Elisabeth’s Haus-Postille 03 / 2017

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Sonnabend …

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Ja-ja … aber lachen und frotzeln, als er sieht, dass ich hier ein „Küchenkörbchen“ bekommen habe …


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Hallo Ihr Lieben,

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gestern war es hier soweit – Andrea hat mir ein neues Körbchen in die Küche gestellt.  — „YES !!!“

Körbchen kann man nie genug haben … In diesem Fall musste es dann auch noch zu Küche passen (nicht bunt, das ist die Küche ja schon mit all dem Gedöns, was da so rumsteht, und wie Ihr seht: passend zur Wandfarbe, und Ihr wisst schon: ein Schelm, wer böses denkt … )…

Ich habe es vor meinem Aussichtspunkt „Terrassentür“ gleich so richtig gemütlich gemacht …

Andrea gestern im Laden: *hmmm* … okay, dürfte groß genug sein für 2 Cairns …


Gekauft hat Andrea dieses Körbchen nicht nur für mich, sondern auch für Valentina – sagt Andrea, und fäng doch tatsächlich schon jetzt damit an, der Kleinen die Schuld zu geben. In Zukunft sage ich dann auch immer: „DIE da war’s!“


Erste Zweifel kamen ihr schnell – … als sie sah, dass ich mich da in dem Körbchen gemütlich breit gemacht hatte.

Der Platz da ist genial – in der Küche, ganz nah am Herd und Kühlschrank. Heimlich essen ist so nicht möglich … und Andrea ahnt, wenn Valentina hier eingezogen ist, hat sie wohl 2 Mitesser an ihrer Seite.

Andrea freut sie sich auch darauf – ich sei *essenstechnisch* eine Mäkeltante …

Und dann höre ich, was ihr Trio so gegessen hat … Spargel (roh) zum Beispiel, Kohlrabi, Karotte … *brrr-igitt!* – Ich sage Euch: mir braucht sie damit gar nicht kommen und sie sagt: abwarten *harrrr-harrr-harr*! Tue ich, und zwar ganz entspannt … den Garten, die Katzen und alles was sonst so durch den Garten schleicht, läuft, krabbelt, hüpft voll im Blick … und das noch die nächsten 3 Wochen solo …

Schönes Wochenende …. und viele Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 02 / 2017


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Montag …

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Hallo Ihr Lieben,

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in 4 Wochen ist es soweit … dann ist sie hier: Valentina.

Gestern waren Andrea und Jörg sie mal besuchen – ohne mich. Andrea sagte, es sei besser, wenn ich Zuhause bliebe. Ich mag es ja nicht, wenn andere an meinem Popo schnuppern … dann werde ich grantig und da leben ja mit Valentina noch deren Mama Emma und die Tanten Lulu, Gwenny und Mira (und wer will schon hausgemachten Stress?). Im Auto warten war gestern auch keine Option, es war zu kalt. Ich sei Zuhause besser aufgehoben. Sagt Andrea.

Ich hörte inzwischen, dass ich auch zur Abholung nicht mit darf … ich soll meine neue Adoptivschwester hier vor der Haustür kennenlernen. Nur „schnuppern“ durfte (und musste) ich gestern kräftig. Na Ihr wisst schon … typisch Hund, insbesondere ich eben: die Famiie kommt heim :

  • Antreten (aber fix) !
  • Abschnuppern  …
  • WO wart Ihr ?
  • Was habt Ihr getrieben – und das vor allem ohne mich ?

Bringen die mir gestern doch eine ganze Wolke „Hund“ mit heim! Am aufregendsten aber war, dass mein (ich betone „mein“!) Bademäntelchen so fremd roch – Andrea: DAS ist Valentina. Häää? DAS ist mein Bademantel und nicht Valentina!


Haben die die Kleine doch mal kurz in meinen Mantel eingewickelt, sie da an den Kanten (meinen Kanten!) rumnagen lassen …


(Ein echtes Jörg-Bild … etwas unscharf … )


Na, und außer den Duftwolken haben Andrea und Jörg noch ein paar Bilder mitgebracht …


Valentina scheint Jörg genau so zu lieben, wie ich es tue … Und sie ist dann sogar noch in der Sofaecke ganz an ihn angekuschelt eingeschlafen (sowas darf ja sonst nur ich).


