Alle Beiträge von Andrea

Elisabeth’s Haus-Postille 15/2016


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Montag …

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Hallo zusammen … !

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Vorweg: alle Bilder, die bei uns „dritte Personen“ zeigen (auch, wie in diesem Fall, Freunde), zeigen wir nicht ohne vorherige Rücksprache und deren Freigabe.

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Wie war denn Euer Sonntag gestern?

Also meiner ging so zu Ende …

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Sagt‘ ja mal wieder alles, oder(?)  … rosawolke7

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Und dabei hatte er sooo schön angefangen …

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Wir waren gestern verabredet. Mit Tizi, Udo und Romeo – auf einen Ausflug und ein  Picknick. Ziel (Info wer mag = Link zum Foto):

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Ihr kennt sowas? Man kennt die Welt – aber nicht die Heimat vor der Haustür. Nun, die läuft einem ja auch nicht weg, die kann man sich ja immer angucken. Denkt man so. Zu uns kommen die Touristen an den See – und kennen sich dann besser aus, als wir … zwinker


„Wir von hier“ …

Na, „eigentlich“ ist ja nur mein Freund Romeo von hier (er ist auf dem Schiener Berg geboren – nicht auf dem Berg so unter Bäumen, sondern natürlich im Zuhause von seiner Hunde-Mama).  Alle anderen sind zugereist: Mein Jörg kam über Waiblingen und Brochenzell nach Konstanz (eigenlich sollte er sich hier von uns am besten auskennen …), Udo kommt aus München, Tizi aus Verona, meine Andrea aus Barsinghausen und ich: aus Durmersheim (Kreis Rastatt).


Die Heidenhöhlen wollte Andrea nun schon lange mal angucken, und gestern war’s soweit … ich meine, als es dann endlich soweit war, denn:

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Beim Grübeln befinden sich Gedanken auf der Irrfahrt im Kreisverkehr
und haben die Abfahrt verpaßt.
© Helga Schäferling (*1957)

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Bis wir gestern den im Internet erwähnten „Wanderparkplatz“ endlich gefunden hatten, hatten wir eine Sternfahrt hinter uns. Alle. Keine Navi hat bestanden .

Wir haben gesucht, gewendet – und das gemacht, was man früher auch machte, als es noch keine Navi gab: die Leute gefragt, wo es lang geht … smilie_verl_065_mpfhandjanick

Motor gestoppt – ran an’s Handy, Udo angerufen …  Dann kamen sie: Udo, Tizi – und mein Freund Romeo war natürlich auch an Bord:

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Der Weg da war echt schlecht ausgeschildert. Ob die Leute da = die Leute von hier dort gar nicht mit dem Auto hinlassen wollen(?) zwinker.


Für uns ging es nun eben etwa 30 Minuten später los als geplant. Auf einem Wanderschild lasen wir gleich: ca. 600 Meter bis zu den Höhlen. Was? Nur? Total verschätzt! So ein Spaziergängchen (Nasenwasser sagte Udo) war nicht geplant.

Egal – wir liefen erstmal los, und was dann käme, na … das würde sich ergeben.

Der Zuweg zu den Höhlen wurde bald dichter, schmaler…

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… und auch … ein wenig na-ja „steiler“ …

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Gutes Schuhwerk sollt‘ man tragen. Wanderschuhe für die – Spikes für Romeo und mich (Grundausstattung „Krallen“, die fahren wir eben aus, wenn’s rutschig wird).

Und schon waren wir da …

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Man kann da unten in der Höhle durchlaufen (Höhlengang) …

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… und auch an einem Seitenteil nach oben gelangen, da die Aussicht genießen …

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Die Höhlen sind nicht riesig – aber trotzdem beeindruckend.


Diese Höhlen waren im 18. und 19. Jahrhundert teils bewohnt (s. Link oben / Foto Heidenhöhlen).


Der Boden da ist dort richtig sandig/staubtrocken. „Hast Du ein Wasser für mich?!?

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 „Klar doch  … für Dich …

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… und auch für Dich … „

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Wir kriegten wieder Luft – und weiter ging’s …


Die Runde um die Höhlen war wirklich etwas sehr kurz. Ehe wir uns versahen, standen wir vor unseren Autos. Beschluss: wir fahren ein Stück weiter, parken um.

Los ging’s …

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Udo hatte „da unten um’s Eck“ (zuvor, als auch er auf der Suche nach dem Parkplatz vor den Höhlen war) einen anderen schönen Wanderparkplatz mit einer Hütte – eher Unterstand als Hütte – entdeckt …

Genial!

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Perfekt für ein *lecker-Picknick* (so wie „früher“ eben, na fast so) …

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… und ein Gläschen Vino …

Nicht für mich – und auch nicht für Romeo. Für uns hatte Tizi was dabei (klar: Andrea auch, aber Tizi’s Essen war lecker … und ausreichend).

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Klassisch – blau für Jungs, rot für Mädchen …

Wir konnten es nicht glauben, aber: wir waren mittags alleine dort. Es war für Romeo und mich klasse: soooo ein großer Abenteuerspielplatz für uns. Wir haben die Gegend rund um diesen Unterstand ausgiebig erkundet. Erst waren wir dicht am dem Unterstand, dann wurden die Kreise, die wir zogen immer größer. Andrea’s Augen auch … Grenze erreicht – Rückpfiff … dudu2 Blöd.

Aber: ausruhen ist auch mal schön … Romeo ist da besser, erfahrener als ich – er springt auf die Bank, legt sich hin und gut is …

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Mich hat Andrea hochgehoben, ich wäre da sonst schon noch ein xtes Mal um den Platz geschlichen. Na, auf ihrer Jacke und Jörg’s Hemd lies es sich dann auch für mich aushalten … (weich genug für einen Cairn – aber nur grad mal so, gell?).

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Diese Plastikfolie auf der Bank ist übrigens nicht von uns – wohl von jemandem , der da vor uns war und sauber/trocken sitzen wollte.


Nach dem Picknick ging’s weiter. Schließlich wollten wir ja laufen, und uns nicht nur den Bauch vollschlagen (wobei uns nach dem Essen schon sowas wie eine „gewisse Müdigkeit“ in den Knochen lag ). Wir liefen einfach mal drauf los.

Was haben wir da dann gesehen? Der Waldweg war ausgeschildert – es hingen Zettel in den Bäumen …

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Wau – hier gibt’s Hasen! Hasen? Und nicht nur das. Ente, Katze … und viele Tiere mehr. Und die sollen alle hier im Wald Zuhause sein? Glaub‘ ich nicht – ich habe nichts gesehen; keinen Hasen und vor allem keine Katze. Nur Hunde sind uns da noch begegnet …


Diese Zettel hatten Kinder gebastelt/aufgehängt – für „ihre Schnitzeljagd“.


Der Waldweg führte dann bald auch an diesem Schild vorbei …

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Totes Eis? Hier am See? (Info wer mag = Link zum Foto)


Langsam hatten wir die Mittagszeit hinter uns. Es ging es heimwärts. War okay so – ich war inzwischen auch etwa 3 1/2 Stunden auf den Pfoten und bin natürlich viel mehr gelaufen, als alle anderen, weil ich ja immer wieder vor und zurück gelaufen bin, manchen Meter also doppelt gemacht habe.

Auf dem Heimweg: Tankstopp … Der war mir sowas von egal …

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Hauptsache mein Jörg kommt wieder und fährt mich heim  …

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Zuhause: keine Chance, mich gleich auf meine Kissen zu hauen. Andrea hatte eine andere Idee – sie trug mich die Treppe hoch …

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Ich ahnte es. Ich ahne es immer – ich kenne das schon: dieser Weg endet für mich unter der Dusche …  bad_3

Ich weiß nie, was Andrea eigentlich hat … „In der Mocke (matschige, stinkige Pfüte, stehendes Wasser) gesteckt, dem „fremden Hundehaufen“ nicht aus dem Weg gehen könnend …“ Das sie das sooo empfindlich ist …

Mit meiner Hundeseife mit dem tollen Namen „Wasserratte“ (steht auf der Verpackung drauf – wie sinnig … ) ging es mir an’s Fell …

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Manchmal muss ein Hund tun, was ein Hund tun muss: es einfach über sich ergehen lassen. Ich war zu müde, mich zu wehren …

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Danach wurde ich in mein Bademäntelchen gestopft (Andrea  = glücklich,  … ich = sauber und: sprachlos …) …

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… und „trockengerubbelt“ …

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Unter uns: DAS wäre aber nicht nötig gewesen; ich schüttele mich schon selber trocken (vielleicht gleich im Flur – vor der neuen, saugfähigen Textiltapete? …).

Danach hatte ich endlich meine Ruhe und habe geschlafen wie ein Murmeltier …        

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Vom See liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 14/2016


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Sonntag …

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Hallo zusammen,

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„Zuweilen wird ein Baum gefällt, um einen Spatz zu fangen“
(Zitat aus China)

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… und bei  uns wurde heute kein Baum gefällt, dafür das Ofenrohr des neuen Pizzaofens abmontiert, um einen Spatz zu retten …


Wir saßen gerade am – ich unterm – Frühstückstisch im Garten, da hörte Andrea es „metallisch rascheln“. Gibt’s nicht? Sagte Jörg auch erst. Gibt’s doch! Andrea meinte, es höre sich an, als stecke ein Vogel im Ofenrohr – und Jörg solle ihr mal ruhig glauben, sie habe gute Ohren. Viel Zeit verging nicht, das raschelte es wieder.

Und auch Jörg hat’s dann gehört … Er lies Müsli = Müsli sein und rückte dem Rohr  zu Leibe …

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Stellt Euch vor: da war ein Spatz in das Rohr gefallen –  sicher nicht erst heute morgen (und das bei den momentanen Temperaturen).

Aber: kaum war der Weg in die Freiheit frei, war der Spatz auf und davon. Gut so – Spatz ist munter und gesund (vielleicht ein bisschen geschockt, aber das geschieht ihm Recht, wenn er so neugierig ist, sich unbedingt ein Ofenrohr innen ansehen muss …).


