Apropos …


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Letzter! Jörg fiel  doch wirklich vor 2 Tagen auch schon auf, dass unsere Valentina auf zwei verschiedenfarbigen Vorderläufen durch’s Leben stapft … Männer 🙂 …

Und ich bin die arme Socke, die hier immer alles aushalten muss, was dem Jungspunt so einfällt … Manchmal bin ich einfach nur eines: müde …

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Die

 

Elisabeth’s Haus-Postille 13 / 2017

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Mittwoch …

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Hallo Ihr Lieben, .

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Ostern habe ich hinter mir … Ich bin weggefahren worden, zusammen mit Valentina und Andrea.

Ziel 🙂 :

Richtig: Schwarzwald !

Wir waren am Mummelsee. Test für Sylvester sagte Andrea. Weil ich immer so viel Angst habe, wenn’s krawumselt und krablitzelt. Also: alles nur für mich …


Am Mummelsee angekommen – erste Runde = rund um den See.

Der See ist klein, man ist gemütlich in 25 Minuten zu Fuß rundrum.

Das hier ist das Hotel und da hatten wir (markiert) unser Zimmer mit Balkon und Blick auf den See. Das war echt schön …

Blöd sind aber die Holzwege, die sie da rund um den See auf vielen Streckenabschnitten verlegt haben.

Ich habe Angst vor den Dingern – Valentina ist da viel mutiger – und  habe mich immer an der Waldrandseite da langgeschoben, nicht an der „Seeseite“.

War soweit okay, bis andere Leute entgegen kamen. Andrea musste ausweichen. War nicht ganz einfach – diese Holzstege haben gefährliche Kanten – sagt Andrea, die gut aufpassen musste, nicht da über die Kanten zu purzeln. Nicht dass sie noch an der Seite der Nixe gelande wäre …


Mit dem Zimmer hatten wir Glück. Nicht nur dass wir eine tolle Aussicht hatten – auch unser „Reisebett“ hatte viel Platz.

Wie Ihr seht: wir hatten mal wieder großes Gepäck dabei. Bett, Decke, Liegekissen … Handtücher und Bademäntel (Katzenkuschelsäcke – fies sowas … Katzen! … Andrea: stellt‘ Euch nicht so an!).

Andrea&Jörg: kleines Gepäck – alles aus dem „Winter“.  War passend. Das Wetter war mies. Am Sonnabend hat’s abends so kräftig geregnet – wir waren nach dem letzten und wirklich nur noch kurzen Gute-Nacht-Gassigang geduscht. War absehbar, darum hatten Andrea&Jörg unsere Bademäntel auch gleich am Hoteleingang hinterlegt. Mitgedacht – so haben sie uns gleich am Eingang eingepackt, noch bevor wir uns überhaupt schütteln konnten … Nass bis unter’s Fell kamen wir auf’s Zimmer:


Ostersonntag.

Erstmal Frühstück. Dann Pläne geschmiedet. Genusspfad hatte Andrea vor Augen – und den sind wir dann gelaufen. Das Wetter war durchwachsen, aber trocken. Erstmal jedenfalls. Und die Sonne hat auch einmal durch die Wolken geschaut.

Auf ging’s – Hornigsgrindeturm … Weit und breit natürlich bei dem Nebel kein Mensch zu sehen. Wir hatten den Picknickplatz für uns alleine. Wasserpause …

Und weiter …

Am Bismackturm (ohne Foto – Sicht war gerade lausig) haben wir das hier angeschlagen gesehen …

Andrea fand’s prima – und musste es unbedingt fotografieren …

Es ging über in’s Hochmoor (genau richtig für uns Schotten? 😉 ) …

Düster war’s. Andrea dachte an Edgar Wallace: „Der Hund von Blackwood Castle“ .

Und ich = schon wiiieder: Holzwege …

Ich hasse es …

Und als ob das nicht genug wäre: ganz schön doof, wenn man dann von so einem Jungspunt vorgeführt wird. Hätte Valentina nicht auch ’ne „Bangböx“ werden können? Muss die so mutig hier ankommen?

Gott-sei-Dank: jeder Steg hat mal ein End – und damit ging es endlich wieder auf Wegen weiter, die mir sehr viel besser liegen … steinige:

Jörg und ich = vorweg, Andrea mit Valentina hinterher. Gepasst hat’s Valentina nicht – deren Geschrei, weil sie hinten und langsam laufen musste (ausgebremst wurde), war sicher meilenweit zu hören.

Nun: Osterhasen, Bären, Wölfe haben ganz sicher einen weiten Bogen um uns gemacht und die Fische im Mummelsee haben sich sicher die Ohren zugehalten.


Mittagspause.

Schonmal versucht, in einer Tagestouristen-Hochburg mittags einen Tisch zu bekommen? Wer’s gerne testen möchte, dem empfehlen wir den Mummelsee …

Wir standen als Hausgäste da – chancenlos. Ob wir reserviert hätten. Reserviert? An einem unserer so knappen freien Tage? Wir sollen in unserer knappen  Freizeit auch noch gegen die Uhr wandern? Ne, also wirklich nicht. Da hätten Jörg & Andrea mich dann vielleicht noch den Geröllweg runterhetzen müssen.

