Elisabeth’s Haus-Postille 16/2015


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Freitag …

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Hallo Ihr Lieben,

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er steht vor der Tür – der Advent advent (2).

Andrea ist hier seit Tagen am Schmücken. Immer wieder taucht sie im Keller ab und schaut nach, was ihre „Schatzkistchen“ so hergeben (die Umzugskartons, die mit all dem Deko-Zeugs im Keller stehen). Langsam wird’s hier weihnachtlich. Andrea sagt, dass sei gut so, schließlich wird hier zwischen Weihnachten und Neujahr (oder gar Heil. Drei König?) weiter renoviert, Weihnachten wird für uns kurz ausfallen.

Aktuell ist Andrea hinter Tapeten her. Schonmal handgearbeitete Tapeten in den Händen gehalten? Andrea und Jörg auch nicht … aber: es gibt sie (Farrow and Ball in England) … Andrea ist begeistert, und ich bin gespannt. Ich ahne aber eines schon: ich werde wieder oft hören, im Weg zu stehen, wenn die hier loslegen.

Ohne großen Anlaß habe ich gestern ein Geschenk bekommen: eine neue Garderobe:

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Nur für mich alleine (meine „Kleidchen“).

Früher (vor den Malerarbeiten) hatte Andrea einfach Nägel in die Balken vom Wintergarten geklopft. Das ist jetzt verboten.

Ich glaube, Jörg würde das Kriegsbeil ausgraben ausfallend_schreien , wenn die hier den frischgestrichenen Balken mit Hammer und Nagel zu Leibe rücken würde . Also musste eine andere Lösung her.

Leinen im Flur unterbringen? Auch blöd … Jörg hatte zwar eine gute Idee, wie er mir im dann mal neuen Flur (Plan steht schon zwinker) auch einen Haken geben kann, Andrea fand die Idee nach ein paar Tagen Nachdenken dann doch nicht sooo gut.

Jetzt dann fiel ihr ein, dass man die Leinen auch anders aufhängen kann. Herrendiener war da so eine Idee …

Andrea war gestern in Singen im Möbelhaus *…..*. Eigentlich wollte sie nur Kerzen kaufen, aber dann hat sie mal nach „Herrendienern“ gefragt. Doch, gäbe es … hinten bei den Garderoben. Also hin zu diesen Garderoben. (Leute: die sind eher in der letzten und zudem einer ziemlich dunklen Ecke in diesem Möbelhaus zu finden). Und? Natürlich: prompt kein Verkäufer in Sicht. Doch-doch – einen Arbeitsplatz gibt’s da schon für diese Leute (sagte Andrea, die da einen Computer an der Wand stehen sah – und das wäre kein Dekoteil … ), nur die Leute eben nicht.

Suche nach einem Verkäufer. Zwei Männer, die wohl zuständig sind, liefen da durch den Laden, ein Verkäufer wurde ausgerufen, Andrea sollte in dieser Garderoben-Abteilung warten. Tat sie auch … und tat sie … und tat sie … Keine Menschenseele in Sicht.

Andrea ist geduldig, wartet. Aber nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Kein Service? Dann eben so: nehmen wir doch den Garderobenständer aus der Ausstellung und gehen damit an die Kasse. Und da war dann Service.

Zuerst einmal konnte die Kassiererin der Andrea das Ausstellungsstück nicht verkaufen. Aber siehe da: einer dieser Fachverkäufer für die Garderoben-Abteilung war flux zu Stelle.

Nun musste der Mann der Kassiererin eine Verkaufsnummer raussuchen (also: in die Abteilung gehen, suchen, durchgeben) und: den Ausstellungs-Ständer wieder in die Ausstellung zurück tragen sonnenbrille.

Tat er. Nicht ohne zu maulen versteht sich …

Da stünde doch auf dem Zettel: „Bei Interesse Kontakt mit dem Fachverkäufer aufnehmen“. Andrea hat den Mann angeschaut und gesagt, dass sie genau das getan hatte … nachgefasst und gewartet, es sei aber einfach keiner gekommen! Ja, es sei eben viel los … (Was heißt hier viel los? Wenn die da verkaufen wollen, sollen sie auch für Service sorgen – und wir sprechen hier von einem stinknormalen Donnerstagvormittag).

Hätte dieser Mann noch mehr gesagt, hätte Andrea ihn sicher daran erinnert, dass sie ja wohl Kundin in dem Laden wäre – und vielleicht auch mal nach den Vorgesetzen gefragt … Andrea ist sicher kein Unruhestifter – aber deshalb läßt sie sich auch nicht alles gefallen. (Andrea vermutet, wenn der Mann gekonnt hätte, hätte er sie durch den Wolf gedreht … – schließlich fand das Galama nun vor der Kasse statt … vor Publikum 1).

Wenig begeistert waren auch die Leute, die nach Andrea an der Kasse standen – … die mussten nämlich warten, weil Andrea ja nicht mit dem Musterteil in der Hand aus dem Laden gehen konnte.

Als Andrea die Kasse hinter sich hatte, durfte sie sich meinen Garderobenständer im Warenlager abholen. Oh Freude: es wurde ihr ein kleines Paket ausgehändigt. Wie inzwischen Standard: ein Bastelsatz! Mist! Liebt Andrea sowas … Schon der Anblick der Montagezeichnungen ließ sich ihr die Pupillen weiten (einfach nicht ihre Welt).

Aber wie Ihr seht: Ständer steht! Jörg hat sich abends erbarmt …

Was hatte Andrea nachmittags gesagt(?): 30,00 für das Teil – wenn es Jörg nicht gefällt, kann man’s wegwerfen, ohne dass man über eine Fehlinvestition nachdenken muss.


*Pst* – ich glaube, Jörg mag meine Garderobe; ich denke, dem ist alles lieb, was nicht im Flur landen wird  essen_3


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Euch allen ein schönes Wochenende und schönen 1. Advent …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 15/2015


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Mittwoch …

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Wonach sieht das hier aus(?):

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Richtig:  Maaala-Aaaabeiten …

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Hallo Ihr Lieben,

eigentlich hätte es schon lange mal passiert sein müssen (sagt Andrea).

Und nun ist es soweit. Wir haben eine Baustelle – der Wintergarten kriegt neue Farbe, und das ganze Möbelzeugs, das im da in dem Raum stand/hing/lag musste weichen. (Wohin? Wohnzimmer und Flur)

Am Sonnabend ging es los.  Jörg’s Freund Sven kam zu Besuch …

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… dachte ich jedenfalls … (*freu* – ich kenne Sven, ich mag Sven).