Jörg ist dieses Jahr der grosse Vogelretter – erst neulich hat er ja das Rotschwänzchen hinter seiner Presse in der Schreinerei holen müssen … nun den Spatz aus dem Ofenrohr …


So blöd kann man gar übrigens nicht denken, dass DA oben ein Vogel reinfliegen könnte (hier ist Jörg beim Festmachen des Rohres):

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Nun muss dieses Rohr nicht nur gereinigt werden …

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… Jörg verpasst dem Rohr danach sowas wie „Netz und doppelten Boden“, damit sowas nicht nochmal passieren kann …


Vielleicht war es ja dieses Mal auch einer von „unseren“ Spatzenkindern, die hier im Frühjahr auf die Welt gekommen sind, die glauben vielleicht das Rohr sei auch ein Baum …

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Nachmittags waren wir dann Jörgs Freund Uwe auf einen Eistee besuchen – an seiner neuen Adresse im Friedwald. War total schön und hat so was besonderes, beruhigendes, tröstliches …

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Ein Becher für Jörg, einer für Andrea und: einer für Uwe (Uwes Tee hat Andrea an die Wurzeln des Baumes gegossen) – und natürlich Wasser für mich.

Uwe hat ein schönes Plätzchen bezogen … am Rande eines Weges, man kann da ganz bequem zu Wurzeln des Baumes sitzen …

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… und mit Uwe den schönen Ausblick genießen …

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Ist das nicht toll – dieser Blick auf den Bodensee … (?).

Und was ganz besonders schön ist: es ist ein Friedhof, auf dem Hunde nicht verboten sind 😉  …

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Andrea hat gesagt, auch ich kriege später mal ein Plätzchen an so einem Baum – dann wenn sie dahin geht. Dann nimmt sie meine Asche und die meiner Vorgänger mit (Asche steht bei uns Zuhause, Andrea hat sie nicht im Garten verstreut).

Und klar:  auch Jörg kommt mit. Das alles aber hoffentlich erst seeeehr viel später (das gilt für uns alle). Besprochen/geregelt haben Andrea & Jörg das für sich allerdings schon vor ein paar Jahren (so mit allem, was dazu gehört wie Vollmachten, Verfügungen und auch, welche Musik sie zum Abschied hören möchten) – nun haben sie zum ersten Mal gesehen, wie so ein Friedwald aussieht.  Hat was! 🙂

Und: das machen wir wieder mal … mit Uwe einen Tee oder auch ein Weißbier trinken gehen …

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Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 13/2016


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Sonnabend …

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Hallo Ihr Lieben,

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ich bin gerade vom improvisierten Trimmtisch runter … Andrea hat mich „übergetrimmt“ wie sie es nannte (und dabei will sie es nun auch erstmal belassen – auch wenn ihr noch Fellsträhnen in’s Auge stechen … ).

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Am meisten hatte sie sich dieser Tage an meinen „Fledermausohren“ gestört (Fledermausohren = wenn das Fell so sehr über die Ohrenränder rauswachsen, das ist nicht „cairnlike“) …

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Die Kletten, die ich mir im eigenen Garten eingefangen habe, haben Andrea natürlich auch gestört – sind auch nicht „feiner Hund“ (aber: hinter den Tomatenhäuschen zu finden – doch-doch … ich weiß, wo ich suchen muss).

Und nun überlegte sie, wer von uns beiden wohl fertiger ist – sie oder ich.  Nun, sie hat ganz schön geschwitzt und ich habe mich  nach allen Regeln der Kunst gewehrt schr, habe auch versucht, das beißend zu unterstreichen.

Klar  dudu2… ’nen Anschiss kassiert …

Die Frage, wer hier mehr betroffen ist, hat sich dann in diesen Minuten klärt = ICH ! Und anders, als von mir geplant …

Da wollte ich Andrea wegen der Trimmerei mit dem *A….* nicht mehr ansehen, hatte mir fest vorgenommen, sie zu ignoriern (ohhh-ja – sowas kann ich, „ganz Terrier“ eben), kommt mir doch just so ein blödes Gewitter in die Quere. Das hat Andrea ganz sicher absichtlich gemacht, das hat sie extra bestellt!

Kurz: hier brach bei mir die Panik aus (wie immer wenn’s *krawumselt*). Rettet dem Cairn das Fell ! … (Und: kein Jörg in Sicht). Obermist.

Ich musste tatsächlich mit Andrea Vorlieb nehmen, einen auf *lieb-Cairn* machen – … und liege nun schlotternd aber sicher auf ihren Oberschenkeln …

Schiete. Für heute habe ich die Schnauze voll (und der Andrea inzwischen die Hose auf Höhe Knie vollgesabbert)  … kopfanmauer

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Damit gehen wir nun in den Sonnabendnachmittag … schönes Wochenende Euch allen …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 12/2016


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Montag …

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Hallo Ihr Lieben,

Jörg ist seit gut 1 Woche wieder hier, sein Motorrad auch. Und: 2 Kilo mehr Gewicht . Andrea mutmaßt, dass er mehr Zeit in Hotels, Restaurants, Cafés verbracht hat, als auf der Strasse essen

Ihr könnt Euch vorstellen, was hier angesagt ist? Genau: „reduzierte Kost“. Für ihn, nicht für mich. Mir hat er gestern ein opulentes Sonntagsfrühstück gereicht: ein ordentliches Stück Fleischkäs … nicht bedenkend, dass ich mir als Dessert noch mein Trockenfutter reinziehen können würde.  Andrea dazu: das sei nun eigentlich mein Essen für den gesamten Tag gewesen … (nicht mehr lange Leute, und ich sehe mich auch am Salatblatt rumlutschen ).


Sonnabend vor einer Woche also kam Jörg heim. Es war allerdings spät (ging auf 21:20 zu), schon dunkel, als er endlich auf den Hof fuhr. Der Sonntag war dann auch ein ruhiger. Motorradfahren macht offenbar müde.


Und seit einer Woche (ganz genau = letztem Montag) hören wir von Jörg vor allem eines:  …  krank

Eine Woche und wir haben bis heute hinter uns und durch:

  • Kopfschmerzen
  • Erkältung
  • Gliederschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Fuß tut weh
  • Handgelenk schmerzt.

Andrea: da läßt man den Mann eine Woche Motorrad fahren und dann das … Sie ist sich sicher: die Erkältung kommt davon, dass Jörg am vorletzten Fahrtag nur Regen hatte und auch der letzte Fahrtag kalt war.

Jörg ist ja eh‘ empfindlich, sagt Andrea (Tendenz sicher steigend, jetzt da er „Ü-50“ ist). Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was der hier alles so an Klamotten anzieht, sobald die Temperaturen leicht fallen – nur um sich jaaaa nicht zu erkälten.

Sonst passt er so gut auf sich auf … wenn es um sein Motorrad geht, blendet er alles aus.

Andrea hat auch gleich gefrotzelt: wenn das das Ergebnis sei, würde sie ihm die Motorradwoche künftig verbieten, dann könne Jörg ja hier vor der Haustür rumfahren, und zwar nur bei schönem Wetter. Hören wollte und will er sowas natürlich nicht. Er hat sich beeilt zu betonen, dass das Motorradfahren nix dafür könne. Ja-ja, schon klar

Heute Morgen hatten sich seine Wehwehchen auf Zahnschmerzen und „Handgelenk“ reduziert, und sein heute wichtigster Anruf wird der bei seiner Zahnärztin sein.


Auch der Urlaubswoche geschuldet: Jörg ist ein bisschen aus der Übung in Sachen Schreinerei. Setzt am Sonnabend Türen und wundert sich gestern über ein Muskelkatergefühl in den Füßen (*Himmel!* – Er meinte natürlich „Beine“ … er hat wohl bei Anatomie nicht aufgepasst, Andrea fragt jedes Mal, ob er von den letzen 42 cm unten am Ende spricht oder mehr meint).


Gestern – bei Traumwetter – haben unseren Garten mal in vollen Zügen genossen (Jörg lächelt trotz Zahnweh, *tapfer-tapfer*).

Ein fauler Sonntag, den wir quer durch den Garten gelebt haben. Kein Sitzplatz blieb ungenutzt …

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Aaaaber …

Mitte August – und Andrea spricht schon von Herbst (sie hat schon 2x morgens gesagt, es riecht danach und 1x hatten wir auch schon richtig Nebel). Der Igel, der uns gestern im Garten besucht hat, wohl auch schon …

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Kugelrund, fett – um den brauchen wir uns im Winter nicht sorgen.

Mehr Sorgen hat Andrea sich sofort um mich gemacht. Der Igel habe möglicherweise Flöhe – das letzte, was sie in meinem Fell und dann im Haus finden möchte.


Ich hatte gestern auch viel vom Garten, hatte alles im Blick (vor allem die Vögel). Gartenwacht macht übrigens auch müde … Heute werde ich mich schön ausschlafen, damit ich morgen wieder munter bin (eine Freundin von Andrea kommt uns besuchen … das möchte ich dann ja nicht verschlafen).

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Viele Grüße vom See

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 11/2016


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Sonntag …

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Hallo Ihr Lieben,

.wer hat hier gestern wohl trauriger geguckt – mein Ball oder ich(?):

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Gestern morgen: statt ruhigem Frühstück = geschäftiges Treiben. Merke ich doch sofort: hier ist was faul in meiner Hütte … !

Als ich dann das hier sah (frisch geölt – auch danach „müffelnd“,  wie Andrea sagte und über dem Stuhl hängend) …

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da war klar: eine Deko ist das nicht – das wird gebraucht. Und so war es.

Nicht viel später hatte Jörg sich in diese Kombi geworfen – und ich mich vor seine Füße (anhimmeln, süß gucken ist immer einen Versuch wert, dachte ich):

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Nützte nix. Ein lieber Krauler und dann stand er, gut verpackt, an der Tür (und ich mit ihm) …

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Geeenau: der immer noch nicht fertig gerichteten Tür … (des Schusters Kinder und ihre Schuhe – des Schreiners Kinder und ihre Möbel … zwinker )


Weg war er:

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Andrea hat bis hierin wie immer die Tage, letztlich die Stunden gezählt. Nein, nicht dass sie den Jörg nicht lieb hat – sie spricht aber immer davon, dass sie auch mal eine Zeit für sich haben möchte, in der sie tun und lassen kann, was sie will. In unserer „Mädelswoche“ wie sie immer sagt. Das heißt: sie will den Jörg schon loswerden, aber nur für ein paar Tage.

