Elisabeth’s Haus-Postille 12/2015


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Montag – Start in eine Woche Hundstage  …

 

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Hab’s gestern schon geahnt – hier ist was im Busche!

Tür auf – Tür zu. Jörg raus – Jörg rein. Ich drinnen. Ein schlechtes Zeichen … Hab‘ mal durch’s Bürofenster gelugt. Siehe da: Jörg hing stirnrunzelnd über seinem Motorrad.

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Jörg hat ein neues Navi gekriegt – und zerbricht sich heute noch den Kopf, wie er das wo an seinem Feuerstuhl anbringen soll …


Während dessen überlegt sich die Andrea auch heute noch, wie sie diese Software da auf das Navi kriegen soll. Kartenladen soll 3 Stunden dauern. Verwöhnt sind wir hier mit dem Internetz ja nicht, Andrea denkt schon immer, dass das noch länger dauert. Aber: von gestern auf heute hing das Teil am PC-Tropf (Kabel an Andreas Computer) und meinte dann, dass es noch ungefähr 17 oder 11 oder 13 Stunden dauern wird, bis alle Karten eingelesen sind. Hallo!?!

Mit diesem Navi-Dings kriegt der Jörg dann die schönsten kurvenreichsten Streckenvorschläge bis hin zur letzten Hütte in Timbuktu.


Heute Morgen – Blick nach draußen: Regen!

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Jörg:

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Uiiii … „In dem *Piss* soll ich rumfahrn‘ ???“  (Hat er wirklich so gesagt).

Erster Blick auf’s Regenradar – Andrea: „Ihr müßt halt nur in eine andere Gegend fahren“ zwinker.

(Es geht wie immer über Bayern nach Österreich bis in’s tief(st)e Kärnten).

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Zweiter Blick auf die Regenkarte und Jörg war optimistisch: Regen verzieht sich, bis er und seine beiden Rennfreunde da heute im Bayrischen und morgen dann in Österreich ankommen.  Wir sind gespannt, was er heute Abend am Telefon dazu sagt …

Es wurde jedenfalls ernst (und bevor einer was sagt: ich habe den Gießschlauch da auch liegen sehen, der wollt‘ halt mit auf’s Bild).

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Hinten war alles verstaut
– jetzt wurde der Tankrucksack festgepeppt (Klettband).

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Andrea konnte unseren „Packgroßmeister“ davon überzeugen, dass er für seine Freizeitschuhe KEINE Schuhspanner mitnehmen braucht … lachen

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Ich stand fassungslos daneben …

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Kurz danach steckte Jörg im Ganzkörperleder.

„Kannste nicht Zuhause bleiben? … Oder darf ich mit?“ …

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Letzter Check: Papiere, Kohle, Kreditkarte …

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Dann war’s soweit …

Glücklich war ich nicht …

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Hab‘ dich lieb! Küsschen …

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Guten Start …

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… und gute Fahrt !

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Tja, ich kann’s noch nicht glauben, dass Jörg wirklich ohne mich unterwegs ist. Für mich ist das jetzt fast wie Weihnachten. Ne, nicht Geschenke und so – ich hab‘ ein 7-Tage-Maßband gekriegt …

Das ist so wie Adventskalendertürchen öffnen … Ich kann jeden Tag ein Stück abschneiden – und dann kommt mein Jörg wieder nach Hause …


Und bis es soweit ist, leben wir hier unsere Mädelswoche und schauen dem Gemüse im Kühlschrank beim Gefrieren zu. Richtig: Kühlschrank. Andrea kann Kühlschrank schon von Gefrierschrank unterscheiden. Nur unser Kühlschrank grad nicht. Dem ist wohl jetzt an den zurückliegenden heißen Tagen der Fühler für die Temperatur durchgeknallt. Andreas Augen hättet Ihr sehen sollen: gefrorener Kohlrabi … gefrorene Tomaten …gefrorene Radieschen … gefrorener Fenchel …

Der Technikmann ist bestellt, mal sehen, wann der nun geliefert wird. Die haben der Andrea gesagt, das hinge davon ab, wann der Fühler geliefert wird.

denke Scheint ’ne komplizierte Sache zu sein, wenn ein Kühlschrank fremd geht …

Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 11/2015


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Sonnabend …

Sieht nicht nur so aus – es ist: Hochsommer !