Der Blick hinter die Kulissen:

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… sah dann nicht mehr nach „Besuch“ aus.

Sven hat viele tolle Sachen mitgebracht …

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Uiiii – das gibt ’nen Hunde-Platz! Gibt’s ’nen einen Parcour?

Und:

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“Krieg‘ ich den (Pinsel) ? “

Sven klebt ab – ich auch … Nur: nicht „ab“ sondern „an“ – an der Scheibe und an ihm (hörte was Andrea von  „Malerbelästigung“ sagen …).

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Kaum waren diese Abklebearbeiten erledigt, wurde mir nochmal der Kopf gekrault und: prompt die Tür zum Wintergarten vor der Nase zugeschoben.

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Die Balken und die Wand würden neue Farbe kriegen, ich nicht (ein Plan oder ein Versprechen? Und keiner wollt‘ wissen, wie ich darüber denke)

Auch Jörg war „volle an der Rolle“ …

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fernglas– *kritisch*  dabei unser Meister …

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Neben den Balken hat Jörg sich das „Steinband“ an der Wand vorgenommen.

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Beige für das Band – dann Cotto-Rot für die Wand.

Und bis es soweit ist (die Balken müssen nochmal gestrichen werden), können Andrea und ich auf die Musterplatte gucken 1:

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Mitmischen durfte ich nicht, und nur zugucken macht müde – habe in Sichtweite der beiden Anstreicher auf Sven’s Jacke ein Nickerchen eingelegt.

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(Die Jacke riecht nun fein nach mir)


Auch ein privater Streichtag geht mal zu Ende.

Feierabend!

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Und das wieder ganz nach meinem Geschmack: ich zwischen Sven und Jörg, mitten drin – so wie ich es liebe … (Streicheltag).


Bis ich meine Recamiere wieder ohne Folie und mit all meinen Kissen zurück habe, muss ich mich nun noch ein paar Tage gedulden.

ballwurf

Viele Grüße

Eure

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PS: Schonmal Wasser aus einem Pinsel-Einweich-Eimer geschlabbert? Habe gelernt  = ist  verboooten!

Elisabeth’s Haus-Postille 14/2015

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Sonnabend …

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

*boa* – schon wieder zwei Wochen vergangen, seit wir auf dem Canal du Midi in den Hausbooturlaub gestartet sind.

Andrea ist aber momentan auch echt ein fauler Hund. Macht die nun schon seit 2 Wochen an den Bildern rum … Seht’s ihr nach – ich tu’s auch (sie ist einfach noch immer nicht Zuhause mit dem Kopf – der Rest schon, samt Wäsche).

Für mich waren die Ferien wie immer: anstrengend (keine Zeit für meine Tages-Schläfchen) und: klasse!

Zeit für Zweisamkeit …

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Zur Hausbootwoche gäbe es nun sooo viel zu erzählen … ich versuche es mit wenig …


Jörg hatte vor den Ferien wieder mal viel um die Ohren. Nix neues. Folge: Jörg konnte sich vor der Reise gar nicht mit der Fahrt auf dem Kanal beschäftigen. Das hatte Andrea gemacht.

Andrea hatte überlegt: das erste Mal auf dem Kanal … da sollte die Schleusentreppe von Fonserannes unbedingt dabei sein – ebenso der Tunnel von Malpas und die Kanalbrücke über den Fluß Orb.  Und: perfekt so.

So hatte Jörg auch keine Frage, als Andrea dann bei Übernahme des Bootes und der Frage nach der Fahrtrichtigung sagte: grob nach Beziers, Details ergeben sich unterwegs.

Ansage an Steg nach der Einweisung durch eine Nicols-Mitarbeiterin: „Okay! – Dann bitte links aus dem Hafen von Le Somail rausfahren …“


Ein bisschen zusammengefasst – nicht unbedingt chronologisch (ist entschuldigt – bei gefühlten Millionen Bildern, aufgenommen sowohl mit der Kamera als auch dem iPad)


 

Organisation …

Alles war perfekt – von der Buchung über die Übernahme und Rückgabe des Bootes …

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… bis hin zum eingezäunten Parkplatz für unser Auto hinter der Nicols-Basis …

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Ein Blick in unser Boot, unser Zuhause für 1 Woche …

Hab’s mir auch gleich mal genau angeschaut:

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Unsere Koje …

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… von der aus es hier links dann in kleines Bad ging (alles einfach, aber: Toilette mit Wasserspülung – Entsorgung des Tanks war für uns nicht nötig, das haben die Nicols-Mitarbeiter bei Rückgabe übernommen – und auch eine Duschbrause gab es).

Und eine Tür, um das Schlafzimmer zu verschließen gab es natürlich auch (das runde Ding da vorne im Fenster im Bild, das hochsteht, ist das Schlafzimmerfenster):

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Nicht zu übersehen – die Küche (toll, mit kleinem Mini-Backofen ausgestattet und einen echt großen Kühlschrank (links grad noch zu erkennen) gab es da:

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Sitz-/Eßecke (auf der auch meine Box prima unterkam – so gleich um’s Eck war, wenn ich mal schnell verstaut werden musste, weil die nächste Schleuse vor uns lag):

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Für mich ein Traum – ich hockte da zum Frühstück auf einer Decke und war meinem 2. Frühstück ganz-ganz nah:

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Auf dem Kanal zu fahren ist sooo schön …

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Hier = oben auf dem Boot – am „Außensteuerstand“, kurz nachdem wir den Hafen von Le Somail hinter uns gelassen hatten – und auch das nächste Foto ist gleich danach entstanden (ich bin hier noch in mein „Bademäntelchen“ – Katzensack – gestopft, weil alles noch so neu war):

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Und in den folgenden Tagen: immer wieder = ich & Jörg …

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Ankern …

Festmachen kann man überall wo es einem gefällt, man ein schönes Plätzchen zum Übernachten gefunden hat. Einfach ran an’s Ufer, Motor aus und fertig.

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Oder man legt in einem Hafen an (hier: Villeneuve-lès-Béziers) …

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Boot und Technik …

Jörg hatte alles im Griff … !

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Mit Jörg an unserer Seite mussten wir auch keine Angst kriegen, als wir nachts im Hafen von Villeneuve-lès-Béziers lagen und über uns ein kleines Unwetterchen hereinbracht.

