Futterschmiede


Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen,
dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,

er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist,
dass sie dir nicht mehr schmeckt.

(Helen Thomson )


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napf

Man sagt immer pauschal: wenn ein Cairn nicht fressen will – sofort zum Arzt mit ihm.  Offenbar sind Cairn’s gute Esser – ich war davon anfangs ganz weit weg  … und Andrea der Verweifelung ganz ganz nah.

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Wir gingen vieles durch:

  • Andrea wollte mit mir barfen – ich wollte das nicht.
  • Dann hat sie mir das Futter gegeben, was meine Züchter-
    eltern mir immer gegeben haben. Wollt‘ ich auch nicht.
  • Gekocht? Wollte ich nicht …
  • Dose? Wenigstens ein bisschen (Andrea atmete auf).

Ich mag keine Eier, keinen Hüttenkäse, keinen Fisch … kein Obst. Mein Lieblingsgemüse? Pute roh!

Was mir aber als „Fertigfutter“ richtig gut schmeckt: die Hundewurst vom Metzger aus unserer Stadt (Hundewurst : die ist für Hunde, nicht aus Hunden).

Und das kommt inzwischen auch immer gut an:

  • Leber: vom Kalb – zartrosa gebraten.
  • Herz: gekocht …
  • Kalbsbries: gebraten …
  • Käse: Parmesan ist lecker, Bergkäse schmeckt auch
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Ginge es nach mir, würde Andrea mich immer bekochen.  Tut’s aber nicht – nach mir gehen. Andrea sagt: wenn ich in den Ferien sei, müsse ich auch essen, was in den Napf kommt. Also musste ich mich doch an „dosianisch“ gewöhnen.

Klar gibt’s da noch die Sachen, die ich so riiichtig  gerne mag – aber nur ganz megal selten kriege (wenn überhaupt dann auch nur in richtig „schottischen Mengen“):

Schokolade und Bier.

Ich bin eine richtig schlechte Esserin, sagt Andrea – ich nenn’s anspruchsvoll. Und etwas gutes habe es auch, dass ich nicht alles futtere –  gar das, was man so  „auf dem Boden findet“. Wir hatten hier inzwischen im Nachbarort im Wald den Fall von ausgelegten Giftködern …

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