Alle Beiträge von Andrea

Elisabeth’s Haus-Postille 08/2016


logo-postille#6f170d


Donnerstag …

.

Hallo zusammen,

Mai: ein böser Monat – jedenfalls für Jörg. Alle Jahre wieder das gleiche Spiel. Er kann nicht fassen, dass Feiertag auf Feiertag fällt, er also nichts bestellen kann (bei seinen Werkstattlieferanten – Privatkram zählt ja für ihn nicht), die Leute nicht da sind, Termine gut geplant werden müssen. Und wenn er sich ärgert, guckt er die Andrea an, tut als ob sie die freien Tage im Mai erfunden hätte. Tz! Für diesen Mai hat Andrea dem Jörg einen Zettel geschrieben, auf dem alle Feiertage stehen, hat ihm den in die Hand gedrückt und will nun nichts mehr dazu hören.

Jörg ist im Augenblick auch ein bisschen nervig, er hat alle Hände voll zu tun. In der nächsten Woche soll seine neue Maschine kommen. Die muss dann Strom und Internetleitung kriegen und danach kommt der Techniker, der sie richtig anschließt. Wie sagte Andrea dazu? Ist ja nicht so wie Staubsaugerkaufen. An Jörg’s Maschine hängt nicht einfach so ein Stecker – rein damit in die Steckdose und los geht’s. Ich drücke ihm die Pfoten, dass alles so klappt, wie er sich das denkt.


Letzten Sonntag haben wir den Muttertag gefeiert. Jörgs Mama kam gleich morgens zu uns – habe ich mich gefreut, sie wiederzusehen, ich mag sie sehr (ein Hund spürt ganz genau, ob ein Mensch ein Tier, einen Hund mag oder nicht) …

2016_05_08_5820

Und dieses Mal habe ich dann auch geschafft, mich schon vor der Abfahrt einzusauen – Andrea & Jörg waren entsetzt. Die wollten fahren, … ich kam naß aus dem Teich … sah aus wie Schwein.

2016_05_08_5830

Ich durfte trotzdem mitfahren.

Wir waren mit Jörg’s Mama im Donautal – ein bisschen die Pfoten vertreten, Mittagessen im „Gutshof Käppeler

2016_05_08_5855

Nett am Donauradweg gelegen, gut bürgerlich … unter anderem = wunderbare, hausgemachte Maultaschen, zu denen es Salat gab (und eine Vorspeise vorweg; Nachtisch haben sie dann nicht mehr essen können):

Klassisch:

2016_05_08_maultaschen

Mit Champignonsauce/Käse:

2016_05_08_maultaschen2

Eine Portion, die Jörg’s Mama nicht schaffen konnte. Und überhaupt: sie hat hier zum ersten Mal in ihrem Leben Maultaschen gegessen – wir konnten es nicht glauben … brill

Andrea hat es sich gutgehen lassen, den Sonntagmittag genossen (Hundemuttertag). Jörg fuhr wie immer das Auto – sie hat sich ein Weinchen zum Essen gegönnt:

2016_05_08_awein


Blöd war, dass Hunde da drin nicht erlaubt sind.

So – und das bei 27° … Jörg’s Mama wollte nicht zum Essen draußen sitzen – Andrea mich nicht im Auto lassen (na, das ist ja wohl klar wie Kloßbrühe!). Gott-sei-Dank war mein Buggy an Bord – ich wurde kurzerhand darin verstaut und im Restaurant an den Tisch geschoben (sagen konnten sie da ja nix):

2016_05_08_buggyvk

Nach dem Essen ging’s weiter – „sharing the backseat“:

2016_04_08_gutshof


Ziel: Baustelle auf dem „Campus Galli„, von der auch Jörg’s Mama schon gehört hatte, eine kleine Dokumentation gesehen hatte; Besichtigung – mit einer Führung. War echt schön.

Ohne Führung wäre der Besuch da nicht so doll gewesen – wir hätten sicher vieles übersehen, nicht verstanden. Na, und so waren wir eben fast 2 Stunden mit einer Frau da unterwegs, die uns vieles gezeigt und erklärt hat.

Bei den Zimmerleuten:

2016_05_08_6019

Der „hiesige“ Schreiner schaut dem „mittelalterlichen“ über die Schulter (hier entsteht eine Tür):

2016_04_08_schreinerei

Hier werden Tongefäße gebrannt (die Gefäße sind unter dem Feuer/der Glut):

2016_05_08_5903

… Blick in’s Regal:

2016_05_08_5900

Hier entsteht die Kirche, das erste Gebäude, dass überhaupt auf der Baustelle angefangen wurde (sieht hier nicht so spektakulär aus, war/ist’s aber, wenn man hört, welche Probleme das Fundament und auch die Wände mit sich gebracht haben):

2016_04_08_kirche

Und hier das „Alarmsystem“, dass auch dazu genutzt wird, den Arbeitsbeginn und den Feierabend einzuläuten:

2016_05_08_5927

Aus Jux und Dollerei darf da aber keiner draufklopfen (erklärte hier unsere Gruppenführerin) – weil sonst alle Arbeiter in der Klosterstadt glauben, es sei was passiert, und sie müßten sich und was-weiß-ich-noch (Material?) retten …

Die Klosterstadt wird nach mittelalterlichen Plänen und mit mittelalterlichen Methoden gebaut. Bauzeit: 40 Jahre, heißt: wir können nur beim Wachsen zusehen, die Fertigstellung werden wir wohl kaum erleben … Aber besuchen können wir die Baustelle bis dahin. Immer wieder.


Nach dem Besuch dort haben wir noch in Bodman angehalten, im Café Hasler, auf einen „späten Kaffee, Tee, Kuchen“. Die Sonne war natürlich schon nicht mehr da, nett zu sitzen war’s aber trotzdem, auch wenn Jörg’s Mama ein bisschen kalt war (dafür gibt’s Jacken), dieses Mal hat aber der schöne Blick auf den See gewonnen – wir durften draußen sitzen bleiben:

2016_04_08_kaffee

Unter’m Strich: der Tag war toll, hat uns allen Spaß gemacht – und müde … Na, und Lob an Jörg’s Mama – sie hat mit ihren 77 Jahren alles prima mitgemacht.


Am Sonnabend davor noch waren Jörg und Andrea fleißig – sie haben im Garten gearbeitet. Jörg’s Geburstag rückt immer näher (Ende Juni, er will feiern – wahrscheinlich Anfang Juli), die Liste der Sachen, die er bis dahin im Garten noch gemacht haben will (er will im Garten feiern), wird entsprechend kürzer – kürzer an Zeit. Aus dem Sonnabend hat Jörg deshalb einen langen und anstrengenden Arbeitstag gemacht, auch für Andrea.

Andrea hat sich um 2 Rasenflächen gekümmert, Jörg den Unterbau zum Holzbackofen verputzt, Andrea gegen Abend noch Schleifarbeiten übernommen (sie sagte danach, ihr fallen die Pfoten ab).

So steht der Unterbau jetzt da:

Sieht doch schon nach was aus …


Jetzt muss dieser Putz trocknen, und das je Millimeter Auftrag = 1/2 Tag! Jörg sind wohl beim Lesen die Augen rausgefallen … Bis hier alles gut trocken ist, gehen also 10 Tage in’s Land. Tage, in denen der Sockel weder der vollen Sonne noch Regen ausgesetzt sein darf/soll.

Na bravo – Andrea schielt nun immer auf so eine Wetter-App, und wenn Regen angekündigt ist, muss sie den Sockel mit einer Plane abdecken.


Abends hingen meine beiden dann wie ein Schluck Wasser in der Kurve und hatten keine Wünsche mehr. Nicht mal mehr nach einem warmen Abendessen. Frei nach dem Motto: was ich esse, kann ich auch trinken – na dann: Prost Bier! (Sie trinken hier, sie schlagen nicht über die Stränge, auch nicht am Wochenende; nicht dass es mir nachts mal schlecht geht, und keiner merkt’s …).


Ich habe heute Schmuck bekommen – eine Bernsteinkette:

Die hat Andrea mir heute umgehängt, und die soll ich nun bis zum Herbst tragen. Das soll die Zecken von mir fernhalten lachen .

Ist ein bisschen wie Knoblauch und Vampire … man muss wohl fest dran glauben …

Nun, Andrea hatte diese Info von unserer Nachbarin Susanne bekommen (Danke an deren Apotheker-Kollegin für die Recherche) und sagte: probieren wir’s doch mal aus! Freundin Elfi dazu: ihre „Frau Lolle“ habe auch so eine Kette – und nur noch hier oder da mal ein Zeckchen.

So ändern sich die Zeiten: früher gab’s für Hunde die Hof-,  heute die Bernsteinkette.


Ich bin kein Zeckenmagnet, Andrea fürchtet aber, das die Zecken dieses Jahr schnell-breiter-hungriger sind … weil der Winter so mild war, und da könnt’s schon sein, dass sie nun mehr auf mich schielen. Tarnkappe wäre jetzt gut. Finde ich – Andrea nicht; sie will mich nach wie vor im Auge behalten.


Nun sollen diese Zeckenviecher natürlich nicht von meinem Fell springen, weil sie von den Bernsteinen geblendet werden. Es soll so funktionieren, dass diese Bernsteine sowas wie ein Öl oder so auf meine Haut abgeben oder mein Fell statisch aufladen – und das sollen Zecken nicht mögen. Egal. Soll und sollen.  Mit mir kann man’s ja machen.

Klar: die Meinungen gehen auseinander. Die Zeckenmittelhersteller werden aufschreien und das als Scharlatanerie bezeichnen (die wollen ja Geld verdienen) und andere sagen was von „altem Wissen“ und so … Also: jeder wie er mag – Andrea fand diesen Beitrag dazu ganz ansprechend … setzt auch lieber erstmal auf alles, was nicht aus dem Chemielabor kommt.