Klar: die Bilder hätten etwas schöner sein können … Es war alles ein bisschen „Ton-in-Ton“ (Hund/Umgbung/Kleidung). Jörg hätte da ganz in weiß hingehen müssen … Aber wer denkt schon soweit, wenn er Welpen besucht und dann auch noch im Winter …


Soweit mal aktuell. Bevor mein Zuhause auf „Welpenalarm“ umgestellt wird (heißt u.a. = Treppen werden gesperrt … Treppensteigen darf Valentina anfangs nicht und lange spazieren gehen auch nicht – und drauflegen darf ich mich auch nicht … – kann ja heiter werden -was darf die eigentlich? ), geht Andrea sie nochmal besuchen.

Und dann: ehe ich mich versehe, jagen wir hier zu Zweit … !

Vielleicht kriegen wir ja dann die Katze zu fassen, die mir heute im Garten durch die Lappen gegangen ist … Aber ich sage Euch: ich war dran – gaaanz nah dran. War das ein Gefauche … Andrea hat gefragt, ob sie mich verkloppt habe (wir waren auf Gefechtsstation zwischen Zaun und Tomatenhäusern, damit nicht zu sehen) – ich verweigere dazu die Aussage, bin aber gerade doch etwas stiller …  Andrea traute dem Frieden auch nicht (die hat ’ne Antenne für solche Dinge). Andrea hat mich abgetastet – mehr mit den Augen, als den Händen; ich bin aber ganz geblieben, nur nun jetzt mal etwas stiller, nicht ganz sooo am Überwachen des Gartens interessiert. Ich warte auf Verstärkung!
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Liebe Grüße

Eure

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Und wer noch mehr Bilder sehen mag, schaut‘ mal bei Valentinas Zucht-Familie vorbei … Valentina heißt da übrigens auf dem Papier = „By my Baby“ (ein B-Wurf), wird aber natürlich Valentina gerufen. Ach ja -und sie ist auch das süße Wesen, dass die Wurfkiste umgegraben hat … 😉

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Elisabeth’s Haus-Postille 01 / 2017


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Sonntag, Neujahr …


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Der Schwarzwald … unendliche Weiten …
(und dazu dann gleich mehr)

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Hallo Ihr Lieben,
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2016 ist fertig, und das ist gut so. Wie las Andrea? 2016 in 3 Worten? = Bitte nicht nochmal! Passt irgendwie.

Lustig war das Jahr nicht. Jörg und seine Werkstatt – Investition in neue Maschinen, Umräumaktionen, manche Arbeit blieb liegen, wurde aufgeschoben … Dann hat die Familienkutsche die Flügel gestreckt (kapitaler Motorschaden) und auch das, was als Urlaub gedacht war, fiel zur Hälfte in’s Wasser. Übrig blieben für uns Mädels = 4 Tage „Urlaub“. Dazu hat Andrea dann zum Jahreswechsel auch mal genölt. Zu wenig, zu viele Sachthemen (wie sie das nennt), zu wenig private Zeit – Ihr wisst schon: die schönen Stunden, in denen man einfach nur lebt und lacht.

Jörg musste dann auch noch zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten. Auch nicht schön … und spät heimgekommen ist er an den beiden Tagen dann auch noch …

Aber dann … (!) – Andrea wollte wenigstens die letzten Tage/Stunden des Jahres privat und ruhig haben – und hat genau das auch bekommen.


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29. Dezember …

Wir haben den Mindelsee (Radolfzell-Güttingen) umrundet …

Es war – wie immer – toll. Zirka 10 Kilometer, und ich habe jede Bademöglichkeit wahrgenommen. Ja – das führte mich Zuhause auf direktem Weg unter die Dusche (die Mocke klebte wie Pech an mir, stank entsprechend; Andrea musste ganz schön shampoonieren).

Ich war ganz toll gelaufen – und hinkte dann abends. Andrea vermutet, ich habe mir einen Nerv eingeklemmt. Von der Mindelseerunde selber kam ich nämlich „heile“ heim.


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30. Dezember …

Jörg räumte erstmal fröhlich meine Box vom Smartie in die Familienkutsche (die übrigens seit Weihnachten wieder bei uns ist – mit einen funkelnietenagelneuen Motor … ).