Kaum war Jörg gestern vom Hof, wurde Andrea munter. Sie war verabredet … mit, Patrizia – Jörgs Nichte und Friseurmeisterin, und zwar in Immenstaad (vor den Toren von Friedrichshafen). Auf einen Haarschnitt …

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Aus lang wurde kurz, aus grau = blond, so wie Andrea früher war. Andreahat sich ganz schön erschrocken, wie grau ihre Haare geworden waren, so hatte sie das bei dem langen Haar nie gesehen, es wirkte vorher immer noch aschblond.

So kann man sich täuschen.


Liebe Patrizia: nochmal herzlichen Dank für Deine Zeit und das, was Du aus meinem Kopf gemacht hast. Es sieht auch heute, nachdem ich eine Nacht über meine neue Frisur geschlafen habe, toll aus! kusshand


Täuschen kann man sich auch, wenn man die Fahrt von hier nach da plant. Andrea gestern zu Patrizia: nie wieder an einem Sonnabend und erst recht nie wieder am 1. Sonnabend nach Ferienbeginn!

Die Fahrt am See entlang war die Hölle.  Die Straßen *bumsvoll*,  schon ab Überlingen am See quasi = Stoßstange-an-Stoßstange. Der Wahnsinn (aber Urlauber/Touristen haben ja Zeit … nur Andrea eben nicht  ).

Andrea ist zwar orientierungstechnisch hier immer noch ein Blindfuchs, aber eines war ihr sofort klar: die Hauptstrecke musste unbedingt gemieden werden. Nach einer Sternfahrt kam sie dann mit 30 Minuten Verspätung bei Patrizia an (gut dass keiner nach ihrer Route gefragt hat – die hätten echt allen Grund zum Lachen und Andrea hätte *puter-rot* werden müssen).

Immerhin hatte Andrea vor der Fahrt zu Patrizia „so ein Gefühl im Bauch“: Elisabeth bleibt daheim, dafür fährt das Handy mit (soso – Handy hat also meinen Platz auf dem Beifahrersitz gebraucht?).

Andrea ist ja so gar kein Handytyp – dieses Mal aber war’s echt wichtig. Andrea war Patrizias letzte Amtshandlung, also die letzte Kundin im Friseursalon, bevor Patrizia in den Urlaub startet. Da hatte Andrea schon ein ganz arg schlechtes Gewissen wegen der Verspätung. Patrizia wartet im Salon auf Andrea … und bei Patrizia  wartete die Familie auf sie …  Patrizia ist aber total nett; sie war Andrea nicht böse, konnte sich schon vorstellen, dass die Fahrt dieses Mal schlimm war.


Leute: da sagt Andrea morgens noch zu Jörg, dass an diesem Sonnabend auf der schweizer Route vor Tunnel und Grenze Italien mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen sei (die Radioleute sagten was von 2 bis 3 Stunden), aber dass die Hölle auch Bodensee treffen könnte, hatte sie nicht auf dem Schirm. Wieso auch? Die Leute fahren ja schließlich alle weg … (ja-ja, und das auch aus anderen Bundesländern … rosawolke7).


Heute ist nun also Sonntag. Tag 2 der Mädelswoche …

Jörg ist gestern (zusammen mit seinem Freund Erwin) gut im Bayrischen angekommen – im Hotel „Zum freurigen Tatzelwurm“ (Oberaudorf, gelegen an der für Jörg symbolträchtigen Strecke „Sudelfeld“; da musste Jörg vor gar nicht allzu langen Jahren wegen Raserei – sagte die Polizei – für 2 Tage sein Motorrad abgeben).  Heute wollen sie in Richtung Passau weiterfahren – und ich drücke denen die Pfoten, dass sie fahren können, nicht schwimmen müssen (ein bisschen Regen werden sie wohl abkriegen).

Andrea wird nun nachher mal ein ganz neues Thema anfassen: sie will sich eine Hemdbluse nähen und muss dafür das Schnittmuster abpausen. Wünscht ihr Glück, denn sie sieht das aktuell noch so: dieser Schnittmusterbogen sieht eher aus wie der U-Bahn-Plan von New York …

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Nun, wenn Andrea an dem Bogen scheitert – sie sieht die Elsbeth (Nähkursleiterin) in wenigen Tagen wieder … Früher oder später wird Andrea ihr Schnittmuster haben.


Andrea hat in der jünsten Zeit oft gedacht, dass das, was man so an Klamotten kaufen kann, auch nicht mehr das, ist, was es mal war – und: sie entdeckt gerade, dass man sich seine Sachen auch selber machen kann. Ja, dauert … Aber: einkaufen dauert bei Andrea auch immer. Dann sind die Sachen in ihrer Größe nicht mehr da oder die Farbe stimmt nicht …

Andrea wollte gar nicht „schneidern“, sondern „patchworken“. Wie so oft im Leben kam es anders. Sie lernte Elsbeth kennen, nahm mal einen ersten Nähkurs bei ihr. Andreas erster Rock (ein Sommerrock nach einem Rock, den Andrea hatte) ist jetzt fertig, Andrea damit glücklich:

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(Knittrig = ja, weil er in der Nähmachinentasche nach Hause gebracht wurde)

Nun soll es eine Hemdbluse geben … und dann träumt Andrea doch tatsächlich davon, sich einen hellen Wintermantel (wollweiß) zu nähen. So einen Mantel wollte sie schon lange haben, nur ist das, was sie sich vorstellt, in Geschäften gar nicht zu kriegen. Also: selbst ist die Frau. naehenmaschine

Solange ich dabei nicht zu kurz komme, ist mir das egal.


Und nun muss ich Euch noch was zeigen, das da:

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Jörg hatte eine Rotschwänzchen-Familie in seiner Werkstatt zu Gast. Na – „Gast“ ist vielleicht nicht ganz richtig … die haben sich da einfach bei ihm eingenistet und 3 Junge bekommen. Nicht unbedingt das, was Jörg als toll empfindet, wenn Vögel durch seine Werkstatt flattern. Die *sch….* ihm wohlmöglich auf frisch-lackierte Möbelteile oder ihre Daunen fallen da so ganz zufällig rein (zufällig – Ihr wisst ja wie das ist: „Murphys law“ = Murphys Gesetz = heißt: was schief gehen kann, geht schief, und wenn schon eine 5-köpfige Vogelfamilie unter Jörgs Werkstattdach lebt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie seine Möbel treffen).

Vor ein paar Tagen: Drama in der Werkstatt. Ist doch einer dieser jungen Flauschbälle („Klein-Fetti“ hat Jörg sie genannt – alle, weil sie so kugelig rund waren) hinter die Möbelpresse gefallen … Einer der Eltern hat dann so ein Theater gemacht, dass Jörg da mal nachsehen musste – den kleinen Vogel da in einer Ritze entdeckte. Der Kleine wäre da nie wieder alleine rausgekommen. Jörgs Bruder war auch zufällig auch gerade in der Werkstatt, hat Jörg bei der Vogel-Rettungs-Aktion helfen können.

Jörg hatte abends Zuhause dann eine echt schöne Geschichte zu erzählen – wie er seinen Werkstatt-Staubsauger (der hat echt Leistung, dieser Sauger) vorne abgefüttert hatte, damit dann den kleinen Kerl „ansaugen“ und wieder in die Freiheit fliegen lassen konnte. Dem Vögelchen ist übrigens nichts passiert (alle Flügelchen sind ganz geblieben) – er war am Folgetag mit seinen beiden Geschwistern putzmunter unterwegs: nach wie vor in der Werkstatt (inzwischen ist die Familie aber doch ausgeflogen, und das ist auch gut so (O-Ton Jörg).


Andrea sagt: Jörg solle sich mal nicht zu früh freuen, die seien nur mal eben den Sommer schnuppern gefolgen, die kämen sicher im Herbst zurück. Zurück in „ihr Zuhause“ – geschützt, warm, sicher … (und im nächsten Frühjahr brüten dann nicht nur die Eltern, sondern auch die Jungen … Jörgs Blick dazu? Unbezahlbar).


Und noch etwas: ich hatte vor ein paar Tagen Besuch.  Beethoven war hier (nicht alleine, sondern in Begleitung seiner „Fahrer“: Linda und Robert).

Beethoven ist ein ganz toller, souveräner Rüde. Wir haben uns prima verstanden (so wie auch Linda, Robert sich mit Andrea).

Für Linda, Robert und Andrea gab es Kaffee, Eis, Kuchen – für uns zwei: Hunde-Eis (ein kleines bisschen Hunde-Dosenfutter „Entenschlemmertopf“ kleingehackt/gemixt mit Naturjoghurt – und dann pro Hundeportion = 2 1/2 Esslöffel davon eingefroren):

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Sieht man, dass es fein war(?):

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Beethoven ist eigentlich ein kleiner Spanier … und lebt auch im Winter mit Linda und Robert dort.

Jetzt im Sommer zeigen Linda und Robert ihm Niederbayern. Von da aus machen sie Ausflüge – auch ins Allgäu und von da aus mal kurz zu uns. Andrea hat sich riesig gefreut, dass sie an uns gedacht, sich die Zeit für uns genommen haben. Für mich ist es zwar komisch, wenn ein Vierbeiner hier zu Besuch in meine Hütte kommt, aber ich habe mich mit Beethoven so gut vertragen, wie auch schon mit Frau Lolle von Andreas Freundin Elfi und ihrem Mann Wolfgang …

Trotzdem will ich hier Einzelhund bleiben, meinen Jörg nicht mit einem anderen Vierbeiner teilen müssen.

Hier regnet es heute (wie andgekündigt) – genau das richtige Wetter, zum Schnittmusterpausen für Andrea. Und ich bleibe ihr, bei allem was sie macht, dicht auf den Fersen (nicht dass die mir hier auch noch verschwindet, ich vermisse meinen Jörg nämlich wie immer, wenn der hier mal ohne mich in die Ferien geht traurigwein).