Das heißt: ich habe mich schon gefürchtet, schließlich war nicht nur der Himmel zum Fürchten, sondern vor allem Blitz und Donner. Ich lag also in Andrea’s Armen, während Jörg Fotos gemacht hat … Andrea hatte so gesehen gar keine Zeit über Seekrankheit nachzudenken.

Wo wir zuvor am Abend noch ganz friedlich im Hafen vor der Schleuse lagen:

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… ging nachts die Welt unter:

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Das Wasser kam so schnell und so davon auch noch ganz-ganz viel, dass der Schleusenwärter das Tor öffnen musste. Damit wurde das Hafenbecken ein bisschen geflutet – was nach sich zog, dass unser Boot zeitweise schief lag. Wie sagte Jörg? Er wisse nicht warum, aber: am Abend hatte er das Boot doppelt-gut angebunden … Jörg hat wohl einen 7. Sinn …


Villeneuve-lès-Béziers

Eine total süße kleine Stadt. Binnen 5 Minuten zu Fuß ab Hafen hat man das „Zentrum“ erreicht und kriegt alles, was man braucht. Spar-Markt, Metzger, Zeitungen&Tabak und: Restaurants/Bar.

Schwierig hingegen: Coins (Wertmarken) für Frischwasser aufzutreiben (Wasserverkauf wird von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt, hier waren es die Coins).

Das Tourismusbüro ist in dem Holzboot da vorne (links zu erkennen) untergebracht.

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Eigentlich sollten die doch diese Wasser-Coins haben. Haben sie aber nicht. Wir sollten in die Metzgerei gehen – da könnten wir sie kaufen (Metzgerei liegt gleich gegenüber des Tourismusbürobootes). Die: nein – wir sollten es beim Tabakladen versuchen. Tabakladen Nr. 1: nein – keine Ahnung.

Also: erstmal einkaufen im Sparmarkt (der lag fast gleich nebenan – so 3 Häuser weiter).

Danach: Tabakladen Nr. 2. Coins? Nein – keine Ahnung, wir sollten mal bei der Polizei (liegt auch nur wenige Häuser davon weg) fragen …

Polizei: Coins??? Ja! – Im Spar-Markt!

Na prima – da waren wir ja gerade gewesen … Und siehe da: Coins gibt’s da an der Kasse …

Relaxen im Hafen von Villeneuve-lès-Béziers (dieses Mal aber auf dem Rückweg, damit auf der anderen Hafenseite) …

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Und das hier – das ist das Polizeigebäude, genau genommen die seitliche Hauswand des Gebäudes:

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Hier haben sie diese Wand des Hauses von oben bis unten bemalt … „Echt“ wird es erst wieder am rechten Nebengebäude, wo Tür und Gardine zu erkennen ist. Diese Hausseite ist wunderschön geworden (und sieht auf den ersten Blick sogar fast täuschend real aus).


Capestang

Einfahrt – durch den tiefesten Tunnel, den es auf dem Kanal gibt …

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Auf dem Rückweg dann: mit dem Rad in die Stadt …

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… und abends …

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Da haben wir dann eingekauft …

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Hafen Portiragnes Hafen Cassafieres

Und End- und Wendepunkt. Oder so: Halbzeit. Ob wir nun wollten oder nicht – wir mussten leider umdrehen.

Ich bin mutig (klar: für’s Durchklettern des Sperrgitters gab’s ’nen Anschiss – aber erst nach dem Foto) …

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… aber nur unterwegs – vor Anker habe ich mich immer von Bord heben lassen (nicht dass ich da zwischen Steg und Boot in’s Wasser falle).

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In Portiragnes  haben Jörg und Andrea erste Mal in die Pedale getreten …

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… und mich an’s Mittelmeer gefahren …

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Das Meer ist auf dem Landweg ca. 2 Kilometer vom Hafen Cassafieres entfernt – und ’ne sandige Geschichte.

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Der Tunnel von Malpas …

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Der Kanal …

Beeindruckend – ein überwältigendes Bauwerk, vor dem, der Leistung der Menschen, man mit großem Respekt den Hut ziehen kann.

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Wunderschön auch: zu sehen, wie exakt die Bäume rechts und links des Kanals gesetzt wurden, sie eine wunderschöne Allee bilden und Schatten spenden.

Leider haben viele Bäume Pilze (keine zum Essen, nix Trüffel sondern solche, die die Bäume krank machen) und werden deshalb gefällt. Schade. Andrea dazu: wer den Canal du Midi noch in seiner ganzen Schönheit erleben möchte, sollte sich beeilen …

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Und hier wird nach dem Fällen gesaugt …

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Schleusen …

Schleusen bringen richtig Abwechslung in die Tour und machen Spass – auch wenn man da alle Hände voll zu tun hat.

Jörg’s Problem am Schleusenbecken = Andrea sagte „Na – wie immer:  du hast einfach zu wenig Personal!“ (Wer mit großer Crew schippert, kommt lässig durch die Schleusen – wer nur zu Zweit unterwegs ist – mich zählen sie  in dem Fall nicht mit –  muss eben mehr tun).

Unsere erste Schleuse, die wir auf der Tour gefahren sind, war die Schleusentreppe von Fonserannes. Ja-ja, wir haben gleich richtig angefangen – 1 Schleuse kann ja jeder.

Fotos vom eigenen Schleusen machen? Kann man vergessen, wenn man da zu Zweit am Schleusen ist …

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Man fotografiert also andere Schleuserbanden – geschickterweise bevor man selber am Seil hängt … (man kann beim Zusehen nur lernen)

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Eine Aufnahme von uns vor dem Becken haben wir aber trotzdem schießen können – hier unten folgen wir dem Boot – wir sind das Boot mit dem schiefen Gitter da vorne):

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Ich hingegen habe die Schleuserei immer in meiner Box (stand auf der Sitzbankam Eßtisch) abwarten müssen.

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Zu meiner Sicherheit, sagte Andrea. Die hatte einfach Angst, ich könnte Angst kriegen und dann vor lauter Schreck doch noch in so ein Schleusenbecken reinfallen.

Mit „armes Cairnchen“ wäre dann wohl nichts mehr zu machen gewesen – auch mit Schwimmweste nicht unbedingt.


Föhn? …

Ähhhm  … Geht nur mit Landstrom (wenn man im Hafen liegt). Also: egal wie, wann, wo = die Frisur sitzt!

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Packwahn …

Jörg hat gelernt: nix „Captains Dinner“. Was hat der eigentlich geträumt? So von wegen 5-Gang-Menue und Wunderkerzen auf der Eisbombe? Und Jörg dazu ganz in weiß … ?

