Elisabeth’s Haus-Postille 19 / 2016


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Sonnabend …

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Advent, Advent – das Plätzchen klemmt … (… oder?)

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Hallo Ihr Lieben,

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schon wieder fast Sylvester – und dabei war doch eben grad noch neues Jahr, unser Flur war eine einzige große Baustelle – eine kleine er ist er immer noch. Sooo viel Zeit kann ja gar nicht vergangen sein.

Und überhaupt: eben war doch noch Sommer nach dem langen Winter (ein Polarwinter eben, der bis Ende Juni ging – ich weiß das ganz genau … da wollten wir ja Jörgs 50. Geburtstag feiern … und mussten den doch tatsächlich wegen Schlechtwetter verschieben).

Und nun höre ich, dass wir morgen unseren Weihnachtsbaum aussuchen gehen. Im letzten Jahr gab’s ja keinen – wegen der Renovierung hier. Andrea sagte: unnötig sich die Mühe machen, einen Baum zu schmücken, wenn der dann nur am heiligen Abend hier steht – und dann nur noch eines: nämlich im Weg (der Wintergarten hat ja auch einen neuen Boden bekommen – da musste dann alles rausgeräumt werden).

Ich habe vor ein paar Tagen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bekommen – eine neue Hundebox, im Kofferraum des Smart. Dafür hat Andrea zuvor die Rückwand zwischen Kofferraum und Sitzen ausgebaut – die Wand, an der die Abdeckung für den Kofferraum sitzt. Brauchen wir nicht mehr – sagte Andrea.

Dann flog der Windschutzstopper (wir fahren ja „Cabrio“) raus.

Andrea: der bamselt einfach nur so von der Decke runter, nimmt ohnehin die Sicht nach hinten – brauchen wir auch nicht mehr. Fest hing der in der Halterung – Andrea hat sich fast die Finger gebrochen, beim Versuch, den auszuhängen. Schereneinsatz. Ein Schnitt und er hatte verloren. (Andrea: wenn man jemals wieder so einen Windstopper braucht, kauft man halt einen neuen – und läßt den dann in der Werkstatt aufziehen).

*Schwups* war ganz viel Platz und Licht im Smart … und: tiefe Kuhlen taten sich auf – zwischen Kofferraum und Sitzen. Gefährliche Kuhlen. Ein Cairnchen könnte da reinrutschen, sich verletzen … Damit ging’s in Richtung „Fressnapf“ – „Autoboxen gucken“.

Na, Smart und Hund ist ja nicht wirklich geplant. Mit sowas wie wir es sind, rechnen die nicht. Die gehen davor aus, dass, wer mit Hund fährt, fährt nicht „for two“ sondern „for four“ in den Pfoten hat.

Nur wir … wir müssen das ja wieder ganz anders machen. For two. Und ich bin eine Super-Beifahrerin in meinem Klappstühlchen auf dem Beifahrersitz. Gab nie was zu meckern.

Doch nun hat Andrea neue Ideen – und die Box „hinten“ ist eben eine davon.

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Na, so klein wie das hier wirkt, ist es nicht …

Andrea hat mir oben das Dach der Box offen gelassen – ich kann nach wie vor stehen und rausgucken – alles gut (und wie ich ja zugeben muss: herrlich weich, man liegt da gut – auch was, was Andrea Sorgen machte: wenn ich im Sitzen gefahren bin – wie ein Erdmännchen im Klappstühlchen hockte, was übrigens meine ureigene Idee war – sie meinte immer „gut“ könne das für meinen Rücken nicht sein; auch darum gefällt es ihr so gut, dass ich nun „liege“).