Ja, und einen „Perso“ habe ich seit heute auch (könnt Ihr auch auf dem Bild oben sehen). Der sieht aus wie ein Menschen-Personalausweis, hat mein Namen, mein Geburtsdatum und meine Chipnummer drauf stehen. Klar: Telefon auch. Und: ein Foto von mir. (Ja, stellt Euch vor: kein Bild … dann könnte sich ja jeder Vierbeiner meinen Perso schnappen und sagen, er sei die Elisabeth; wer weiß, wer sich hier bei meinen Leuten dann einschleichen will, in „meinem!“ Zuhause).

Andrea fand das eine tolle Sache – und viel wichtiger, als mir meine Steuermarke um den Hals zu hängen. Wenn das Finanzamt nicht glaubt, dass ich Steuerzahler bin, sollen sie eben ihren Computer gucken – da steht’s drin.

Mein Perso ist jedenfalls schick geworden – Andrea hatte 3 Stück bestellt und hat heute nochmal 3 Stück nachgekauft, damit ich an jedem Halsband so einen hängen habe. Andrea kennt sich: sie wird diese Dinger nicht bei jedem Kleiderwechsel (Halsband) ab- und umhängen – ist nicht Fingernagelfreundlich (gutes Argument).

.Damit wünsche ich Euch allen nun schöne Pfingsttage. Und nicht vergessen: man kann es sich auch bei schlechtem Wetter schön machen (Kamin, Glühwein, Gänsebraten, Sofanächte vor dem Flimmerkasten … )

.

Liebe Grüße

Eure

name_2

Elisabeth’s Haus-Postille 07/2016


logo-postille#6f170d


Freitag …

Hallo Ihr Lieben,

Mannheim liegt hinter uns (mehr mir und Andrea) – die Schulung für Jörgs neue CNC (ein Bohrzentrum) hinter ihm.

Jörg hat 3 Tage die Schulbank gedrückt und glaubt doch glatt, sich nun „Programmierer“ nennen zu dürfen  hmd… Jörg nun wieder …

Andrea hat gleich gefragt, ob er das auch schriftlich gekriegt hat (Teilnahmebescheinigung, dass er „diesen Kurs erfolgreich absolviert hat“) – hat er nicht *zwinker-und-grins*.

Mitte Mai kommt seine neue Maschine, und wir hören ihn heute schon: schimpfen, jammern, klagen, fluchen, und wir hoffen, dass sich das bis zum Jahresende wieder legt, weil sonst …  mpf


.

Und wie war Mannheim für mich und Andrea? Ganz oft so … :

regenbuggy

… lausig kalt und verregnet …

Über dieses Foto sagte Freundin Elfi:
„Hauptsache Elisabeth liegt trocken“

Wie wahr, wie wahr regen

Andrea dazu: beneidenswert – Elisabeth hat’s trocken-warm-weich.


.

Wir sind Sonntagabend in Mannheim-Käfertal im Hotel angekommen. Das Hotelzimmer „hätte etwas kuscheliger sein können“ (O-Ton Andrea), aber: die Matratzen waren prima (wir haben schließlich „Rücken“ – Andrea und Jörg), das Essen im hauseigenen Restaurant (Grieche) lecker, wirklich lecker und die Lage: für unsere Zwecke super. Geeenial.

Jörg konnte zu Fuß zur Schulung gehen – eine Strecke, die er immer in knapp 10 Minuten hinter sich hatte.

Und wir? Blick aus unserem Hotelzimmerfenster:

2016_04_26_3620

Wir hatten diesen Bahnhof (Käfertal) direkt vor der Tür …

2016_04_26_3656

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Mannheim toll organisiert. Alle paar Minuten fährt eine Bahn, lange Wartezeiten gibt es nicht. Traumhaft. Und mit einem Tagesticket für 6,50 Euro konnten Andrea und ich den ganzen Tag lang Straßenbahn/Bus hin- und herfahren, wenn wir gewollt hätten. Andrea schätzt, Anfahrt mit dem Auto in die Innenstadt wäre nervig und keineswegs billiger gewesen.


Wißt Ihr, was für ein schönes Gefühl es ist, einfach in den Tag hineinleben zu können, keine Termine beachten zu müssen … ? Andrea hat es genossen, einfach mal tun und lassen zu können, was-wann-wo-wie sie will. Und die Straßenbahn zu nutzen, gehörte in diesem Fall dazu. Eigentlich sind wir von A nach B gefahren, haben aber auch mal so aus Faulheit heraus 2 Stationen mit der Bahn gemacht, bevor wir neue Wege gelaufen sind.


Erzählen muss ich Euch auch, dass die Straßenbahnfahrer dort sehr(!) aufmerksam waren. Kaum kam mal ein Rollstuhlfahrer, Rollator- oder Buggy-Schieber nicht in die Bahn (kam gaaanz selten vor, dass mal ein Absatz zu bewältigen war), stand im Null-Komma-Nichts der Bahnführer da und half …

Sobald wir die Straßenbahn(en) hinter uns hatten, durfte (oder musste?) ich dann auch gleich wieder laufen. Ich sei jung, gesund und hätte 4 kräftige Pfoten …

So habe ich also die Mannheimer Straßen erkundet:

2016_04_25_5550

Ich vermute, als Stadthund hat man es nicht leicht. Grau/Beton/Asphalt soweit Auge und Nase reichen; da sucht man ja ewig nach dem Grün. Hier = Innenstadt Mannheim – allerdings: noch bevor die Geschäfte geöffnet haben. Oh Leute – wir Landeier sind nicht gewohnt, dass das Leben erst um 10:00 anfängt … em.

2016_04_26_5556

Laufen ist auf Asphalt nicht schön. Habe ich das doch Zuhause gut – mit den schönen weichen Wald- oder Feldboden vor meiner eigenen Haustür.


Andrea hatte sich vor der Fahrt nach Mannheim eine kleine Liste gemacht, mal geschaut, was wir so unternehmen könnten. Sie wollte in einen Bastelladen, in die Innenstadt, auf einen Wochenmarkt, einen kleinen See umrunden …


Montag ging’s los.

Erstmal haben wir Jörg den halben Weg zur Schulung begleitet.

Es war noch sehr früh, als wir am Hotel losgelaufen sind. Jörg musste um 08:00 dort sein – zu nachtschlafender Zeit also für unsere Begriffe – Ihr wisst ja: abends nicht rein in die Federn, morgens nicht raus …

Andrea meinte, für mich wäre das eine schöne, kleine, erste Gassirunde. Erste? Hey – ich war vor dem Frühstück kurz vor dem Hotel, damit mir nicht die Blase platzt, und Andrea war dabei, sie sollte sich doch noch erinnern nach so kurzer Zeit (*tz!*).

Ich sah den Spaziergang anders. So wie: uiii – Jörg geht gleich morgens mit mir spazieren und so und dass er sicher damit viel Zeit für mich hat. Ich war sooo glücklich!

Die dort (auf halbem „Schulweg“) liegende große (Hunde?)Wiese vor Augen, habe ich Jörg aus selbigen verloren. Weg war er … und ich stand mit Andrea alleine da.


Zurück Richtung Hotel und dann fuhren mit der Bahn in die City.

Tolle Stadt, viele Geschäfte, teils richtig teuer. Andrea fragt sich, wovon die alle leben … Mannheim ist keine schöne Stadt, wirkt eher ungepflegt. Doch-doch, es gibt sie: die kleinen Schönheiten und auch große – teils freistehend, teils zwischen 70er-Jahre-Bauten; man muss nur hinsehen, dann entdeckt man sie.

Montag ging es nun zuerst in den Bastelladen. Himmel – Andrea war da 1 1/2 Stunden drin! (War ich froh, dass ich diese Zeit in meinem Buggy genießen konnte). Sie hat sich durch die Regale gearbeitet, ich schätze, sie hat da auf den 3 Etagen des Ladens jede Nadel einzeln umgedreht.

Nachmittags waren wir für 1 Stunde im Hotelzimmer – danach konnten wir Jörg abholen. Ich war glücklich, ihm wieder in die Arme segeln zu können. Meine Familie war wieder komplett.

Gemeinsam mit Jörg sind wir nochmal in die Stadt gefahren – damit auch Jörg ein bisschen Stadtluft schnuppern und sich vorstellen kann, wie Mannheim aussieht.

Stadtluft???

2016_04_26_5572

Aperitiv „Feierabendbier“ mit Fischsandwich!

Und mir war das schon da toootal egal:

2016_04_26_5577

Zum Abendessen waren wir wieder im Hotel.

Im Restaurant: griechisches Abendessen  für Andrea&Jörg … Jörg hat nun ein Kilo mehr auf den Rippen als noch vor der Schulung (sagt er heute morgen so beiläufig).

Ja-jaaha … Frühstück, Mittag während der Schulung – und abends: Restaurant  – da lacht die Waage .

2016_04_26_5595

Wie gesagt: Ein bisschen „Griechenland“ für Jörg&Andrea … „Land der Träume“ für mich.

Ich hatte die Schnauze voll, aber so richtig („mein“ Essen gab’s dann nach dem ersten Nickerchen im Wagen noch vor dem Schlafengehen auf dem Zimmer –  ich gehe doch nicht mit leerem Magen schlafen!).


Dienstag.

Gleiche Prozedur am frühen Morgen: Jörg den halben Schulungsweg begleitet. Dann winkt der Mann mir noch einmal zu – und verduftet in der nächsten Straße.