Fehler!

Der gute Zwirn kann Zuhause bleiben (Ihr hättet Jörg mal packen sehen sollen … lachen), nicht hingegen: Freizeithosen und T-Shirts (man kann auch von Seilen schmutzig gemacht werden – zieht die mal aus dem Wasser raus … ).

Damit die guten Teile aber nicht ganz umsonst an Bord waren, hat unser „Monsieur Capitaine“ sie zur Weinprobe im Hafen von Capestang ausgeführt:

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Südfrankreich ist sooo schön …

Und das nicht nur auf dem Kanal sondern auch im Hinterland.

Ich bin dort fremd gefahren worden. Kleiner Hund, und ehe ich mich versah, hockte ich in meiner vertrauten Box im unbekannten Auto von Roland. Aber mit mir kann man’s ja machen …

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Los ging’s … sehr alte Dörfer, Bauten, Kirchen …

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Hier noch zu erkennen: da waren auf der linken Seite früher mal Geschäfte zu finden …

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Höhlen gibt es heute noch – teils tatsächlich bewohnt … Wau! Alleine die Vorstellung, da hoch/hinein klettern zu müssen …

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Jörg nun wieder …

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Herrlich – eine Oase der Ruhe (eine Quelle mit leichtem Flußlauf).

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Uiii – Schlange! (Am Ufer der Quelle … )

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Wie gesagt: eine Oase der Ruhe …

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Blick auf Saint-Guilhelm-le-Désert, wo wir in einem zauberhaften kleinen Restaurant zum Mittagessen waren …

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Reif, süß, lecker …

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Und für mich: Stöckchen!

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Die Franzosen waren alle sehr nett und sehr bemüht. Verständigung? Kaum problematisch. Etwas holprig wurde es nur, wenn deren Englisch so gut war, wie Andrea’s Französisch …

Ich hingegen hatte Französisch schnell drauf: Wau = Wau! Der Rest?

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Reine Nasensache – abschnuppern, wer da sonst noch so unterwegs war …



Lecker Rosé ! …

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Mein Wasser? Nun – war wie immer,
aber so französisch wie der Wein …


Entschleunigung …

Doch, schon –  allerdings: erst wenn der Motor steht.

Wieder die Sache mit dem fehlenden Personal. Auf Booten, die mehr Leute an Bord haben,  können die Leute tatsächlich auch mal den Bauch in die Sonne halten und lesen.

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Aber: jeder Gedanke an Zuhause war sofort wie weggeblasen – so schön war die Fahrt und alles, was wir erlebt haben.


Besucher …

Enten –  Putzig? Oder gar lahm?

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Nicht diese da!

Andrea sagt: diese Enten haben die Boote samt Besatzung im Visier. Augenkontakt Mensch : Ente ist zu vermeiden, denn: wenn die sehen, dass wir sie sehen, kommen sie sofort auf das Boot zu und fordern Futter! Mit wirklich ohrenbetäubendem Geschnatter.

Wau – können die laut sein … Da kommt einem schon der Gedanke, dass Entenbrust gebraten lecker ist.

Ach – und sowas gab’s auch noch:

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Alles Otter oder was … ?
Dieser Bursche schwamm uns abends auch mal um’s Boot.


Und sonst …

Die erste Nacht an Bord – und ein wunderschöner Mond darüber …

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Ein neuer Ball für die Ferien. Geschenk von Jörg. Wau!

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Ich liebe dich …

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Hmmm … Beaf tartare …

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… auch für  mich …

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Heimweg …

Leute: zirka 900 Kilometer – und an einer Mautstelle auf der französischen Autobahn = echt eine Herausforderung.

Mit Blick auf diese Mautstelle da standen wir da etwa 1 Stunde …

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Zeitweise tat sich nix! Es muss einen technischen Fehler gegeben haben. Und die Autofahrer wurden immer nervöser. Irgendwann haben die alle wie wild drauflosgehupt. Nein – schneller ging’s natürlich nicht voran.

Als es dann wieder lief, wude es rund um die Bleche noch viel-viel enger. Alles drängelte … und auf einer Nebenwartespur haben sie sich sogar Schläge angeboten (Deutsche – nicht zu überhören).

Nach hinten hin sah es natürlich noch viel schlimmer aus:

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Und auch Jörg war nicht mehr bester Laune:

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Und zu guter letzt – und von Herzen …

Karin und Roland, die wir noch vor Übernahme des Bootes getroffen haben … Ihr Zwei: habt ganz-ganz lieben Dank für Eure Gastfreundschaft, die schöne Zeit mit Euch …

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Andrea hat sich riesig über das Wiedersehen gefreut – Jörg sich über das Kennenlernen.

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Und ich: bei Euch habe ich gelernt, dass Katzen Schläger sein können.  *Tz* – sowas … holt doch Kater Berlioz einfach mal in meine Richtung aus … Ich weiß nicht, wer die größeren Augen hatte … Berlioz? Ich? Karin? Oder Andrea?

Andrea und Jörg haben es genossen, dass sie ganz ohne Eile, ohne Hetze in die Hausbootwoche starten konnten – und vorher schonmal für einen Tag französische Luft und die gute Küche genießen konnten …


Geschafft …

1 Woche Hausboot ist nun über 2 Wochen hinweg geordnet und getipselt!

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Und wer dabei nun nicht mitgähnt, muss die Postille jetzt gleich sofort noch einmal lesen brillenputz

 

Liebe Grüße und habt‘ ein schönes Wochenende …

Eure

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„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

(Mark Twain)

 

→    Getreu diesem Motto:

Wir waren/sind so begeistert – wir planen auch für das nächste Jahr wieder auf eine Woche Urlaub auf einem Hausboot.


 

Elisabeth’s Haus-Postille 13/2015

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Dienstag …

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

Sommer – und Andrea & Jörg haben nur eines im Blick: meinen Garten. Hier wird gegraben, geschüttet, vermessen, verlegt. Nachdem der Hang nun schick geworden ist (wenn auch noch bis heute ohne Gras drauf – das kommt erst dann, wenn es wieder kühler wird, damit der sich nicht verbrennt), ist auch der Weg von der Terrasse zum Teich hin fast fertig (hier habe ich meinen Pfotenabdruck hinterlassen dürfen, „unter Aufsicht“ versteht sich – vorne im Beton-Dreiecks-Keil – Jörg hat mir aber danach sofort die Pfote geputzt):

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Und unten am Teich gibt es auch gleich neue Holzverkleidungen, damit alles „gleich aussieht“, wie Jörg sagt (das zeige ich Euch, wenn es soweit ist).

