Archiv der Kategorie: Elisabeth’s Haus-Postille

Unsere Haus-Postille 23 / 2017


Mittwoch … und: von nun an = mit leicht verändertem Gesicht … wir Cairns segeln nun unter gemeinsammer Flagge …

 

Hallo zusammen,

gleich vorweg: Andrea hat sich nun doch durchgerungen und auch mir, Valentina, den gleichen Platz eingeräumt wie der Elisabeth. Wir sind nun

www.elisabeth-und-valentina.de

Unsere mail-Adresse bleibt aber gleich – der neue Platz im Netz und dann auch noch ein „info@“ davor: das ist der Andrea zu lang.


Zur letzten Woche … Wir hatten am Donnerstag ganz lieben Besuch aus Berlin – Andrea und Peter, für die Jörg tatsächlich die Werkstatt für den Tag geschlossen hat.

Man kennt sich schon – und das ist doch mal ’ne Begrüßung, oder(?) …

Danach ging es in einen „Mini-Heimat-Tag“.

Zum Einstand gab’s „Fleischkäsbrötle“ vom Lieblingsmetzger von unserer Andrea, ja und: nicht ohne uns, wir mögen diese Dinger auch für’s Leben gerne …

Dann ging’s auf die Reichenau – nicht lange und nicht viel, aber: doch so, dass wir auf der Insel waren, Andrea und Peter sie gesehen haben. Für mehr blieb keine Zeit, wenigstens noch soviel, dass wir uns die Pfoten vertreten konnten.

Ich, Valentina, „ging fremd“ mit Peter. War toll – Peter hat „Stöckchen“ mit mir gespielt …

Ich auf dem Weg in den See …

Ich konnte zeigen, wie kräftig ich bin und vor allem: wie gut ich schwimmen kann – Wind&Wellen machen mir gar nichts aus …

Am Ufer waren wir dann auch wieder zusammen (wie unsere Andrea immer sagt: da wo Elisabeth’s Krönchen nicht nass werden kann – *hi-hi* – Ihr hättet sie sehen sollen, als eine Welle sie doch erwischt hatte – da war die Krone dann nass, *pitschnass* … ).

Es war fast nochmal wie „Sommer am See“ – das Wetter war klasse …


Weiter ging’s – Ziel: Jörg’s Werkstatt.

Jörg hat mal gezeigt, wo und wie und womit er so sein Geld verdient … Ein bisschen weit ausgeholt hat Jörg an der CNC – wir sind uns sicher: Peter kann die nun auch bedienen … 🙂

Wir hielten uns da lieber an Peter’s Andrea, die den Stöckchenvorrat entdeckt hatte …


Nun ging es in die Schweiz,  fröhliches Bummeln in „Stein am Rhein“ …

Dieses Mal an den Taschen: Peter und Jörg.

Unsere Andrea zu Peter’s Andrea: „Siehst du, während es für deinen eine richtige Tasche gab (Andrea’s Handtasche), gab’s für meinen nur ’ne Plastiktüte – Schwabe eben.“ (Anm.: Plastiktüte mit Einkäufen 😉 ).


Abschließend haben wir noch am Rheinfall Schaffhausen angehalten … da waren wir dann aber doch schon etwas müde …

Eine „Tube Leberwurst“ bringt uns aber im Nu wieder auf die Beine …


Damit war der Ausflug zu Ende – der Tag auch … Es ging heimwärts und da gab’s dann was zu essen und für uns: einen Teppich im Wintergarten, auf dem wir die Pfoten ausstrecken konnten. Autofahren macht müde. Uns. Die Zweibeiner nicht … die haben kurzerhand die halbe Nacht noch zum Tag gemacht 😛 …

Wie Peter und Andrea den nächsten Tag durchgestanden haben, wissen wir nicht, Jörg und Andrea sind morgens tapfer aufgestanden, haben die Ärmel hochgekrempelt wie man so sagt und los gings 😎 … Wir haben uns so durch den Tag geschlafen – so von Versteck zu Versteck … mit uns war echt nichts los am Freitag … 🙂 .