Doch – bin mit meinem neuen Platz zufrieden …

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Ihr Lieben: ich wünsche Euch nun einen schönen 1. Advent – auf einem Weihnachtsmarkt, einer Weihnachtsbaumplantage (eine mega-große Sanitärabteilung) oder hinter’m warmen Ofen … oder so wie hier in einem kleinen Gast-Beitrag die Abigail-Cairns in Wunstorf (Andrea’s alte Heimat übrigens)  …  in einem grooooßen Rudel unterwegs im Wald …

Danke nochmal an Sophia für die Freigabe dieses Videos …

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Liebe Grüße

Eure

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… laßt Euch die Weihnachtskekse schmecken Ihr Vierbeiner

backen

… und gebt‘ den Zweibeinern was ab   …

Elisabeth’s Haus-Postille 18 / 2016


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Sonntag …

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Hallo Ihr Lieben,

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rasch ein paar Grüße zum Sonntagabend … Wir sind heute mit Nebel in den Tag gestartet, hatten über die Mittagszeit aber Traum(herbst)wetter. Also: Ausflug an die *tataaa* …

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Es war herrlich.

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Quell des Lebens 😉 …

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Blöd ein bisschen, dass Hunde da an der Leine laufen sollen …

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Aber mit meinem Jörg im Rücken ertrage und erkunde alles …

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Von der Quelle aus, ging es steil nach oben. Burgenweg. Nett, schmal, rutschig – vor allem weiter oben (da liegt Laub auf dem schmalen Weg, der Weg ist nass, liegt schattig) – aber: machbar.

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Und oben hieß es dann endlich auch wieder: „Leine los!“ …

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(Wer mich kennt weiß: wo immer Wasser ist, bin ich auch … )

Die Aussicht hat uns für den Mini-Anstieg belohnt – wir konnten auf und über die Stadt Aach blicken und: auf unseren Hausberg, den Hohentwiel:

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(Rangezoomt versteht sich – sooo nah war der nicht)

Nun war Jörg schon so oft da in der Nähe – vor allem „früher“, als er noch viel Motorrad fuhr (dafür hat er ja heute keine Zeit mehr), aber da mal anhalten und laufen? Fehlanzeige. Wie sagte er? Anhalten, in der Motorradkombi an das Ufer der Quelle und weiter ging’s … Heute war er zum ersten Mal da laufen, und es gibt da noch viele weitere Spazier-/Wanderwege …

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So Ihr Lieben, damit: schönen Abend oder guten Start in die neue Woche !

Liebe Grüße vom See

Eure

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und … namevalentinaingebaerdensprache-ausschnitt
Ja, und was das ist – das  verrate ich Euch später … kusshand

Elisabeth’s Haus-Postille 17 / 2016


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Mittwoch …

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Hallo zusammen,

gestern habe ich einen „power walk“ hinter mich gebracht, bin 2 1/2 Stunden gelaufen!

Danach landete ich auf direktem Weg unter der Dusche …

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… und zum Trockenrubbeln auf dem Teppich im Wintergarten:

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Anschließend habe ich mir das restliche Frühstück reingezogen (Andrea sagt ja immer: stehenlassen lohnt sich und siehe da – was mir morgens nicht schmeckte, war nun köstlich), und das war’s dann gestern …

Das Sandmännchen habe ich verschlafen und wenn noch jemand an der Tür geklingelt hätte – wäre mir das am Fell vorbeigegangen …

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Andrea war gestern im Namen unseres Schreinermeisters unterwegs … Dem Burschen ist der Personalausweis abgelaufen – ein neuer liegt zur Abholung bereit. Andrea wollte ihn nun gestern abholen.

Sie hatte alles dabei: den Brief, dass das Teil da sei, die Vollmacht … nur: den alten Ausweis, den hatte sie nicht dabei. Blöd – wer denkt denn schon an sowas? Ja, der Weg war umsonst, wir dürfen da nochmal antreten (kann Andrea gut leiden sowas – unnötige Amtsgänge).

Andrea hat dann auch gleich einen Verbesserungsvorschlag für die Verwaltung: auf dem Formular der Vollmacht sollte doch noch ein Satz hinzugefügt werden, vielleicht so: der alte Personalausweis wird zeitgleich abgegeben.