Ziel des Ausflugs: der Feldberg im Schwarzwald …

Andrea kannte den Berg – vom Vorbeifahren …  Jörg kannte den Berg – vom Schulausflug.

(Auch nicht die Welt und sowieso Ewigkeiten her und viel gesehen hat der damals ganz sicher auch nicht – wie‘ so war mit den Schulausflügen = Anfahrt, Füße aus dem Bus, wieder einsteigen, zurück; schlimmstenfalls folgten solchen Ausflügen auch noch Aufsätze wie „Mein Ausflug zum Feldberg“ *ha-ha*).


Der Berg war gut besucht, wobei sich alles noch in Grenzen hielt. Schnee = Fehlanzeige – die Piste war klein/schmal/braun (sonnig und warm):

… und das bisschen Schnee war sowieso nur denen hier zu verdanken:

Nun – wir liefen mal los und waren überrascht, wie weitläufig der Berg ist. Andrea dachte immer, dass sei eben so ein Buckel, auf dem die Kinder ein bisschen mit Schlitten und Ski rumrutschen könnten.

Fehlanzeige. Weiläufig – schöne Wege – Hütten für ’nen Einkehrschwung.

(Jörg: wie naiv Andrea seien könne, selbstverständich müssten da die Touristen ja auch verpflegt werden – ja … manchmal vergessen wir, dass hier da wohnen, wo andere Urlaub machen 😉 ).

Es war wunderschön, herrlich warm. Jörg: „… wie im Frühling“, und damit hatte er Recht. Ich kam auch ganz schön in’s Schwitzen (und musste auch noch brav bei Leine gehen – so ein „Vorschrift“-Ding eben):

Aber es gab unterwegs auch Wasser, und das nicht nur aus meiner Wasserflasche …

Unser Ziel am Berg: die Todtnauer Hütte …

Einfache Strecke vom Parkhaus aus = ca. 4 Kilometer. Und das, nachdem ich ja am Vortag schon etwa 10 Kilometerchen gelaufen war …

„Urlaub“ …  Na bravo …

Vielleicht sollte ich glücklich sein – es hätte ja auch noch dicker kommen können. Kurz vor der Todtnauer Hütte führte der nächste Wanderweg weiter …


Pause auf der Hütte …

Für mich: Trockenfleisch, für Andrea und Jörg: Schupfnudeln und Schwarzwälder-Kirsch-Torte (die beste, die Jörg je gegessen habe, wie er schwärmt).

Der Service auf der Hütte aber: eine Katastrophe. Die haben das da echt nicht im Griff. Jörg dazu: „Nun bin ich gerade mal 30 Minuten hier und habe schon 5 Verbesserungsvorschläge“.  Glauben wir gerne. Wir haben Ewigkeiten auf Jörg warten müssen, bis er mit dem Essen zurück kam – an der Theke ging es schleppend vorwärts (und das ist harmlos ausgedrückt).


War nur ich froh, dass es dann wieder zurück zum Auto ging oder auch die Andrea?

Am Auto angekommen, gab’s für mich ’ne Pfotensalbung …

Ihr seht richtig: Jörg hat die halbe Werkstatt im Kofferraum. Mich hat Andrea kurzerhand dazu gepackt, ehe ich mich versah, lag ich auf der Rolle Malerfolie.

(Glaubt‘ nicht, dass ich das da witzig fand – ich habe mich gegen die Rückenlage gewehrt … wenn auch erfolglos – ich landete gesalbt und mit Socken auf den Pfoten in meiner Box).

Fazit des Tages: super Runde und ich lief wieder wie eine Eins (kein Hinken mehr, getragen werden musste ich auch nicht).

Zuhause gab’s für mich eine Portion selbstgekochter Knochenbrühe (ist gesund für mich, sagt Andrea)

– und dann bin ich in’s Körbchen gefallen.


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31. Dezember …

Wieder hieß es: raus aus der Nebelsuppe (die hing schon am Vortag ganz fest über dem See) – rein in die Sonne!