Dann haben sie eine große Buchsbaumkugel umgesetzt …

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Diese Kugel war vorher neben den Granitstehlen – und hat das gemacht, was ich oft tue: sie stand im Weg.

Dann ging’s los. Aktion: Bau eines Pizza-Ofens! Jörg hat alles sauber und toll vorbereitet. Bei uns wird alles korrekt gemacht, nicht hingepfuscht (schlechte Beispiele gibt’s genug zwinker):

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Hier wird die Verschalung festgeschraubt. Der Ausschnitt da unten ist korrekt – die Granitstehle hat nämlich schon einen eigenen Betonfuß, um den musste Jörg drumrumschnitzen.

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Schotter! (Kies Leute … keine Kohle – obwohl: umsonst war das Zeug auch nicht zu kriegen 1 ).

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Beton. Jörg liebt Beton. Wenn Ihr mal Betonarbeiten habt: vergesst bloß nicht, den Jörg zu fragen … lachen

Andrea sagt: das sieht aus wie Kuchenbacken – nur mit ’nem größeren Mixer … (Jörg hatte hinterher vor allem eines: lahme Handgelenke und wenig Sinn für Andreas Vergleich):

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Schön glattgezogen …

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Und dann (abends): zu kurz!!! Jörg hatte die Verschalung „frei Kopf“ gebastelt. Hätte er mal besser auf den Plan geschaut. 6 Zentimeter fehlen …

Andrea war entsetzt. (Nochmal Kies, nochmal Beton … Mist! … Andrea will den großen Rührpott für den Beton wieder aus dem Garten haben, das Ding steht auf dem Rasen und sticht ihr in’s Auge).

Aber dann …

Na, WENN der Jörg sich schon vertan hat, dann können wir auch gleich richtig nacharbeiten. Das Fundament wird nun vergrößert (wie die weißen Steine liegen). Andrea hat nämlich gestern einen tollen Bodenbelag entdeckt, der ein bisschen mehr Platz brauchen kann. Sonst verschwindet der ja total unter dem Ofen, man sieht ihn gar nicht mehr. Da wo jetzt diese Ziegel stehen, da wird dann das Unterteil von diesem Ofen hochgemauert. (Hab‘ mir das gestern auch mal genau angeschaut: nix Holzlagerplatz – das gibt ’ne tolle Hundehöhle! )

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Und ich? Wenn hier die Fetzen fliegen, der Beton matscht, darf ich mir dass nur durch die (Fliegen)Gitter ansehen …

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Zu gefährlich für kleine Cairns. Sagt Jörg. Er will mich nicht aus dem Beton spitzen müssen (wieder Jörg). Und ich frage mich worum der sich mehr sorgt – um sein schickes Betonteil oder um mein Fellchen?

Es bleibt weiter spannend …

Und erste Anmeldungen zum Pizzaessen und Brot-abholen haben wir auch schon … für 2015 … (Ihr Optimisten … buerostuhl… )

Für heute liebe Grüße Eure …

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Elisabeth’s Haus-Postille 12/2015


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Montag – Start in eine Woche Hundstage  …

 

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Hab’s gestern schon geahnt – hier ist was im Busche!

Tür auf – Tür zu. Jörg raus – Jörg rein. Ich drinnen. Ein schlechtes Zeichen … Hab‘ mal durch’s Bürofenster gelugt. Siehe da: Jörg hing stirnrunzelnd über seinem Motorrad.

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Jörg hat ein neues Navi gekriegt – und zerbricht sich heute noch den Kopf, wie er das wo an seinem Feuerstuhl anbringen soll …


Während dessen überlegt sich die Andrea auch heute noch, wie sie diese Software da auf das Navi kriegen soll. Kartenladen soll 3 Stunden dauern. Verwöhnt sind wir hier mit dem Internetz ja nicht, Andrea denkt schon immer, dass das noch länger dauert. Aber: von gestern auf heute hing das Teil am PC-Tropf (Kabel an Andreas Computer) und meinte dann, dass es noch ungefähr 17 oder 11 oder 13 Stunden dauern wird, bis alle Karten eingelesen sind. Hallo!?!

Mit diesem Navi-Dings kriegt der Jörg dann die schönsten kurvenreichsten Streckenvorschläge bis hin zur letzten Hütte in Timbuktu.


Heute Morgen – Blick nach draußen: Regen!

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Jörg:

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Uiiii … „In dem *Piss* soll ich rumfahrn‘ ???“  (Hat er wirklich so gesagt).

Erster Blick auf’s Regenradar – Andrea: „Ihr müßt halt nur in eine andere Gegend fahren“ zwinker.

(Es geht wie immer über Bayern nach Österreich bis in’s tief(st)e Kärnten).

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Zweiter Blick auf die Regenkarte und Jörg war optimistisch: Regen verzieht sich, bis er und seine beiden Rennfreunde da heute im Bayrischen und morgen dann in Österreich ankommen.  Wir sind gespannt, was er heute Abend am Telefon dazu sagt …

Es wurde jedenfalls ernst (und bevor einer was sagt: ich habe den Gießschlauch da auch liegen sehen, der wollt‘ halt mit auf’s Bild).

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Hinten war alles verstaut
– jetzt wurde der Tankrucksack festgepeppt (Klettband).

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Andrea konnte unseren „Packgroßmeister“ davon überzeugen, dass er für seine Freizeitschuhe KEINE Schuhspanner mitnehmen braucht … lachen

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Ich stand fassungslos daneben …

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Kurz danach steckte Jörg im Ganzkörperleder.

„Kannste nicht Zuhause bleiben? … Oder darf ich mit?“ …

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Letzter Check: Papiere, Kohle, Kreditkarte …

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Dann war’s soweit …

Glücklich war ich nicht …

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Hab‘ dich lieb! Küsschen …

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Guten Start …

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… und gute Fahrt !

