe oben) und dann: gemütlich zurück in den Garten. Trocknen sollten wir nach der Dusche auch draußen (warm genug war’s ja und Rasen zum Trockenschubbeln haben wir auch) 🙂 …


Dann: für Jörg und Andrea = Kuchen und … Weinchen …

… heißt = betteln, 2. Akt … (nach Kuchen – nicht nach Wein, gell 😉 )

… und: erfolgreich …

Und ich (Elisabeth) – ich bettele nicht – ich lasse betteln 😉 .


Als nächstes hat Jörg sich dann seine australischen Hausschuhe vorgenommen. 27 Jahre haben die nun auf dem Buckel – Andrea meint: allerhöchste Zeit, die in Frieden ruhen zu lassen (für Andrea gäbe es damit nur noch einen Gang: den zur Tonne).

Jörg schielt tatsächlich auf ein 30jähriges Jubiläum, meint, solange würden die doch wohl noch mitmachen. Mitmachen? Was denn? Ich habe denen schon vor Jahren den Rest gegeben, und Valentina nagt nun auch nicht ständig an diesem Leder …

Aber: Jörg hält an den Dingern fest (solange Valentina noch dran rum nagt – tut sie gar nicht(!) – und schließlich hat er diese Hausschuhe doch persönlich in Australien gekauft – da sag‘ nun mal einer was dagegen).

So musste er gestern selber „Hand anlegen“ – mit Andrea’s Unterstützung ist da nicht zu rechnen. Sie sitzt in der „ersten Reihe“, hat Jörg im Auge und: genießt die Show …

Jörg weiß nun übrigens auch, was ein „Fadeneinfädler“ ist 😉 … Gut sehen tut er eben auch nicht mehr – ohne Lesebrille ist er von Tag zu Tag aufgeschmissener … 🙂

Die Sohlen sind längst abgetreten – Jörg ist hier im Haus schon lange auf „Slicks“ unterwegs – ein Loch haben die Sohlen zudem (nur eines *denke-denke*?) …

Dafür hat Valentina sich dann allerdings so gar nicht mehr interessiert …


Abschließend noch „voll aus dem Leben unseres Schreinermeisters“:

Man(n) kann gut ohne Türgriff leben!
(Die Druckerschwärzedappen – Sonntagszeitung – beweisen das …)

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Viele Grüße vom See …

Eure

 

 

 

Elisabeth’s Haus-Postille 18 / 2017

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Mittwoch …

 

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Hallo zusammen!

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Aus dem Leben gegriffen – Teil 1 …
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Eine Woche ist Jörg nun schon wieder im Einsatz in der Werkstatt, und es ist wie immer: wild – wilder – am Wildesten und: mit wenig Zeit für uns. Sogar die Mittagszeit (unsere Waldrunde) am letzten Sonntag fiel dem Papier zum Opfer …

Aber wir machen das schon, ganz „typisch Hund“ –  übersehen lassen wir uns nicht. Im Stören sind wir gut.

Nutzt zwar nix, bringt nix – sich wehren allerdings auch nicht ;-).

Mag sein, wenn dieses „Papierzeugs“ wichtig ist – trotzdem: Cairns first !


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Aus dem Leben gegriffen – Teil 2 …
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Valentina hatte gestern Geburtstag (bei ihr zählen wir bis zum 1. Geburtstag noch die Monate). 8 Monate ist sie nun alt, gut 3 1/2 davon ist sie schon bei uns Zuhause.

Nach wie vor ist sie der Teufel in Pelz, was man besonders gut sieht, wenn sie – wie hier – mit dem Gesicht gerade aus dem Wasser kommt (sie spielt so furchtbar gerne in unserem  „Hunde-Planschbecken“ im Garten 🙂 ) …

… aber längst auch eine ganz liebevolle Motte. Immer wieder versucht sie, mich zum Spielen aufzufordern – inzwischen „spielen“ nicht „wildes Jagen“, und das gefällt mir so auch viel besser.

Und gemeinsam an einem Strang ziehen – das können wir inzwischen auch schon ganz gut (Mann-mann-mann – wenn die Kleine so weiterwächst, ist sie bald größer als ich es bin) …

… na jedenfalls wenn es um so wichtige Dinge wie unseren Ball geht.

Wenn Andrea meint, uns den auf dem Kochmobil im Garten verstecken zu können, hat sie sich in unseren Nasen aber gewaltig geirrt …

Sonst und nach wie vor: noch immer hat die Kleine unten links ihren „Doppel-Fangzahn“, den Andrea schwer im Auge hat (sie hofft immer noch, dass der sich von alleine löst, dass Valentina das Ziehen erspart bleibt). Und dann warten wir nun auch mal auf Valentinas erste Läufigkeit. Jörg sagte, sie sei spät dran (mein erstes Mal war mit 8 Monaten), Andrea meint, Valentina sei ein Spätzünder, wie man auch am Zahnwechsel gesehen habe, noch sieht … Gut – Valentinas Bruder war dafür spät dran mit dem Aufstellen der Ohren. Wir machen uns also erstmal keine Gedanken um Valentinas Beißerchen …


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Aus dem Leben gegriffen – Teil 3 …
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Das waren die lieben Wünsche,  mit denen die Andrea ihrer Freundin Ilona gestern einen wunderschönen Start in einen ganz besonderen Tag gewünscht hat …


Ilona hat vor ein paar Monaten ihr Fellkind verloren und war darüber immer sehr traurig. Je mehr Zeit verging, um so mehr hat Ilona gefühlt, was es heißt, ohne Hund zu leben (es lohnt sich nicht wie Heinz Rühmann sagte; wie wahr, wie wahr …).

