Archiv der Kategorie: Elisabeth’s Haus-Postille

Unsere Haus-Postille 02 / 2018


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So … *weg-isser-unser-Jörg* … Mit 50 Minuten Verspätung ging’s für die 3 Sportler (Jörg und seine beiden Skiläufer-Freunde) vom Hof. Jörg sah schon ein Mittagessen vor sich stehen, Freund Erwin: das könne er sich bei seiner Trödelei abschminken …


Das hier was nicht stimmt, haben wir früh bemerkt – wir mögen diese „merkwürdigen Aktivitäten“ (Packwahn) gar nicht …

Und es war wie immer …

Bis unser Jörg endlich all sein Geraffel zusammen hatte … (Tasche zu groß, Tasche zu klein … )

Und dann fehlten noch so überlebenswichtige Dinge wie Zeitschriften, Kabelagen und Räucherstäbchen (bitte: das Zeug ist nicht nur für Jörg … er teilt … halbe Menge ist trotzdem nicht gesund) …


Die Luft ist in unserer Hütte immer *leicht-dünn*, wenn Jörg verreist – man geht am besten auf Tauchstation (Andrea), bewacht die Hauseingangstür (Elisabeth) …

… oder klemmt Jörg an den Füßen (Valentina) …

Dann hieß es „Jacke-Leine-Schuhe!“ … Wir sollten Jörg folgen. Begeisterung sieht anders aus …

Pfotenmäßig sind wir in der Überzahl – stimmlich bilden wir die Minderheit (Anzahl, volumenmäßig sind wir unschlagbar). Wir landeten im Auto.

Gut so … dachten wir … Sieht nach Ausflug aus …


Da waren wir dann auch schon fast am Ziel unseres „Ausfluges“ angelangt – bei Jörgs Freund Erwin vor der Werkstatt …

Umladen …

Naaaaa(?) … Wird’s eng die Herren?

Sie haben’s noch gemerkt: verkehrt herum die Ski auf dem Dachträger – die Spitzen sollten schon hinten rausgucken, damit die Bretter sich nicht während der Fahr verabschieden …


Dann war’s soweit …

Na dann – und Tschüß …

Damit starten wir auch – in die Mädelswoche … ab morgen (heute warten wir noch ab, ob Jörg nicht doch noch abends nach Hause kommt …

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Viele Grüße vom See

Eure

 

 

Unsere Hauspostille 01 / 2018


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Hallo zusammen,

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große Ereigenisse werfen ihre Schatten voraus …

Nachdem Jörg’s angesäbelter Finger so gut wie neu ist, stürzt er sich in der kommenden Woche in ein neues Abenteuer – die „Herren-Skiwoche“ (Sportferien mit seinen Freunden) steht an. Für uns: hurra, Mädelswoche … ! Liebe hin, Liebe her – Andrea zählt die Tage bis Jörg uns mal für ein kurzes Weilchen den Rücken zudreht. Wird Zeit – sagt Andrea, und wir bringen Jörg am Sonntag weg (damit wir auch sehen, dass er wirklich fährt).

Wie immer hat Andrea eine lange „to-do-Liste“ vor sich, und sie freut sich darauf, die ein Stück weit abzuarbeiten.  Mal sehen, wie weit sie damit kommt …


Rückblick: hinter uns liegt ein ruhiges Weihnachtsfest, zu dem wir am 2. Feiertag Besuch von Jörgs Mama hatten.  Einmal zeigen, dass wir brave Mädchen sind, *lieb-guck* …

… und läuft …


Zwischen den Jahren hatte Jörg die Werkstatt zu, Zeit für uns. An einem Tag ging’s in’s Elsaß, nach Colmar, da in den CORA-Markt …