Da hockte ich … die grüne Wiese vor Auge und Nase und:  herrenlos!

Was ich gemacht habe? Dieses Mal (ich war besser darauf vorbereitet) – *hundeladylike-geheult*! Jörg hat mich noch ein ganzes Stück seines Weges hören können …

Ich und mit Andrea zurück gehen? Nur unter Protest! Und auch nur, weil Andrea mir eine Katze versprochen hat („Schau‘ mal da – KATZE!“).


Katzenfreunde: bitte nicht böse sein – es ist nunmal so: Katze&ich = Alarm – auf beiden Seiten übrigens, wie Katzenfreundin Karin mit ihrem Kater Berlioz sicher bestätigen wird. Als ich Berlioz kennenlernen sollte, da hat nämlich der Berlioz zuerst zugeschlagen 😉 .


Also: von wegen Katze … weit und breit = nix zu sehen. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich zu fügen. Ohren runter, Schwanz runter, Augenaufschlag von unten nach oben – losgetrottet.

Andrea ist fies.


Wir sind dann wieder in die Stadt gefahren. Dienstag ist auf dem Markplatz Wochenmarkt:

2016_04_26_3636

Hier sind sie schon weiter als wir am Bodensee – hier gibt es schon viel Spargel, heimischen …

2016_04_26_3654

Hier, bei Spargel Hauck, haben wir eingekauft – auch von den Spargeln in den Gläsern (die sind kalt zu essen – herrlich knackig … perfekt für Antipasti oder auch Schinkenröllchen; es gibt sie mit Knoblauch, Dill oder Petersilie).

Zum frischen Spargel (hält sich ja einen Tag problemlos – insbesondere bei den Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt) gehören junge Kartoffeln – wir haben dem freilaufenden Bauern welche abgekauft:

2016_04_26_3640

Brot, Obst, etwas vom „Griechen“ … der Buggy war gold wert (besser gut geschoben als schwer getragen …

essen_6

2016_04_26_3653

Auf dem Marktplatz gesichtet …  keine Kunden  … sondern =
brill … Sonnenschirme:

2016_04_27_3896

Mit den Einkäufen ging es erstmal zurück zum Hotel – Buggy leeren, Einkäufe versorgen.


Danach: nächstes Ziel …

Wieder in die Straßenbahn, an der Haltestelle „Alte Feuerwache“ in Mannheim ausgestiegen. Von dort aus kann man wunderbar in Rhein-Neckar-Tal spazierengehen …

2016_04_26_3661

… beidseitig:

2016_04_26_5598


Über diese Brücke kamen wir ins „Collini-Center“ (in’s Obergeschoß des Gebäudes):

2016_04_26_3665

Erster Eindruck da drin: Stadtarchiv – zweiter: Baustelle. Da hielt uns nichts. Nur: wo geht’s bitte hier wieder raus? Die Ausgänge waren vor allem eines: zu. Zurück also über diese doch recht zugige Brücke? (Leute: da war’s so kalt, wie Zuhause … Winter eben, und auf Brücken tut der Wind grad nochmal so weh).

Wir trafen im Center auf eine Frau, die da in der Verwaltung arbeitet. Sie kam rein, wir wollten raus.

Die Frau sah, dass wir den Ausgang suchten, sprach uns an. Wir könnten da oben nicht raus – wegen der Baustelle, wir sollten den Aufzug nehmen, das Gebäude über das Erdgeschoß verlassen.

Ähm … Aufzug? Der sei doch außer Betrieb … ???

Und hier haben wir die Mannheimer wieder von ihrer netten Seite erlebt: wir durften durch das Verwaltungsgegebäude gehen, den dortigen Aufzug nehmen – ein Aufzug, in dem 4 Wachmänner den gleichen Weg nach unten hatten – und uns die Tür nach außen aufhielten. Super-nett …

Es ging weiter durch Mannheim – vorbei an diesem Hundeladen:

2016_04_26_3702

Vorbei? Hinein!

huschomix

Die Frau (Ladenbesitzerin) von „Martha und Lotte“ (Name des Ladens, Namen ihrer eigenen Hunde) war sehr nett, verkauft da „gutes Futter“. Und: Pflegeprodukte. Schnell standen sie und Andrea im Gespräch. Futter und Zecken, Shampoo (Shampoo?!?) und so weiter … Und Andrea hat da für mich eingekauft.

Dem Gespräch dort haben wir dann auch den Tipp fürs Abendessen zu verdanken. Wenn Andrea noch Zeit hätte, sollte sie unbedingt an den „Rheinterrassen“ mit mir spazieren gehen – und ein Restaurant gäbe es auch. Kurz gegoogelt – und: abends mit Jörg dahingefahren/-laufen.

2016_04_27_3781

2016_04_27_3780

2016_04_27_3778

Ein zauberhaft am Rhein-Neckar-Tal gelegenes Restaurant … und wir waren alle willkommen. Ich in meinem Buggy – für uns hatten sie einen Tisch am Kamin reserviert:

2016_04_27_3714

Eigentlich wäre die Reservierung nicht nötig, so auf Andreas vorherige telefonische Anfrage; es seien an jenem Abend genug Plätze frei – und trotzdem haben sie uns diesen Tisch freigehalten. Das war sehr aufmerksam, und ich kam mir fast vor wie Zuhause: neben dem Kamin (tat gut – der Tag war lausig-kalt).

Für mich ein Snack: „Rodeo“, für Jörg und Andrea:

mix

Es war sooo lecker … (Andrea: Knurrhahnfilet mit Kartoffelplätzchen und Linsengemüse – *meeeegaaaa*, danach: warmes Schokoküchlein mit Himbereis/-Espuma / Jörg: Keule vom Schwarzhuhn mit sardischen Pasta und Ratatouille, danach: Schokoladenkuchen).

Nach dem Essen durfte ich mir nochmal die Pfoten vertreten, eine Runde *Stöckchen* spielen, bevor es wieder heimwärts ging (also zurück in’s Hotel). Zuerst mal wieder unter dem Mannheimer Hauptbahnhof lang … (da war’s ganz schön schmutzig, Ihr wißt ja, wie große Bahnhöfe so aussehen … überall wird hinge….-und-was-weiß-ich-nicht-noch-alles-*bah!*; Andrea war glücklich, dass ich nicht „in jeden Sch… getappt bin“).

Jörg hatte inzwischen meinen Wagen übernommen:

2016_04_27_3852


Dazu angemerkt: Jörg und schieben …

Ich sage Euch: der macht, wenn wir den Buggy das nächste Mal mitnehmen, erstmal eine Runde „warmschieben“. Hat Andrea gesagt. Die musste nämlich sehen, wie ungeschickt Jörg den Buggy am Hauptbahnhof vom Gehweg auf die Straße manövieren wollte. Untrainiert.

Und prompt passiert WAS? Jörg läßt den Buggy am Bordstein runter, das iPad bleibt an Jörgs Jacke hängen, schiebt sich hoch – landet auf dem Boden. Andrea konnte dabei zusehen, wie sich ihr iPad aus der Buggy-Halterung verabschiedete …

Erklärt: das iPad klemmt unterwegs am Buggy-Griff, das sieht dann so aus (inzwischen eher so wie unten links, wo „Spiderman“ zugeschlagen hat):

ipadmixbearb

Das ist prima so – Andrea hat (hatte) nicht nur im Falle eines Falles das Internet vor sich sondern z.B. auch immer einen Stadtplan vor Augen (downgeloadet), weiß so genau, wo sie gerade ist/läuft. Diese Halterung fanden viele Leute unterwegs auch klasse (man kommt auch so in’s Gespräch).


Damit abschließend zurück zum Heimweg am Dienstagabend … Aus dem Bahnhof raus – rein in die Straßenbahn:

2016_04_27_3859

Und dann: nur noch essen für mich und ab in die Daunen …


Mitwoch.

Zuerst einmal war ich, als der Wecker runterging nur eines: hundemüde:

2016_04_27_3867

Diese schicke Decke ist übrigens meine – nicht die des Hotels! (Nicht dass das hier mißverstanden wird aug ).

Dass ich mich kaum bewegen wollte („wollte“ – nicht „nicht konnte“ – Muskelkater kenne ich nicht, brennende Pfoten auch nicht), hat keinen interessiert. Die Schulung rief.

Also: gleiche Prozedur wie Dienstag: Jörg begleitet, aus den Augen verloren, rumgeplärrt, nicht zurücklaufen wollen, Katze versprochen bekommen – ignoriert. Zweimal macht Andrea das nicht mit mir.

Nutzte nichts. Jörg kam nicht zurück – Schwanz runter, Ohren runter, zum Hotel zurückgetrottet.


Dann ging es dieses Mal nicht Richtung Innenstadt – sondern entgegengesetzt: Richtung Natur. Ziel: „Vogelstang“ (eine Haltestelle danach):

2016_04_27_3882

Der Blick nach oben versprach nichts gutes – aber noch schien die Sonne.

Und da lag er vor uns  – der kleine See …

2016_04_27_3884

… samt Bewohnern oder Eroberern …

2016_04_26_5645

Nilgänse sind uns hier vor die Linse gekommen.

Ich hätte zwar freilaufen sollen, aber Andrea hat ein Herz für Tiere – und bei Brutzeit und Kücken ziehe ich den Kürzeren, die Leine also.

2016_04_26_5616

Macht nix – schnuppern ist auch so „sehr informativ“.