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Tja, ich kann’s noch nicht glauben, dass Jörg wirklich ohne mich unterwegs ist. Für mich ist das jetzt fast wie Weihnachten. Ne, nicht Geschenke und so – ich hab‘ ein 7-Tage-Maßband gekriegt …

Das ist so wie Adventskalendertürchen öffnen … Ich kann jeden Tag ein Stück abschneiden – und dann kommt mein Jörg wieder nach Hause …


Und bis es soweit ist, leben wir hier unsere Mädelswoche und schauen dem Gemüse im Kühlschrank beim Gefrieren zu. Richtig: Kühlschrank. Andrea kann Kühlschrank schon von Gefrierschrank unterscheiden. Nur unser Kühlschrank grad nicht. Dem ist wohl jetzt an den zurückliegenden heißen Tagen der Fühler für die Temperatur durchgeknallt. Andreas Augen hättet Ihr sehen sollen: gefrorener Kohlrabi … gefrorene Tomaten …gefrorene Radieschen … gefrorener Fenchel …

Der Technikmann ist bestellt, mal sehen, wann der nun geliefert wird. Die haben der Andrea gesagt, das hinge davon ab, wann der Fühler geliefert wird.

denke Scheint ’ne komplizierte Sache zu sein, wenn ein Kühlschrank fremd geht …

Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 11/2015


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Sonnabend …

Sieht nicht nur so aus – es ist: Hochsommer !

.

.

Hallo Ihr Lieben,

knallheiß – wunderbar. Hat ja auch lang‘ genug dauert, bis es endlich so schön geworden ist.

Wir machen das Beste daraus sonnenbrille– wir bleiben tagsüber im Schatten, trinken brav (Wasser Leute! Waaasser!) und sitzen abends draußen.

Jörg und Andrea fahren gerade ganz viel Zweirad, lassen sich den Wind um die Nase wehen, auch wenn sie dabei manchmal in ihren Motorradjacken schwitzen. Fahren ist immer gut, stehen schlecht (so vor Ampeln oder im Stau – trifft aber nur Andrea … Jörg steht nie im Stau). krank-heiß

Also: was der Jörg kann  …

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… das kann ICH doch wohl auch, oder?

Hab’s mir heute mal näher angesehen – Andrea’s Rollerchen.

Sitz? – Passt!

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Gucken? – Geht!

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Stehen? – Geht!

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Aber wo bitte finde ich hier nun Gas und Bremse hmm-denke-denke???

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Und DAS hier sieht nicht so aus, als ob Jörg mir helfen will … (maximal vom Roller wieder abzusteigen).

Na wartet – laßt‘ mich mal größer werden … !

Liebe Freunde, haltet die Ohren steif, den Kopf kühl, die Zunge in ein Eis … und habt‘ ein schönes Wochenende …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 10/2015


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Donnerstag …

 

Leute – es sieht richtig nach Hochsommer aus. Auch bei uns. Gestern hat sich Jörg meine(!) Reise(stoff)tasche geschnappt, hat so sein Arbeitszeugs da reingestopft (Ihr wisst schon: Meterstab, Bleistift, Block und sowas) und dann mit Andreas kleinem Feuerstuhl ins Geschäft gerollert. Bin gleich megastutzig geworden. Nicht dass der sich von dannen macht, und ich daheim hocken bleibe …

Aber: er kam wieder. Gestern mal früher als sonst und stellte sich unter die Dusche. Hmmm … komisch … Grund genug für mich, an ihm dran zu bleiben.

Dann kriegte ich mein Ausgehkleidchen an (mein weißes Halsband, das schicke) und los gings … Radolfzell. Parkplatz so in der Nähe vom See. Raus aus dem Auto und ran an all die Nachrichten, die meine Artgenossen da hinterlassen hatten. Interessant, was so passiert ist, seit ich da das letzte Mal gelaufen bin. Hatte alle Pfoten voll zu tun, meine Grüße zu hinterlassen.


Richtig:  ich markiere (und Jörg dachte wirklich, sowas machen nur die Rüden lachen – inzwischen weiß er es besser 1 … ).


Ich hätte noch ewig laufen können. Blöd –  Andrea und Jörg hatten ein anderes Ziel: das Restaurant Vela im Jachthafen von Radolfzell.

Motto: wir leben da, wo andere Urlaub machen!

Gestern: ein fast echter Ferien-Abend auch für uns …

Andrea und Jörg hatten einen tollen Blick auf den See (Sonnenuntergang):

und ich einen kühlen Betonboden unter einem schattigen Tisch. So läßt es sich leben …

Abendessen am See (Zanderknusperle mit Salat – haben die die „Knusperle“ nicht hübsch serviert? – Klasse Idee sagt Andrea) …

Es war einfach nur schön. Auch für mich.

Zurück nochmal über eine große Wiese hin zum Auto und dann: noch eine Runde auf der Hollywoodschaukel im Garten. Es hätt‘ nicht besser sein können. Der Abend war mild, nicht mehr heiß und die Schnaken Gott-sei-Dank schon in den Betten (in ihren, nicht etwa unseren) – so mögen wir das!

Heute haben wir dann in der Zeitung gelesen, dass das derzeitige Sommerhoch ‚Annelie‘ wie die Nachrichtenleute sagen eine Namenspatin aus Konstanz hat … Was für eine schöne Geschichte dahinter …

Genießen wir doch die schönen Tage. Schnell sind die ja auch wieder rum, ehe wir uns versehen, hocken wir wieder drinnen. Das heißt heute für uns: ran an den Grill! (Wir frühstücken also nicht nur draußen, wir essen auch abends im Garten). Klasse – ich kann nebenbei durch die Büsche und Beete streifen …

Sonne mit Sonnenschirm

 Liebe Grüße aus dem „Annelie-Land“

Eure

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.

 

Elisabeth’s Haus-Postille 09/2015


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Montag …

 

Augenblicklich komme ich gar nicht zur Ruhe. Immer was neues …

.

Hallo Ihr Lieben,

ich habe gestern einen Ausflug gemacht, und zwar zur …

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( Tz-tz-tz … na, was denkt Ihr denn gerade?)

.

⇒ DIGA (Gartenmesse) in Tettnang.


Vermute, dass hängt klar wieder mit mir zusammen  hand-ja-nick.


Habe gestern Morgen ein kleines bisschen über die Stränge geschlagen. War gestern keine 10 Minuten im Garten, da war’s passiert:

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… Andreas neues Beet war (ist) gepflügt !

Ihre Blumen ? Im Eimer !

Andrea ? Sauer !

Jörg ? Saurer !

Anschiss kassiert (ja-jaaa, und wieder war der Cairn schuld). Erstmal Deckung unter dem Frühstückstisch gesucht, einen auf „lieb-Cairn“ gemacht, bis sich die dicke Luft hier wieder verzogen hatte:

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 Jörg dazu später: „Wenn ich nochmal einen Cairn aussuchen gehe, schaue ich mir zuerst den Garten des Züchters an!“ (So von wegen: viele Krater seien ein Ausschlussgrund und so … )


Mittags ging es jedenfalls los. Der Wettermann im Radio hat zwar was von Gewitter gesagt, aber darum kann man ja nicht Zuhause bleiben und warten, bis es passiert.