Ziel: die schwäbische Alb/Albstadt – zuvor: Kloster Beuron (Tee und Schokolade kaufen). Andrea: wenn wir noch was kaufen wollen – dann bitte bis ca. 12:00. Sie vermutete, dass die Geschäfte dann schließen könnten. Klar: letzter Tag im Jahr – da wollen alle Leute irgendwann mal Zuhause sein.  Andrea lag richtig: 12:30 gingen im Klosterladen die Lichter aus für 2016.

Für uns ging es (mit Einkäufen) weiter …

Nun war ich an der Reihe. Ich sage Euch: ich hätte drauf verzichten können. Schoooon wiiieder laufen …

Aber wenn es dem Jörg Freude macht …

… dann nehme ich es sportlich …


Sowas allerdings kann ich gar nicht leiden: Jörg auf dem Balken, ich davor:


Immerhin: dieses Mal kamen da draußen nicht wieder die Kilometer zusammen. War gut so. Ich trottete nämlich sehr bald hinter den beiden einfach nur hinterher, fiel zurück wie man so sagt. Kein Kampfgeist.

Andrea: ist auch okay so – sie kann ja nicht immer auf Hochtouren laufen (gute Andrea, sie weiß, dass sich meine Bänder und Knochen auch ausruhen müssen, wie sagt sie immer: nicht den Hund kaputt machen!).

Das Wetter war auch dort einfach nur wunderschön. Warm. Sonne. Und dann ging es weiter …

Ziel: Burg Hohenzollern. Jörg wollte nicht nur die Burg sehen, sondern dachte auch an was zu essen …

Sylvester. Auch auf der Burg sollte ab 15:00 Ruhe einkehren, und wir waren dann auch erst so um etwa 14:00 dort. Essen? „Sylvester-Würstchen“ …

… und Glühwein (ein ganz leckerer, heller) …

… und das draußen im Biergarten …

… direkt vor dem Burghof …

Nun – immerhin bin ich hochgefahren worden auf die Burg – wir haben den Pendelbus genommen. Zurück ging’s dann aber zu Fuß (ca. 20 Minuten abwärts – Gruss an die Kniegelenke 😉 …).

Ich war gestern also „Burgfräulein“ …

Die Burg ist beeindruckend – da sollten wir mal eine Führung mitmachen, wobei: „wir“ heißt in dem Fall = Jörg und Andrea (Hunde sind dabei nicht erlaubt). Wir haben also einen guten Grund, wiederzukommen … (so, dass ich dann im Auto bleiben kann, ohne da zu erfrieren oder zu ersticken 😉 ).

Gegen Abend waren wir wieder hier – im Nebelgrau. Wie schön, dass wir den Tag nicht hier sondern da verbracht haben.  Sehen mussten wir auf dem Heimweg, dass unsere Familienkutsche zwar wieder fährt wie eine Eins, aber die Wisch-Wasch-Anlage ausgefallen ist. Ich sage Euch: Halleluja – die Sicht aus der Frontschreibe war zeitweise = Null. Jörg und Andrea konnten sich helfen (Parkplatz – und der Rest-Inhalt meiner Hundewasserflasche floss über die Frontscheibe … immerhin: besser so geputzt, als gar nichts).

Den Abend haben wir vor dem Fernseher verlümmelt. War toll so. Ich war hundemüde – so sehr, dass ich zwar immer noch (oder wie alle Jahre wieder) Angst vor den Böllern hatte, aber nicht mehr so viel Energie mich da dann wirklich-wirklich aufzuregen. Zum ersten Mal habe ich die Nacht sehr gut gemeistert. Ob das dann wohl für’s nächste Jahr „Wiederholung“ (Gassimarathon) heißt … ?

Nun schauen wir mal, ob die Nachbarn, die hier rumgeböllert haben, ihren Mist auch wieder von der Straße fegen. Es sieht hier auf der Straße aus … (!!!) … *Bah!* Sauerei – sagt Andrea, die in ihrem Leben noch nie einen Böller angefasst geschweige denn dafür auch nur eine müde Kröte locker gemacht hat (dafür aber an die Zeit in Ohio zurück denkt: kein Feuerwerk – herrliche Stille … und stellt Euch vor: ein neues Jahr kommt nämlich auch ohne dieses *Krawummsel*).