Schönen Sonntag und liebe Grüße von

Eurer

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Ähm … und wenn Jörg dann wieder hier ist :
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Rieche ich bis dahin mehr nach seiner Bettdecke
… oder seine Bettdecke nach mir?schlafen.


 

Elisabeth’s Haus-Postille 10/2016


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Mittwoch …

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Hallo Ihr Lieben,

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ja, ich war in den zurückliegenden Wochen ein bisschen tippfaul. Richtig ist aber, dass ich nicht viel Zeit hatte, und zum Schreiben schon gar nicht.

Die letzten 4 Wochen sind nur so davongelaufen.

Zuerst einmal: Jörg ist jetzt auch ein „Fuffi“ – sein runder Geburtstag liegt nun auch schon ein paar Tage zurück …

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… und hängt mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach.


Die Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier waren so gar nichts für meinen Geschmack: hier wurde schwer im Garten gewerkelt. Jörg wollte unbedingt den Holzbackofen fertig haben. Und er hat das auch geschafft … ich sage Euch: zu meinen Lasten; nix spielen mit dem Hund – sondern schuften am Putz.

Am Sonntag vor der Feier waren die beiden wenigstens bereit, mit mir einen Zug durch den Wald zu machen. Ein „tpyischer Elisabeth-Sonntag“ – ich stand mal wieder *schmutzig-bis-zur-Halskrause* am Auto …  


*Ja-jaaaa* … Zeit haben sie ja keine … aber dafür – da war dann welche da … Nun sage ich mal wieder: „typisch!“

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Die Vorbereitungen liefen in der Woche vor dem Fest auf vollen Touren.

Für die Feier hatte Andrea 2 Gartenpavillons gekauft. Sie sagte, Jörg könne doch seine Gäste nicht auf der Südseite in der Sonne schmoren lassen … Und wie es heute so ist: bestellt ist’s schnell – geliefert auch, nur die Sache mit dem Aufbau hmd(immer diese „Bastelsätze“) …

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Ein „Jörg-Pavillon“ ist das bei weitem nicht, Andrea meinte dazu: es sei ja nur für die Feier gedacht, nicht in Stein gemeißelt. Fragt nicht: die Macken am System waren nicht zu übersehen (lotterig gefertig – beide Pavillons).  Jörg & Andrea waren sich einig: für das, was die Pavillons gekostet haben, darf man auch nicht mehr erwarten brill.


Ich sage Euch was: wollten meine beiden hier einen Pavillon hinstellen – Jörg würde einen tollen bauen (unter uns: wir brauchen keinen festen Pavillon; wir 3 – ich, Jörg & Andrea – haben genug Platz unter der Markise; als Partyteile waren diese Dinger aber ganz nett – und wenn mal was kaputt geht … egal … ).


Blöd war, dass das Wetter vor der Feier immer so mies war. Viel Regen. Heißt: Gartenarbeit wäre nur im „Friesennerz“ gegangen. So gerne Andrea auch draußen ist: soweit geht ihre Liebe zur Natur dann aber doch nicht.

So hockten wir im Trockenen und schauten dem Unkraut beim Wachsen zu – bis quasi auf den allerletzten Meter … da  ist dann auch der Jörg noch in die Gartenhandschuhe geschlüpft und hat „mitgezupft“.

Oberflächlich betrachtet sah der Garten dann zur Feier fast gut aus.


Ja, und 1 Woche vor dem Fest fiel Andrea ein, dass sie „rasch-mal-eben“ noch ein Gästebuch organisieren sollte.

Buch ja – aber wie sollte das aussehen?

Sie hat kurzerhand an einem Tag mal eben die Fotos der letzten 10 Jahre durchforstet und ein Fotobuch gestaltet:

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Mit heißer Nadel gestrick, wie sie sagt … (und sie hat das auch nicht zum ersten Mal gemacht – sonst hätte ihr der eine Tag dafür nie gereicht).

Herausgekommen ist eine kleine Einleitung mit Blick auf Kindheit/Jugend und dann kamen Fotos der letzten 10 Jahre (quer durcheinander). Ist gut angekommen.

Die letzte Seite hatte Andrea den Gästen für einen kleinen Gruss überlassen … eine wunderschöner Erinnerung …

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Klar sind Andrea und ich vor der Feier auch viel einkaufen gewesen; wir haben jetzt immer noch den halben Lagerbestand an Mineralwasser aus dem einen Supermarkt vor unserer Haustür stehen.

Andrea hatte viele Sachen bestellt – wir waren auf Sternfahrten zum Abholen unterwegs (nun … ich fahre gerne Auto … Hauptsache dabei, und in der Regel heißt das ja auch: Gassi-Stopp am Waldesrand); so auch auf einer Straußenfarm (Filet abholen). Da gab es gerade Nachwuchs – lustige Gesellen die Kleinen (grade waren sie ca. 2 Wochen alt) und: schon richtig schnell.

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Andreas Freundin Tizi war auch mit dabei, hat ein Küken gestreichelt und sagte: „… fühlt sich an wie Besen“ …


Nach dem Fest war’s wie immer: chaotisch. Nicht unerwartet. Ist eben so bis alles wieder gespült und verräumt ist (Gläser, Schalen, Teller, Besteck für Feste stehen immer im Keller – Andrea lebte hier mal 2 Tage lang mehr auf der Treppe als im Haus selber).

Aber egal was Jörgs Geburtstagsfest an Zeit gekostet hat – es war wunderschön. Wir mussten das Fest zwar wegen des schlechten Wetters (Regen-Regen-Regen) um einen Tag verschieben (ging Gott-sei-Dank), und trotzdem haben es die meisten Gäste geschafft, zu kommen.

Jörg hat sich riesig darüber gefreut, dass so viele gekommen sind, den Nachmittag mit ihm verbracht haben. Das war es, was er sich gewünscht hatte, was ihm wichtig war.


Für mich war diese Feier wieder mal eines: der pure Mist.

Ich hockte im Haus (im Welpengitter in meinem Zimmer). Allerdings: nicht protestlos. Klar habe ich da dann rumgemault, und zwar so, dass Andrea glaubte, ich müßte dringend mal zum Pinkeln – und auch gleich kam, um mich da zu befreien.

Unerwartet für mich: Befreiung nur unter Leinenzwang (ich hätte stutzig werden müssen … – nächstes Mal, das merke ich mir!). Ich war aber so glücklich, dass ich nur ein Ziel hatte: den Garten mit all den Leuten. Erst da fiel mir auf, dass ich keine großen Sprünge machen konnte. Ich sollte mich an meine Blase erinnern, so Andrea, und mich dann damit abfinden, wieder weggesperrt zu werden.

Ich war baff – so baff, dass ich danach keinen Ton mehr aus der oberen Etage von mir hören lassen habe.

Andrea sagte dazu, dass ich „oben“ besser aufgehoben sei. So viele Leute, alle Türen aus dem Garten heraus standen offen … Niemand wäre da in der Lage gewesen, auch noch auf einen kleinen Cairn zu achten. Eine inzwischen alte Leier …

Als es dann abends ruhiger war, die ersten Gäste weg waren, durfte ich endlich mitfeiern. War suuuuper … Ich wurde gekrault und Ballspiele waren auch drin. Ich war ganz aus dem Häuschen vor Freude und bin wie der geölte Blitz durch den Garten gefegt.

Gegen Mitternacht (Andrea & Jörg hatten inzwischen draußen alles aufgeräumt, Polster etc. ebenso in den Wintergarten gebracht, wie auch die Tischdecken … ) war ich platt. Da kam mir die „Schmutzwäsche“ (Andrea: *aaaaah* – die Tischdecken!) wie gerufen, wie extra für mich dahingelegt *seeeeufz-und-tief-ausgeatmet* :

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Nun ist auch seit dem Fest schon wieder eine und eine halbe Woche dahin …


Gestern haben Jörg & Andrea eine schlimme Nachricht bekommen: Jörgs Freund Uwe, der auch mitgefeiert hatte, ist gestorben.  Mitten aus dem Leben. Keine Vorzeichen. Jedenfalls nicht für uns (wie wir hörten, fühlte er sich vor wenigen Tagen nicht gut).

Ich hatte meine Leute dann abends im Wintergarten sitzen – ohne dass sie mit mir spielen wollten. Bier für Jörg, Wein für Andrea. Trinkend (hey, trinkend, nicht „saufend“! – Schließlich haben die mich an ihrer Seite, und ich will Fürsorge, wenn es mir schlecht gehen sollte –  was durchaus auch mitten in der Nacht mal der Fall sein kann; da kann ich dann keine(n) Trunkenbold(in) brauchen, sondern jemanden, der klar denken kann). Trinkend … und obertraurig. Für einen Moment hat die Welt hier den Atem angehalten.

Essen hatten sie sich auch gestrichen (Jörg = Null Appetit, Andrea = Null Appetit und *Null-Bock-auf-Küche*), jedenfalls für sich. Nagen die doch tatsächlich an Knäckebrot rum – Knäckebrot mit Frischkäse. Wie aufregend …

Sowas hätten die mit mir nicht machen können (schonmal ’nen Hund vor Augen gehabt, der Knäckebrot zersägt?). Das wäre ja noch schöner, wenn ich nun nichts im Napf gehabt hätte. Aber dann … !!! Ich sage Euch, denen hätte ich die Nacht zum Tag gemacht – mit *Schrei-Plärr-Brüll*, einem knurrenden Magen, eine von beiden (ja: „eine“) wär‘ gesprungen … Der andere hätte mich wohl kaum gehört (ist so – wenn dem Jörg die Augendeckel runterklappen, fallen ihm auch die Ohren zu) .

Der Abend war Uwe gewidmet – Jörg fielen unzählig Geschichten, gemeinsam erlebtes ein.  Jörg und Uwe kannten sich zirka 25 Jahre, eine lange Zeit (Andrea hat ihn erst vor ca. 10 Jahren kennengelernt).

Besonders verbunden hat Jörg und Uwe und auch Erwin (der 3. im Bunde des „Renntrios“, wie Andrea mal sagte) neben vielem anderem immer ein Hobby: eben das Motorradfahren.