Schöner war es auf der kleinen Messe. Jörg hat schnell etwas entdeckt, dass er schick findet:

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Kann ich mir vorstellen – hab‘ gleich mal Maß genommen:  Platz genug für mich ist auch darauf … (durfte zwar nur mit den Augen testen, bin aber nicht blöd).

Hier hat Andrea den Jörg mal über/durch einen Spiegel fotografiert (Jörg sitzt mit mir hinter Andreas Rücken):

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Vor allem aber haben wir kurz „Hallo“ bei Stefan und Ulrike gesagt (Stefan hatte einen wunderschönen Stand auf dieser Messe, schick angelegt und mit vielen wirklich schönen Gartenbeispielen).

Natürlich war da viel los, so soll es ja auch sein. Trotzdem hatte Stefan 5 Minuten Zeit für Jörg – und Jörg hat ja noch seinen Gartenweg und meinen Rasen vor sich … Fachgespräch:

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Ich fand’s laaangweilig:

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Und durstig war ich auch. Manno war das da gestern auf den Wegen im Schloßpark staubig … krank-heiß .

Aber Stefan hatte einen großen Wassernapf aufgestellt (Pool, Teil der Ausstellung – und nix Hunde-Badeanstalt !):

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Andrea hatte zwar auch Wasser dabei – aber das hier war leckerer. Darüber hinaus hatte noch ein anderer Stand ein Herz für Hunde und auch eine Schüssel mit frischem Wasser vor dem Stand hingestellt. Das war wirklich schön. Nett die Leute da …


Und dann kam das Gewitter näher.

Es wurde dunkler. Gesehen hatten wir alles, spät war es inzwischen auch geworden. Nix wie weg.

Unterwegs hat das Radio wieder gesagt, dass auf unserer Strecke viel Wasser auf der Strasse steht (Wasser steht? Wie das denn – ich kenne es nur liegend). Kurz vor Meersburg fing der Regen an. Andrea schlug vor, dass wir die Abkürzung nehmen, Fähre fahren. Ging dann fix. Ran an die Fähre, rauf auf die Fähre, Klappe zu – los.

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Meersburg lag hinter uns:

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Genau richtig. Es wurde immer dunkler, und die Sturmwarnlaterne ging auch schon in einer Tour. Aber die Überfahrt war total ruhig.

Den ganz großen Regen hier bei uns haben wir wohl verpasst.


Jörg hat gestern gelernt:

Gewitter Zuhause und ich fange an zu schlottern bibber.

Gewitter im Auto? Kein Problem! Nix kann mich dann erschüttern, ich schlafe.

Andrea sagt, ich sei ein echter Gallier, sowas wie dieser Asterix und Obelix und so  (die haben ja auch immer Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte – im Auto kann er das aber gar  nicht, so viel Platz für den Himmel ist da nämlich nicht).  Wie sagte Jörg: fahren wir halt künftig bei Gewitter Auto …


Heute Nacht dann: Rabatz an unserem „Konzertteich“.

Der Froschmann gab sein Bestes. Andrea sagt: nur ein toter Frosch ist ein guter Frosch! (Die Andrea soll bloß mal keiner fragen, ob sie mal einem Frosch über die Strasse helfen würde … 1000sterne2).

Und als ob das nicht genug wäre, bricht der Marder wieder bei uns ein. Dieses komische Kratzgeräusch da am Erker und Andrea dachte, sie hätte den Marder über den Balkon springen hören.

Andrea saß senkrecht im Bett. schock2

Das kann doch nicht wahr sein, dass dieses Mistviech zurück kommt? Wie beim Frosch: nur ein toter Marder …

Wir sind den vor 3 oder 4 Jahren losgeworden, im letzten Jahr hat er einen Einbruch bei uns versucht, hat aber gesehen, dass Jörgs „Lochverstopfung“ besser war, als die Zähne und Krallen des Marders. Nun hat er sein Glück an der anderen Erkerseite probiert, da wo der Kammerjäger zu gemacht hatte. Sieht aus, als hätte der Marder Erfolg gehabt … Wir werden es in der nächsten Nacht ganz genau wissen – und dann wieder mal den Kammerjäger bezahlen …

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Sieht aus, als hätte der Marder Erfolg gehabt … Wir werden es in der nächsten Nacht ganz genauer wissen(Jörg hinterfragte, ob der Marder wohl schon drinnen angekommen sei, Andrea meinte dem sei so) – und dann wieder mal den Kammerjäger rufen …*Seufz*…

Leute: In diesem Jahr ist die Natur gegen uns ! sauer

 

Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 08/2015


 

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Sonnabend …

 

Hallo zusammen,

bei uns geht es in dieser Sommersaison verrückt zu …

Zuerst brüten die Blaumeisen in der Porzellankanne – jetzt geben sich hier die Grünfrösche ein Stelldichein. Einerseits schön, dass unser Teich Lebensraum für so viele Arten ist. Da tummeln sich Schnecken und Molche und was auch immer noch – die Fische sind putzmunter und Frösche/Kröten gab es in den letzten Jahren ja auch immer.

Andererseits nun … ? Die Grünfrösche … die toppen da im Teich echt alles!

Ohrenbetäubender Lärm (so etwa wie Presslufthammer im Garten) – mehr oder weniger rund um die Uhr (hier geht auch nachts die Post ab!). Grund wird wohl dieser sein: es hockt 1 Weibchen im Teich, um dass sich 2 Männchen wohl streiten (wie Andrea gelesen hat: Weibchen sind still … – die Männchen nicht). Klasse.

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Hier der eine Typ, der grad im Teich das Maul weit aufreißt (die Backen dick aufbläßt):

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Und da dachte Andrea kürzlich noch, dass es nervig sei, als die Blaumeisen an die Fensterscheiben geflogen sind (die waren glassüchtig, durch nichts von den Scheiben fernzuhalten).

*Ha! Von wegen!*


So laut Herr Grünfrosch ist – so schnell ist er … Fangen wird kein Kinderspiel. (Gibt’s irgendwo unsichtbare Kescher? Und brauchen wir ein Nachtsichtgerät?)

Andrea hat auch das gelesen (leider): Frösche sind geschützt.

Mist!

Man darf sie nicht erschießen.

Man darf sie auch nicht essen – es sei denn, man ist ein Storch.