Während Andrea den Markt kennt wie ihre Westentasche, ist er für Jörg noch Neuland. Jörg war jetzt erst zum zweiten Mal dabei, weil wir sonst dann dahin fahren, wenn Jörg nur Augen für sein Holz hat. Der Markt ist immer wieder ein Erlebnis – ein Einkaufsparadies … Tolle Auswahl, nicht billig, aber vielfältig … und weil Andrea da nicht sooo oft einkauft, ist es dann, wenn es mal wieder Zeit für französische Köstlichkeiten ist, okay, wenn die Rechnung etwas höher ausfällt. Da ständig einkaufen würde uns wohl ruinieren …

Jörg an der Waage: „ääähhh … wie bitte heißt doch grad noch Zwiebel auf französisch(???)“ …


Als nächstes ging es zum Jahreswechsel in’s Allgäu, nach Oberstaufen. Ein Hotel an einem Berghang. Ruhig gelegen. Perfekt für unsere Bangböx Elisabeth (die und Knallerei … ).

Leider nicht der Hit das Hotel. Am Anreisetag war unser Zimmer dann nachmittags tatsächlich schon bezugsbereit, nachdem wir zuvor doch recht lange an der Rezeption auf Einlass warten mussten (weit und breit = niemand zu sehen) – am Folgetag dafür bis 15:00 nicht gemacht. Wir verzichteten auf den Service, baten, nicht zu stören. Taten sie auch nicht – davon abgesehen, dass der Staubsauger mit Inbrunst an die Schwelle unseres Zimmers gehauen wurde. Ungestörter Mittagsschlaf war Fehlanzeige.

Laut Homepage gibt’s da ein Restaurant – das gab’s nicht als Restaurant, sondern die Chefin kochte für eine begrenzte Anzahl von Gästen, Andrea und Jörg hatten sich für den Sylvesterabend da angemeldet. Ein Saal – 2 Tischgruppen – alle Gäste irgendwie an den Tischen verteilt. Ein persönliches Gespräch zwischen Andrea und Jörg? Nicht möglich. Die beiden fühlten sich so „wohl“ wie wohl das Pärchen, dass ihnen gegenüber saß … Um ca. 22:00 haben Andrea und Jörg das „Restaurant“ verlassen und die letzten Stunden mit uns auf dem Zimmer verbracht – mit uns und Weinchen/Sektchen, Hauptsache zusammen.

Schlimmer war die Futtersuche am Vorabend. Die Chefin in dem Hotel hatte gefühltermaßen wenig Lust, zu kochen – sie verwies auf die unzähligen Restaurants in Oberstaufen. Und siehe da: es gab sie … Und sie auch: alle ausgebucht. Klar … Andrea und Jörg waren nicht alleine dort. Glück hatten wir trotzdem: wir ergatterten einen Tisch bei einem Italiener. Das Essen war echt richtig lecker (Jörg: die besten Scaloppine al limone! – Andrea: göttliche Muscheln), nur die Zeit begrenzt, weil der Tisch natürlich ab 20:00 reserviert war. Nicht gemütlich so aber: wir hatten was zu essen …


Schlimmer als die Abendsituation war die Atmosphäre im Frühstücksraum. Kaffee? Aus einem solchen Automaten …

… und da standen dann alle Gäste mit ihren Tassen Schlange. Die Zeit, die Andrea und Jörg da anstanden – in der Zeit hat Andrea Zuhause eine Kanne Kaffee von Hand gefiltert.

Zudem ist so eine Maschine sehr laut … und ganz besonders witzig, wenn sie ausfällt, was sie tat …

Andrea entschied, auf Tee umzusteigen … und war froh, nicht etwa auch noch einen Frühstückstisch in der Nähe dieses Monsters erwischt zu haben … wenigstens war’s da, wo sie saßen, ruhig.


Kaum Zuhause angekommen, wurden neue Pläne geschmiedet – ein Familienfest stand nun an, ein kleiner 4er Geburstag und der sollte dann Andreas Schwester überraschen. Wir können nur sagen: Überraschung gelungen und das Treffen war ein Traum (Anmerkung: die Familie hatte sich sehr lange nicht gesehen …).