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(Foto: von Uwe – Motorradwoche Ende Juli 2013)

Ja, und mein Jörg startet nun Ende Juli mit Erwin alleine in die lange geplante Motorradwoche, in die Uwe dieses Jahr nicht mitgehen wollte – der aber dann nächstes Jahr wieder dabei sein wollte …


Was sagte Jörg gestern? Uwe hätte mal gesagt, in seinem nächsten Leben wird er Rennfahrer (Motorrad).

(Nun ist er wohl schon im Trainingslager angekommen … )


Es ist schlimm, einen Freund zu verlieren. Es ist noch schlimmer, wenn dieser Freund erst Mitte 50 war.  Um so wichtiger/schöner ist es, dass Uwe am 03.07. zur Geburtstagsfeier dabei war … und das noch *bumperlgsund*, fröhlich, guter Dinge.

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Damit für heute: herzliche Grüße …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 09/2016


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Montag …

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Hallo Ihr Lieben,

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ich bin nach dem Wochenende noch ein bisschen müde um Schnauze … Ihr auch?


Sonnabend ist Jörg morgens nicht in die Werkstatt gefahren, sondern hier geblieben. Supi – Garten! Dachte ich. Sah aber so aus: Arbeit für Jörg, nicht Ballspiel für mich. Egal. Ich war dabei, und nur das zählt.


Jörg hat an unserem Holzbackofen weitergearbeitet:

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Ihr wisst ja … bald hat er Geburtstag, wir feiern ein bisschen, und  die Zeit drängt langsam, und darum ist er so fleißig 😉 … Der Ofen soll bis zur Feier fertig sein = einsatzbereit – mal sehen, ob das klappt … Jörg liegt aber gut im Rennen. Ja, und das hat Andrea dann auch so  gesehen – als Jörg da nämlich um den Ofen tanzte, einen Stein lostrat, der Stein nach unten (nächstes Beet, etwas tieferliegend) schoß, und punktgenau Andrea’s Glasdeko zerschoß.

Andrea war stinkesauer.

Nicht nur, weil diese Glasdeko im Eimer war (oben noch ganz, aber der Stil = futsch), sondern weil dieses Teil innerhalb von 3 Monaten das Dritte war, was Jörg zum Opfer gefallen war …

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Den Anfang hat der „Dong“ (USB-Stick zum Stickcomputer) gemacht – der hat einen Tritt von Jörg’s Arbeitsschuhen abgefangen (*knirsch* Stick = schief, aus dem Mantel gehauen – Schadenshöhe derzeit = unbekannt).

Dann das iPad – das ist auf den Bordstein vor Mannheims Hauptbahnhof geknallt, weil Jörg sich zu ungeschickt angestellt hat, meinen Buggy vom Gehweg auf die Straße zu manövieren (aber Motorradfahren … gelle …? … läßt doch tief blicken hmd  … ). Das  iPad hat jetzt einen Sprung in der Schüssel (ähm: im Glas). Schadenshöhe = derzeit unbekannt.

Und nun der Stein, den er auch wegräumen hätte können, bevor er um den Ofen tanzt (er weiß, dass es da eng ist – da hätte er sich auch mal die Zeit nehmen können, da vorher *klar-Schiff* zu machen, bevor er da loslegt). Andrea war stinkig und meinte, die Schäden seien vor allem darauf zurückzuführen, dass Jörg einfach nicht rücksichtig/umsichtig arbeite – jedenfalls hier Zuhause (in seiner Werkstatt passiert ihm sowas nicht). Schaden? Steht jetzt als Mahnmal vor der Haustür …

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… passte stillos (und Stil ist in diesem Fall das Ende des Besens bzw. der Glasdeko) in den Blumenpott.

Jörg kann nun jeden Abend einen Blick drauf werfen und sich erinnern, doch ein bisschen aufzupassen – vor allem dann, wenn wir hier meine allabendliche, wilde Ballspielrunde einläuten (O-Ton Andrea).


Mann-mann-mann … bin ich froh, dass Andrea nur auf Jörg sauer war. Ich war wohl auch nah dran am Donnerwetter, oder … (?) …

Während Jörg am Ofen gearbeitet hat, hatte Andrea ein bisschen Zeit für mich – sie hat mir einen ganz drolligen Ball zugeworfen. Hab‘ ich ja noch nie gesehen sowas. Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht: schwebt der doch auf mich zu … kein Flug- sondern ein Schwebeball (sowas wie ein Zeppelin? Den sehe ich ja auch manchmal hier über meine Hütte schweben):

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*Stutz* – Aber: okay – lies sich bespielen … jagen …

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Dann war’s soweit. „Hab dich!“ – Dachte ich …

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Macht’s *peng* – und das ist davon übrig geblieben = ein Fetzen in der Gartenharke:

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Hab’s mir gar nicht mehr genau angschaut sondern schnell das Weite gesucht. Schwebeball? Nein Danke; es geht nichts über einen anständigen Tennisball!


Gestern haben wir einen kleinen Ausflug gemacht. War eher Zufall, Andrea sagte unterwegs zu Jörg: „… fahr‘ doch mal da auf den Parkplatz“ – … und los ging’s …

Gassirunde auf dem Altbohlweg (Hoher Gemmingen) – vom Parkplatz oberhalb Radolfzell-Reute ausgehend bis zum Güttinger Buchenseebad:

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Ist richtig schön dort … nur:

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Na, ist ja auch okay. Auf mich passt Andrea immer auf, läßt meine „Hinterlassenschaften“ nicht liegen – andere Hundemenschen sind nicht so … Pfote auf’s Herz: wer will denn schon am Badesee in einem Hundestinker liegen?

Der Weg dahin  war toll. Jörg schätzt, dass wir gut 6 Kilometer durch Wald&Wiese gelaufen sind (zur Abwechslung hier mal was eher seltens: ich habe Andrea am anderen Ende der Leine) …

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Das Wetter war „so-la-la“. Mal sonnig, mal sah es aus, als ob wir in einen Gewitterregen geraten … Na bravo, das hätte mir gerade noch gefehlt – mir haut’s ja bei jedem *Krawumm* gleich mein Schottenherz aus dem Fell.

Wir sind aber trockenen Pfoten davongekommen („trocken“ Ihr Lieben – ich habe nicht gesagt „sauber“ – daheim führte mich dieser Ausflug dann auf direktem Weg unter die Dusche – ich sah aus … eingeferkelt … ).

Bis dahin war ich überglücklich – unterwegs *locker-leinenlos* … und vor allem  hier mit meiner Fundsache nämlich, diesem Stöckchen (was ganz mega-wichtiges) – Jörg sagte „Prügel“ …

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… und er meinte, der sei doch viel zu groß für mich.

Ich wollte das nicht glauben, musste aber sehen, dass es doch ganz schön anstrengend ist, das Stöckchen so zu tragen (Andrea’s Bemerkung dazu: das gibt ’ne kräftige Nackenmuskulatur).

Nun, ich bin vielleicht ein Schisser, wenn der Donnergott grollt, aber: dumm(?) – DAS bin ich nicht …

Ich habe schnell gesehen … SO herum geht das viel besser – wenn ich den Stock neben mir herschleife:

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Ist nur doof, ein bisschen „unpfotlich“, wenn man das Stöckchen umdrehen will, und das muss man gelegentlich – man sieht ja sonst gar nicht mehr, wo man längs läuft:

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Jörg meinte dann noch einmal, dass ich das Ding endlich aufgeben soll …

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Der Terrier in mir: *wann-ich-was-auch-immer-und-warum* aufgebe – das entscheide noch immer ich aug. Glaubt der doch, ich ließe mich da wegziehen … Er sollte mich doch längst besser kennen … (und richtig: bis zum Auto war mir diese Schlepperei dann bald zu dumm).

Der Ausflug war toll und ich danach platt wie ’ne Flunder …

Auch Jörg & Andrea waren zufrieden, wobei Andrea meinte, uns hätte eines doch gefehlt: ein Picknick-Korb … !


Euch allen einen guten Start in die Woche … haltet die Ohren steif und genießt das schöne Wetter, soweit es das ist – schön nämlich.

Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 08/2016


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Donnerstag …

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Hallo zusammen,

Mai: ein böser Monat – jedenfalls für Jörg. Alle Jahre wieder das gleiche Spiel. Er kann nicht fassen, dass Feiertag auf Feiertag fällt, er also nichts bestellen kann (bei seinen Werkstattlieferanten – Privatkram zählt ja für ihn nicht), die Leute nicht da sind, Termine gut geplant werden müssen. Und wenn er sich ärgert, guckt er die Andrea an, tut als ob sie die freien Tage im Mai erfunden hätte. Tz! Für diesen Mai hat Andrea dem Jörg einen Zettel geschrieben, auf dem alle Feiertage stehen, hat ihm den in die Hand gedrückt und will nun nichts mehr dazu hören.

Jörg ist im Augenblick auch ein bisschen nervig, er hat alle Hände voll zu tun. In der nächsten Woche soll seine neue Maschine kommen. Die muss dann Strom und Internetleitung kriegen und danach kommt der Techniker, der sie richtig anschließt. Wie sagte Andrea dazu? Ist ja nicht so wie Staubsaugerkaufen. An Jörg’s Maschine hängt nicht einfach so ein Stecker – rein damit in die Steckdose und los geht’s. Ich drücke ihm die Pfoten, dass alles so klappt, wie er sich das denkt.


Letzten Sonntag haben wir den Muttertag gefeiert. Jörgs Mama kam gleich morgens zu uns – habe ich mich gefreut, sie wiederzusehen, ich mag sie sehr (ein Hund spürt ganz genau, ob ein Mensch ein Tier, einen Hund mag oder nicht) …

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Und dieses Mal habe ich dann auch geschafft, mich schon vor der Abfahrt einzusauen – Andrea & Jörg waren entsetzt. Die wollten fahren, … ich kam naß aus dem Teich … sah aus wie Schwein.

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Ich durfte trotzdem mitfahren.