Euch allen alles Gute für 2017. Mögen Eure Träume und Wünsche und alles was Ihr Euch so für 2017 vorgenommen habt (all die guten Vorsätze) in Erfüllung gehen. Bleibt gesund!

Liebe Grüße

Eure

Elisabeth’s Haus-Postille 14/2015

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Sonnabend …

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

*boa* – schon wieder zwei Wochen vergangen, seit wir auf dem Canal du Midi in den Hausbooturlaub gestartet sind.

Andrea ist aber momentan auch echt ein fauler Hund. Macht die nun schon seit 2 Wochen an den Bildern rum … Seht’s ihr nach – ich tu’s auch (sie ist einfach noch immer nicht Zuhause mit dem Kopf – der Rest schon, samt Wäsche).

Für mich waren die Ferien wie immer: anstrengend (keine Zeit für meine Tages-Schläfchen) und: klasse!

Zeit für Zweisamkeit …

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Zur Hausbootwoche gäbe es nun sooo viel zu erzählen … ich versuche es mit wenig …


Jörg hatte vor den Ferien wieder mal viel um die Ohren. Nix neues. Folge: Jörg konnte sich vor der Reise gar nicht mit der Fahrt auf dem Kanal beschäftigen. Das hatte Andrea gemacht.

Andrea hatte überlegt: das erste Mal auf dem Kanal … da sollte die Schleusentreppe von Fonserannes unbedingt dabei sein – ebenso der Tunnel von Malpas und die Kanalbrücke über den Fluß Orb.  Und: perfekt so.

So hatte Jörg auch keine Frage, als Andrea dann bei Übernahme des Bootes und der Frage nach der Fahrtrichtigung sagte: grob nach Beziers, Details ergeben sich unterwegs.

Ansage an Steg nach der Einweisung durch eine Nicols-Mitarbeiterin: „Okay! – Dann bitte links aus dem Hafen von Le Somail rausfahren …“


Ein bisschen zusammengefasst – nicht unbedingt chronologisch (ist entschuldigt – bei gefühlten Millionen Bildern, aufgenommen sowohl mit der Kamera als auch dem iPad)


 

Organisation …

Alles war perfekt – von der Buchung über die Übernahme und Rückgabe des Bootes …

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… bis hin zum eingezäunten Parkplatz für unser Auto hinter der Nicols-Basis …

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Ein Blick in unser Boot, unser Zuhause für 1 Woche …

Hab’s mir auch gleich mal genau angeschaut:

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Unsere Koje …

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… von der aus es hier links dann in kleines Bad ging (alles einfach, aber: Toilette mit Wasserspülung – Entsorgung des Tanks war für uns nicht nötig, das haben die Nicols-Mitarbeiter bei Rückgabe übernommen – und auch eine Duschbrause gab es).

Und eine Tür, um das Schlafzimmer zu verschließen gab es natürlich auch (das runde Ding da vorne im Fenster im Bild, das hochsteht, ist das Schlafzimmerfenster):

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Nicht zu übersehen – die Küche (toll, mit kleinem Mini-Backofen ausgestattet und einen echt großen Kühlschrank (links grad noch zu erkennen) gab es da:

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Sitz-/Eßecke (auf der auch meine Box prima unterkam – so gleich um’s Eck war, wenn ich mal schnell verstaut werden musste, weil die nächste Schleuse vor uns lag):

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Für mich ein Traum – ich hockte da zum Frühstück auf einer Decke und war meinem 2. Frühstück ganz-ganz nah:

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Auf dem Kanal zu fahren ist sooo schön …

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Hier = oben auf dem Boot – am „Außensteuerstand“, kurz nachdem wir den Hafen von Le Somail hinter uns gelassen hatten – und auch das nächste Foto ist gleich danach entstanden (ich bin hier noch in mein „Bademäntelchen“ – Katzensack – gestopft, weil alles noch so neu war):

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Und in den folgenden Tagen: immer wieder = ich & Jörg …

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Ankern …

Festmachen kann man überall wo es einem gefällt, man ein schönes Plätzchen zum Übernachten gefunden hat. Einfach ran an’s Ufer, Motor aus und fertig.

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Oder man legt in einem Hafen an (hier: Villeneuve-lès-Béziers) …

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Boot und Technik …

Jörg hatte alles im Griff … !