Ilona sagte auch einmal: eines Tages wird mir mein Sternenhund einen Seelentröster schicken …

Nun war es soweit. Gestern ist Charly (bisher Jedye) am Nachmittag mit dem Flugzeug aus Zypern über Athen kommend in Berlin gelandet, hat dann noch eine kleine Autofahrt mitmachen müssen und ist putzmunter in seinem neuen Zuhause angekommen.

Und da fühlt er sich da auch gleich rundrum wohl …

Und wie wohl … 🙂

Vorhin kam, wie Ilona erzählte, noch eine weitere Hundedecke an (Ihr wisst ja: Decken, Körbe, Kissen – ein zu viel davon können wir Hunde gar nicht haben 😉 … die hat er auch sofort angenommen (sieht aus, als wäre er schon immer da Zuhause gewesen) …


Charly (Jedye) ist jetzt 9 Jahre alt und teilt das Schicksal ein bisschen mit Ilona … Sie hat ihren Herzenshund verloren – er sein Zuhause auf Zypern, weil sein bisheriger Halter so schwer krank geworden ist, dass er sich nicht mehr um ihn kümmern konnte.

Was sein vorheriger Halter wohl prima gemacht hat: er hat Charly (Jedye) sehr gut erzogen. Ilona erzählte heute (noch ist Charly nicht mal einen Tag bei ihr),  Charly ist ein ganz lieber, braver. Mit anderen Hunden soll er sich auch gut vertragen, wie, sie von der Organisation Hundeliebe-grenzenlos e. V.  über ihn sagen (sie haben ihn vor seinem Umzug hierher in Zypern vermittelnd betreut – gewohnt hat er derweil auf Zypern in einem Hundehotel, wo er auch gut betreut wurde – wer mag: hier geht’s zu einem kurzen Video von dort, das zeigt, wie munter Charly/Jedye ist). Na, das wird Ilona sicher auch sehen und bestätigen.

Auch ist Jedye gut ernährt worden, und er hat auch nach dem Flug gleich *Futter-Wasser-Leckerlie* angenommen. Problemlos.

Wie Ilona weiterhin erzählt: Charly (Jedye) scheint ein echter „Papahund“ zu sein (na, so wie ich es auch bin 😉 ). Er hat sich gleich mal an die Fersen von Ilona’s Mann geheftet …  🙂 … Wie sagte Ilona(?) Nun verbringen sie mit Charly (Jedye) den Herbst des Lebens zusammen.

Andrea freut sich so sehr für Ilona und mit ihr – und ist gespannt, was Ilona dann erzählt … wie die neue Familie zusammenwächst.

Na, ich winke dann auch mal rüber …

und wünsche: viel viel Glück und noch eine wunderschöne und lange gemeinsame Zeit …


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Euch allen noch eine schöne Woche – und viele Grüße vom See …

Eure

Elisabeth’s Haus-Postille 17 / 2017

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Und wieder Montag – eine Woche später …

 

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Hallo Ihr Lieben,

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die Mädelswoche liegt hinter uns und das hier haben wir getestet:

Faulenzen ist längst nicht so schön, wie es klingt.
© Erwin Koch (*1932), deutscher Aphoristiker

und: … für schlecht befunden. Doch – faulenzen ist schön !


In der letzten Woche haben wir vieles gemacht (Garten) und doch nicht alles geschafft (Papier). Andrea hatte ja unser großes Auto hier stehen, und hat es eingesetzt – für Transporte aller Art. Da war der Grünschnitt aus dem Garten und das Zeugs, was sich so im Laufe der Zeit vor der Tür für die nächste Transportfahrt angestellt hatte. Mit einer Fahrt zur Deponie war’s nicht getan …

Na, und da das Auto schon hier stand, gings damit auch gleich noch in die Gärtnerei im Nachbarort und ins Gartencenter. Für Andrea steht das Jahr im Zeichen der Hortensien. Bislang war sie denen gar nicht so zugetan, inzwischen sieht das anders aus. Liegt vielleicht daran, dass die heute in so tollen Farben angeboten werden, nicht nur in Blau und Rot …


Das Faulenzen kam derweil nicht zu kurz und Besuch hatten wir am Dienstag Abend auch. Andrea war mit einer Nachbarin „auf ein Glas Sekt“ (und ’nen Happen Käse ) verabredet, aus dem dann noch eines und noch eines wurde … Nein, betrunken waren die beiden nicht (sowas macht Andrea nicht – schließlich hat sie uns und wenn es uns plötzlich in der Nacht mal nicht gut geht, möchte sie einen klaren Kopf haben). Man kann sich nunmal von 19:00 bis 01:45 nicht nur an einem einzigen Glas festhalten (also am Glas schon, am Inhalt nicht).