Liebe Grüße

Eure

 

 

Elisabeth’s Haus-Postille 22 / 2017

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Sonnabend …

 

Soderle … unser Ferienersatz, ein verlängertes Wochenende im Allgäu, liegt hinter uns …

Muskelkaterbeplankt, ein/zwei Risse im Nervenkostüm im Gepäck, so ist Andrea heimgekommen und inzwischen aber schon wieder halbwegs beweglich.  Es war schön und anstrengend. Himmel(!): *Valentina|Pubertina* hat „voll aufgedreht“ (ich weiß, Valentina ist der Teufel in Pelz – aber dem hat sie nun alle Ehren gemacht, Donnerlüttchen … ) … Ich sage Euch: Montagnachmittag hätten wir die für 2 Euro verkaufen können …

Inzwischen haben Andrea und Valentina sich aber wieder vertragen … es gibt ja nichts, was ein gutes Stück Ochsenschwanz(knochen) nicht wieder gutmachen könnte …

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Sonntagmorgen – Sonnenaufgang über Bohlingen …

Nach dem Frühstück ging’s an’s Packen. Jörg war voll in seinem Element, und ich sage Euch: der Mann braucht eigentlich keinen Cairn, sondern einen Bernhardiner (so heißen die doch, die einem das Zeug’s nachtragen, oder?) …

Jörg hat, wie so oft wenn es um’s Packen geht, erstmal seinen Kleiderschrank auf’s Bett *ge*-worfen und dann *ver*-worfen, was er nicht mitnehmen will.

Das ist hier immer der Moment, in dem die Luft da oben dünner wird, Andrea das Schlafzimmer hinter sich läßt.

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Andrea hat sich um unser „kleines Reisegepäck“ gekümmert …

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Mittags ging’s los … gemütlich … und Andrea = gleich hinter der Kamera …

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Jörg war überrascht, wie viele Leute auf den Beinen bzw. hinter’m Steuer waren (richtig: etwas weltfremd, Jörg sollte öfter mit uns sonntags Ausflüge machen – das erdet).

Da waren so schöne alte Fahrzeuge zu sehen …

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Und natürlich waren auch die nervtötenden Autofahrer dabei …

Der Bummelant da vor uns – der hat den Jörg lange geärgert. Ja, blöd wenn man solchen Traumtänzern, die dahinschleichen und vor jeder leichten Kurve auf der Bremse stehen, nicht schnell entkommen kann. Jörg sagt immer: diese Kandidaten sind’s, die letztlich für Unfälle sorgen, weil auch nicht ganz so fitte Autofahrern mal der Gaul durchgeht, wenn sie sowas vor sich haben) …

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Die Fahrt selber war dieses Mal dabei eigentlich ganz gemütlich, uns lief nichts davon. Hin = Richtung Meckenbeuren (dann Memmingen/Wangen), und da hat Andrea unterwegs tolle Kürbisse gesehen; Jörg musste wenden, einen dieser Kürbisse haben wir jetzt auf unserem Gartentisch stehen. Eine Birnenkalebasse – mal was anderes …

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Weiter ging’s über Oberjoch. Kurz davor – unsere Heimat ist einfach schön …

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Im Hotel Schlossanger Alp wurden wir Mädels ganz toll empfangen. Tatsächlich – sowas gibt es auch …

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Montagmorgen – Sonnenaufgang „über’m Schlossanger“ … Herrlich.

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Ein so schöner Start in den Tag – jedenfalls aus Sicht von Andrea & Jörg.

Nur: wenn ein Tag so schön beginnt …

… ist alles drin … (wie wir dann erleben sollten).

Übrigens: wir hocken da nicht auf der Hotel-Bettwäsche, sondern: auf der Decke, die Andrea von Zuhause für uns mitgenommen hat (ja: Ton-in-Ton mit der Bettwäsche).

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Erstmal aber haben wir unser Hotelzimmer genauer unter die Lupe genommen.