Also kein Tisch – auch nicht in absehbarer Zeit. Hauptessenszeit wurde uns erklärt (was dann auch zur Kaffeezeit wieder Thema war – wir waren wieder chancenlos bis nach 16:00).

Aha … Wir waren genau so gut wie jeder andere Tagestourist. Anstellen, abwarten? Wie lange? Nicht mit uns. Folge: Imbiss (wird natürlich dem Hotel angegliedert angeboten – schließlich muss auch ein Tagestourist was futtern). Fazit: war Mist. Touristennapp. Jörg: „… die schlimmste Currywurst, die ich je gegessen habe … „. Einziger Vorteil: wir konnten unser Mittagessen auf unserem Zimmer essen und waren unserem Mittagsschlaf damit ganz nah …

Als wir die Augen wieder aufschlugen, war’s Wetter umgeschlagen.

Tretboot in Schneenot 🙂 :


Nun, was macht man bei schlechtem Wetter in den Bergen?

Richtig: Wellness …

Ich bekam eine Schaumdusche, eine damit verbundene Massage (und was heißt hier „glücklich sieht anders aus?“):

Danach stand Andrea immerhin mit nassen Armen und nassen Wandersocken da … Ein bisschen „mitduschen“ bleibt ihr eben nicht erspart.

Schaumdusche macht müde – das Laufen vorher steckte mir auch auch noch in den Pfoten … und dann war ich auch noch zum Trocknen im Bademantel …


Der Schaumdusche vorangegangen war übrigens ein Moorbad …

Was daran gesund sein soll, hat sich mir nicht erschlossen.

Ich war so froh, dass ich mein Leben noch hatte … Ich hing in dem Moorloch, kam alleine  nicht mehr raus und hatte schon ganz große Augen vor Angst. Jörg hat mich gerettet, da ganz schnell rausgezogen …

Wie ich nur mit dem Hinterteil da gelandet bin, vorne sauber geblieben bin, ist und bleibt der Andrea wohl immer ein Rätsel … Mir auch.


„Pat & Patachon“  (dachte Andrea,  als sie dieses Bild sah) 🙂 :


Dieses Moor da – das hat nun aber nicht zur Folge, dass ich Gräben meide … „‚Ätsch“!

Moordreckig aber trocken – auf zu neuen Ufern !


Und Valentina: hinterher. Andrea&Jörg waren so froh, dass Valentina das nicht auch noch mit dem Moorbad so gesehen hatte … Sie kam mit sauberem Fell davon.


Der Nachmittag wurde ein ruhiger … Jörg hat es sich auch gemütlich gemacht …

und nur die Sucht zog ihn noch nach draußen – auf den Balkon … 😉 :

Wir hockten in der warmen Bude …

Aber mit Jörg an unserer Seite ist das auch toll …

Love is in the air …

… und Valentina mischt kräftig mit … 🙂 …


Gastfreundlich war das Hotel auch uns gegenüber …

Das ist etwas, dass Valentina auch sofort findet … Und: egal, was da drin ist – rein in die Wampe!

Andrea hat schlimmeres (Hundebauchweh) vermieden. „Valentina! – Das da ist nichts für Dich!“


Wir haben uns dem Wetter angepasst – uns ausgeruht, geschlafen, gegessen, getrunken (getrunken, nicht verwechseln mit betrunken, gelle? 😉 ).

Am Montag ging’s nach dem Frühstück zurück … Wäre das Wetter besser gewesen, wären wir sicher noch irgendwo gelaufen. Aber bei Dauerregen macht das keine Freude – keinem von uns. Mittags waren wir wieder am See – und das so zeitig, dass wir zum Mittagesen im Molencafé in Radolfzell (direkt am See) gelandet sind.


Wochenendbilanz: nett war’s aber: einmal und nicht wieder. Da am Mummelsee gibt es nur dieses eine Hotel mit seinem Restaurant. Und das ist alles auf Tagestouristen ausgelegt. Da treten sich die Leute bei schönem Wetter auf die Füße. Als Hausgast steht man da dann ebenso an, wie jeder Tagesausflügler. Wir denken (nein – wir wissen) es gibt schönere, beschaulichere Orte … und Hotelrestaurants, in denen man auch mittags oder zur Kaffeezeit die Chance hat, sich an einen Tisch zu setzen, eine Pause zu machen, wo man auch in Ruhe ein Mittagessen (so richtig mit Messer&Gabel – nicht aus dem Imbiss mit Plastikbesteck) oder einen Kaffee, ein Stück Kuchen genießen kann.

In diesem Sinne …

Viele Grüße vom See

Eure

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… mit Valentina im Gepäck – Valentina … deren Schnauze gerade wächst, und zwar sowohl in Länge und Breite (sie verliert die ersten Baby-Reiß-Zähne; ein Ende der Nadeln ist absehbar) als auch im Wesen 😉 . Die süße Kleine riskiert manchmal schon eine ganz schön dicke Lippe, und versucht auch, „ganz Cairn“, mit dem Kopf durch die Wand zu kommen 🙂 … Andrea zeigt ihr dann aber schon, wo’s lang geht.

Und JA – schlechte Beleuchtung einerseits, Fellfarbe andererseits: sie wird tatsächlich heller …

Elisabeth’s Haus-Postille 12 / 2017

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Dienstag …

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Hallo Ihr Lieben, .

