Napf & Leine sind nicht genug …


Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum.
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(Carl Zuckmayer)


 

Also Ihr Lieben da draußen, wenn Ihr meint, Napf und Leine reichen für den Hund aus, dann irrt Ihr Euch …

Ich spreche hier für mich, bin aber ganz sicher, meine Artgenossen sehen das genau so.


 

Die 10 Bitten eines Hundes

  1. Mein Leben dauert zehn oder zwölf Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es bevor Du mich anschaffst.
  2. Gib mir Zeit, zu verstehen, was Du von mir verlangst!
  3. Pflanze Vertrauen in mich – ich lebe davon!
  4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein!
  5. Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde – ich habe nur Dich!
  6. Sprich manchmal mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet. Wisse: wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse es nie!
  7. Bedenke, eh Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen vermöchten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache
  8. Eh Du mich bei der Arbeit unwillig schimpfst, bockig oder faul, bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter; vielleicht war ich zulange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.
  9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde – auch Du wirst einmal alt sein!
  10. Geh jeden schweren Gang mit mir! Sage nie: „ich kann so etwas nicht sehn“ oder „es soll in meiner Abwesenheit geschehen“. Alles ist leichter für mich mit Dir!

 


Zuerst einmal will ich viel Zeit mit meinen Leuten verbringen (ich bin ein Hund, kein Vogel) – Zeit zum Spazierengehen, spielen – aber auch zum Schlafen (wenn ich schlafe, können die machen, was die sonst so tun: Haus putzen, Garten fegen, Friseur oder Arzt besuchen und so).

Was ich selbstverständlich auch brauche: Liebe, was zu futtern und frisches Wasser ( ich trinke aber auch aus Pfützen, Blumentopf-untersetzern oder dem Teich).

Was ein Hund unbedingt braucht: eine Versicherung. Klar habe ich die. Stellt‘ Euch vor: da kreuzt Nachbar’s Katze meinen Weg, Andrea hat mich nicht fest im Griff und ich lande vor den Rädern eines Autos oder Motorrads, Fahrrads … Busses …

Kaputtes Auto/Fahrrad/Motorrad …  – kaputter Mensch (von kaputtem Hund will ich gar nicht reden). Das kann ganz schnell ganz schön teuer werden.

Und dann mein 2-Jahres-Schmuckstück: die Hundemarke, oder so: Steuern zahlen ist angesagt. Jährlich – nur die neue Marke – die kommt bei uns nur alle 2 Jahre (vielleicht spendieren andere Gemeinden ja jährich neue Marken). Ganz schön raffiniert, was? Geld für nix.

Und natürlich geht’s regelmäßig zum Tierarzt (bräuchte ja meinetwegen nicht sein, aber bitte … ).

Wenn man Glück hat, dann sieht man den Tierarzt nur, wenn die jährliche Impfung fällig ist – hat man Pech … dann öfter. Blöd für alle. Für diejenigen, die da hingeschleppt werden und für diejenigen, die das bezahlen dürfen.

Denkt dran: man kriegt ein Leben anvertraut und dazu keinen Garantieschein.


Auch zum Stichwort Folgekosten:

  • Hat der Hund einen Garten und ist dieser (der Garten Leute, nicht der Hund) ausbruchsicher einzäunt?
  • Ein Körbchen oder ähnlich muss her (oder vielleicht gleich 2 davon?)
  • Leine und Napf habe ich gleich oben erwähnt
  • Wie fährt der Hund sicher Auto? Box? Gitter (Matten)?
  • Wohin mit dem Hund im Urlaub? (Pension? Familie? Oder geht er mit auf Reisen? Und auch da kostet er meistens extra)

 


 


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