Ja, und wir wären nicht wir, wenn alles glatt gelaufen wäre …

Wir hatten ein nettes kleines Ferienhaus auf einer Art „Ranch“ mieten können. Andrea: ein bisschen wie Bonanza …

Der Ranch angeschlossen: ein Restaurant, und da haben wir uns getroffen. Der Abend war toll, lang – die Nacht zu kurz. So gegen  Mitternacht kamen wir an unser Häuschen und sahen = nix.  Da sollte eigentlich eines Lichtlein in der Nacht brennen, damit wir nicht im Stockfinsteren da nach dem Eingang suchen mussten.

Dafür sahen alle anderen Familienmitglieder, dass ihre Autos im Grün vor den Ferienhäuschen versackt waren …

Jörg versuchte zuerst den Ferienhausvermieter zu erreichen und erwischte den AB. Klar – Sonnabend … Mitternacht … Also: zurück zum Restaurant. Dort hatte der Betreiber nicht nur ein Herz und Kerzen für uns, sondern auch eine Festnetznummer. Erstmal aber: Kerzenscheinromantik im Häuschen …

Draußen derweil: Abschleppaktionen …

Inzwischen kam uns der Restaurantbetreiber zur Hilfe – er wisse nun, wo die Sicherungen zum Haus zu finden seien, im Keller nämlich. Keller? Das Teil hat einen Keller? Egal – zu dem hätten wir eh keinen Zutritt gehabt. In jenem Keller war abends wohl eine Maschine zu viel gestartet worden (Putzfrau = 2 Waschmaschinen plus 1 Trockner, das hielt das Gesamthaus dann nicht aus).

Letztlich war’s Mitternacht – Zeit dem kleinen Geburtstagskind ein Ständchen zu bringen (leichter Regen hin oder her … singen geht immer).

Danach waren wir froh, unsere Betten unter uns uns zu haben …


Am nächsten Morgen, dem Sonntag, ging’s dann weiter … Wir haben uns bei der Familie zum Brunchen getroffen. Endlich essen … und was für tolle Platten sie zurecht gemacht hatten … Hingucker!

Dann hieß es laufen. Wir fuhren an den Niedermoser See – da gäbe es ein nettes Café … Kaffee … Kuchen … Schöner Weg, schöne Landschaft …

Das Café ist wirklich recht gemütlich … sehr gemütlich … Endlich essen … Böse Zungen könnten nun behaupten, wir seien nur deswegen da hingelaufen …


Wir hatten unseren Spaziergang damit hinter uns und auf dem Rückweg noch viel Spaß mit Lars (Andreas Bruder) …

Höchste Zeit für den Heimweg – es wurde dunkel und kalt … Und schließlich wartete ein Abendessen auf uns …


Am Montag ging es dann nach Hause – nicht ohne dass Jörg noch bei Engelbert-Strauß angehalten hätte. Er hat sich neue Arbeitskleidung gekauft – und da richtig zugeschlagen. Nun, die Chance, das alles anfassen/anprobieren zu können, kommt so schnell nicht wieder (sonst wird online gekauft, verbunden mit Rücksendeaktionen).


Andrea hatte dieser Tage Geburstag – und war wieder mit uns im Fotostudio. Die professionellen Bilder sind toll geworden – seit heute stehen sie uns als Vorauswahl zur Verfügung.

Zuvor hieß es noch „Trimmen“ – also ran an’s Fell, damit wir auf den Bildern auch ja gut aussehen, Andrea will sich ja nicht mit häßlichen Hunden schämen … Vielen Dank wieder an Daniela, die uns in den Händen hatte …

… wobei sich der Dank an dieser Front in Grenzen hält …


Das für heute … Klar könnten wir noch ganz viel erzählen, aber dann krüseln sich Euch beim Lesen die Pupillen. Ja, Andrea hätte auch schonmal früher in die Tasten hauen können, dann wäre nicht so viel auf einmal zusammengekommen. Aber … seit dem Familientreffen schlägt Andrea sich mit neuen Problemen rum – mit technischen. Nun, wer mit der Familie in Kontakt bleiben will, muss dafür halt Voraussetzungen schaffen. Andrea brauchte nun ein neues Handy … und damit hat auch Jörg ein neues bekommen … Wir staunen gerade über unsere beiden alten Leutchen …