Dass ich an der Leine war, war vielleicht ganz gut – der (offensichtliche) Vater dieser Kücken war auf Krawall aus (wie ich nachlesen konnte: „typisch“) …

Ich sage Euch: ein echter Schläger ist das! schr

Der sieht diese (wohl noch junge) Stockente da langwatscheln …

2016_04_27_5667

… und  nimmt auch schon Anlauf:

2016_04_27_5674

… landet bei der Ente …

2016_04_27_5675

… und greift an …

2016_04_26_5676

2016_04_26_5677

Sah doch ganz harmlos aus, die Ente – und scheint bei Nilgänsen besonders unbeliebt zu sein ... Respekt flößen wohl nur Größere ein:

2016_04_26_5642


Ich sollte jedenfalls keiner der Gänse zum Opfer fallen. Die Runde um den See war trotz Leine herrlich.

Zum Mittagessen ging es wieder in die Innenstadt, dann langsam zurück zum Hotel. Noch ein kleiner Einkehrschwung in einer Conditorei – in einer eher „schlichten Wohngegegend“ (Rückzug in’s Hotel war Mittwochnachmittag nicht mehr möglich) …

… aber bitte: bei Kälte ist es plötzlich überall schön weihnachtsmannnpol)

Damit war die Zeit in Mannheim rum.


Eine kleine Überraschung wartete am Auto auf uns: ein „Knöllsche“. Wir würden da irgendwie falsch parken – und von der Stadt Mannheim hören, besser: lesen. mecker

Auf diese Grüße warten wir nun und sind uns im Grunde genommen keiner Schuld bewußt …

Wir haben unser Hotel in Mannheim unter diesen Gesichtspunkten gesucht:

  • Möglichst nahe am Schulungsort
  • Haustiere erlaubt
  • Parkplatz

Das wurde dann als Ausstattungsmerkmal angeboten/ausgewiesen.

Wir kamen Sonntagabend dort an, parkten am Straßenrand, checkten ein, fragten nach, wo wir unser Auto stehen lassen könnten (öffentliche Parkplätze rund um’s Hotel waren gut belegt – Sonntagabend eben). Rechts an der Seite? Sei kein Problem, da könnten wir stehen bleiben. So die Auskunft im Hotel.

So blieb das Auto von Sonntagabend bis Mittwoch (später Nachmittag) da stehen. Jörg ging zu Fuß zur Schulung – ich und Andrea fuhren Straßenbahn. Wir konnten sehen, wie „wild“ rund um die Ecke (Hotel liegt an einem Eckgrundstück) geparkt wurde und dass es dem Hotel gegenüber eine Taxi-Parkfläche gibt – Taxis parken da die Flächen zu (keine für sie reservierten, sondern öffentliche), und das teils so, dass sie sogar in einer Doppelreihe auf dem Gehweg (Gehweg Leute!) stehen, so dass wir auch mal samt Buggy auf die Straße ausweichen mussten, um an denen vorbei zu kommen.
.

Alles klar?

Für uns war klar, dass dort alles klar sei …
Nun warten wir darauf, was da eben nicht klar war …
.

Wie uns erst beim Wegfahren auffiel: wir parkten nicht innerhalb gekennzeichneter Flächen (das haben wir Sonntagabend nicht gesehen – danach nicht mehr hinterfragt). Möglich, dass wir deshalb nun zur Kasse gebeten werden … sonnenbr


.

Seit vorgestern Abend sind wir wieder am See. Ich schlafe mich nun erstmal durch die Tage – wie immer nach Reisen. Andrea pflegt meine Pfoten mal extra mit Balsam (für den „Asphalt-Indianer“ wie sie sagt; meine Pfoten sind okay – nur vielleicht ein bisschen rauher als sonst – egal, ich nehme, was ich kriegen kann liegestuhlra) …

.


Fazits:

  • Es gibt sie … diese Veranstaltungen … in die geht man voller Elan, Neugierde und Fragen rein – und kommt platt, müde und mit noch viel mehr Fragen wieder raus.
    .
  • Öffentliche Verkehrsmittel in Mannheim laufen vorbildlich, Internetverbindungen ebenfalls. TOP!
    .
  • Die Mannheimer sind nett (die, die uns begegnet sind, und es waren, auf die Tage gesehen, nicht wenige – mit einer Ausnahme, aber die zählt nicht; war ja lächerlich … ).
    .
  • Man kann in Mannheim gut einkaufen.
    .
  • Parkflächen sollte man extra-kritisch beäugen.
    .
  • Ich werde sauer, wenn andere Vierbeiner meinem Buggy zu nahe kommen, da mal „reinschnuppern“ wollen (wenn ich da drin liege) – dann hänge ich die Zicke raus! Mein Buggy!
    .
  • Handschuhe sind Winterware
    (Misti – auch keine Restbestände greifbar … Andrea musste weiter mit kalten Pfoten leben … Tja, hätt‘ ’se man Zuhause welche eingepackt  … wer nicht hören will, muss fühlen).
    .
  • Ich schlafe gerne im Buggy, wenn dieser geschlossen, das Buggydach zugezogen ist. Ich halte es da mit den Galliern: so kann mir der Himmel nicht auf den Kopf fallen …

..
Liebe Grüße, schönes Wochenende !

Eure

name_2

 

..

Elisabeth’s Haus-Postille 06/2016


logo-postille#6f170d


Montag …

..

Hallo Ihr Lieben,

Ihr habt’s schon gehört, denkt dran? Jetzt am Donnerstag

am 21. April

ist’s wieder mal soweit –  „Blitzmarathon“ (bundesweit) heißt die Parole; es  wird fleißig (24 Stunden lang)  für’s Staatssäckel gesammelt:hu

..

marathon

.

Passt gut auf Euch und Euer Sparschweinchen auf … oder fahrt gleich schneller als die knipsen können 🙂 .


Mehr wieder nächstes Mal. Hier läuft das Leben ganz normal. Wie immer. Ich – Haus – Garten … wobei mich stutzen lassen hat, dass Andrea heute meinen Buggy aus dem Keller geholt hat. Fand ich sofort super, habe mich aber trotzdem gewundert.

Probesitzen?

ebuggy_3583

Ob das was zu bedeuten hat … ?

Oder ob Andrea nur mal gucken wollte, ob ich da noch reinpasse („Buggy-Waage“)? Also wenn das so ist: da haut’s doch wohl den stärksten Cairn aus’m Fell! Natürlich passt mein Wagen noch zu mir, hier brechen nicht die Achsen unter mir zusammen … ! Bin doch nicht fett – das ist nur mein Fell.

Doch-doch … ich muss dringend wieder mal zu Daniela gefahren werden (Friseur). Auch wenn mein Fell nach der Operation (als sie mich sterilisiert haben) nicht mehr so schick wächst/aussieht, wie vorher – inzwischen ist es überfällig. Wenn da nicht bald was passiert, sieht Andrea noch vor lauter Fell die Zecken nicht mehr auf mir rumkrabbeln.

Für heute damit: guten Start in diese Woche und … liebe Grüße

Eure

name_2

Elisabeth’s Haus-Postille 05/2016


logo-postille#6f170d


Freitag …

..

Hallo zusammen,

.

Ostern liegt hinter uns –  der Frühling vor uns.

Andrea hängt grad viel im Garten. Ich nicht. Ich darf zwar – will aber nicht. Blöder Garten. Der ist nur schön, wenn da jemand mit mir spielt. Alleine spielen macht keinen Spass.

Da ziehe ich mich doch lieber auf meinen Posten zurück und schaue mir (weich gepolstert) das Draußen von drinnen an …

erecamiere_5308

Nicht nur dass Andrea kaum ein Auge für mich hat(te) – auch Jörg hatte in den letzten Tagen wenig Zeit. Er baut an Andreas Pizza-Backofen. Richtig fleißig ist er da gerade …

bodenplatte_5372

Sieht aus, als ob das dieses Jahr doch was wird. Sollte ja schon im letzten Herbst passiert sein (und der Ofen-Bausatz steht ja nun auch schon 2 Jahre hier rum).

Andrea dazu: Das macht Jörg jetzt nur, weil er unbedingt sagen will, dass er das noch „vor 50“ hingekriegt hat 😉 🙂 . (Richtig: Jörg will im Sommer feiern – und das in einem schönen Garten).


Ja, und dann muss ich Euch heute mal was erzählen; mich hat’s mich doch gestern fast aus meinem Fell gehauen …

Angefangen hat’s  fast wie „Stille Post“ – Andrea hat mir erzählt, was ihr eine Hundeschule  erzählt hat (die Frau der diese Schule gehört natürlich – Schulen können nicht sprechen oder schreiben … lesen auch nicht), was die wiederum aus dem Tierheim in Sinsheim zu berichten wusste …


Sinsheim – das liegt auch in in Baden-Württemberg, und zwar so grob gesagt zwischen Heilbronn und Heidelberg und: fast vor den Toren von Karlsruhe (wo ja auch ich herkomme – aus dem Landkreis jedenfalls).


In einem kleinen Örtchen bei Neckarbischhofsheim sind in diesen Tagen = 44 Yorkies und 2 Russische Terrier und 1 Graupapagei  von ihrem elendigen Halter, einem Hundezüchter (Yorkies), befreit worden. Hunde mit verfaulten Zähne, offenen Geschwüren … Pfoten/Krallen zum Gottserbarmen … Ich sage Euch: die haben dort haben da schon lange keinen Tierarzt mehr gesehen, aber: noch in 2015 = 3 Würfe Welpen gehabt!

Andrea war fassungslos, dass es sowas überhaupt gibt.

Der Züchter gehört …. *qztzürzew*!!!

Und der Zuchtwart gleich mit dazu!

Der hat nämlich, wie Andrea gelesen hat, im letzten Jahr die 3 Würfe „abgenommen“ (begutachtet, besichtigt – so wie es bei einem Züchter eben sein sollte) – und das ohne die Zustände dort zu bemängeln (was ist DAS denn für ein Zuchtwart???).