Wir waren mit Jörg’s Mama im Donautal – ein bisschen die Pfoten vertreten, Mittagessen im „Gutshof Käppeler

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Nett am Donauradweg gelegen, gut bürgerlich … unter anderem = wunderbare, hausgemachte Maultaschen, zu denen es Salat gab (und eine Vorspeise vorweg; Nachtisch haben sie dann nicht mehr essen können):

Klassisch:

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Mit Champignonsauce/Käse:

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Eine Portion, die Jörg’s Mama nicht schaffen konnte. Und überhaupt: sie hat hier zum ersten Mal in ihrem Leben Maultaschen gegessen – wir konnten es nicht glauben … brill

Andrea hat es sich gutgehen lassen, den Sonntagmittag genossen (Hundemuttertag). Jörg fuhr wie immer das Auto – sie hat sich ein Weinchen zum Essen gegönnt:

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Blöd war, dass Hunde da drin nicht erlaubt sind.

So – und das bei 27° … Jörg’s Mama wollte nicht zum Essen draußen sitzen – Andrea mich nicht im Auto lassen (na, das ist ja wohl klar wie Kloßbrühe!). Gott-sei-Dank war mein Buggy an Bord – ich wurde kurzerhand darin verstaut und im Restaurant an den Tisch geschoben (sagen konnten sie da ja nix):

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Nach dem Essen ging’s weiter – „sharing the backseat“:

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Ziel: Baustelle auf dem „Campus Galli„, von der auch Jörg’s Mama schon gehört hatte, eine kleine Dokumentation gesehen hatte; Besichtigung – mit einer Führung. War echt schön.

Ohne Führung wäre der Besuch da nicht so doll gewesen – wir hätten sicher vieles übersehen, nicht verstanden. Na, und so waren wir eben fast 2 Stunden mit einer Frau da unterwegs, die uns vieles gezeigt und erklärt hat.

Bei den Zimmerleuten:

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Der „hiesige“ Schreiner schaut dem „mittelalterlichen“ über die Schulter (hier entsteht eine Tür):

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Hier werden Tongefäße gebrannt (die Gefäße sind unter dem Feuer/der Glut):

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… Blick in’s Regal:

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Hier entsteht die Kirche, das erste Gebäude, dass überhaupt auf der Baustelle angefangen wurde (sieht hier nicht so spektakulär aus, war/ist’s aber, wenn man hört, welche Probleme das Fundament und auch die Wände mit sich gebracht haben):

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Und hier das „Alarmsystem“, dass auch dazu genutzt wird, den Arbeitsbeginn und den Feierabend einzuläuten:

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Aus Jux und Dollerei darf da aber keiner draufklopfen (erklärte hier unsere Gruppenführerin) – weil sonst alle Arbeiter in der Klosterstadt glauben, es sei was passiert, und sie müßten sich und was-weiß-ich-noch (Material?) retten …

Die Klosterstadt wird nach mittelalterlichen Plänen und mit mittelalterlichen Methoden gebaut. Bauzeit: 40 Jahre, heißt: wir können nur beim Wachsen zusehen, die Fertigstellung werden wir wohl kaum erleben … Aber besuchen können wir die Baustelle bis dahin. Immer wieder.


Nach dem Besuch dort haben wir noch in Bodman angehalten, im Café Hasler, auf einen „späten Kaffee, Tee, Kuchen“. Die Sonne war natürlich schon nicht mehr da, nett zu sitzen war’s aber trotzdem, auch wenn Jörg’s Mama ein bisschen kalt war (dafür gibt’s Jacken), dieses Mal hat aber der schöne Blick auf den See gewonnen – wir durften draußen sitzen bleiben:

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Unter’m Strich: der Tag war toll, hat uns allen Spaß gemacht – und müde … Na, und Lob an Jörg’s Mama – sie hat mit ihren 77 Jahren alles prima mitgemacht.


Am Sonnabend davor noch waren Jörg und Andrea fleißig – sie haben im Garten gearbeitet. Jörg’s Geburstag rückt immer näher (Ende Juni, er will feiern – wahrscheinlich Anfang Juli), die Liste der Sachen, die er bis dahin im Garten noch gemacht haben will (er will im Garten feiern), wird entsprechend kürzer – kürzer an Zeit. Aus dem Sonnabend hat Jörg deshalb einen langen und anstrengenden Arbeitstag gemacht, auch für Andrea.

Andrea hat sich um 2 Rasenflächen gekümmert, Jörg den Unterbau zum Holzbackofen verputzt, Andrea gegen Abend noch Schleifarbeiten übernommen (sie sagte danach, ihr fallen die Pfoten ab).

So steht der Unterbau jetzt da:

Sieht doch schon nach was aus …


Jetzt muss dieser Putz trocknen, und das je Millimeter Auftrag = 1/2 Tag! Jörg sind wohl beim Lesen die Augen rausgefallen … Bis hier alles gut trocken ist, gehen also 10 Tage in’s Land. Tage, in denen der Sockel weder der vollen Sonne noch Regen ausgesetzt sein darf/soll.

Na bravo – Andrea schielt nun immer auf so eine Wetter-App, und wenn Regen angekündigt ist, muss sie den Sockel mit einer Plane abdecken.


Abends hingen meine beiden dann wie ein Schluck Wasser in der Kurve und hatten keine Wünsche mehr. Nicht mal mehr nach einem warmen Abendessen. Frei nach dem Motto: was ich esse, kann ich auch trinken – na dann: Prost Bier! (Sie trinken hier, sie schlagen nicht über die Stränge, auch nicht am Wochenende; nicht dass es mir nachts mal schlecht geht, und keiner merkt’s …).


Ich habe heute Schmuck bekommen – eine Bernsteinkette:

Die hat Andrea mir heute umgehängt, und die soll ich nun bis zum Herbst tragen. Das soll die Zecken von mir fernhalten lachen .

Ist ein bisschen wie Knoblauch und Vampire … man muss wohl fest dran glauben …

Nun, Andrea hatte diese Info von unserer Nachbarin Susanne bekommen (Danke an deren Apotheker-Kollegin für die Recherche) und sagte: probieren wir’s doch mal aus! Freundin Elfi dazu: ihre „Frau Lolle“ habe auch so eine Kette – und nur noch hier oder da mal ein Zeckchen.

So ändern sich die Zeiten: früher gab’s für Hunde die Hof-,  heute die Bernsteinkette.


Ich bin kein Zeckenmagnet, Andrea fürchtet aber, das die Zecken dieses Jahr schnell-breiter-hungriger sind … weil der Winter so mild war, und da könnt’s schon sein, dass sie nun mehr auf mich schielen. Tarnkappe wäre jetzt gut. Finde ich – Andrea nicht; sie will mich nach wie vor im Auge behalten.


Nun sollen diese Zeckenviecher natürlich nicht von meinem Fell springen, weil sie von den Bernsteinen geblendet werden. Es soll so funktionieren, dass diese Bernsteine sowas wie ein Öl oder so auf meine Haut abgeben oder mein Fell statisch aufladen – und das sollen Zecken nicht mögen. Egal. Soll und sollen.  Mit mir kann man’s ja machen.

Klar: die Meinungen gehen auseinander. Die Zeckenmittelhersteller werden aufschreien und das als Scharlatanerie bezeichnen (die wollen ja Geld verdienen) und andere sagen was von „altem Wissen“ und so … Also: jeder wie er mag – Andrea fand diesen Beitrag dazu ganz ansprechend … setzt auch lieber erstmal auf alles, was nicht aus dem Chemielabor kommt.

Ja, und einen „Perso“ habe ich seit heute auch (könnt Ihr auch auf dem Bild oben sehen). Der sieht aus wie ein Menschen-Personalausweis, hat mein Namen, mein Geburtsdatum und meine Chipnummer drauf stehen. Klar: Telefon auch. Und: ein Foto von mir. (Ja, stellt Euch vor: kein Bild … dann könnte sich ja jeder Vierbeiner meinen Perso schnappen und sagen, er sei die Elisabeth; wer weiß, wer sich hier bei meinen Leuten dann einschleichen will, in „meinem!“ Zuhause).

Andrea fand das eine tolle Sache – und viel wichtiger, als mir meine Steuermarke um den Hals zu hängen. Wenn das Finanzamt nicht glaubt, dass ich Steuerzahler bin, sollen sie eben ihren Computer gucken – da steht’s drin.

Mein Perso ist jedenfalls schick geworden – Andrea hatte 3 Stück bestellt und hat heute nochmal 3 Stück nachgekauft, damit ich an jedem Halsband so einen hängen habe. Andrea kennt sich: sie wird diese Dinger nicht bei jedem Kleiderwechsel (Halsband) ab- und umhängen – ist nicht Fingernagelfreundlich (gutes Argument).

.Damit wünsche ich Euch allen nun schöne Pfingsttage. Und nicht vergessen: man kann es sich auch bei schlechtem Wetter schön machen (Kamin, Glühwein, Gänsebraten, Sofanächte vor dem Flimmerkasten … )

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Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 07/2016


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Freitag …

Hallo Ihr Lieben,

Mannheim liegt hinter uns (mehr mir und Andrea) – die Schulung für Jörgs neue CNC (ein Bohrzentrum) hinter ihm.

Jörg hat 3 Tage die Schulbank gedrückt und glaubt doch glatt, sich nun „Programmierer“ nennen zu dürfen  hmd… Jörg nun wieder …

Andrea hat gleich gefragt, ob er das auch schriftlich gekriegt hat (Teilnahmebescheinigung, dass er „diesen Kurs erfolgreich absolviert hat“) – hat er nicht *zwinker-und-grins*.

Mitte Mai kommt seine neue Maschine, und wir hören ihn heute schon: schimpfen, jammern, klagen, fluchen, und wir hoffen, dass sich das bis zum Jahresende wieder legt, weil sonst …  mpf


.

Und wie war Mannheim für mich und Andrea? Ganz oft so … :

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… lausig kalt und verregnet …

Über dieses Foto sagte Freundin Elfi:
„Hauptsache Elisabeth liegt trocken“

Wie wahr, wie wahr regen

Andrea dazu: beneidenswert – Elisabeth hat’s trocken-warm-weich.


