Futterschmiede


Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen,
dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,

er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist,
dass sie dir nicht mehr schmeckt.

(Helen Thomson )


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Gut erzogen sind in dem Fall wir …

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Zu mir – Elisabeth

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napf

Man sagt immer pauschal: wenn ein Cairn nicht fressen will – sofort zum Arzt mit ihm.  Offenbar sind Cairn’s gute Esser – ich war davon anfangs ganz weit weg  … und Andrea der Verweifelung ganz ganz nah.

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Wir gingen vieles durch:

      • Andrea wollte mit mir barfen – ich wollte das nicht.
      • Dann hat sie mir das Futter gegeben, was meine Züchter-
        eltern mir immer gegeben haben. Wollt‘ ich auch nicht.
      • Gekocht? Wollte ich nicht …
      • Dose? Wenigstens ein bisschen (Andrea atmete auf).

Ich mag keine Eier, keinen Hüttenkäse, keinen Fisch … kein Obst. Mein Lieblingsgemüse? Pute roh!

Was mir aber als „Fertigfutter“ richtig gut schmeckt: die Hundewurst vom Metzger aus unserer Stadt (Hundewurst : die ist für Hunde, nicht aus Hunden).

Und das kommt inzwischen auch immer gut an:

      • Leber: vom Kalb – zartrosa gebraten.
      • Herz: gekocht …
      • Kalbsbries: gebraten …
      • Käse: Parmesan ist lecker, Bergkäse schmeckt auch
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Ginge es nach mir, würde Andrea mich immer bekochen.  Tut’s aber nicht – nach mir gehen. Andrea sagt: wenn ich in den Ferien sei, müsse ich auch essen, was in den Napf kommt. Also musste ich mich doch an „dosianisch“ gewöhnen.

Klar gibt’s da noch die Sachen, die ich so riiichtig  gerne mag – aber nur ganz megal selten kriege (wenn überhaupt dann auch nur in richtig „schottischen Mengen“):

Schokolade (ist sehr gefährlich, vor allem: je dunkler = je giftiger für uns Hunde) und Bier (ohhh – da wird auch nur das Abschlecken der Bierflaschenhälse zugestanden … da ist also nicht „die Halbe“ im Wassernapf zu finden).

Nach nunmehr 5 Jahren in diesem Haus, wir schreiben also 2017: Ich bin nach wie vor eine richtig schlechte Esserin, sagt Andrea immer noch und immer wieder – ich nenn’s immer noch „anspruchsvoll“. Und etwas gutes habe es auch, dass ich nicht alles futtere –  gar das, was man so  „auf dem Boden findet“.

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Zu Valentina

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Zu der gibt’s nicht viel zu sagen, nur: Verdammt! Verfressen … ! Die verputzt einfach alles – egal was … rein in den Schlund!

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Dose? Barf? Trockenfutter? Oder „eigener Herd“?

Klarer Fall: am liebsten haben wir es, wenn Andrea für uns kocht. Warmes Essen ist einfach klasse … Auch eine Hähnchenbrust vom Grill = toll. Zudem: manches gibt’s einfach nicht so gut in Dosen: Kalbsbries oder Kutteln, Geflügelleber … Kalbsleber … Andrea kocht gerne – und steht auch für uns immer wieder am Herd.

Wenn der Herd aber mal nicht geht – sei es, dass wir doch mal verreisen oder Andrea keine Zeit hat (ähm – oder auch mal keine Lust 😉 ) … dann gibt’s was aus der Dose. Im September 2017 hat Andrea ein tolles Futter für uns gefunden – eines, das hier am Bodensee hergestellt wird – regional … nämlich das von „Lakefields“ (Link wie immer: ohne Haftung – s. Impressum).

Andrea ist begeistert – wir sind’s auch und: essen da sogar brav die Karotten 🙂 … Lieber natürlich noch die getrockneten Leckerlies …

Barfen ist übrigens ein Thema, das Andrea mehr als einmal angegangen ist, aber für zu aufwändig befunden hat. Diese ständige Abmischerei und Abmesserei … und dann auch noch rechtzeitiges Auftauen … Und wir sehen es ähnlich: wenn barf dann bitte frisch (rohes Fleisch/Hackfleisch … und: bitte kein Gemüse!)

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