Aaalso: am besten fischen wir die Rabatzmacher in einer Nacht- und Nebelaktion aus dem Teich – und setzen wir sie gleich auf dem Platz vor unserem Rathaus aus. Oben auf dem Dach brüten immer Störche. Fastfood Jungs!

Müde Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 07/2015


 

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Freiiiitag …

 

hu-hu-ums-eck  Ihr Lieben … !

Auch schon ganz auf Wochenende eingestellt? Also wir haben uns am letzten Sonntag schonmal eingeschaukelt (kaum saß Jörg auf der Schaukel, musste ich mich dazulegen):

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Na, bei uns sieht es so langsam sieht wieder fast gut aus, fast wie Garten eben sein soll .

Die Mauer ist bepflanzt, der Weg gemulcht. Hat doch schonmal was.

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Und diese Erdhaufen hier,

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… die Ihr da noch erkennen könnt, hat Andrea inzwischen auch plattgemacht. Alles ist wieder eben.

Der Jörg werkelt ja noch an diesem Weg, der von der Terrasse zu den Stufen, die zum Teich runtergehen führt, und wie Ihr sehen könnt: Jörg arbeitet (tpyisch wie immer) total exakt. Der Punkt in der Mitte ist tatsächlich der „Mittelpunkt“ (spitze der Mann!):

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Auch unten am Teich sieht es schon wieder sauber aus. Da hat Andrea auch Pinenrindenmulch hingekippt, nachdem sie da die Gräser eingebuddelt hatte.

Ja, jetzt sieht auch dieser merkwürdige Zaun der Nachbarin, der da so mit seinen 1 1/2 Elementen einfach so rumsteht, richtig gut aus. Wie extra für uns gemacht, und wir müssen ihn nicht mal streichen. Ob die Nachbarin das wohl mal von oben macht? Oder ob sie mich mal fragt, ob sie in meinen Garten kommen darf? denke

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Andrea war diese Woche schwer am Aufräumen.

So stand unsere Schaukel Sonntag noch im „Erdfeld“ (im Dreck, und einen Absatz von der Terrasse auf das Feld gab’s auch noch):

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Der Andrea hat das ganz schön gestunken – vor allem, nachdem in der Nacht von Sonntag auf Montag die Gewitter hier so krawumselt und krablitztelt haben und ganz viel Regen auf die Erde da geplatscht ist. Der Dreck ist nur so nach oben gehüpft (der kann hüpfen, Ihr hätte mal die Schaukel sehen sollen, die hatte ja ein paar dreckige Beine bekommen … ).

So! Und nachdem wir auf den Gärtner gewartet haben, von dem seit dem Mauerbau nichts mehr gehört/gesehen haben (wir kriegen da ja Rasen),  und es immer heißer wird, hat Andrea beschlossen, das sie diesen Rasen jetzt erst Mitte September haben will.

Ihr wisst ja wie das so ist mit neuem Rasen: Betreten verboten! Und das mir? Andrea sagte, sie will mich doch in der schönen Jahreszeit, wenn wir im Garten sitzen (oder Ball spielen) können nicht in’s Haus sperren.

Na, das wär’s dann ja wohl grad noch gewesen: die beiden hocken draußen und ich darf mir das durch die geschlossene Wintergartentür ansehen! Ne! Hat Andrea schon richtig gemacht.

Davon abgesehen: wenn ein Rasen jetzt gesät wird, verbrennt der sich doch den Pelz, bevor der überhaupt das Licht der Welt gesehen hat. Dagegen kann man doch gar nicht ansprinkeln …

Deshalb hat Andrea letzten Montag viel-viel Mulch in die Hütte geschleppt (26 Säcke – wenn der Rasen kommt, wir das Mulchzeug eben im Restgarten verteilt – damit war dann auch der Jörg beruhigt – der dachte vielleicht schon, er kriegt da gar keinen Rasen mehr hin), und den dann da auf dem Feld verteilt:

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Jetzt sieht’s auch da sauber aus, der Absatz von der Terrasse zum Feld ist weg und ich kriege nicht bei jedem Sommerregen gleich Matschpfoten. Ist also egal, wenn es nun am Sonntag regnet :-).

Ich genieße das Leben!

Uiii – Schokolaaadeneis, ein weißes!

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Ich liiiebe Schokolade (und kriege nie soviel davon ab, wie ich will). Und ich kann Euch sagen: das da war gestern oberlecker.

Jörg hatte gestern Abend ein Herz für mich und hat mir was abgegeben … wobei mich der Verdacht beschleicht, dass er mich beschwindelt hat, was die Menge von diesem Eiszeugs betrifft. Kann mir nicht vorstellen, dass Andrea nur so wenig davon gemacht haben soll nundenn

Und Ihr denkt jetzt doch wohl nicht so: ein Löffelchen für Jörg, ein Löffelchen für Elisabeth, ein Löffelchen für Jörg … usw. ?

Neee … – ich habe mein eigenes Löffelchen bekommen (soweit geht Jörg dann doch nicht zwinker).

Also Ihr Lieben, laßt es Euch gut gehen, haltet die Ohren steif!

Ich denke, ich werde am Sonntag mal wieder durch den Wald streifen. Großer Ausflug is wohl nich, wenn’s wirklich regnet …

Ich hoffe nur eines: dass die mit mir nicht wieder in diesen Müllkippenwald da bei Worblingen gehen. Da war ich am Mittwoch mit der Andrea, und ich kann Euch sagen: DA sieht’s im unteren Bereich aus! Und stiiinken tut’s!

Die Leute legen da in dem Wald alle paar Meter Grünschnitthaufen an (unter anderem steht da jetzt ein Bambus im Wald … ). Wisst Ihr eigentlich, wie geschnittenes Gras bei den derzeitigen Temperaturen müffelt? E-kel-haft.

*Bah!* Schweine die!

Da ihr Zeug’s in die Pampa fahren. Ja fahren! … Die laden ihren Gartenabfall (und was sie sonst nicht mehr brauchen: Fliesen, Scheiben … leere Hundefutterdosen … ) in’s Auto ein – und kriegen dann die Kurve zur Deponie nicht mehr.

Klar: im Wald wird’s umsonst entsorgt. Armer Wald! Arme Tiere! Lecker Pilze? …

Denen sollte man … schimpfen-nudelholz  !!!  Das musste jetzt mal gesagt werden.

Damit: habt‘ ein schönes Wochenende und liebe Grüße

.

Eure

name-elisabeth#6f170d

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PS:

Noch ’ne Idee zum Snacken für’s Wochenende?
Wie wär’s mit Oliven?