Viele Grüße vom See …

Eure

 

Unsere Hauspostille 24 / 2017


So – die Weihnachtsbäckerei findet dieses Jahr ohne unseren Herrn&Meister statt – der Bursche war am letzten Sonnabend auf Schmusekurs mit seiner Kreissäge …

35 Jahre ging’s gut – nun ist’s soweit: Jörg kann mitreden, er weiß nun, wie das ist, wenn der Finger an’s Sägeblatt gerät. Er hatte dabei Mordsdusel – der Finger ist noch dran … samt allen Gliedmaßen. Nur: etwas kürzer ist der Finger nun; es dürfte ein Drittes des Nagels mit weg sein.

Ob der Knochen zu sehen ist, wird sich wohl erst zeigen, wenn die „großflächige Wunde“, wie Gero (unser Hausarzt) gestern sagte, etwas abgeheilt ist.

Noch ist die Kuh nicht vom Eis – wir hoffen, dass die Wunde verheilt, und zwar bitte problemlos. Wir wissen, dass das nun kein Spaziergängle ist, auf dem Jörg sich gerade befindet, und er weiß es wohl inzwischen auch. Ihr wisst ja: Andrea kann da lange an ihn „nahschwatzen“ – da in’s Ohr rein, da wieder raus … Was Andrea nur hat mit ihren Worten „schone deinen Finger, gib‘ ihm Ruhe, das reißt sonst immer wieder auf(!)“ …

Also hat Andrea gestern mal von einer Bekannten erzählt, deren Finger nach einer üblen Quetschung 2x operiert werden musste, weil die Haut nicht mehr zusammenwachsen wollte – und Gero kam dann gestern Abend auch noch mit dem Begriff „Nekrose“ (abgestorbenes Gewebe) daher … Uns beiden Wauzis wurde dabei ganz schlecht … wir hatten inzwischen auch den ausgepackten Finger in Augenschein genommen. Er riecht so, dass wir tatsächlich beide einen Cairnlänge zurückgewichen sind … Ihr wisst: unsere Nasen sind spitze …

Ja, wir waren tatsächlich gestern dabei, als Jörgs Finger einen neuen Verband bekam – Gero (Hausarzt für Menschen hier in der Hütte) wohnt nur wenige Häuser von uns entfernt; wir verstehen uns auch privat gut … Sonst hätten wir natürlich keine Chancen gehabt, Gero stürmisch zu begrüßen und zu versuchen, ihm das Gesicht abzulecken, auf seinem Schoß zu landen.

Wir wissen nun aber genau, dass wir nicht alleine immer wieder mal zu einem Arzt müssen – Menschen müssen sowas auch.


Immerhin und ohne noch viele weitere Worte: seine Energie  hat Jörg nicht verloren.

Nachdem er von Sonnabend auf Sonntag seinen Unfall unter Aufsicht etwas überschlafen hatte …

… stand er am Sonntag tatsächlich da, und hat unserer Haustür eine Dichtung verpasst …

Geht nicht – gibt’s nicht … Oder so herum: nachdem die Tür nun fast 2 Jahre ohne Dichtung in den Angeln hing, wurde es jetzt aber auch wirklich aller-allerhöchste Zeit … (voll verpeilt der Jörg *zwinker* ).


Wie gesagt: Weihnachtsbäckerei findet ohne Jörg statt – Andrea macht sich die Finger alleine schmutzig … Aktuell backt sie Früchte- und Kletzenbrot, sie geht damit heute in die letzte Runde …

Damit läutet Andrea die Vorweihnachtszeit ein … Am kommenden Sonntag wird der Weihnachtsbaum ausgesucht und danach gehen Andrea & Jörg mit Jörgs Mama in ein Weihnachtsmärchen … Blöd: ohne uns – wir sind da unerwünscht …


Sonst? Doch, ein bisschen was hat sich getan in den jüngst zurückliegenden Wochen.