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Mit Jörg an unserer Seite mussten wir auch keine Angst kriegen, als wir nachts im Hafen von Villeneuve-lès-Béziers lagen und über uns ein kleines Unwetterchen hereinbracht.

Das heißt: ich habe mich schon gefürchtet, schließlich war nicht nur der Himmel zum Fürchten, sondern vor allem Blitz und Donner. Ich lag also in Andrea’s Armen, während Jörg Fotos gemacht hat … Andrea hatte so gesehen gar keine Zeit über Seekrankheit nachzudenken.

Wo wir zuvor am Abend noch ganz friedlich im Hafen vor der Schleuse lagen:

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… ging nachts die Welt unter:

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Das Wasser kam so schnell und so davon auch noch ganz-ganz viel, dass der Schleusenwärter das Tor öffnen musste. Damit wurde das Hafenbecken ein bisschen geflutet – was nach sich zog, dass unser Boot zeitweise schief lag. Wie sagte Jörg? Er wisse nicht warum, aber: am Abend hatte er das Boot doppelt-gut angebunden … Jörg hat wohl einen 7. Sinn …


Villeneuve-lès-Béziers

Eine total süße kleine Stadt. Binnen 5 Minuten zu Fuß ab Hafen hat man das „Zentrum“ erreicht und kriegt alles, was man braucht. Spar-Markt, Metzger, Zeitungen&Tabak und: Restaurants/Bar.

Schwierig hingegen: Coins (Wertmarken) für Frischwasser aufzutreiben (Wasserverkauf wird von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt, hier waren es die Coins).

Das Tourismusbüro ist in dem Holzboot da vorne (links zu erkennen) untergebracht.

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Eigentlich sollten die doch diese Wasser-Coins haben. Haben sie aber nicht. Wir sollten in die Metzgerei gehen – da könnten wir sie kaufen (Metzgerei liegt gleich gegenüber des Tourismusbürobootes). Die: nein – wir sollten es beim Tabakladen versuchen. Tabakladen Nr. 1: nein – keine Ahnung.

Also: erstmal einkaufen im Sparmarkt (der lag fast gleich nebenan – so 3 Häuser weiter).

Danach: Tabakladen Nr. 2. Coins? Nein – keine Ahnung, wir sollten mal bei der Polizei (liegt auch nur wenige Häuser davon weg) fragen …

Polizei: Coins??? Ja! – Im Spar-Markt!

Na prima – da waren wir ja gerade gewesen … Und siehe da: Coins gibt’s da an der Kasse …

Relaxen im Hafen von Villeneuve-lès-Béziers (dieses Mal aber auf dem Rückweg, damit auf der anderen Hafenseite) …

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Und das hier – das ist das Polizeigebäude, genau genommen die seitliche Hauswand des Gebäudes:

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Hier haben sie diese Wand des Hauses von oben bis unten bemalt … „Echt“ wird es erst wieder am rechten Nebengebäude, wo Tür und Gardine zu erkennen ist. Diese Hausseite ist wunderschön geworden (und sieht auf den ersten Blick sogar fast täuschend real aus).


Capestang

Einfahrt – durch den tiefesten Tunnel, den es auf dem Kanal gibt …

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Auf dem Rückweg dann: mit dem Rad in die Stadt …

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… und abends …

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Da haben wir dann eingekauft …

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Hafen Portiragnes Hafen Cassafieres

Und End- und Wendepunkt. Oder so: Halbzeit. Ob wir nun wollten oder nicht – wir mussten leider umdrehen.

Ich bin mutig (klar: für’s Durchklettern des Sperrgitters gab’s ’nen Anschiss – aber erst nach dem Foto) …

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… aber nur unterwegs – vor Anker habe ich mich immer von Bord heben lassen (nicht dass ich da zwischen Steg und Boot in’s Wasser falle).

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In Portiragnes  haben Jörg und Andrea erste Mal in die Pedale getreten …

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… und mich an’s Mittelmeer gefahren …

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Das Meer ist auf dem Landweg ca. 2 Kilometer vom Hafen Cassafieres entfernt – und ’ne sandige Geschichte.