Aber wenn Ihr mögt, könnt Ihr gerne nachlesen, was im Tierheim Sinsheim aktuell passiert ist, passiert.


Andrea hat natürlich wie immer, wenn Dritte in’s Spiel kommen, vorher gefragt – und sie darf zum Beitrag verlinken.


Andrea hat mich gestern einmal extra doll geknuddelt und mir in’s Ohr geflüstert, dass ich ein schönes Zuhause bekommen habe.

Ich habe ein Dach über dem Kopf, einen Ofen der mich wärmt, einen Garten zum Spielen, genug zu essen, immer frisches Wasser und 2 Zweibeiner, die mich lieben. Ich lebe hier mit meinen Leuten, gehe mit auf Reisen, werde in den Wald gefahren oder kann durch’s angrenzende Feld laufen.

Ich werde gebürstet, sommers von Zecken befreit, habe keine Flöhe, werde wenn’s sein muss geduscht (dieses „wenn’s sein muss“ ist allerdings ein Punkt, der meiner Meinung nach weiter Klärung bedarf). Regelmäßig geht es für mich zum Friseur (Trimmtermin bei Daniela, und ich bin aktuell doch überfällig, wie Andrea sagt). Und natürlich sehe ich meinen Tierarzt auf jeden Fall 1x im Jahr zum Impfen; ich lag aber auch schon 1x auf seinem OP-Tisch. Kurz: für mich wird wirklich alles getan.

Die Yorkies sind mir dann gestern einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen, und deshalb habe ich denen ein bisschen von meinem „Würschtle-Geld“ gespendet.

Andrea sagt ja immer, dass es mir hier so gut geht, und da dachte ich, ich gebe den armen Yorkies jetzt ein bisschen was ab. Und so wissen wir auch, wo das Geld ankommt – hier bei uns, nicht einem großen unbekannten Topf.

Und nebenbei hoffen wir, dass der Züchter a) für die Kosten mit aufkommen muss (wie auch immer das gehen mag – ich denke, wer seine Tiere so verwahrlosen läßt, hat kein Geld – aber vielleicht ein Auto, das verkauft werden könnte, Schmuck vielleicht, der sich zu Geld machen ließe … ?) und b) eine saftige Strafe aufgebrummt bekommt.

Darüber hinaus: eigentlich müßte auch der Zuchtwart mit in die Verantwortung genommen werden – sagt Andrea.


Soviel für heute von mir, von uns.

.

Euch allen ein schönes Wochenende …

.

Viele Grüße vom See

Eure

name_2

 

 


Elisabeth’s Haus-Postille 04/2016


logo-postille#6f170d


Wieder ein Donnerstag … ein grüner … es geht auf Ostern zu …

..

Hallo zusammen,

.

Andrea hat gestern mal grob die Terrasse abgespritzt, damit wir es hier am Wochenende wenigstens ein bisschen schön haben, wenn die Sonne zum Osterfest vorbei kommt. So-so … die Sonne also.


Aber wie war das doch noch? Ostern = Hase = Eier …

Hase?

Habe heute mal in ein altes Buch von der Andrea geschaut … und da tatsächlich einen Hasen auf einem Bild gesehen. Ich sehe ja sonst nur Katzen, Flugkatzen (Amsel, Drossel, Fink und so weiter), Mäuse und … Igel. Alles in und über meinem Garten.

Wie ich im Buch sehe: der Hase ist also ein Freund vom Igel (so fett-gemütlich habe ich hier allerdings noch keinen Igel rumliegen sehen).

haseundigel

Und der Hase bringt die Eier? *Denke-denke*. Und ich soll mich dann wohl mit dem Igel um die Eier streiten? Oder wie … (?).

Ich bin jetzt fast 4 Jahre alt, und ich sage Euch: je älter man wird, um so größer werden die Fragen. (Ähm – war’s vielleicht falsch, dass ich rund um Hase und Igel ein „Märchen“-Buch erwischt habe???)

Bin gespannt, wie es hier weiter geht.

Schokolade fände ich super – nur: gesehen habe ich keine (weder eirige noch bimmelnde).


Andrea war vorhin mit mir einkaufen, und wir sind mit vielen Wachteleiern heimgekommen. Diese Eierchen werden morgen gefärbt. Das geht sauschnell, wie Andrea sagt. Rein in den Pott, 5 Minuten kochen und die Dinger sind hart. Danach geht’s in Färbebad. Und: fertig. Einölen ist nicht nötig (die Eierschale glänzt auch so). So soll (und wird) das dann aussehen:

IMG_9936

Für Andrea sind das Eier – für mich Minibällchen.


Sonst tut sich bei uns auch wieder ein bisschen was.

Jörg kriegt endlich seine neuen Maschinen – die, die er im letzten Jahr ausgesucht hat (so bis Ende Mai müßten alle da sein; jetzt ist jedenfalls die Absauganlage da).

Seine Werkstatt wurde Anfang dieser Woche umgebaut. 2 Tage lang standen die Räder da still …

21032016_5206

Es wurde nicht geschreinert, sondern verlegt (Rohre, Rohre und nochmal Rohre). Andrea war auch mal dort, hat sich das angeschaut und Bilder gemacht …

21032016_5047-zs

Das hier ist Jörgs neue Absauganlage – die für die die vielen Rohre an der Decke aufgehängt werden mussten:

21032016_5100

Ich kann Euch sagen: ich fand’s blöd. Ich hatte mich sooo gefreut, in die Werkstatt zu kommen. Ich bin gerne da.  Da gibt es immer Stöckchen für mich …

IMG_4979

… und irgendwer hat immer eine Hand frei, mir die zu werfen, letzte Woche Freitag mal Jörg’s Mama, die auch zu Besuch in der Werkstatt war.

Werfen ist erlaubt – aber nur für mich. Niemand darf natürlich sonst dem Jörg Stöckchen in den Rücken oder an den Kopf werfen und auch nicht vor die Füße!


Tja, dieses Mal wurde ich nun enttäuscht.

Andrea hat verfügt (verfügt Leute! Gegen Jörgs Willen), dass ich im Auto bleiben musste. „Schiete secht Fiete“ … – und ich in dem Fall auch!

elisabeth_5030

Sowas wie „safty first“ und „auf den Hund kann keiner schauen, wenn da neben Jörg auch noch 2 Techniker durch die Halle springen“ – all das wollte ich gar nicht hören.

Und ich sage Euch: hätte ich da in dem Auto die Hupe gefunden – na, DIE hätten da in der Halle was zu hören gekriegt!


Jörg fühlt sich in seiner neuen Umgebung so nach und nach wohler. So ganz „in der umgebauten Werkstatt angekommen“ war er gestern noch nicht. Es sieht eben doch nun ganz anders aus. Wie eine echte Schreinerei eben 🙂 .


So, und heute warte ich auf meinen Jörg, freue mich, dass er morgen bei mir Zuhause bleibt. Sicher werden wir mittags eine schöne Runde durch den Wald drehen.

Am Sonnabend geht Jörg nochmal in die Werkstatt. Er muss wohl nachsitzen, die 2 Tage wieder reinholen 😉 . Aber dann haben wir Ostern … und ich passe dann schon auf, dass mir die beiden hier nicht einfach so faul auf dem Sofa liegen, sondern mit mir laufen!

.

Frohe Ostern wünscht Euch

Eure

name_2

 

 

Elisabeth’s Haus-Postille 03/2016


logo-postille#6f170d


Donnerstag …

Der Tod der Heckenschere?

IMG_4820

Andrea ist aber auch zu blöd … Arbeitet die doch gestern 2 Stunden im Garten, jätet erstes Unkraut (echt: Ende Februar), schneidet Gräser und: läßt danach die Heckenschere draußen liegen …


.

.

Hallo Ihr Lieben,

.

und heute morgen – Schock(!) – Schneeeee … Ich dacht‘ mich laust der Affe …

IMG_3274[1]

Montag hatten wir fast Sommer (16,5°), gestern war es zwar kühl, aber für den Garteneinsatz hat es gereicht. Und heute das. Andrea hat sich ganz schön die Augen gerieben, als sie nach dem Aufstehen nach draußen sah.

Nun – ich konnte es auch nicht fassen. Weiß – da wo ich gestern noch die ersten 2016er Löcher für meinen (Tennis-Garten-)Ball gegraben habe …


Momentan ticken die Uhren bei uns wieder anders. Jörg ist nicht da. Einfach weg. Sein Werkstatt-Korb („Sammeleimer“ für Zollstöcke) steht auf der Treppe …

IMG_4825

Von ihm? Keine Spur. Oh doch – ich habe nach ihm gesucht! Hab’s nicht verstanden. Wie kann ein Mensch einfach so vom Erdboden verschwinden? Wo ist um alles in der Welt ist nur das Loch in meiner Hütte?

Andrea sagte: das sei zu hoch für kleine Hunde … und was von Ferien und Pflügen der Pisten in den Dolomiten. In den was bitte? Und wieso Ferien? Wenn Ferien – dann nur mit mir,  nicht ohne mich!

Ich glaube Andrea kein Wort, klebe aber nun sehr an ihr. Nicht dass mir mein letztes Familienmitglied hier auch noch abhanden kommt.

Schön ist, dass wir seit ein paar Tagen viel länger schlafen. Gefällt mir. Andrea auch.