Andrea ist das Schlafzimmer auf den Wecker gefallen – es wurde gestrichen …

… und ein neues Bett hat’s auch gegeben. Schick ist’s geworden. Wie im Hotel sagt Andrea …

Nun, den Jörg hatte dann so ganz nebenbei der Schlag getroffen, als er sah, was Andrea mit der Wand angestellt hatte …

Die beiden waren mal so verblieben: Jörg sagte, Andrea könne in die Wand so viele Nägel schlagen, wie sie wolle … Hat sie gemacht …

Jörg hatte alle Hände voll zu tun, die Nägel zu ziehen und die Löcher zu füllen … (sowas kommt von sowas; wir denken, der sagt sowas nie wieder).

Viel Mühe hat Jörg sich mit dem Streichen der Wände gegeben. Perfekt sollte es werden, professionell … Jörg wollte „messerscharfe Kanten“ haben (Ihr seht: mit „messerscharf hatte er es nicht nur an der Kreissäge) … und das hat er gekriegt (sieht echt toll aus) …

Und klar: wir waren mittendrin (wo auch sonst?) … Die „Kontrolletties“ …

„Oh-mann-oh-mann – ist diese Wand schief“ …

Ja-ja … , ich liebe dich auch  …

Und das ist der Grund, weshalb man Cairns erst nach dem Streichen eines Raumes trimmt – die Farbsprinkler auf dem Fellchen …

„Endkontrolle“ (Probesitzen auf dem neuen Bett) …


Das Schlafzimmer war noch nicht ganz aufgeräumt, da flatterte der Andrea eine Einladung in’s Haus: Overlooktage bei einem Nähmaschinen-Händler in Stockach. Overlook – davon träumt sie schon so lange … und sie wusste immer: irgendwann …

Irgendwann ist jetzt. Andrea war zu den Overlooktagen – und kam da (erwartungsgemäß) nicht ohne Bestellung raus. Bestellung deshalb, weil nun der Platz für das neue Maschinchen geschaffen werden musste.

Und weil Andrea ja eh grad so im Schwung ist … hat sie sich unser „Akten(Sammel)-/Hunde- und Nähzimmer“ vorgenommen. Alles aufgeräumt, die Wände sind gestrichen (*tataaa* – es war noch Farbe übrig aus der Aktion „wir-streichen-den-Flur“) und inzwischen hat sie von Jörg eine Arbeitsplatte bekommen.

Der Raum ist so schick wie nie zuvor, auch wenn er jetzt erstmal noch keine neue Decke bekommen hat (die Holzdecke fliegt mal raus, wenn Jörg sich den Raum mal vornimmt, so in 10 Jahren also … und doch: Andrea hat durchaus schonmal darauf geschielt, die Decke weiß zu streichen – Jörg sagt aber das geht nicht, das sieht nicht gut aus … naaaa? … ).

Für’s erste: der Raum sieht toll aus; Andrea ist zufrieden bis super-glücklich …


Und was uns mal wieder nicht erspart geblieben ist – der Trimmtermin bei Daniela. Vor 2 Wochen stand der Ausflug in den Schwarzwald an …

Auch wenn man glaubte, davon nicht betroffen zu sein, als Zuschauer in der ersten Reihe zu sitzen …

… wenn man dachte, der Tisch sei nur für einen da – dann  war das sowas von falsch …

Es hat uns beide getroffen – der Reihe nach …

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Soviel mal für heute …

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Putzmuntere Grüße vom See

 

 

Unsere Haus-Postille 23 / 2017


Mittwoch … und: von nun an = mit leicht verändertem Gesicht … wir Cairns segeln nun unter gemeinsammer Flagge …

 

Hallo zusammen,

gleich vorweg: Andrea hat sich nun doch durchgerungen und auch mir, Valentina, den gleichen Platz eingeräumt wie der Elisabeth. Wir sind nun

www.elisabeth-und-valentina.de

Unsere mail-Adresse bleibt aber gleich – der neue Platz im Netz und dann auch noch ein „info@“ davor: das ist der Andrea zu lang.