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Der Tunnel von Malpas …

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Der Kanal …

Beeindruckend – ein überwältigendes Bauwerk, vor dem, der Leistung der Menschen, man mit großem Respekt den Hut ziehen kann.

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Wunderschön auch: zu sehen, wie exakt die Bäume rechts und links des Kanals gesetzt wurden, sie eine wunderschöne Allee bilden und Schatten spenden.

Leider haben viele Bäume Pilze (keine zum Essen, nix Trüffel sondern solche, die die Bäume krank machen) und werden deshalb gefällt. Schade. Andrea dazu: wer den Canal du Midi noch in seiner ganzen Schönheit erleben möchte, sollte sich beeilen …

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Und hier wird nach dem Fällen gesaugt …

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Schleusen …

Schleusen bringen richtig Abwechslung in die Tour und machen Spass – auch wenn man da alle Hände voll zu tun hat.

Jörg’s Problem am Schleusenbecken = Andrea sagte „Na – wie immer:  du hast einfach zu wenig Personal!“ (Wer mit großer Crew schippert, kommt lässig durch die Schleusen – wer nur zu Zweit unterwegs ist – mich zählen sie  in dem Fall nicht mit –  muss eben mehr tun).

Unsere erste Schleuse, die wir auf der Tour gefahren sind, war die Schleusentreppe von Fonserannes. Ja-ja, wir haben gleich richtig angefangen – 1 Schleuse kann ja jeder.

Fotos vom eigenen Schleusen machen? Kann man vergessen, wenn man da zu Zweit am Schleusen ist …

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Man fotografiert also andere Schleuserbanden – geschickterweise bevor man selber am Seil hängt … (man kann beim Zusehen nur lernen)

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Eine Aufnahme von uns vor dem Becken haben wir aber trotzdem schießen können – hier unten folgen wir dem Boot – wir sind das Boot mit dem schiefen Gitter da vorne):

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Ich hingegen habe die Schleuserei immer in meiner Box (stand auf der Sitzbankam Eßtisch) abwarten müssen.

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Zu meiner Sicherheit, sagte Andrea. Die hatte einfach Angst, ich könnte Angst kriegen und dann vor lauter Schreck doch noch in so ein Schleusenbecken reinfallen.

Mit „armes Cairnchen“ wäre dann wohl nichts mehr zu machen gewesen – auch mit Schwimmweste nicht unbedingt.


Föhn? …

Ähhhm  … Geht nur mit Landstrom (wenn man im Hafen liegt). Also: egal wie, wann, wo = die Frisur sitzt!

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Packwahn …

Jörg hat gelernt: nix „Captains Dinner“. Was hat der eigentlich geträumt? So von wegen 5-Gang-Menue und Wunderkerzen auf der Eisbombe? Und Jörg dazu ganz in weiß … ?

Fehler!

Der gute Zwirn kann Zuhause bleiben (Ihr hättet Jörg mal packen sehen sollen … lachen), nicht hingegen: Freizeithosen und T-Shirts (man kann auch von Seilen schmutzig gemacht werden – zieht die mal aus dem Wasser raus … ).

Damit die guten Teile aber nicht ganz umsonst an Bord waren, hat unser „Monsieur Capitaine“ sie zur Weinprobe im Hafen von Capestang ausgeführt:

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Südfrankreich ist sooo schön …

Und das nicht nur auf dem Kanal sondern auch im Hinterland.

Ich bin dort fremd gefahren worden. Kleiner Hund, und ehe ich mich versah, hockte ich in meiner vertrauten Box im unbekannten Auto von Roland. Aber mit mir kann man’s ja machen …

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Los ging’s … sehr alte Dörfer, Bauten, Kirchen …

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Hier noch zu erkennen: da waren auf der linken Seite früher mal Geschäfte zu finden …

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Höhlen gibt es heute noch – teils tatsächlich bewohnt … Wau! Alleine die Vorstellung, da hoch/hinein klettern zu müssen …

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Jörg nun wieder …

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Herrlich – eine Oase der Ruhe (eine Quelle mit leichtem Flußlauf).

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Uiii – Schlange! (Am Ufer der Quelle … )

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Wie gesagt: eine Oase der Ruhe …

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Blick auf Saint-Guilhelm-le-Désert, wo wir in einem zauberhaften kleinen Restaurant zum Mittagessen waren …

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Reif, süß, lecker …

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Und für mich: Stöckchen!