Wau(!) – Ne „Show-Dusche“; wir saßen in der ersten Reihe *Kontrolletties* – auf dass Jörg sich da aber auch richtig duscht, nix ausläßt (immerhin: er guckt ja auch oft zu, wenn wir geduscht werden) …

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Danach ging’s los – Valentina hatte so ihre eigenen Vorstellung von der „kleinen Auszeit“ da, sie schaltete auf *Pubertina* um  …

Ruhig im Zimmer zurückbleiben zu sollen – das hat Valentina erst im 3. Anlauf kapieren wollen (na-ja – „wollen“?), nachdem Andrea ihr das doch etwas lauter näher gebracht hatte.

*Schrei-Plärr-Brüll* – Valentina zog das ganze Register, war einfach nicht zu beruhigen – und das auch nicht, als wir nach dem Frühstühstück zu unserem kleinen Ausflugsziel aufbrachen = „Alpspitzbahn Nesselwang“.

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In 2 Etappen ging es in einer Gondel hoch auf die Alpspitze (fast jedenfalls – bis zur Spitze sind’s nochmal ca. 45 Minuten Fußmarsch) und unser Jörg schlug vor: wir laufen runter.

Wir nahmen zunächst erstmal: die erstbeste Pfütze …

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Die Idee, uns Mädels mal frei laufen lassen zu können, haben Andrea & Jörg schnell begraben – zu viele Leute mit der gleichen Idee: Abwärtswanderung.

Gefühltermaßen ging es permanent im ca. 90°-Winkel nach unten (ein geteerter Weg – ja, tatsächlich – und: nur-steil-abwärts) … Da wurde das Laufen mit einer pubertären Valentina (gehörlos, reaktionslos – *Schrei-Plärr-Brüll*-und-*Ziehen-was-das-Zeug-hält*) zur wahren Freude von Andrea’s Knien (dem folgte am Dienstag ein fetten Oberschenkel-Muskelkater, Andrea dachte Zuhause über eine behindertengerechte Ausstattung des Badezimmers nach *schmunzel*).

Als wir die Mittelstation der Bergbahn „leidig erreicht“ hatten, lagen Andrea’s Nerven blank (ihre Knie sicher auch nahezu) und ihre Arme waren wie aus Gummi; für eine Verlängerung der Tortur hatte sie keine Energie mehr – der Familiensegen hing zudem in den Seilen (Jörg und seine „tollen Kommentare“ zu ihrem Laufen und dem von Valentina …  ).

Folge: Jörg ging die 2. Etappe zu Fuß, begleitet von nunmehr zwei Zugpferden, uns Mädels nämlich …

Andrea wählte für den weiteren Abstieg die bessere Variante: die Bergbahn.

Gute 30 Minuten später lag dieser Weg hinter uns allen – die kleine Auseinandersetzung auch.

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Nächstes Ziel: Pfronten. Nun – nett, aber nicht aufregend. Einen tollen Narren- oder Dorfbrunnen haben sie da …

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Weiter ging’s nach Füssen … Nette kleine Stadt, mit Fußgängerzone. Charmant.

Endlich ein Futterpäuschen!

Für uns hatte Andrea „Putenschnitzel ungewürzt“ bestellt, und das wussten wir in unseren Buggy nach dem Abstieg nun so richtig zu schätzen (wir saßen da weich, warm, trocken – und: Essen ganz-ganz nah) …

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Zurück ging’s am Feiertag über Österreich und die Schweiz. Hört sich nach einer großen Reise an – liegt aber alles vor unserer Haustür.  Und: beide Ländern ohne Feiertag = Einkehrschwung im Supermarkt in Österreich.

Und die Strecke über die Schweiz ist wirklich was für die Augen, da stehen so viele charmante, alte Fachwerkhäuser …

In der Schweiz konnten wir uns nochmal bei Arbon die Pfoten vertreten. Der Bodensee da: gesäumt von Kastanienbäumen. Andrea & Jörg haben „Herbstdeko“ sammeln können, wir haben nun „schweizer Kastanien“ …

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Schönes Wochenende und viele Grüße

Eure

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… die noch nicht weiß, ob Jörg morgen frei hat oder in der Werkstatt nachsitzen muss … 😎