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erste Fahrt „im Doppelpack“  …

= überstanden … ! Alle  🙂 🙂 🙂 🙂 …


Sonntagmittag (gut, fast schon Nachmittag, und damit eeetwas spät) ging’s los …

Bei uns entsteht ein Neubaugebiet – damit verbunden wird die Landstraße auch gleich neu gemacht. Vor allem kriegen wir endlich einen Rad-/Fußgängerweg von Bohlingen nach Moos. Klasse, und wie Andrea findet: lange überfällig.

Und auch vor der Ortseinfahrt Moos tut sich was (es wird da enger, und ein Verkehrsinselchen gibt’s nun auch) …

Für uns ging’s, soweit möglich, am Bodenseeufer weiter – Ziel: Gaienhofen-Horn, da das Hotel Seehörnle. Andrea und Jörg wollten dort Kaffee trinken …

Ja, und wir hockten nun also zum ersten Mal zusammen im Hänger.

Doch, ein/zwei/drei(? vier?) Ausbruchsversuche gab’s schon (mal ich, mal Valentina), aber die hat die Andrea sofort im Keim erstickt (die Versuche, nicht die Valentina), wie man so sagt.

Zweimal musste sie bei Valentina kurz eingreifen, sie in den Hänger zurückstubsen, sonst reichte der scharfe Anpfiff „Valentina!!!!“ …

Wir hatten verstanden …


Und wir kamen ja auch nicht zu kurz.

Unterwegs gab’s für uns einen kurzen Spielstopp am Strandbad in Iznang (das auch gerade neu gestaltet wird; wird schick werden … )

Andrea zu Jörg: „Reich‘ mir doch bitte mal die Leinen“ …
Jörg: „Leinen?!?“
Andrea: „Is‘ jetzt nicht dein Ernst, oder?“ …

Es war ihm ernst – er hatte die Leinen vor der Haustür in der Hand, als Andrea uns in den Hänger lud – und da lagen die Leinen jetzt immer noch … 🙁


Wir unterwegs und keine Leinen für die Kleinen … Klasse.

Wie Jörg sich das wohl vorgestellt hatte? Wir wollten doch zum Kaffeetrinken … Er und Andrea = Käffchen und Kuchen und wir dann wartend im Hänger? Gott-sei-Dank hatte Andrea eine kurze Leine zur Sicherung unserer Geschirre im Hänger verankert, die durfte sie nun mühsehlig wieder losprockeln, während Jörg uns derweil festhalten musste … Ihre guten Grillen gingen ihr dabei erstmal flöten … Es hätte alles so schön sein können …

Und ehrlich? An diesem kurzen Leinenteil laufen zu müssen, ist nicht schön …


Nun, nachdem die Leinenfrage geklärt war: Freilauf auf der Wiese (alles was nicht „Leine“ hieß, war gut) …

Zeit, sich die Pfoten am Seeufer einzusauen („typisch wir“; Andrea war glücklich, dass sie für uns ein Handtuch im Hänger liegen hatte, Hunde, die so aussehen, mag wohl kein Mensch hochheben(?) – was aber dann wieder nötig war, um uns in den Hänger zu verfrachten) …

…  und Strandgut zu sammeln …

Noch ein  Blick auf Radolfzell …

… und dann ging’s weiter …


Hotel Seehörnle – draußen, Sonnenterrasse …

Kaum saßen wir am Tisch, gab’s gleich eine Schüssel frisches Wasser; ein junger Mann, der da im Service arbeitete, war total aufmerksam und hat uns sofort versorgt  … (wir durften die Terrasse auch mit „Matsch-Stiefelchen“ betreten 😉 … das Iznanger Ufer hing uns immer noch im Fell 🙂 ).

Andrea & Jörg, hatten aber auch für uns gesorgt. Neben Wasser an Bord des Hängers hatten sie vor allem eines dabei: „Rucksackverpflegung Putenwienerle“.

Andrea hatte vermutet, die Fahrt könnte auch uns hungrig machen. Richtig, und wie – *yummie* …

Für Andrea&Jörg: „rosige Zeiten“ 🙂 …

… und aus der Idee „Kuchen“ wurden kurzerhand „Fischknusperle“, die passten besser zum Vino …


Mit diesem Snack im Bauch war der Rückweg ein Klacks.

Für uns hieß es unterwegs nochmal „baden im See“ …

… und (Temperaturen hin oder her – der See hat so um die 12°) „mögen die Spiele beginnen“ …


Damit waren wir nass, aber sauber – und der Sonntag gelaufen. Ein *Fast-Urlaubs-Tag*, wie Andrea sagte – ein Tag wie im Bilderbuch. Das Leben ist schön!

Liebe Grüße

Eure

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… die den Jörg nächstes Mal ganz bestimmt fragt, ob er auch die Leinen eingepackt hat …

Elisabeth’s Haus-Postille 11 / 2017

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Sonnabend …

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Hallo Ihr Lieben, .

heut‘ ging’s hier zeitig los … Gleich morgens waren wir unterwegs. Post (Andrea), Wald (wir), Einkäufe (Andrea&wir) …

Zuerst wollte Andrea ein Paket loswerden. Eine Bestellung – nix hat ihr gefallen, zurück damit, und das bitte umgehend; nicht dass Valentina sich des Paketes annimmt – das hätt‘ doch ein etwas kostspieliger Spaß werden können 😉 (drauf geschielt hatte Valentina schon).