Zur letzten Woche … Wir hatten am Donnerstag ganz lieben Besuch aus Berlin – Andrea und Peter, für die Jörg tatsächlich die Werkstatt für den Tag geschlossen hat.

Man kennt sich schon – und das ist doch mal ’ne Begrüßung, oder(?) …

Danach ging es in einen „Mini-Heimat-Tag“.

Zum Einstand gab’s „Fleischkäsbrötle“ vom Lieblingsmetzger von unserer Andrea, ja und: nicht ohne uns, wir mögen diese Dinger auch für’s Leben gerne …

Dann ging’s auf die Reichenau – nicht lange und nicht viel, aber: doch so, dass wir auf der Insel waren, Andrea und Peter sie gesehen haben. Für mehr blieb keine Zeit, wenigstens noch soviel, dass wir uns die Pfoten vertreten konnten.

Ich, Valentina, „ging fremd“ mit Peter. War toll – Peter hat „Stöckchen“ mit mir gespielt …

Ich auf dem Weg in den See …

Ich konnte zeigen, wie kräftig ich bin und vor allem: wie gut ich schwimmen kann – Wind&Wellen machen mir gar nichts aus …

Am Ufer waren wir dann auch wieder zusammen (wie unsere Andrea immer sagt: da wo Elisabeth’s Krönchen nicht nass werden kann – *hi-hi* – Ihr hättet sie sehen sollen, als eine Welle sie doch erwischt hatte – da war die Krone dann nass, *pitschnass* … ).

Es war fast nochmal wie „Sommer am See“ – das Wetter war klasse …


Weiter ging’s – Ziel: Jörg’s Werkstatt.

Jörg hat mal gezeigt, wo und wie und womit er so sein Geld verdient … Ein bisschen weit ausgeholt hat Jörg an der CNC – wir sind uns sicher: Peter kann die nun auch bedienen … 🙂

Wir hielten uns da lieber an Peter’s Andrea, die den Stöckchenvorrat entdeckt hatte …


Nun ging es in die Schweiz,  fröhliches Bummeln in „Stein am Rhein“ …

Dieses Mal an den Taschen: Peter und Jörg.

Unsere Andrea zu Peter’s Andrea: „Siehst du, während es für deinen eine richtige Tasche gab (Andrea’s Handtasche), gab’s für meinen nur ’ne Plastiktüte – Schwabe eben.“ (Anm.: Plastiktüte mit Einkäufen 😉 ).


Abschließend haben wir noch am Rheinfall Schaffhausen angehalten … da waren wir dann aber doch schon etwas müde …

Eine „Tube Leberwurst“ bringt uns aber im Nu wieder auf die Beine …


Damit war der Ausflug zu Ende – der Tag auch … Es ging heimwärts und da gab’s dann was zu essen und für uns: einen Teppich im Wintergarten, auf dem wir die Pfoten ausstrecken konnten. Autofahren macht müde. Uns. Die Zweibeiner nicht … die haben kurzerhand die halbe Nacht noch zum Tag gemacht 😛 …

Wie Peter und Andrea den nächsten Tag durchgestanden haben, wissen wir nicht, Jörg und Andrea sind morgens tapfer aufgestanden, haben die Ärmel hochgekrempelt wie man so sagt und los gings 😎 … Wir haben uns so durch den Tag geschlafen – so von Versteck zu Versteck … mit uns war echt nichts los am Freitag … 🙂 .