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Die Franzosen waren alle sehr nett und sehr bemüht. Verständigung? Kaum problematisch. Etwas holprig wurde es nur, wenn deren Englisch so gut war, wie Andrea’s Französisch …

Ich hingegen hatte Französisch schnell drauf: Wau = Wau! Der Rest?

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Reine Nasensache – abschnuppern, wer da sonst noch so unterwegs war …



Lecker Rosé ! …

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Mein Wasser? Nun – war wie immer,
aber so französisch wie der Wein …


Entschleunigung …

Doch, schon –  allerdings: erst wenn der Motor steht.

Wieder die Sache mit dem fehlenden Personal. Auf Booten, die mehr Leute an Bord haben,  können die Leute tatsächlich auch mal den Bauch in die Sonne halten und lesen.

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Aber: jeder Gedanke an Zuhause war sofort wie weggeblasen – so schön war die Fahrt und alles, was wir erlebt haben.


Besucher …

Enten –  Putzig? Oder gar lahm?

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Nicht diese da!

Andrea sagt: diese Enten haben die Boote samt Besatzung im Visier. Augenkontakt Mensch : Ente ist zu vermeiden, denn: wenn die sehen, dass wir sie sehen, kommen sie sofort auf das Boot zu und fordern Futter! Mit wirklich ohrenbetäubendem Geschnatter.

Wau – können die laut sein … Da kommt einem schon der Gedanke, dass Entenbrust gebraten lecker ist.

Ach – und sowas gab’s auch noch:

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Alles Otter oder was … ?
Dieser Bursche schwamm uns abends auch mal um’s Boot.


Und sonst …

Die erste Nacht an Bord – und ein wunderschöner Mond darüber …

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Ein neuer Ball für die Ferien. Geschenk von Jörg. Wau!

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Ich liebe dich …

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Hmmm … Beaf tartare …

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… auch für  mich …

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Heimweg …

Leute: zirka 900 Kilometer – und an einer Mautstelle auf der französischen Autobahn = echt eine Herausforderung.

Mit Blick auf diese Mautstelle da standen wir da etwa 1 Stunde …

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Zeitweise tat sich nix! Es muss einen technischen Fehler gegeben haben. Und die Autofahrer wurden immer nervöser. Irgendwann haben die alle wie wild drauflosgehupt. Nein – schneller ging’s natürlich nicht voran.

Als es dann wieder lief, wude es rund um die Bleche noch viel-viel enger. Alles drängelte … und auf einer Nebenwartespur haben sie sich sogar Schläge angeboten (Deutsche – nicht zu überhören).

Nach hinten hin sah es natürlich noch viel schlimmer aus:

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Und auch Jörg war nicht mehr bester Laune:

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Und zu guter letzt – und von Herzen …

Karin und Roland, die wir noch vor Übernahme des Bootes getroffen haben … Ihr Zwei: habt ganz-ganz lieben Dank für Eure Gastfreundschaft, die schöne Zeit mit Euch …

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Andrea hat sich riesig über das Wiedersehen gefreut – Jörg sich über das Kennenlernen.

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Und ich: bei Euch habe ich gelernt, dass Katzen Schläger sein können.  *Tz* – sowas … holt doch Kater Berlioz einfach mal in meine Richtung aus … Ich weiß nicht, wer die größeren Augen hatte … Berlioz? Ich? Karin? Oder Andrea?

Andrea und Jörg haben es genossen, dass sie ganz ohne Eile, ohne Hetze in die Hausbootwoche starten konnten – und vorher schonmal für einen Tag französische Luft und die gute Küche genießen konnten …


Geschafft …

1 Woche Hausboot ist nun über 2 Wochen hinweg geordnet und getipselt!

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Und wer dabei nun nicht mitgähnt, muss die Postille jetzt gleich sofort noch einmal lesen brillenputz

 

Liebe Grüße und habt‘ ein schönes Wochenende …

Eure

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„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

(Mark Twain)

 

→    Getreu diesem Motto:

Wir waren/sind so begeistert – wir planen auch für das nächste Jahr wieder auf eine Woche Urlaub auf einem Hausboot.