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Wir sind Sonntagabend in Mannheim-Käfertal im Hotel angekommen. Das Hotelzimmer „hätte etwas kuscheliger sein können“ (O-Ton Andrea), aber: die Matratzen waren prima (wir haben schließlich „Rücken“ – Andrea und Jörg), das Essen im hauseigenen Restaurant (Grieche) lecker, wirklich lecker und die Lage: für unsere Zwecke super. Geeenial.

Jörg konnte zu Fuß zur Schulung gehen – eine Strecke, die er immer in knapp 10 Minuten hinter sich hatte.

Und wir? Blick aus unserem Hotelzimmerfenster:

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Wir hatten diesen Bahnhof (Käfertal) direkt vor der Tür …

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Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Mannheim toll organisiert. Alle paar Minuten fährt eine Bahn, lange Wartezeiten gibt es nicht. Traumhaft. Und mit einem Tagesticket für 6,50 Euro konnten Andrea und ich den ganzen Tag lang Straßenbahn/Bus hin- und herfahren, wenn wir gewollt hätten. Andrea schätzt, Anfahrt mit dem Auto in die Innenstadt wäre nervig und keineswegs billiger gewesen.


Wißt Ihr, was für ein schönes Gefühl es ist, einfach in den Tag hineinleben zu können, keine Termine beachten zu müssen … ? Andrea hat es genossen, einfach mal tun und lassen zu können, was-wann-wo-wie sie will. Und die Straßenbahn zu nutzen, gehörte in diesem Fall dazu. Eigentlich sind wir von A nach B gefahren, haben aber auch mal so aus Faulheit heraus 2 Stationen mit der Bahn gemacht, bevor wir neue Wege gelaufen sind.


Erzählen muss ich Euch auch, dass die Straßenbahnfahrer dort sehr(!) aufmerksam waren. Kaum kam mal ein Rollstuhlfahrer, Rollator- oder Buggy-Schieber nicht in die Bahn (kam gaaanz selten vor, dass mal ein Absatz zu bewältigen war), stand im Null-Komma-Nichts der Bahnführer da und half …

Sobald wir die Straßenbahn(en) hinter uns hatten, durfte (oder musste?) ich dann auch gleich wieder laufen. Ich sei jung, gesund und hätte 4 kräftige Pfoten …

So habe ich also die Mannheimer Straßen erkundet:

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Ich vermute, als Stadthund hat man es nicht leicht. Grau/Beton/Asphalt soweit Auge und Nase reichen; da sucht man ja ewig nach dem Grün. Hier = Innenstadt Mannheim – allerdings: noch bevor die Geschäfte geöffnet haben. Oh Leute – wir Landeier sind nicht gewohnt, dass das Leben erst um 10:00 anfängt … em.

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Laufen ist auf Asphalt nicht schön. Habe ich das doch Zuhause gut – mit den schönen weichen Wald- oder Feldboden vor meiner eigenen Haustür.


Andrea hatte sich vor der Fahrt nach Mannheim eine kleine Liste gemacht, mal geschaut, was wir so unternehmen könnten. Sie wollte in einen Bastelladen, in die Innenstadt, auf einen Wochenmarkt, einen kleinen See umrunden …


Montag ging’s los.

Erstmal haben wir Jörg den halben Weg zur Schulung begleitet.

Es war noch sehr früh, als wir am Hotel losgelaufen sind. Jörg musste um 08:00 dort sein – zu nachtschlafender Zeit also für unsere Begriffe – Ihr wisst ja: abends nicht rein in die Federn, morgens nicht raus …

Andrea meinte, für mich wäre das eine schöne, kleine, erste Gassirunde. Erste? Hey – ich war vor dem Frühstück kurz vor dem Hotel, damit mir nicht die Blase platzt, und Andrea war dabei, sie sollte sich doch noch erinnern nach so kurzer Zeit (*tz!*).

Ich sah den Spaziergang anders. So wie: uiii – Jörg geht gleich morgens mit mir spazieren und so und dass er sicher damit viel Zeit für mich hat. Ich war sooo glücklich!

Die dort (auf halbem „Schulweg“) liegende große (Hunde?)Wiese vor Augen, habe ich Jörg aus selbigen verloren. Weg war er … und ich stand mit Andrea alleine da.


Zurück Richtung Hotel und dann fuhren mit der Bahn in die City.

Tolle Stadt, viele Geschäfte, teils richtig teuer. Andrea fragt sich, wovon die alle leben … Mannheim ist keine schöne Stadt, wirkt eher ungepflegt. Doch-doch, es gibt sie: die kleinen Schönheiten und auch große – teils freistehend, teils zwischen 70er-Jahre-Bauten; man muss nur hinsehen, dann entdeckt man sie.

Montag ging es nun zuerst in den Bastelladen. Himmel – Andrea war da 1 1/2 Stunden drin! (War ich froh, dass ich diese Zeit in meinem Buggy genießen konnte). Sie hat sich durch die Regale gearbeitet, ich schätze, sie hat da auf den 3 Etagen des Ladens jede Nadel einzeln umgedreht.

Nachmittags waren wir für 1 Stunde im Hotelzimmer – danach konnten wir Jörg abholen. Ich war glücklich, ihm wieder in die Arme segeln zu können. Meine Familie war wieder komplett.

Gemeinsam mit Jörg sind wir nochmal in die Stadt gefahren – damit auch Jörg ein bisschen Stadtluft schnuppern und sich vorstellen kann, wie Mannheim aussieht.

Stadtluft???

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Aperitiv „Feierabendbier“ mit Fischsandwich!

Und mir war das schon da toootal egal:

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Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel.

Im Restaurant: griechisches Abendessen  für Andrea&Jörg … Jörg hat nun ein Kilo mehr auf den Rippen als noch vor der Schulung (sagt er heute morgen so beiläufig).

Ja-jaaha … Frühstück, Mittag während der Schulung – und abends: Restaurant  – da lacht die Waage .

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Wie gesagt: Ein bisschen „Griechenland“ für Jörg&Andrea … „Land der Träume“ für mich.

Ich hatte die Schnauze voll, aber so richtig („mein“ Essen gab’s dann nach dem ersten Nickerchen im Wagen noch vor dem Schlafengehen auf dem Zimmer –  ich gehe doch nicht mit leerem Magen schlafen!).


Dienstag.

Gleiche Prozedur am frühen Morgen: Jörg den halben Schulungsweg begleitet. Dann winkt der Mann mir noch einmal zu – und verduftet in der nächsten Straße.

Da hockte ich … die grüne Wiese vor Auge und Nase und:  herrenlos!

Was ich gemacht habe? Dieses Mal (ich war besser darauf vorbereitet) – *hundeladylike-geheult*! Jörg hat mich noch ein ganzes Stück seines Weges hören können …

Ich und mit Andrea zurück gehen? Nur unter Protest! Und auch nur, weil Andrea mir eine Katze versprochen hat („Schau‘ mal da – KATZE!“).


Katzenfreunde: bitte nicht böse sein – es ist nunmal so: Katze&ich = Alarm – auf beiden Seiten übrigens, wie Katzenfreundin Karin mit ihrem Kater Berlioz sicher bestätigen wird. Als ich Berlioz kennenlernen sollte, da hat nämlich der Berlioz zuerst zugeschlagen 😉 .


Also: von wegen Katze … weit und breit = nix zu sehen. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich zu fügen. Ohren runter, Schwanz runter, Augenaufschlag von unten nach oben – losgetrottet.

Andrea ist fies.


Wir sind dann wieder in die Stadt gefahren. Dienstag ist auf dem Markplatz Wochenmarkt:

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Hier sind sie schon weiter als wir am Bodensee – hier gibt es schon viel Spargel, heimischen …

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Hier, bei Spargel Hauck, haben wir eingekauft – auch von den Spargeln in den Gläsern (die sind kalt zu essen – herrlich knackig … perfekt für Antipasti oder auch Schinkenröllchen; es gibt sie mit Knoblauch, Dill oder Petersilie).

Zum frischen Spargel (hält sich ja einen Tag problemlos – insbesondere bei den Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt) gehören junge Kartoffeln – wir haben dem freilaufenden Bauern welche abgekauft:

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Brot, Obst, etwas vom „Griechen“ … der Buggy war gold wert (besser gut geschoben als schwer getragen …

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Auf dem Marktplatz gesichtet …  keine Kunden  … sondern =
brill … Sonnenschirme:

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Mit den Einkäufen ging es erstmal zurück zum Hotel – Buggy leeren, Einkäufe versorgen.


Danach: nächstes Ziel …

Wieder in die Straßenbahn, an der Haltestelle „Alte Feuerwache“ in Mannheim ausgestiegen. Von dort aus kann man wunderbar in Rhein-Neckar-Tal spazierengehen …

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… beidseitig:

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Über diese Brücke kamen wir ins „Collini-Center“ (in’s Obergeschoß des Gebäudes):

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Erster Eindruck da drin: Stadtarchiv – zweiter: Baustelle. Da hielt uns nichts. Nur: wo geht’s bitte hier wieder raus? Die Ausgänge waren vor allem eines: zu. Zurück also über diese doch recht zugige Brücke? (Leute: da war’s so kalt, wie Zuhause … Winter eben, und auf Brücken tut der Wind grad nochmal so weh).

Wir trafen im Center auf eine Frau, die da in der Verwaltung arbeitet. Sie kam rein, wir wollten raus.

Die Frau sah, dass wir den Ausgang suchten, sprach uns an. Wir könnten da oben nicht raus – wegen der Baustelle, wir sollten den Aufzug nehmen, das Gebäude über das Erdgeschoß verlassen.

Ähm … Aufzug? Der sei doch außer Betrieb … ???

Und hier haben wir die Mannheimer wieder von ihrer netten Seite erlebt: wir durften durch das Verwaltungsgegebäude gehen, den dortigen Aufzug nehmen – ein Aufzug, in dem 4 Wachmänner den gleichen Weg nach unten hatten – und uns die Tür nach außen aufhielten. Super-nett …

Es ging weiter durch Mannheim – vorbei an diesem Hundeladen:

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Vorbei? Hinein!

