Elisabeth’s Haus-Postille 17 / 2017

logo-postille#6f170d

Und wieder Montag – eine Woche später …

 

.

Hallo Ihr Lieben,

.

die Mädelswoche liegt hinter uns und das hier haben wir getestet:

Faulenzen ist längst nicht so schön, wie es klingt.
© Erwin Koch (*1932), deutscher Aphoristiker

und: … für schlecht befunden. Doch – faulenzen ist schön !


In der letzten Woche haben wir vieles gemacht (Garten) und doch nicht alles geschafft (Papier). Andrea hatte ja unser großes Auto hier stehen, und hat es eingesetzt – für Transporte aller Art. Da war der Grünschnitt aus dem Garten und das Zeugs, was sich so im Laufe der Zeit vor der Tür für die nächste Transportfahrt angestellt hatte. Mit einer Fahrt zur Deponie war’s nicht getan …

Na, und da das Auto schon hier stand, gings damit auch gleich noch in die Gärtnerei im Nachbarort und ins Gartencenter. Für Andrea steht das Jahr im Zeichen der Hortensien. Bislang war sie denen gar nicht so zugetan, inzwischen sieht das anders aus. Liegt vielleicht daran, dass die heute in so tollen Farben angeboten werden, nicht nur in Blau und Rot …


Das Faulenzen kam derweil nicht zu kurz und Besuch hatten wir am Dienstag Abend auch. Andrea war mit einer Nachbarin „auf ein Glas Sekt“ (und ’nen Happen Käse ) verabredet, aus dem dann noch eines und noch eines wurde … Nein, betrunken waren die beiden nicht (sowas macht Andrea nicht – schließlich hat sie uns und wenn es uns plötzlich in der Nacht mal nicht gut geht, möchte sie einen klaren Kopf haben). Man kann sich nunmal von 19:00 bis 01:45 nicht nur an einem einzigen Glas festhalten (also am Glas schon, am Inhalt nicht).

War ein toller Abend, auch für uns, die wir so „mittendrin“ waren. Und weil wir „Jörgfrei“ hatten, haben wir am nächsten Tag etwas länger geschlafen – bis kurz vor 10:00 …

Tagesmotto am Mittwoch:


Na, und sonst ging es uns auch prima … Essen wie die Römer (liegend, ich – weder Valentina noch Andrea … Andrea möchte ich mal sehen – auf dem Boden liegend essen, das gäb‘ ’nen Bild ab 🙂 ) …

Badespaß im Garten …

Und die erste Ernte haben wir auch eingefahren …


Ja, und irgendwann hat man dann aber auch mal ausgeschlafen. Andrea: Donnerstagmorgen. Um 04:00 war sie glockenwach. Gedreht: von rechts nach links nach rechts … keine Chance, die Augen nochmal zuzukriegen. Ihr Blick auf uns: wir schliefen tief und fest. Augenscheinlich.

Andrea dachte, sie könne vielleicht ein bisschen was im Büro machen … und schlich sich aus dem Schlafzimmer, ran an den PC …

10 Minuten dauerte dieser Traum – da kam es wie es kommen musste … Ihr wisst ja wie wir Hunde so sein können: kaum läuft etwas anders als üblich, werden wir wachsam – nicht nur Wach- und Hütehunde, auch wir Jagdhunde!

04:15 – Valentina fühlte sich einsam (war sie nicht, aber bitte … ). Sie schlug an, und erreichte Andrea im Büro damit im Null-Komma-Nix. Lärm aus dem Schlafzimmer? Um diese Zeit? Wo alle mit offenen Fenstern schlafen? Manche Nachbarn sind schon komisch – man muss sie nicht noch komischer machen … Andrea ließ Büro = Büro sein, trat den Rückzug in’s Schlafzimmer an (sie dazu: *seufz* – was tut man nicht alles für seine Hunde … ).

Valentina war zufrieden – und schlief gleich wieder seelig ein … Andrea lag da – mit offenen Augen und entschied: wenn man schon nicht aufstehen kann – ein Film geht immer. „Die Geisha“ auf dem iPad (hatte Andrea schon vor langer Zeit downgeloadet). Etwas unbequem die Haltung (des iPads im Bett), aber machbar. Und wir schliefen nun zu „japanischen Klängen“ weiter …

Um 06:00 konnten/durften/mussten wir aufstehen – jeder wie er es für sich gesehen haben mag.

Andrea hatte nicht nur den Film geguckt sondern steckte voller Tatendrang. Seit 04:00 ging ihr das Beet neben der Hauseingangstür, unter dem Küchenfenster nicht mehr aus dem Sinn. Dieses Beet lag seit dem Frühjahr brach. Vorher stand da mal eine große Buchsbaumkugel – der Zünsler hatte sie zu Grunde gerichtet. Andrea meinte, sie ließe das Beet nun mal so brach liegen, bis ihr eine Idee dafür käme.

Und nun war es soweit. Warum ein Beet? Ein Sitzplatz wäre eine tolle Lösung. Und die hat Andrea dann umgesetzt …

Um 08:00 war sie in der Gärnterei im Nachbarort (Gräser und Hortensie gekauft – und wie sie später sehen musste: es war an jenem Tag nicht ihre einzige Fahrt in diese Gärtnerei … wie es so ist: kaum fängt man was an, fehlt an einer anderen Stelle was oder passt plötzlich was nicht).

Um ca. 09:30 ging’s weiter in den großen Gartenmarkt im Industriegebiet (auf der Suche nach einem Gartentisch, die Stühle hat sie von der Terrasse abgezogen, da standen 6 … 4 reichen für in der Regel 2 Leute und 2 Hunde auch aus 😉 ) …

Der Platz ist schön geworden, er passt prima vor das Haus und den Tisch findet Andrea für die saisonale Deko toll.

Jörg hat nun gestern sein Motorrad unweit davon abgestellt, aber als er gestern so gegen 20:00 heim kam, hatte der nur noch Augen für uns (so soll’s ja auch sein), nicht für Andreas Werk …


Eigentlich hatten wir Jörg gestern schon früher erwartet – so zwischen 18:00 und 19:00, hatten auf einen noch schönen Familienabend gehofft.

Wir saßen also im Garten und lauschten auf Jörg’s Motorrad. Andrea wollte Ankunftsfotos machen, ein bisschen filmen. Sie saß mit Kamera und iPad im Garten, hat sich die Zeit mit Motivsuche vertrieben …

Ich war derweil in der Taubenabwehr aktiv …

Blöde Türkentauben, hier treibt sich in der letzten Zeit ein Pärchen rum. Andrea’s Befürchtung: die könnten sich hier wohl fühlen, einnisten. Ne Danke. Tauben im Schmortopf – meinetwegen … aber im Garten? Eben …

Valentina machte, was sie immer macht: Unfug …

Guten Start in die Woche, schönen Abend und liebe Grüße

Eure