Nachdem das Paket aus dem Auto war, ging’s in den Wald:

Und da musste Andrea unbedingt fotografieren, was ihr gestern in’s Auge gestochen war (es ist kein Aprilscherz, diese Warnung hing gestern schon an der „Litfaß-Säule“ im Wald unserer Nachbarschaft; Andrea hat hier – Zuhause am PC – allerdings die Wohnlage des Mannes unkenntlich gemacht; sie war doch überrascht, dass das da auch stand – bekannt ist der Mann also wohl) …

Unglaublich … ein renitenter Opa …

Ja, was würde Andrea wohl machen, wenn der uns auflauern, beschimpfen (wäre noch das kleineste Übel, auf den Mund gefallen ist Andrea auch nicht – insbesondere, wenn es um uns geht) oder gar (der schlimmste Fall) „angreifen“ würde … ? Mit der Hundeleine um sich schlagen? Vielleicht doch mal drüber nachdenken, diese Strecke wenn überhaupt, dann mit Pfefferspray in der Tasche laufen?

Ja, „wenn üerhaupt“, denn eigentlich sind wir ja nicht so oft auf diesen Wegen unterwegs – das da ist nämlich, wie Andrea es immer nennt, ein „Schweinewald“. Manchmal stinkt’s richtig, wenn man da die ersten Meter in den Wald geht … Müllkippe (menschengemachte).

Richtig – Ihr glaubt nicht, was die Leute da an Mist abladen, von Grünabschnitt bis hin zu Fliesen oder Waschmaschinen und *was-weiß-ich-noch* (Flüssigkeiten, Schmierstoffe? …) haben wir schon vieles gesehen. Andrea sagt immer: Umweltverschmutzung aller erster Kajüte und den Leuten, die da den Wald versauen – denen sollte man unbedingt die Früchte des Waldes zu essen geben (Pilze, Beeren … ), die sollte man mal mit der Nase in den Dreck drücken, den sie da verursachen – mal davon abgesehen: wer erwischt wird, sollte richtig zur Kasse gebeten werden und die Auflage erhalten, seinen Müll wieder wegzuräumen, die Waldfläche mit ’ner Zahnbürste zu putzen. (Ihr seht: Andrea wird da richtig wütend zu solchem Frevel).


Mensch-Mensch … da leben doch auch wilde Tiere … Und selbst der dort abgeladene Grünschnitt – wer weiß, wie sich da mal Pflanzen ausbreiten, die gar nicht in den Wald gehören. Ja-ja, Umwelt verschmutzen aber Angst vor Riesenbärenklau&Co. haben …


Nach der Waldrunde ging’s weiter. Ziel: „Hundesupermarkt“. Und da hieß es dann: Anprobe!

Ohhh – kenn ich schon und mag ich nicht, dieses *rinn-inne-Klotten-russ-usse-Klotten*, damit verbunden: gib‘ mal’s Pfötchen, nun mach‘ schon, sitz still, zeig mal her … zu klein, zu groß … (mir ist Anprobe Zuhause immer lieber).

Mir schwant nun nix Gutes, zumal ich hörte, wie Andrea heute Morgen zu Jörg sagte, wir sollten morgen Radfahren – heißt: Hänger … Und das wäre nun wieder neu – erstmals mit 2 Cairns. Die bisherige Box dürfte zu klein/eng sein – Andrea meinte, sie müsse uns ohne Box da unterkriegen, uns anderweitig „sichern“ wie sie es nannte (wait and see … Ihr wisst ja: Andrea denkt, Cairn lenkt!).

Valentina ist aber noch ganz fröhlich dabei …

Schließlich gab’s viel zu sehen – und wie Valentina sehen konnte: Artgenossen gab’s da auch. Sonnabend = Familieneinkaufstag …

Und damit: fröhliches Wochenende, genießt den Früh-Sommer … Und ich erzähle Euch dann nächste Woche, wie’s so war – das „Radeln“ 😉 …

Liebe Grüße

Eure

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Ach ja … liebe Valentina-Züchterfamilie … Ich glaube, Valentina wird nicht nur größer (hoffentlich auch vernünftiger – will ja nicht jubeln, aber: wir kommen der reinen Stube näher – 2 Tage ohne Zwischenfälle; sieht doch gut aus …  🙂 ) sondern: heller um die Nase 😉 …

Elisabeth’s Haus-Postille 10 / 2017

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Montag …

Und wie war Euer Wochenende? Jörg’s Sonntag eher so 🙂  …

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Hallo Ihr Lieben, .

ja, so hat er aus der Wäsche geschaut, der Jörg – als er gestern mit uns die Runde Moos:Iznang:Moos gelaufen ist und sehen musste, dass nicht nur ich die Wasserratte bin, sondern auch Valentina eine ist, eine noch größere als ich es je war, bin …

Aber fangen wir mal vorne an …

Sonntag – ausgeschlafen trotz Zeitumstellung … Mittags: Gassirunde. Und weil die Sonne schien, schlug Andrea vor, sie zu genießen und einfach über die Felder zu laufen (auf den Wegen entlang der Felder versteht sich – querfeldein und der Bauer, dem die Felder gehören, kriegt ’nen Herzkasper — und überhaupt: Andrea würde nie Karotten&Co. niedertrampeln; sie erlaubt auch nicht, dass wir da hinpieseln oder gar schlimmeres; ihre Meinung: gut möglich, dass das, was hier auf dem Feld wächst, morgen auf ihrem Teller liegt … ).