War ein toller Abend, auch für uns, die wir so „mittendrin“ waren. Und weil wir „Jörgfrei“ hatten, haben wir am nächsten Tag etwas länger geschlafen – bis kurz vor 10:00 …

Tagesmotto am Mittwoch:


Na, und sonst ging es uns auch prima … Essen wie die Römer (liegend, ich – weder Valentina noch Andrea … Andrea möchte ich mal sehen – auf dem Boden liegend essen, das gäb‘ ’nen Bild ab 🙂 ) …

Badespaß im Garten …

Und die erste Ernte haben wir auch eingefahren …


Ja, und irgendwann hat man dann aber auch mal ausgeschlafen. Andrea: Donnerstagmorgen. Um 04:00 war sie glockenwach. Gedreht: von rechts nach links nach rechts … keine Chance, die Augen nochmal zuzukriegen. Ihr Blick auf uns: wir schliefen tief und fest. Augenscheinlich.

Andrea dachte, sie könne vielleicht ein bisschen was im Büro machen … und schlich sich aus dem Schlafzimmer, ran an den PC …

10 Minuten dauerte dieser Traum – da kam es wie es kommen musste … Ihr wisst ja wie wir Hunde so sein können: kaum läuft etwas anders als üblich, werden wir wachsam – nicht nur Wach- und Hütehunde, auch wir Jagdhunde!

04:15 – Valentina fühlte sich einsam (war sie nicht, aber bitte … ). Sie schlug an, und erreichte Andrea im Büro damit im Null-Komma-Nix. Lärm aus dem Schlafzimmer? Um diese Zeit? Wo alle mit offenen Fenstern schlafen? Manche Nachbarn sind schon komisch – man muss sie nicht noch komischer machen … Andrea ließ Büro = Büro sein, trat den Rückzug in’s Schlafzimmer an (sie dazu: *seufz* – was tut man nicht alles für seine Hunde … ).

Valentina war zufrieden – und schlief gleich wieder seelig ein … Andrea lag da – mit offenen Augen und entschied: wenn man schon nicht aufstehen kann – ein Film geht immer. „Die Geisha“ auf dem iPad (hatte Andrea schon vor langer Zeit downgeloadet). Etwas unbequem die Haltung (des iPads im Bett), aber machbar. Und wir schliefen nun zu „japanischen Klängen“ weiter …

Um 06:00 konnten/durften/mussten wir aufstehen – jeder wie er es für sich gesehen haben mag.

Andrea hatte nicht nur den Film geguckt sondern steckte voller Tatendrang. Seit 04:00 ging ihr das Beet neben der Hauseingangstür, unter dem Küchenfenster nicht mehr aus dem Sinn. Dieses Beet lag seit dem Frühjahr brach. Vorher stand da mal eine große Buchsbaumkugel – der Zünsler hatte sie zu Grunde gerichtet. Andrea meinte, sie ließe das Beet nun mal so brach liegen, bis ihr eine Idee dafür käme.

Und nun war es soweit. Warum ein Beet? Ein Sitzplatz wäre eine tolle Lösung. Und die hat Andrea dann umgesetzt …

Um 08:00 war sie in der Gärnterei im Nachbarort (Gräser und Hortensie gekauft – und wie sie später sehen musste: es war an jenem Tag nicht ihre einzige Fahrt in diese Gärtnerei … wie es so ist: kaum fängt man was an, fehlt an einer anderen Stelle was oder passt plötzlich was nicht).

Um ca. 09:30 ging’s weiter in den großen Gartenmarkt im Industriegebiet (auf der Suche nach einem Gartentisch, die Stühle hat sie von der Terrasse abgezogen, da standen 6 … 4 reichen für in der Regel 2 Leute und 2 Hunde auch aus 😉 ) …

Der Platz ist schön geworden, er passt prima vor das Haus und den Tisch findet Andrea für die saisonale Deko toll.

Jörg hat nun gestern sein Motorrad unweit davon abgestellt, aber als er gestern so gegen 20:00 heim kam, hatte der nur noch Augen für uns (so soll’s ja auch sein), nicht für Andreas Werk …


Eigentlich hatten wir Jörg gestern schon früher erwartet – so zwischen 18:00 und 19:00, hatten auf einen noch schönen Familienabend gehofft.

Wir saßen also im Garten und lauschten auf Jörg’s Motorrad. Andrea wollte Ankunftsfotos machen, ein bisschen filmen. Sie saß mit Kamera und iPad im Garten, hat sich die Zeit mit Motivsuche vertrieben …

Ich war derweil in der Taubenabwehr aktiv …

Blöde Türkentauben, hier treibt sich in der letzten Zeit ein Pärchen rum. Andrea’s Befürchtung: die könnten sich hier wohl fühlen, einnisten. Ne Danke. Tauben im Schmortopf – meinetwegen … aber im Garten? Eben …

Valentina machte, was sie immer macht: Unfug …

Guten Start in die Woche, schönen Abend und liebe Grüße

Eure