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Die Frau (Ladenbesitzerin) von „Martha und Lotte“ (Name des Ladens, Namen ihrer eigenen Hunde) war sehr nett, verkauft da „gutes Futter“. Und: Pflegeprodukte. Schnell standen sie und Andrea im Gespräch. Futter und Zecken, Shampoo (Shampoo?!?) und so weiter … Und Andrea hat da für mich eingekauft.

Dem Gespräch dort haben wir dann auch den Tipp fürs Abendessen zu verdanken. Wenn Andrea noch Zeit hätte, sollte sie unbedingt an den „Rheinterrassen“ mit mir spazieren gehen – und ein Restaurant gäbe es auch. Kurz gegoogelt – und: abends mit Jörg dahingefahren/-laufen.

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Ein zauberhaft am Rhein-Neckar-Tal gelegenes Restaurant … und wir waren alle willkommen. Ich in meinem Buggy – für uns hatten sie einen Tisch am Kamin reserviert:

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Eigentlich wäre die Reservierung nicht nötig, so auf Andreas vorherige telefonische Anfrage; es seien an jenem Abend genug Plätze frei – und trotzdem haben sie uns diesen Tisch freigehalten. Das war sehr aufmerksam, und ich kam mir fast vor wie Zuhause: neben dem Kamin (tat gut – der Tag war lausig-kalt).

Für mich ein Snack: „Rodeo“, für Jörg und Andrea:

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Es war sooo lecker … (Andrea: Knurrhahnfilet mit Kartoffelplätzchen und Linsengemüse – *meeeegaaaa*, danach: warmes Schokoküchlein mit Himbereis/-Espuma / Jörg: Keule vom Schwarzhuhn mit sardischen Pasta und Ratatouille, danach: Schokoladenkuchen).

Nach dem Essen durfte ich mir nochmal die Pfoten vertreten, eine Runde *Stöckchen* spielen, bevor es wieder heimwärts ging (also zurück in’s Hotel). Zuerst mal wieder unter dem Mannheimer Hauptbahnhof lang … (da war’s ganz schön schmutzig, Ihr wißt ja, wie große Bahnhöfe so aussehen … überall wird hinge….-und-was-weiß-ich-nicht-noch-alles-*bah!*; Andrea war glücklich, dass ich nicht „in jeden Sch… getappt bin“).

Jörg hatte inzwischen meinen Wagen übernommen:

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Dazu angemerkt: Jörg und schieben …

Ich sage Euch: der macht, wenn wir den Buggy das nächste Mal mitnehmen, erstmal eine Runde „warmschieben“. Hat Andrea gesagt. Die musste nämlich sehen, wie ungeschickt Jörg den Buggy am Hauptbahnhof vom Gehweg auf die Straße manövieren wollte. Untrainiert.

Und prompt passiert WAS? Jörg läßt den Buggy am Bordstein runter, das iPad bleibt an Jörgs Jacke hängen, schiebt sich hoch – landet auf dem Boden. Andrea konnte dabei zusehen, wie sich ihr iPad aus der Buggy-Halterung verabschiedete …

Erklärt: das iPad klemmt unterwegs am Buggy-Griff, das sieht dann so aus (inzwischen eher so wie unten links, wo „Spiderman“ zugeschlagen hat):

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Das ist prima so – Andrea hat (hatte) nicht nur im Falle eines Falles das Internet vor sich sondern z.B. auch immer einen Stadtplan vor Augen (downgeloadet), weiß so genau, wo sie gerade ist/läuft. Diese Halterung fanden viele Leute unterwegs auch klasse (man kommt auch so in’s Gespräch).


Damit abschließend zurück zum Heimweg am Dienstagabend … Aus dem Bahnhof raus – rein in die Straßenbahn:

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Und dann: nur noch essen für mich und ab in die Daunen …


Mitwoch.

Zuerst einmal war ich, als der Wecker runterging nur eines: hundemüde:

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Diese schicke Decke ist übrigens meine – nicht die des Hotels! (Nicht dass das hier mißverstanden wird aug ).

Dass ich mich kaum bewegen wollte („wollte“ – nicht „nicht konnte“ – Muskelkater kenne ich nicht, brennende Pfoten auch nicht), hat keinen interessiert. Die Schulung rief.

Also: gleiche Prozedur wie Dienstag: Jörg begleitet, aus den Augen verloren, rumgeplärrt, nicht zurücklaufen wollen, Katze versprochen bekommen – ignoriert. Zweimal macht Andrea das nicht mit mir.

Nutzte nichts. Jörg kam nicht zurück – Schwanz runter, Ohren runter, zum Hotel zurückgetrottet.


Dann ging es dieses Mal nicht Richtung Innenstadt – sondern entgegengesetzt: Richtung Natur. Ziel: „Vogelstang“ (eine Haltestelle danach):

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Der Blick nach oben versprach nichts gutes – aber noch schien die Sonne.

Und da lag er vor uns  – der kleine See …

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… samt Bewohnern oder Eroberern …

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Nilgänse sind uns hier vor die Linse gekommen.

Ich hätte zwar freilaufen sollen, aber Andrea hat ein Herz für Tiere – und bei Brutzeit und Kücken ziehe ich den Kürzeren, die Leine also.

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Macht nix – schnuppern ist auch so „sehr informativ“.


Dass ich an der Leine war, war vielleicht ganz gut – der (offensichtliche) Vater dieser Kücken war auf Krawall aus (wie ich nachlesen konnte: „typisch“) …

Ich sage Euch: ein echter Schläger ist das! schr

Der sieht diese (wohl noch junge) Stockente da langwatscheln …

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… und  nimmt auch schon Anlauf:

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… landet bei der Ente …

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… und greift an …

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Sah doch ganz harmlos aus, die Ente – und scheint bei Nilgänsen besonders unbeliebt zu sein ... Respekt flößen wohl nur Größere ein:

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Ich sollte jedenfalls keiner der Gänse zum Opfer fallen. Die Runde um den See war trotz Leine herrlich.

Zum Mittagessen ging es wieder in die Innenstadt, dann langsam zurück zum Hotel. Noch ein kleiner Einkehrschwung in einer Conditorei – in einer eher „schlichten Wohngegegend“ (Rückzug in’s Hotel war Mittwochnachmittag nicht mehr möglich) …

… aber bitte: bei Kälte ist es plötzlich überall schön weihnachtsmannnpol)

Damit war die Zeit in Mannheim rum.


Eine kleine Überraschung wartete am Auto auf uns: ein „Knöllsche“. Wir würden da irgendwie falsch parken – und von der Stadt Mannheim hören, besser: lesen. mecker

Auf diese Grüße warten wir nun und sind uns im Grunde genommen keiner Schuld bewußt …

Wir haben unser Hotel in Mannheim unter diesen Gesichtspunkten gesucht:

  • Möglichst nahe am Schulungsort
  • Haustiere erlaubt
  • Parkplatz

Das wurde dann als Ausstattungsmerkmal angeboten/ausgewiesen.

Wir kamen Sonntagabend dort an, parkten am Straßenrand, checkten ein, fragten nach, wo wir unser Auto stehen lassen könnten (öffentliche Parkplätze rund um’s Hotel waren gut belegt – Sonntagabend eben). Rechts an der Seite? Sei kein Problem, da könnten wir stehen bleiben. So die Auskunft im Hotel.

So blieb das Auto von Sonntagabend bis Mittwoch (später Nachmittag) da stehen. Jörg ging zu Fuß zur Schulung – ich und Andrea fuhren Straßenbahn. Wir konnten sehen, wie „wild“ rund um die Ecke (Hotel liegt an einem Eckgrundstück) geparkt wurde und dass es dem Hotel gegenüber eine Taxi-Parkfläche gibt – Taxis parken da die Flächen zu (keine für sie reservierten, sondern öffentliche), und das teils so, dass sie sogar in einer Doppelreihe auf dem Gehweg (Gehweg Leute!) stehen, so dass wir auch mal samt Buggy auf die Straße ausweichen mussten, um an denen vorbei zu kommen.
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Alles klar?

Für uns war klar, dass dort alles klar sei …
Nun warten wir darauf, was da eben nicht klar war …
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Wie uns erst beim Wegfahren auffiel: wir parkten nicht innerhalb gekennzeichneter Flächen (das haben wir Sonntagabend nicht gesehen – danach nicht mehr hinterfragt). Möglich, dass wir deshalb nun zur Kasse gebeten werden … sonnenbr


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Seit vorgestern Abend sind wir wieder am See. Ich schlafe mich nun erstmal durch die Tage – wie immer nach Reisen. Andrea pflegt meine Pfoten mal extra mit Balsam (für den „Asphalt-Indianer“ wie sie sagt; meine Pfoten sind okay – nur vielleicht ein bisschen rauher als sonst – egal, ich nehme, was ich kriegen kann liegestuhlra) …

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Fazits:

  • Es gibt sie … diese Veranstaltungen … in die geht man voller Elan, Neugierde und Fragen rein – und kommt platt, müde und mit noch viel mehr Fragen wieder raus.
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  • Öffentliche Verkehrsmittel in Mannheim laufen vorbildlich, Internetverbindungen ebenfalls. TOP!
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  • Die Mannheimer sind nett (die, die uns begegnet sind, und es waren, auf die Tage gesehen, nicht wenige – mit einer Ausnahme, aber die zählt nicht; war ja lächerlich … ).
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  • Man kann in Mannheim gut einkaufen.
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  • Parkflächen sollte man extra-kritisch beäugen.
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  • Ich werde sauer, wenn andere Vierbeiner meinem Buggy zu nahe kommen, da mal „reinschnuppern“ wollen (wenn ich da drin liege) – dann hänge ich die Zicke raus! Mein Buggy!
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  • Handschuhe sind Winterware
    (Misti – auch keine Restbestände greifbar … Andrea musste weiter mit kalten Pfoten leben … Tja, hätt‘ ’se man Zuhause welche eingepackt  … wer nicht hören will, muss fühlen).
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  • Ich schlafe gerne im Buggy, wenn dieser geschlossen, das Buggydach zugezogen ist. Ich halte es da mit den Galliern: so kann mir der Himmel nicht auf den Kopf fallen …

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Liebe Grüße, schönes Wochenende !

Eure

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