Andrea war schnell gerichtet (leichte Kleidung) – nur Jörg tat sich etwas schwerer. Zuerst erwischt Andrea ihn, als er schon die gefütterten Stiefeletten in der Hand hielt (nicht um sie anzugucken – um sie anzuziehen!) – dann, als er nach der Winterjacke griff. Andrea holte Luft und klärte ihn auf: Frühling! Und das schon seit 21.! Nix Pelz (der ist nur uns noch gestattet), nix Schal, nix Mütze. Auf leichte Schuhe und Übergangsjacke hat Jörg sich noch runterhandeln lassen – auf Socken wollte er nicht verzichten und die Mütze hat er tatsächlich auch noch mitgenommen (immerhin: in der Jackentasche, nicht auf dem Kopf).


Los gings … und wie so oft – kaum waren wir von der Leine, haben wir Gas gegeben. Das Leben ist schön!


Auf der Strecke der erste Stopp: für mich  = der ersten Graben, der da dann kommt (egal wie sehr hinter mir ein „Neeeiiiinnnn!!!“ hergebrüllt wird )…

Und Valentina? Angst kennt die nicht …

Und es war wie immer …

… erfrischend 🙂 …


Weiter ging’s entlang der Gemüsefelder (wir leben am Tor zur Höri, und wie gesagt, da gibt’s Gemüse-Gemüse-Gemüse … 🙂 ) … und passend zum Frühling: hier wächst auch Spargel (wie sagte der Bauer, dem diese Felder gehören heute? Na – zum Wochenende wird’s wohl den ersten hiesigen Spargel geben; doch und richtig: wir haben die Runde heute ein weiteres Mal gedreht, trafen auf den Bauern, den die Andrea kennt) …

Und was gibt’s da noch? Einen Spargelbewässerungsgraben! … Wird mitgenommen, wer weiß, ob die nächste Quelle Wasser führt …


Nächster Stopp: „Hundebadestelle Untersee“.

Oh! „Besetzt“!

Schwimmt da doch eine fremde Hündin in unserem Wasser, um ihren Stock wieder zu holen …

Wau!

Erstmal schütteln … und noch waren wir an der Leine.

Schnell war aber klar: die fremde Hündin ist verträglich.

Also: „Leinen los“.

Für die Hündin der nächste Einsatz: nächster Stöckchenwurf in den See. Die Hündin = hinterher.

Und was macht Valentina? Schwimmt die der Hündin hinterher … ! Da paddelte er weg, unser Welpe …

Einen Moment lang hielt Andrea den Atmen an, dann rief sie Valentina zurück. Hat funktioniert – Valentina drehte bei …


(Cairn – nicht Otter 😉  )

… und kam auf mich zu …


Was wäre wenn nicht? Nun dann hätten wir wohl auch den Jörg kraulen sehen können … 😉 .


Na, ich war schon froh, als die Kleine wieder Boden unter ihren Pfoten hatte …

Nass und ein bisschen den *Muff-von-Aquarium* im Fell ging’s weiter.

Andrea und Jörg haben noch im Mooser Hafen angehalten – auf eine Pizza im Freien für Zwei (die zwei – nicht uns zwei), Leckerlies + einen Stock für zwei für uns …

Danach ging es heimwärts.


Den restlichen Sonntagnachmittag haben wir im Garten verbracht. Ich habe meinen alten Ball bespielt (glaubt‘ mir: die alten sind die besten, wenn sie schon zig mal durchgeschnutzelt sind, unzählige Male im Teich gebadet wurden und nur noch am berühmten letzten Faden hängen) …

Valentina war damit beschäftigt, ihren Ball durch den Garten zu treiben , zu schubsen …

… alte Schuhe zu testen (unerlaubt) …

… und einfach mal Ruhe zu geben und nur mal wieder so vor sich hinzuwachsen (das tat uns dann auch gut 😉 und erlebt hatten wir auch genug ) …

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Das für heute … und damit liebe Grüße …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 09 / 2017

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Sonnabend …

Hallo Ihr Lieben, .

heute mal nicht mit eigenen Zeilen,  sondern nachstehend denen von Richard Dehmel (dt. Dichter/Schriftsteller, 1863-1920), mit denen ich Euch dieses Mal Grüße zum Wochenende schicke …  Gestern hat eine liebe Hundemama aus Andreas Freundeskreis ihren kleinen Schatz gehen lassen müssen, und wir sind hier mit ihr traurig (Kettenreaktion – Andrea traurig = wir auch, weil Andrea nicht so lustig wie sonst mit uns laufen mag); wir schicken ihr auf diesem Weg nochmal einen dicken Knuddler und wünschen ihr alles Liebe, dass sie auch mit einer großen Lücke im Herzen wieder fröhlich werden kann …

Eure

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Nur ein Hund?

Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir „wach auf, es ist nur ein Hund!“ Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurücklegt, so viel Zeit und Gefühle investiert – oder die Kosten auf sich nimmt, die „nur ein Hund“ mit sich bringt. Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich „nur einem Hund.“

Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft „nur ein Hund“ war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet oder allein. Einer meiner traurigsten Momente wurden durch „nur einen Hund“ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es „nur ein Hund“, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke, um den Tag zu überstehen, brachte.

Falls du auch denkst, es ist „nur ein Hund“, dann wirst du vermutlich auch Sätze kennen, wie „nur ein Freund“, „nur ein Sonnenaufgang“ oder „nur ein Versprechen“.

Es ist „nur ein Hund“, welcher das wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt. Nur ein Hund“ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen macht. Nur ein Hund“ bringt mich dazu, früh aufzustehen, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.

Deswegen ist es für mich und den Menschen wie ich es bin, eben nicht „nur ein Hund“, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebte Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

„Nur ein Hund“ zeigt, was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab. Ich hoffe die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht „nur ein Hund“ ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht, und mich zu mehr macht, als nur „ein Mensch“.

Also wenn du das nächste Mal den Satz „nur ein Hund“ hörst, dann lächle, weil sie es „nur“ nicht verstehen. Wenn du in seine Augen blickst, lässt du all deine Ängste, Sorgen, Traurigkeit und Probleme zurück, denn Hunde geben uns die Flügel, die wir nicht haben und niemals haben werden.
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Richard Dehmel (1863-1920)

Elisabeth’s Haus-Postille 08 / 2017

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Freitag …

Hallo Ihr Lieben, .„Mädelswoche“ – und fast schon vorbei …

Am Sonntag ist Jörg nach Berlin gefahren – zum Arbeiten. In seiner eigenen Wohnung dort. Die Wohnung war vermietet, Mieter ist weg, Wohnung ein Fall für eine Renovierung – na, Umbau trifft’s wohl eher …

Und weil mein Jörg eben mein Jörg ist, kann er sich nicht zurücklehnen und die da mal machen lassen. Er mischt mit. Okay – die da Handwerker da in Berlin sein Geld kriegen, sollen sie auch ordentlich arbeiten. Jörg hat nun ein Auge drauf.

Ja, und dann hatte er noch ein paar Kleinigkeiten, die er sowieso selber machen wollte. Die Küche zum Beispiel …

Jörg hatte sich umgehört – und musste lernen: auch er kriegt eine Küche aus einem Küchenstudio nicht schneller als andere. Sein Fazit: dann macht er die Küche eben selber! Ihr könnt den Kopf schütteln – Jörg ist einfach der Beste … der kann das, und zwar auch aus der Ferne.

Sonntag ist er dann losgefahren – mit einem ganz schön schwer beladenen Lieferwagen. Küche an Bord. Und das ist das Ergebnis (es fehlt noch ein freistehender Kühlschrank):

Nun, und wie es ist (von Andrea erwartet wurde): in Berlin lief es zwar prima, dennoch hatte Jörg viel um die Ohren, ganz problemlos ging es eben nicht. Andrea hat aufgehört, zu zählen, wie oft Jörg im Bauhaus war 😉 … übrigens: nicht unbedingt für sich, auch für andere Handwerker (Beispiel: Anschlusskabel für den Herd, sowas hatte der Elektriker da nicht dabei, und zum Lieferumfang Herd gehörte es auch nicht … klasse, was?). Nun-ja … Auch eine Tür hat Jörg gesetzt und im Bad gearbeitet … Eben was ein Schreiner so in einer Woche alles sieht und machen kann.

Ob die anderen Handwerker in Berlin glücklich mit Jörg sind, weiß ich nicht – ich kann mir aber vorstellen, dass die froh sind, wenn sie den wieder hier am Bodensee wissen. Allerdings hat er ihnen versprochen: er kommt Mitte Juni, und schaut sich alles an, nimmt die Arbeiten dann ab …


Wir haben es uns in der Woche gut gehen lassen. Viel Schlaf, viel Ruhe …

Gestern waren wir wieder mit Andreas Freundin Helga und ihren beiden Hunden „Gismo“ und „Mia“ unterwegs. Helga wünschte sich einen sauberen Gehweg, keinen Wald, kein Feld. Sie wollte nach dem Gassigang saubere Hunde mit nach Hause bringen.

Arme Helga … Ihr Gismo ist ein süßer Malteser, der schon aufpasst, wohin er läuft …

Mia ist ein Biewer … ein Terrier wie Valentina und ich und: genau so drauf!

Vorher:

Nachher:

Mia war (wie wir auch) ein Fall für die Wäsche.
(Helga sagt, Mia hätte nach Fisch gerochen 🙂 🙂 🙂 … ).

Nun, die Welpinnen hatten es aber auch krachen lassen …

… und sind mir oft einfach hinterher gelaufen (geflutete Wiesen sind klasse) …

… und Valentina klebt mir eh‘ an den Pfoten, ist auch beim „Ball-baden“ dabei …

Und dann ist sie (wohl kopfüber) in einem Mini-Bach gelandet. Für einen Moment muss ihr hören-riechen-sehen vergangen sein …

Sie war danach erstmal etwas ruhiger – aber auch nur für wenige Minuten – und klar: wer so aussieht, der landet Zuhause in der Dusche … Hat ’nen Mordsgeschrei gegegeben. Nein, hat ihr nicht gefallen. Egal – wer so rumsaut, muss da durch.