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Hallo Ihr Lieben,

knallheiß – wunderbar. Hat ja auch lang‘ genug dauert, bis es endlich so schön geworden ist.

Wir machen das Beste daraus sonnenbrille– wir bleiben tagsüber im Schatten, trinken brav (Wasser Leute! Waaasser!) und sitzen abends draußen.

Jörg und Andrea fahren gerade ganz viel Zweirad, lassen sich den Wind um die Nase wehen, auch wenn sie dabei manchmal in ihren Motorradjacken schwitzen. Fahren ist immer gut, stehen schlecht (so vor Ampeln oder im Stau – trifft aber nur Andrea … Jörg steht nie im Stau). krank-heiß

Also: was der Jörg kann  …

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… das kann ICH doch wohl auch, oder?

Hab’s mir heute mal näher angesehen – Andrea’s Rollerchen.

Sitz? – Passt!

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Gucken? – Geht!

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Stehen? – Geht!

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Aber wo bitte finde ich hier nun Gas und Bremse hmm-denke-denke???

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Und DAS hier sieht nicht so aus, als ob Jörg mir helfen will … (maximal vom Roller wieder abzusteigen).

Na wartet – laßt‘ mich mal größer werden … !

Liebe Freunde, haltet die Ohren steif, den Kopf kühl, die Zunge in ein Eis … und habt‘ ein schönes Wochenende …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 10/2015


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Donnerstag …

 

Leute – es sieht richtig nach Hochsommer aus. Auch bei uns. Gestern hat sich Jörg meine(!) Reise(stoff)tasche geschnappt, hat so sein Arbeitszeugs da reingestopft (Ihr wisst schon: Meterstab, Bleistift, Block und sowas) und dann mit Andreas kleinem Feuerstuhl ins Geschäft gerollert. Bin gleich megastutzig geworden. Nicht dass der sich von dannen macht, und ich daheim hocken bleibe …

Aber: er kam wieder. Gestern mal früher als sonst und stellte sich unter die Dusche. Hmmm … komisch … Grund genug für mich, an ihm dran zu bleiben.

Dann kriegte ich mein Ausgehkleidchen an (mein weißes Halsband, das schicke) und los gings … Radolfzell. Parkplatz so in der Nähe vom See. Raus aus dem Auto und ran an all die Nachrichten, die meine Artgenossen da hinterlassen hatten. Interessant, was so passiert ist, seit ich da das letzte Mal gelaufen bin. Hatte alle Pfoten voll zu tun, meine Grüße zu hinterlassen.


Richtig:  ich markiere (und Jörg dachte wirklich, sowas machen nur die Rüden lachen – inzwischen weiß er es besser 1 … ).


Ich hätte noch ewig laufen können. Blöd –  Andrea und Jörg hatten ein anderes Ziel: das Restaurant Vela im Jachthafen von Radolfzell.

Motto: wir leben da, wo andere Urlaub machen!

Gestern: ein fast echter Ferien-Abend auch für uns …

Andrea und Jörg hatten einen tollen Blick auf den See (Sonnenuntergang):

und ich einen kühlen Betonboden unter einem schattigen Tisch. So läßt es sich leben …

Abendessen am See (Zanderknusperle mit Salat – haben die die „Knusperle“ nicht hübsch serviert? – Klasse Idee sagt Andrea) …

Es war einfach nur schön. Auch für mich.

Zurück nochmal über eine große Wiese hin zum Auto und dann: noch eine Runde auf der Hollywoodschaukel im Garten. Es hätt‘ nicht besser sein können. Der Abend war mild, nicht mehr heiß und die Schnaken Gott-sei-Dank schon in den Betten (in ihren, nicht etwa unseren) – so mögen wir das!

Heute haben wir dann in der Zeitung gelesen, dass das derzeitige Sommerhoch ‚Annelie‘ wie die Nachrichtenleute sagen eine Namenspatin aus Konstanz hat … Was für eine schöne Geschichte dahinter …

Genießen wir doch die schönen Tage. Schnell sind die ja auch wieder rum, ehe wir uns versehen, hocken wir wieder drinnen. Das heißt heute für uns: ran an den Grill! (Wir frühstücken also nicht nur draußen, wir essen auch abends im Garten). Klasse – ich kann nebenbei durch die Büsche und Beete streifen …

Sonne mit Sonnenschirm

 Liebe Grüße aus dem „Annelie-Land“

Eure

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