Und wir unternehmen viel. Wir gehen in den Wald, spielen „Zwergerl-Suche“ … und fahren (wie so oft) Zeugs weg (2x waren wir schon vollbeladen unterwegs – morgen geht es ein 3. Mal zur Deponie; wenn wir schon das große Auto hier stehen haben, muss sich das auch lohnen; Andrea räumt auf):

IMG_3268[1]

Andrea nennt das Müll. Mir ist das egal – es betrifft mich nicht, jedenfalls solange nicht meine Sachen in diesem Auto hier landen. Ja, und: solange ich immer mit dabei bin …

IMG_3263[1]

Andrea war klasse – sie hat mir gleich meine Transportbox auf dem Beifahrersitz festgemacht. Vorne fahren ist einfach toll (bin’s ja vom Smart auch so gewohnt). Ich muss doch auch mal rausgucken und nach Hund&Katz Ausschau halten können.

Toll ist nun auch, dass wir erst mittags frühstücken. Ich kann Euch sagen: ich mache dabei einen guten Schnitt … es gibt Hackfleisch oder Rindfleischstückchen für mich oder auch mal Fleischkäsbrötle ohne Brötle. Bin rundrum zufrieden. Jedenfalls mit der Versorgungslage und dem Entertainment.


Andrea ist aber nicht nur mit mir unterwegs, sondern auch mit ihrer Nähmaschine …

Ihr lest richtig: sie hat ein neues Hobby, wobei: sooo neu ist es eigentlich auch nicht … Sie hat ja mal in Amerika gewohnt, ganz in der Nähe zu einem Amish-Gebiet. Und da gab es immer wieder tolle Patchwork-Sachen (Handarbeiten) zu bestaunen.

Andrea wollte das auch lernen. Dann ist aber viel passiert in ihrem Leben (in dem, in dem ich noch gar nicht da war), und damit stand die Nähmaschine in der Ecke. Und nun stand Andrea vor der Frage: Maschine verkaufen oder endlich(!) nähen?

Sie hat sich für die Maschine und für das Nähen entschieden. Sie lernt nun, mit der Maschine umzugehen, zu nähen und zu patchworken.

IMG_4823

Und wenn es gut läuft, kriege ich eine neue Hundedecke …

Andrea sagt, daran kann man nichts falsch machen, weil der Hund es nicht genau sehen kann. Na, solange das Teil dann nicht nach Katze riecht, soll’s mir recht sein …

(Katzenhalter: nichts für ungut – aber Ihr wisst ja: bin ein Jagdhund bwz. sollte einer sein …).

Ja, und dann haben wir nun schon die „Halbzeit“ hinter uns, wie Andrea sagt (und ich es nicht kapiere). Am Sonntag kommt Jörg zurück. Ich glaube das erst, wenn ich es sehe.

Bisher hatte Jörg aber viel Spaß im Schnee – und noch mehr am Buffet (abends im Hotel – Andrea sagt, sie hört sein Jammern heute schon … und überlegt, der Waage die Batterie rausnehmen, und dann zu behaupten, das Ding sei kaputt).

So – für heute liebe Grüße, und ich werde mich dann mal in der Küche blicken lassen. Wir backen heute Zitronenkuchen im Glas …

Eure

name_2

Elisabeth’s Haus-Postille 02/2016


logo-postille#6f170d


Dienstag …

..

.

Hallo zusammen,

.
geeeschafft(!) – die Tapeten … und Jörg auch.

Am Sonntag hat Jörg hier die letzten Tapetenbahnen an die Wand geklebt und Montag das Malerzeugs wieder zurück  in die Werkstatt gebracht ( … natürlich rückt er mit diesen Sachen nicht den Möbeln, die er so baut, zu Leibe; aber in seiner Werkstatt steht das Zeug besser rum, als in unserem Keller – meint Jörg).

Sonntagabend waren Jörg&Andrea dann vor allem eines: müde. Ich auch. Bevor Jörg die Tapeten fertig gemacht hat, waren wir noch kurz  im Wald. Trotz Regen (Wasser macht mir gar nichts aus). Hauptsache frische Luft (für die Zweibeiner) und frischer Duft (für mich).


Ungefähr 6 Zentimeter lang, knapp so breit, inzwischen dreckig,  *verschnutzelt* und: meines! MeinZwergerl“ nämlich …

zwergerl

Dieses „Zwergerl“ kommt aus der Hundeschule von der Conny, in der ich gelandet bin (eine „weiterführende Schule“, keine Welpenstunde).

Andrea hat es vor gut 2 Wochen für mich bekommen – und mir gleich (auf dem Parkplatz an einem Wanderweg, an dem wir zu einem „Zwergerl-Spaziergang“ mit Conny gestartet sind) gezeigt, was sie da schönes neues für mich hat …


Die Fotos von Conny dürfen wir hier zeigen – wir haben natürlich vorher gefragt …


zwergerl_3
(Foto: Cornelia Strunz, Hundeschule Jucon)
.

„Uiiih – zeigt‘ mal her … – Interessant ! „

Und dann ging es los. Ich und 3 weitere Hunde – wir haben unsere Leute durch den Wald gezogen. Doch – das war so … ! Ich hab‘ ganz besonders ziehen müssen. Nicht etwa weil ich die Kleinste in den Teams war (die anderen waren größer) oder Andrea die faulste Läuferin … Ne-neee – ich kann es einfach *auf-den-Tod*(!) nicht leiden, wenn ich beim Spazierengehen hinten laufen muss.

Geht dem Jörg auch immer so: er kann es nicht leiden, wenn er mit dem Auto hinter höheren Autos herfahren muss; er sagt, er sieht dann die Straße nicht ein – na –  ich hab‘ halt den Waldvor lauter Beinen vor mir nicht sehen können …


Und weil Andrea mich gut kennt, hat sie mir mein „Zieh-und-Zerr-Kleid“ (Geschirr) angezogen (ich hing trotzdem keuchend in den Seilen, ziehen kann ich nämlich auch in diesem Outfit gut, dass das Halsband schlimmer gewesen wäre, konnte Andrea sich fast nicht vorstellen).


Und dann wurde es spannend …

Andrea hat mein „Zwergerl“ versteckt – ich musste es suchen gehen (hab’s System zwar nicht geblickt – wozu das verstecken, was man schon in der Hand hat? – habe aber fleißig mitgemacht).  Ich sage Euch: super. Ich suche doch so gerne – dieses Spiel ist also fellgenau mein Ding!

zwergerl_3
(Foto: Cornelia Strunz, Hundeschule Jucon; da wo Andrea den Pfeil eingezeichnet hat, liegt mein Zwergerl an der Stufe)

Dieses „Zwergerl“ haben wir nun öfter dabei, wenn wir unsere Runden drehen. Ich darf mich dann immer wieder anstrengen zu suchen – und bin hinterher hundeglücklich-müde.

Ich muss ja nebenbei auch immer gut auf mein neues Spielzeugchen aufpassen. Wenn wir anderen Hunden begegnen, verteidige ich das „Zwergerl“ bis auf Zähne. Da lasse ich glatt den Schweinehund raushängen, wenn da einer meiner Artgenossen mit seiner Nase zu dicht an mein Eigentum kommt. So kennt Andrea mich gar nicht, ich bin sonst immer ganz verträglich und auch nicht auf Ärger aus.

Was dann auch keine gute Idee war/ist: das „Zwergerl“ im Haus zu verstecken.

Probiert hat sie’s – die Andrea … und den Versuch sofort eingestellt, als sie gesehen hat, dass sich für mich damit das Hausgesetz „weißes-Sofa-mit-Pfoten-besteigen-ist-verboten“ erledigt hatte …


Na … könnt‘ doch sein, dass sie es da unter den Kissen versteckt hat. Sie sagt zwar, so ein dreckig Teil käme ihr nicht auf’s saubere Leder – ich überzeuge mich aber lieber persönlich davon  …


Das Wohnzimmer ist nun eine Versteck-Tabu-Zone – für mich: Such-Tabu-Zone.

Und nebenbei: ich soll nun auch noch lernen, versteckte Gegenstände im Gelände zu finden – und die Gegenstände dann aber nicht wegzuschnappen, sie zu bringen (oder mit mich mit ihnen von dannen zu machen), sondern: sie liegen zu lassen!

Ob das wohl gut geht?

Das heißt für mich nun erstmal, dass ich „Platz“ lernen muss. Das kann ich nämlich nicht oder so herum: nur dann wenn ich das will (wenn ich müde bin, mich deshalb ablege) – aber „auf Befehl“? Ich weiß nicht, wer hier gerade neugieriger ist – Andrea oder ich(?) …

Habt‘ eine schöne Woche … und dann: schöne Fasnacht!  jackinthebox


.

Ich zähle die Tage bis Sonntag: da wird hier nämlich zum ersten Mal seit dem 25.12. nicht am Haus rumgewerkelt.

.

Der Sonntag gehört uns. Wir wollen (und das in dieser Reihenfolge) :

  • ein bisschen ausschlafen
  • mittags essen gehen (Andrea schielt auf einen „Griechen“)
  • danach die Daunen pflegen
  • nach dem Mittagsschlaf Kaffee trinken, Kuchen essen
    (kein Kuchen ist auch keine Lösung)
  • Nichtstun (ist besser als faulenzen)
  • abends nur die schnell-kalte Küche machen
    (Käseplatte, Kräcker, Obst;
    ..Weinflasche öffnen ist auch kochen – irgendwie jedenfalls) …

.

Und dann kommt der Höhepunkt des Tages: wir entern das Sofa!

.


Stimmt schon: Jörg hat nur noch kleine Augen (dem fehlt ein bisschen Ruhe und Nichtstun), Andrea ist blass um die Nase, aber am meisten habe ich den Auszeit-Tag nötig … – da bin ich mir ganz sicher …


.

Liebe Grüße

Eure

name_2

Elisabeth’s Haus-Postille 01/2016


logo-postille#6f170d


Montag …

.

.

Hallo zusammen,

.

alle gut angenommen im neuen Jahr?  warsnicht.