Heute war das Wetter super – Frühling pur. Wir waren heute am Mindelsee, und wie Andrea sagt: einem echt „cairnigen Spielplatz“.

Da kann man viel entdecken, baden, klettern …

Wir haben uns diesen Kletterbaum ausgesucht:

Wie immer: ich voraus – Valentina hinterher … Ängstlich ist die nicht!

Ein Stock für Zwei …

Klarer Fall von Diebstahl …

Soviel mal zu unserer Woche. Nun noch 2x schlafen, und dann kommt Jörg wieder – hat Andrea uns versprochen.

Wir erwarten am Sonntagabend also einen hundemüden Jörg zurück. In Berlin waren die Arbeitstage lang und die Nächte kurz . Jörg war oft mit Peter und dessen Andrea (dortige Hausverwalter) essen, und das immer lange …  Na, wie es halt so ist, wenn der Abend schön ist … 🙂 . Montag darf er dafür ein bisschen länger schlafen und wir wollen dann gemütlich frühstücken, ganz in Ruhe – offiziell ist er erst ab mittags in der Werkstatt.

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Liebe Grüße, schönes Wochenende … genießt das schöne Wetter …

Eure

Elisabeth’s Haus-Postille 07 / 2017

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Donnerstag …

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Hallo Ihr Lieben,

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ich sage Euch: der Teufel trägt Pelz …

Mit meiner Ruhe ist’s dahin – Valentina rockt die Hütte. Mit ihr geht es hier im Affenzahn durch Wohn- und Eßzimmer, es werden Hundekörbe und -decken wie Hürden übersprungen, als seien wir auf einem Reitturnier.  Wäre ja nicht so schlimm – wenn es nicht immer wieder mich mit treffen würde … Ich kenne inzwischen viele neue Spielarten und gewöhne mich langsam an unseren Zuwachs (so wie auch an so manche Nahrungsmittel, die ich bisher abgelehnt habe, wie z.b. Joghurt – doch, „essbar das Zeug“).

Valentina lernt auch neue Lebensmittel kennen – zumindest behauptet sie, dass es „Lebensmittel“ sind …


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In schöner Regelmäßigkeit zieht Valentina auch das Kaminholz aus dem Korb … und Andrea den kleinen Feger aus selbigem …

Und Valentina weiß ganz genau, dass das verboten ist. Wird sie erwischt, macht sie einen Satz aus dem Korb und haut mit der Beute ab – hier bis in den Wintergarten …

Valentina: lecker „Beißhölzle“!

Andrea: von wegen! Bio hin oder her – das da ist kein Snack!


Vor 2 Tagen hat sie (Valentina – nicht Andrea) ein größeres Stück Trockenfleisch erwischt … und das Teil im Stück geschluckt. *Gierschlund* die … (unsere *Schlingpflanze*) …

Muss weh getan haben – sie war gleich am Brüllen. Andrea hat ’nen Mega-Schreck gekriegt (gleich Wasser und auch etwas Joghurt angeboten – beides hat Valentina sofort genommen). Aber dann war’s auch wieder gut – Valentina lief fröhlich weiter durch’s Haus.

Wenig später musste Andrea mal „Kellerdienst“ verrichten. Nur 5 Minuten war sie unten … da hatte Valentina *wie-auch-immer* geschafft, die Sperre auf der Treppe nach oben zu überwinden. Sie muss (so vermutet Andrea) die Treppe hochgelaufen sein, nach ihr gesucht und sie nicht-gefunden haben, und dann die Treppe wieder abwärts genommen haben.

(Wie gesagt: wie auch immer – ich stand ja auch nicht daneben … ).

Als Andrea aus dem Keller kam, hockte Valentina auf der 3. Stufe – und quengelte … Andrea: Schreck Nr. 2 an diesem Abend – Welpin gecheckt. Alles klar – Hund heile … *Puh*. (Ne, langweilig wird’s uns grad nicht mit der Kleinen).


Neuer Tag – neues Glück. Der Folgetag (Dienstag) hat uns nach Villingen-Schwenningen geführt – in die Tierklinik.

Nein – nicht wegen „Drama-Rama“ sondern weil Valentina ihre Impfung brauchte (wir fahren auch deshalb in die Klinik; Andrea fühlt sich da sehr wohl – wir werden ja nicht gefragt – und meint, wenn mal was wäre, wären da gleich alle Daten zusammen, man würde uns „kennen“). Ein längst vereinbarter Termin. Der kam Andrea nun mehr als recht – sie hat der Ärztin dann gleich erzählt, was am Vorabend in der Hütte los war. Petze(!) – aber die Ärztin schaute besonders genau hin …

Alles bestens – Hund gesund, und das rundrum.