Liebe Grüße

Eure

 

 

Elisabeth’s Haus-Postille 22 / 2017

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Sonnabend …

 

Soderle … unser Ferienersatz, ein verlängertes Wochenende im Allgäu, liegt hinter uns …

Muskelkaterbeplankt, ein/zwei Risse im Nervenkostüm im Gepäck, so ist Andrea heimgekommen und inzwischen aber schon wieder halbwegs beweglich.  Es war schön und anstrengend. Himmel(!): *Valentina|Pubertina* hat „voll aufgedreht“ (ich weiß, Valentina ist der Teufel in Pelz – aber dem hat sie nun alle Ehren gemacht, Donnerlüttchen … ) … Ich sage Euch: Montagnachmittag hätten wir die für 2 Euro verkaufen können …

Inzwischen haben Andrea und Valentina sich aber wieder vertragen … es gibt ja nichts, was ein gutes Stück Ochsenschwanz(knochen) nicht wieder gutmachen könnte …

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Sonntagmorgen – Sonnenaufgang über Bohlingen …

Nach dem Frühstück ging’s an’s Packen. Jörg war voll in seinem Element, und ich sage Euch: der Mann braucht eigentlich keinen Cairn, sondern einen Bernhardiner (so heißen die doch, die einem das Zeug’s nachtragen, oder?) …

Jörg hat, wie so oft wenn es um’s Packen geht, erstmal seinen Kleiderschrank auf’s Bett *ge*-worfen und dann *ver*-worfen, was er nicht mitnehmen will.

Das ist hier immer der Moment, in dem die Luft da oben dünner wird, Andrea das Schlafzimmer hinter sich läßt.

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Andrea hat sich um unser „kleines Reisegepäck“ gekümmert …

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Mittags ging’s los … gemütlich … und Andrea = gleich hinter der Kamera …

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Jörg war überrascht, wie viele Leute auf den Beinen bzw. hinter’m Steuer waren (richtig: etwas weltfremd, Jörg sollte öfter mit uns sonntags Ausflüge machen – das erdet).

Da waren so schöne alte Fahrzeuge zu sehen …

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Und natürlich waren auch die nervtötenden Autofahrer dabei …

Der Bummelant da vor uns – der hat den Jörg lange geärgert. Ja, blöd wenn man solchen Traumtänzern, die dahinschleichen und vor jeder leichten Kurve auf der Bremse stehen, nicht schnell entkommen kann. Jörg sagt immer: diese Kandidaten sind’s, die letztlich für Unfälle sorgen, weil auch nicht ganz so fitte Autofahrern mal der Gaul durchgeht, wenn sie sowas vor sich haben) …

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Die Fahrt selber war dieses Mal dabei eigentlich ganz gemütlich, uns lief nichts davon. Hin = Richtung Meckenbeuren (dann Memmingen/Wangen), und da hat Andrea unterwegs tolle Kürbisse gesehen; Jörg musste wenden, einen dieser Kürbisse haben wir jetzt auf unserem Gartentisch stehen. Eine Birnenkalebasse – mal was anderes …

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Weiter ging’s über Oberjoch. Kurz davor – unsere Heimat ist einfach schön …

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Im Hotel Schlossanger Alp wurden wir Mädels ganz toll empfangen. Tatsächlich – sowas gibt es auch …

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Montagmorgen – Sonnenaufgang „über’m Schlossanger“ … Herrlich.

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Ein so schöner Start in den Tag – jedenfalls aus Sicht von Andrea & Jörg.

Nur: wenn ein Tag so schön beginnt …

… ist alles drin … (wie wir dann erleben sollten).

Übrigens: wir hocken da nicht auf der Hotel-Bettwäsche, sondern: auf der Decke, die Andrea von Zuhause für uns mitgenommen hat (ja: Ton-in-Ton mit der Bettwäsche).

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Erstmal aber haben wir unser Hotelzimmer genauer unter die Lupe genommen.