Meine Hütte wird seit Weihnachten renoviert – und noch ist kein Ende absehbar. Wenn Ihr mich fragt:  für „mich“ hätten Jörg&Andrea das nicht machen müssen. Mir wäre lieber gewesen, sie wären mit mit durch Feld, Wald und Flur gelaufen. Statt dessen hieß es: Hütte hüten.

So richtig schön war es noch am 24.12:

heiligabend2015

Keine Spur von weißer Weihnacht.

Wäre aber schöner gewesen – und besser wohl auch; ich habe mir auf der Stöckchenjagd den Fuß vertreten.

Andrea hat sich das gleich mal angesehen. Sie sieht immer mit den Fingern sagt sie. Andrea tastet mich (mein Pfötchen) ab, und wenn ich zusammenzucke, ist die Lage ernst. War sie aber nicht – wir konnten weiterlaufen – ohne Aussicht darauf, dass mich einer zum Auto zurücktragen musste.


Am nächsten Tag (wirklich am 1. Weihnachtsfeiertag) hat Jörg sich hier in den Schreiner (Arbeitshose) geworfen und zugeschlagen, losgelegt:

flur_2_25122015

renovierung_25122015

Und seither ist im Flur kein Papierstreifen auf dem anderen geblieben … – und sieht heute ganz anders aus.

So war das vorher:

flur_1_25122015

… und so sieht es heute aus:

flurneu_18012016

Nein, fertig ist das noch nicht, es fehlt noch Gedöns wie Schalter und Deckenstrahler und Garderobenhaken … – und auch die Tür und die Treppe sind noch nicht fertig weiß gestrichen und irgendwann gibt’s da auch einen dunklen Laminatboden (erstmal stechen dem Jörg nun aber die Türrahmen in’s Auge – die passen auch nicht mehr in sein Bild) … aber ich darf das trotzdem schonmal zeigen.

Jörg&Andrea waren fleißig – mir war’s einfach nur totsterbenslangweilig. Immer dieses „bissi warten Elisabeth“. Ich kann es nicht mehr hören … –  dafür aber sicher bald bellen sauer!


Und dann kam es hier auch noch richtig dicke. Keine Ahnung was die Leute daran sooo toll finden: Raketen&Böller. Es wird für mich eben nicht „mit zunehmendem Alter“ besser (Andrea sagt: erst wenn ich taub bin), wenn es hier *krawumselt und krablitzelt*.  Bachblüten wirken bei mir nicht … und der Tipp eines Tierarztes, uns „Schissern“ ein kleines bisschen Eierlikör zu geben, ist auch für die Katz‘.

→ Mag ja sein, dass das hilft – und es ist sicher auch gesünder, als uns Vierbeiner mit kleinen rosa Pillen 〈Beruhigungsmitteln〉 ruhigzustellen ←

Nun, Andrea fragte sich, wie viel Eierlikör sie mir denn wohl einflößen solle – so über die ganzen „Feiertage“ hinweg  …

weihnachten-gluehwein


Ich suchte das Haus nach einem Schutzraum ab (wir sollten einen Bunker bauen).

Einen Versuch war’s wert – geholfen hat’s nicht: meine Idee, mich in der Ritze vom WC-Schrank zu verkriechen (reingekommen wäre ich vielleicht noch – dann hätte aber Jörg wohl den Schrank abbauen müssen, um mich da wieder rauszuholen):

sylvester2015

Platt war ich ein paar Tage lang 1000sterne2 (es ging hier mit der Knallerei schon am 29. los – und den letzten Kracher habe ich am 03. gehört).

Rücksichtslos die Leute, und was Andrea denen wünscht, kann ich hier gar nicht wiedergeben. Ich fürchte mich doch nicht alleine – was machen dann all die anderen Tiere? Und die im Wald?

Tja, Leinenzwang gab’s sogar für den Schritt in den Garten – nicht dass ausgerechnet dann so ein Böller losböller, und ich unter die Büsche hechte (Andrea hatte keine Lust, den Garten nach mir zu durchkämmen – insbesondere nicht in der Dunkelheit).


Und jetzt ist der Januar fast schon wieder rum. Andrea hat mir tolle Dinge versprochen besenflug

Ihr wisst ja, das funktioniert wie bei allen Eltern, die ein schlechtes Gewissen haben. Andrea hat mich in der Hundeschule von der Conny zu Kursen angemeldet. Kenne ich schon, finde ich super – und bin gespannt, was die Conny mit mir macht …
ballwurf

Andrea sagt, das sei sowas wie eine kleine Entschädigung … für’s Stillhalten, Aussitzen (der Bauarbeiten) und Schlottern (Feuerwerk).

Erstmal glaube ich noch nicht, dass Andrea was tolles mit mir macht (die war nämlich schon alleine in der Hundeschule; ich, die Hauptperson, musste Zuhause bleiben).


Und wenn ich mich dann hier Zuhause so umsehe …

Gestern zum Beispiel. Servieren die mir hier mein Essen doch tatsächlich erst um 21.30 :

dinner17012015

Am heiligen Sonntag hand-ja-nick  … !

Um die Zeit – da hätte ich längst auf Jörg auf dem Sofa liegen müssen.

Hätte auch klappen können – genau so, dass ich nachmittags eben nicht nur im Garten hätte spielen müssen (hier beim „Trocken-Kraulen“ wie Andrea es nannte):

e-mix_170116

Der Schnee war sooo toll – wie toll wäre der wohl im Wald oder auf einem kleinen Berg gewesen?

weihanchten-schneemann-faehrt-ski


Aber bitte – Andrea&Jörg hatten ja „keine Zeit“ …

Stellt‘ Euch vor: wie blöd – da kleben sie schicke Textiltapeten an die Wände – und holen sie dann gleich wieder runter (tat unserem Schwaben sicher auch in der Seele weh … ):

flur_3_17012016

Musste sein. Die waren mit dem falschen Kleber an die Wand gepappt worden.

Der, der diese Tapten gemacht hat (Hersteller) sagt: man nehme für normale Untergründe den Kleber *bli-bla-blub* und für schwierige Wände den Kleber *bla-bla-bla* . Und dann gibt es Dritte (vom Fach), die sagen: empfohlener Kleber ist nicht gut, Kleber *Marke-Haus* sei besser.

Also – *Ohren zu* …  und ran an den Kleber = *Marke-Haus* …

Der Kleber, der an den Stößen rauskam, wurde mit einem feuchten Schwamm abgewischt.  Sah gut aus. Erstmal. Aber dann, als alles trocken war: die schönen glänzigen Tapeten waren an den Wischstellen ganz matt geworden. Matte Streifen. Klasse.

Ihr wisst ja: wer keine Arbeit hat, macht sich welche (und zur Ehrenrettung meiner beiden: es war nicht ihre Schuld).

Jetzt klebt hier Meister Jörg höchstpersönlich – mit dem Kleber *bli-bla-blub*. Und? Geht!

flur_5_170116

flur_4_170116

Schade um die zusätzliche Zeit, die diese Aktion kostet … Für meinen Jörg&mich wäre es bestimmt auch viel schöner, mal wieder mit mir im Wald um die Wette zu laufen und eine Mütze frischer Luft zu genießen. Aber der Flur soll ja fertig werden – und wird es auch.

Aber dann … ! Dann gehören Jörg&Andrea erstmal wieder ganz mir, so wie die Sonntage auch – Sofaabende inklusive. Ihr wisst ja: Hund darf nicht auf’s Sofa. Aber: Jörg auf Sofa und Hund auf Jörg – das ist nicht Hund auf Sofa.

Immerhin hatte Jörg wenigstens noch ein kleines bisschen Zeit, Ball mit mir zu spielen:

spielen17012016


Damit: Euch allen noch einen guten Start in’s neue Jahr und drückt mir alle Daumen und Pfoten, dass unser Leben bald wieder „ganz normal“ ist.

Liebe Grüße

Eure

name_2

 

Elisabeth’s Haus-Postille 17/2015


logo-postille#6f170d


Sonnabend …

.

.

Hallo Ihr Lieben,

.

4. Advent und: Weihnachten steht vor der Tür !

Zeit den Einkaufsmarathon für das Weihnachtsfest vorzubereiten (alle Jahre wieder: als ob es kein Morgen gibt), die Geschenke zu kaufen (ich schaffe hier schonmal Platz für meine … weihanchten-kriegt-socken), die Kugeln zu polieren und: das Rentier zu schmücken …

.

.

Ich habe dieses Jahr viel erlebt. Ich musste mit Jörg Maschinen angucken, war auf einer großen Messe in Hannover und vorher mal eben kurz in Berlin – genau als da die Weselsky-Bande gestreikt hat, die Bahnen gar nicht oder nur manchmal gefahren sind. Klar: Berlin ohne Streik – das kann jeder, „mit“ wird’s spannend.

So rund um Berlin und Hannover hab ich auch kurz in Barsinghausen (Andreas Heimat) angehalten. Das war da toll. Ich durfte durch den Wald zum Nordmannsturm laufen, und das Steinhuder Meer habe ich auch wiedergesehen, war Böötchen-fahren (das kannte ich aber schon) …

Die Ostertage waren ruhig. Wohl zu ruhig hand-ja-nick  … Jörg hat ein Logo für seine Werkstatt entworfen. Andrea kam die Idee, Jörg’s Website neu zu machen. Lange Tage, kurze Nächte – und dann mussten danach auch noch neue Briefbögen und Visitenkarten her. Alles ein Akt für sich. Schnell ist Jörg ja nicht zufrieden.