Die Ärztin kennt Cairns. Also: sie weiß nicht nur, dass wir Keinhunde sind, sondern auch, wie wir so ticken. Sie weiß, dass wir mutig und total lustig sind – bis hin zu total *plem-plem*. Und: in der Regel gefräßig. Sie sagt immer, sie liebt uns Cairns …


Valentina hat sich da tapfer geschlagen – kein Mucks kam über ihre Lippen. Klar – wie auch … wo sie doch mit futtern beschäftigt war …

Der Restnachmittag war dann gemütlich … Waldrunde, Hütte …


Das Wetter am Dienstag war lausig. Morgens hatte es „geschneeregnet“ – super, und Andrea war mit Sommerrädern hinten unterwegs. Ja, blöd gelaufen, am letzten Freitag hat sie sich irgendwas in den einen Reifen gefahren. Ehe sie sich versah, stand der Smartie auf der Felge in der Garage (Gott-sei-Dank da und nicht irgendwo unterwegs) …

Inzwischen ist der Platten schon wieder Geschichte, die Sommerräder hinten sind’s auch (erstmal) wieder … (Reifen ist geflickt).


Dienstag – dann so gegen Abend …

Wenn Andrea Valentina hochhob (für den Weg in den Garten und zurück), schrie die Kleine auf. Andrea: sie hat Schmerzen (und Andrea wusste nicht, wie sie die Kleine am besten anfasst/hochhebt). Andrea vermutete irgendwas mit den Bändern vorne (ja, wir haben Bänder – nicht nur Leinen, sondern auch die für Euch unsichtbaren innen drin), Jörg tippte auf Brustkorb, Andrea als nächstes auf „Bauch“.

Klar war: irgendwas stimmt nicht. Und auch klar: sowas passiert immer zu Unzeiten (Ihr wisst schon: nachts, Wochenende, Feiertag … ).


Andrea bekam es mit der Angst zu tun, ihr Kopfkino läuft super … Was wenn das Trockenfleisch fest steckt? Andrea sah die tollsten Bilder im Kopf … (zumal sie auch vor Augen hatte, was Valentina nach dem Trockenfleisch noch so weggeputzt aber nichts mehr rausgebracht hatte – weder vorne noch hinten … )


Andrea stellte Valentina unter Generalkontrolle, sprich: die Welpin landete auf einem Handtuch im Bett an Andreas Seite. Andrea rechnete wohl mit so ziemlich allem und hat die Nacht damit verbracht, Valentina zu checken. Atmung? Gut! – Bauch? Weich! – Riecht der Hund irgendwie „fremd/komisch“? Nein! –  Hund? Ruhig! (Klar ruhig – ich sage Euch: die hat das genossen … ).

Gestern morgen – erster Akt: Anruf in der Klinik. Irgendwas sei nicht in Ordnung. Und damit: nächste Fahrt in den Schwarzwald (dieses Mal korrekt – mit Winterrädern drauf, so wie Polizei und Versicherung das haben wollen).

Nochmaliges Checken der Welpin. Alles bestens, da stecke nichts fest (das Trockenfleisch sei verarbeitet worden) und auch die Bänder seien in Ordnung. Die Schmerzen seien auf die Spritze vom Vortag zurückzuführen, wobei nichts zu sehen/fühlen war. Die Ärztin meinte, das sei so, wie wenn Menschen Impfungen bekämen und dann mal 2 Tage ihren Arm nicht richtig bewegen könnten (ohne Trockenfleisch und Treppe hätte Andrea das auch angenommen, aber mit der kleinen Vorgeschichte … (?) …).

Ob Andrea trotzdem mal in die Valentina reinschauen wolle… (?). Sie wollte! Sie wollte einfach sicher gehen, dass alles frei ist, Valentina sich nicht verletzt hatte.

Ab in’s Fotostudio (Röntgenraum). Na, da hat Valentina auch wieder ganz toll mitgemacht – die hat sich super knipsen lassen (die legt sich hin, als sei sie ein Model; die Ärztin war wieder begeistert) …

Das Röntgenbild zeigte dann, dass wirklich alles bestens ist.


Andrea hätte der Valentina das gerne erspart – aber weil wir ja Cairns sind und mit uns alles möglich ist (und Andrea nicht doch noch einen Notdienst erleben wollte), hat sie das Bild machen lassen.


Mit Bildern kennen wir uns ja auch schon gut aus – die Andrea, die Valentina und ich … Wir waren an Andreas Geburtstag nämlich im Fotostudio Frank in Singen.

Den Termin hatte Andrea im Januar mal für uns vereinbart. Zum einen war es Andreas Geburtstag, zum anderen war Valentina an dem Tag gerade den 3. Tag bei uns … Es sollten Erinnerungen werden in den Start in’s Leben mit Doppelcairns.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – Andrea ist begeistert (und schleppt uns am nächsten 13.02. wieder in’s Studio) …


So – und während ich hier in die Tasten haue, treibt unser Teufelchen sein Unwesen in der Hütte.

Unser Wassernapf: geleert …

Gelegenheiten soll man nutzen – das Wasser hat gleich gereicht, um auch den Flur noch mit zu wischen 😉 .

Und dann waren alle „nassen“ zum Trocknen im Wintergarten:

Sieht ganz so aus, als sei einer der Beteiligten ganz zufrieden  mit der Aktion … 😉 … (Ich? Ne Leute – ich lag mit trockenen Pfoten im Büro).

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Und damit: liebe Grüße vom See …
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Eure müde