Wau(!) – Ne „Show-Dusche“; wir saßen in der ersten Reihe *Kontrolletties* – auf dass Jörg sich da aber auch richtig duscht, nix ausläßt (immerhin: er guckt ja auch oft zu, wenn wir geduscht werden) …

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Danach ging’s los – Valentina hatte so ihre eigenen Vorstellung von der „kleinen Auszeit“ da, sie schaltete auf *Pubertina* um  …

Ruhig im Zimmer zurückbleiben zu sollen – das hat Valentina erst im 3. Anlauf kapieren wollen (na-ja – „wollen“?), nachdem Andrea ihr das doch etwas lauter näher gebracht hatte.

*Schrei-Plärr-Brüll* – Valentina zog das ganze Register, war einfach nicht zu beruhigen – und das auch nicht, als wir nach dem Frühstühstück zu unserem kleinen Ausflugsziel aufbrachen = „Alpspitzbahn Nesselwang“.

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In 2 Etappen ging es in einer Gondel hoch auf die Alpspitze (fast jedenfalls – bis zur Spitze sind’s nochmal ca. 45 Minuten Fußmarsch) und unser Jörg schlug vor: wir laufen runter.

Wir nahmen zunächst erstmal: die erstbeste Pfütze …

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Die Idee, uns Mädels mal frei laufen lassen zu können, haben Andrea & Jörg schnell begraben – zu viele Leute mit der gleichen Idee: Abwärtswanderung.

Gefühltermaßen ging es permanent im ca. 90°-Winkel nach unten (ein geteerter Weg – ja, tatsächlich – und: nur-steil-abwärts) … Da wurde das Laufen mit einer pubertären Valentina (gehörlos, reaktionslos – *Schrei-Plärr-Brüll*-und-*Ziehen-was-das-Zeug-hält*) zur wahren Freude von Andrea’s Knien (dem folgte am Dienstag ein fetten Oberschenkel-Muskelkater, Andrea dachte Zuhause über eine behindertengerechte Ausstattung des Badezimmers nach *schmunzel*).

Als wir die Mittelstation der Bergbahn „leidig erreicht“ hatten, lagen Andrea’s Nerven blank (ihre Knie sicher auch nahezu) und ihre Arme waren wie aus Gummi; für eine Verlängerung der Tortur hatte sie keine Energie mehr – der Familiensegen hing zudem in den Seilen (Jörg und seine „tollen Kommentare“ zu ihrem Laufen und dem von Valentina …  ).

Folge: Jörg ging die 2. Etappe zu Fuß, begleitet von nunmehr zwei Zugpferden, uns Mädels nämlich …

Andrea wählte für den weiteren Abstieg die bessere Variante: die Bergbahn.

Gute 30 Minuten später lag dieser Weg hinter uns allen – die kleine Auseinandersetzung auch.

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Nächstes Ziel: Pfronten. Nun – nett, aber nicht aufregend. Einen tollen Narren- oder Dorfbrunnen haben sie da …

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Weiter ging’s nach Füssen … Nette kleine Stadt, mit Fußgängerzone. Charmant.

Endlich ein Futterpäuschen!

Für uns hatte Andrea „Putenschnitzel ungewürzt“ bestellt, und das wussten wir in unseren Buggy nach dem Abstieg nun so richtig zu schätzen (wir saßen da weich, warm, trocken – und: Essen ganz-ganz nah) …

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Zurück ging’s am Feiertag über Österreich und die Schweiz. Hört sich nach einer großen Reise an – liegt aber alles vor unserer Haustür.  Und: beide Ländern ohne Feiertag = Einkehrschwung im Supermarkt in Österreich.

Und die Strecke über die Schweiz ist wirklich was für die Augen, da stehen so viele charmante, alte Fachwerkhäuser …

In der Schweiz konnten wir uns nochmal bei Arbon die Pfoten vertreten. Der Bodensee da: gesäumt von Kastanienbäumen. Andrea & Jörg haben „Herbstdeko“ sammeln können, wir haben nun „schweizer Kastanien“ …

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Schönes Wochenende und viele Grüße

Eure

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… die noch nicht weiß, ob Jörg morgen frei hat oder in der Werkstatt nachsitzen muss … 😎