Zuhause hat sich auch was getan. Ich habe einen schicken Garten bekommen (fast ist er fertig) und und das größte überhaupt: eine Ausguckmauer. Hab‘ nun die ganze Straße hier voll total im Blick(so wie ein Cairn das haben möchte).

Andrea hat ein Fundament gekriegt. Neee –  nicht die Andrea  . Sie im Garten …

Das Fundament ist für den unseren Pizzaofen und: Andrea hat es auch nicht geschenkt gekriegt. Sie hat dafür mitgeschufftet (die hat ganz schön gestöhnt … wie oft sie zum Bauhaus musste – Planung ist das halbe Leben und das Bauhhaus liegt so nah; wie schwer Kies ist und noch schlimmer: was Betonsäcke wiegen und wie blöd die an der Wand hochgestapelt sind). Eigentlich sollte der Ofen dann auch  schon dieses Jahr kommen (dachte Andrea). Wobei: schon? Endlich! Der Rohling steht schon gut 1 1/2 Jahre bei uns rum.  Aber Ihr wisst ja wie das so ist: Jörg und Zeit für Privatkram …

Im Urlaub war ich auch – wieder Böötchen-fahren, dieses Mal ein großes auf dem Canal du Midi. War super, machen wir wieder.

Und im Herbst war ich für ein Wochenende im Elsaß. War auch klasse. Wir sind viel gelaufen, ich hatte alle Nase voll zu tun. Klar kann ich Französisch. Kann doch jeder Hund: wau-wau! (Da sind wir den Menschen echt überlegen).

Zwei Jörg-freie Wochen waren ebenfalls für uns drin. Wie immer. Einmal war er Skilaufen, einmal Motorradfahren. Andrea freut sich immer darauf und darüber, dass wir dann mal tun und lassen können, was sie will („sie“ – nicht „wir“). Sie hat dann immer eine lange Liste mit Dingen, die sie „immer schon mal und längst machen wollte“, ohne dass Jörg ihr auf den Füßen steht. Ich komme dann immer etwas zu kurz. Ginge es nach mir, würden wir nur schlafen und laufen und essen und schlafen.

Sonst war das Jahr wie immer. Hausbüro und Garten – allgemeiner Alltagswahnsinn. Den krönen meine beiden nun zwischen Weihnachten und Neujahr. Nix Ferien in den Bergen – Arbeit im Haus. Renovierungsfieber. Fing ganz harmlos an: „streichen wir doch mal den Wintergarten“ …

Wild war wie immer der Dezember (ist er noch): da muss rasch noch diese und das und jenes gemacht werden. Jörg springt durch die Werkstatt, Andrea verteilt das Büro auch auf Wohn- und Eßzimmer. Und der Steuerberater liegt auch auf dem Sofa (Jahresabschluss: *Papier-Papier-und-Aktenordner*).

Und nebenbei wird auch noch backen_2 gebacken.

Ohne Jörgs Unterstützung. Ist besser so … Ihr erinnert Euch noch?

Wenn Jörg hier plant, will er Ergebnisse sehen  (15 Sorten Kekse)!

Das flutscht dann irgendwann nur noch so:

1_IMG_5957

..

Ich wünsche Euch allen einen schönen 4. Advent …

weihnachten-gluehwein.

fröhliche Weihnachten und

weihanchten-schneemann-faehrt-ski

kommt gut in’s neue Jahr (ich hoffe für mich, dass es nicht ganz so schlimm wird, wenn die hier wieder die Raketen zünden – an diese Knallerei gewöhne ich mich nie, versprochen).

Was besonders schön war in 2015 (auch wenn vieles mal wieder auf der Strecke geblieben ist): dass wir immer wieder mal was von Euch gehört oder gelesen haben – sowohl von langjährigen als auch neuen Freunden und natürlich Verwandten, und: den einen oder anderen wiedergesehen/getroffen zu haben.

.

Bleibt alle gesund wintermaedchen-kusshand !

.

Eure

name_2

Elisabeth’s Haus-Postille 16/2015


logo-postille#6f170d


Freitag …

.

.

Hallo Ihr Lieben,

.

er steht vor der Tür – der Advent advent (2).

Andrea ist hier seit Tagen am Schmücken. Immer wieder taucht sie im Keller ab und schaut nach, was ihre „Schatzkistchen“ so hergeben (die Umzugskartons, die mit all dem Deko-Zeugs im Keller stehen). Langsam wird’s hier weihnachtlich. Andrea sagt, dass sei gut so, schließlich wird hier zwischen Weihnachten und Neujahr (oder gar Heil. Drei König?) weiter renoviert, Weihnachten wird für uns kurz ausfallen.

Aktuell ist Andrea hinter Tapeten her. Schonmal handgearbeitete Tapeten in den Händen gehalten? Andrea und Jörg auch nicht … aber: es gibt sie (Farrow and Ball in England) … Andrea ist begeistert, und ich bin gespannt. Ich ahne aber eines schon: ich werde wieder oft hören, im Weg zu stehen, wenn die hier loslegen.

Ohne großen Anlaß habe ich gestern ein Geschenk bekommen: eine neue Garderobe:

garderobe

Nur für mich alleine (meine „Kleidchen“).

Früher (vor den Malerarbeiten) hatte Andrea einfach Nägel in die Balken vom Wintergarten geklopft. Das ist jetzt verboten.

Ich glaube, Jörg würde das Kriegsbeil ausgraben ausfallend_schreien , wenn die hier den frischgestrichenen Balken mit Hammer und Nagel zu Leibe rücken würde . Also musste eine andere Lösung her.

Leinen im Flur unterbringen? Auch blöd … Jörg hatte zwar eine gute Idee, wie er mir im dann mal neuen Flur (Plan steht schon zwinker) auch einen Haken geben kann, Andrea fand die Idee nach ein paar Tagen Nachdenken dann doch nicht sooo gut.

Jetzt dann fiel ihr ein, dass man die Leinen auch anders aufhängen kann. Herrendiener war da so eine Idee …

Andrea war gestern in Singen im Möbelhaus *…..*. Eigentlich wollte sie nur Kerzen kaufen, aber dann hat sie mal nach „Herrendienern“ gefragt. Doch, gäbe es … hinten bei den Garderoben. Also hin zu diesen Garderoben. (Leute: die sind eher in der letzten und zudem einer ziemlich dunklen Ecke in diesem Möbelhaus zu finden). Und? Natürlich: prompt kein Verkäufer in Sicht. Doch-doch – einen Arbeitsplatz gibt’s da schon für diese Leute (sagte Andrea, die da einen Computer an der Wand stehen sah – und das wäre kein Dekoteil … ), nur die Leute eben nicht.

Suche nach einem Verkäufer. Zwei Männer, die wohl zuständig sind, liefen da durch den Laden, ein Verkäufer wurde ausgerufen, Andrea sollte in dieser Garderoben-Abteilung warten. Tat sie auch … und tat sie … und tat sie … Keine Menschenseele in Sicht.

Andrea ist geduldig, wartet. Aber nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Kein Service? Dann eben so: nehmen wir doch den Garderobenständer aus der Ausstellung und gehen damit an die Kasse. Und da war dann Service.

Zuerst einmal konnte die Kassiererin der Andrea das Ausstellungsstück nicht verkaufen. Aber siehe da: einer dieser Fachverkäufer für die Garderoben-Abteilung war flux zu Stelle.

Nun musste der Mann der Kassiererin eine Verkaufsnummer raussuchen (also: in die Abteilung gehen, suchen, durchgeben) und: den Ausstellungs-Ständer wieder in die Ausstellung zurück tragen sonnenbrille.

Tat er. Nicht ohne zu maulen versteht sich …

Da stünde doch auf dem Zettel: „Bei Interesse Kontakt mit dem Fachverkäufer aufnehmen“. Andrea hat den Mann angeschaut und gesagt, dass sie genau das getan hatte … nachgefasst und gewartet, es sei aber einfach keiner gekommen! Ja, es sei eben viel los … (Was heißt hier viel los? Wenn die da verkaufen wollen, sollen sie auch für Service sorgen – und wir sprechen hier von einem stinknormalen Donnerstagvormittag).

Hätte dieser Mann noch mehr gesagt, hätte Andrea ihn sicher daran erinnert, dass sie ja wohl Kundin in dem Laden wäre – und vielleicht auch mal nach den Vorgesetzen gefragt … Andrea ist sicher kein Unruhestifter – aber deshalb läßt sie sich auch nicht alles gefallen. (Andrea vermutet, wenn der Mann gekonnt hätte, hätte er sie durch den Wolf gedreht … – schließlich fand das Galama nun vor der Kasse statt … vor Publikum 1).

Wenig begeistert waren auch die Leute, die nach Andrea an der Kasse standen – … die mussten nämlich warten, weil Andrea ja nicht mit dem Musterteil in der Hand aus dem Laden gehen konnte.

Als Andrea die Kasse hinter sich hatte, durfte sie sich meinen Garderobenständer im Warenlager abholen. Oh Freude: es wurde ihr ein kleines Paket ausgehändigt. Wie inzwischen Standard: ein Bastelsatz! Mist! Liebt Andrea sowas … Schon der Anblick der Montagezeichnungen ließ sich ihr die Pupillen weiten (einfach nicht ihre Welt).

Aber wie Ihr seht: Ständer steht! Jörg hat sich abends erbarmt …

Was hatte Andrea nachmittags gesagt(?): 30,00 für das Teil – wenn es Jörg nicht gefällt, kann man’s wegwerfen, ohne dass man über eine Fehlinvestition nachdenken muss.


*Pst* – ich glaube, Jörg mag meine Garderobe; ich denke, dem ist alles lieb, was nicht im Flur landen wird  essen_3


.

Euch allen ein schönes Wochenende und schönen 1. Advent …

Eure

name_2