Nun war’s passiert … wir standen „im Zentrum unserer Kreisstadt“, ich, Andrea und mein Buggy; den hatte Andrea für die Busfahrt, „für alle Fälle“ (und: ihr Einkäufe … „gut geschoben ist besser als schwer geschleppt“) dabei.

Andrea hatte zuvor auf’s Wetter geschielt (trüb war’s, mit Regen war zu rechnen) und meinte: „Das hält(!) – den Rückweg treten wir zu Fuß an“ (damit ich viel zu lesen/schnuppern habe, quasi als Ersatz, weil der Sonntag so verregnet war, dass wir nur eine kleine Gassirunde gelaufen sind).

Mit einem 2-Stunden-Spaziergang hatte Andrea gerechnet – und sich damit um 30 Minuten verschätzt. Aber: toll war’s.

Wir sind auf Fuß-/Radwegen entlang der Aach gelaufen, auf „alten Wegen“ (jedenfalls für Andrea, die ja 1992 zum ersten Mal an den See gezogen ist) …

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Erzählt habe ich Euch ja, dass unser Auto neulich vor Berlin liegen geblieben ist. Kaputt ist es nach wie vor, und ob es repariert werden kann, wird sich in den nächsten Tagen zeigen – ein Fachmann hat’s inzwischen in den Händen.

Und Jörg überlegt natürlich auch, was man machen könnte … Neues Auto, neuer Motor … wie auch immer.

Und da hat er einen Mann in München angeschrieben – dieser Mann hatte ein Inserat im Internet aufgegeben: er verkauft einen weißen 5er BMW – für 8.500,00 … (mit 130.000 Kilometern auf dem Tacho, wenn ich das richtig gehört habe).

Ein Schnäppchen, eigentlich nicht wahr. Also hat Jörg mal gefragt, wie es mit dem Auto sei. Doch, der sei noch zu verkaufen – der Mann würde nach England ziehen, das Auto (es gehöre seiner Frau) müsse er verkaufen, weil er in England nicht mit einem deutschen Auto fahren kann (Linksverkehr – so auch das Lenkrad = dort rechts statt bei uns links). Doch, es sei auch ein deutscher BMW, kein Re-Import und die Steuern seien bezahlt (ähm … Steuern seien bezahlt?).

Dann fragte Jörg, ob er ein paar Fotos sehen könne. Konnte er – der Mann hat sie uns gemailt.

Tja … Überraschung: nix weißer BMW, wie im Inserat (Jörg hat sich nicht geirrt, auch Andrea hat das Foto gesehen), sondern ein schwarzer! Was soll man davon nun halten 😉 ? …  Denkt Euch Euren Teil – wir tun das auch 🙂 … – und lassen die Pfötchen davon.


Sonst ist alles wie immer. Jörg steckt bis über die Halskrause in Arbeit. Nix neues. Heute arbeitet er mal wieder in der Schweiz, und hat alle Zollformalitäten so schlau bearbeiten lassen, dass er nun über den „großen Zoll“ fahren musste, statt bequem hier bei uns „über den kleinen Zoll“ gehen zu können … *Hi-hi* – und heute ist in Österreich Feiertag – da steppt am „großen Zoll“ der Bär … (= Warteschlange stehen beim Grenzübertritt).

Das für heute – müde Grüße …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 16-3 / 2016


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Immer noch Freitag …
und hier kommt Teil 3 der Postille, der letzte Teil … (versprochen! 😉 )

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Ja Ihr Lieben,

ich habe erstmal erzählt, was uns passiert ist, was eigentlich kein Mensch wirklich braucht … Aber: wir waren ja in den Ferien – und Ferien sind schön.

Wir sind am Freitag (23.09.) losgefahren – Ziel: Kappeln an der Ostsee. Das sind etwa 1000 Kilometer. Weil wir sonst wenig Zeit haben, haben wir sie uns dieses Mal genommen – wir haben in Seesen (Harz) übernachtet, hatten dann Sonnabend nur noch etwa 460 Kilometer zu fahren. Gemütlich …

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… vom Stau vor dem Elbtunnel mal abgesehen. Etwas Wartezeit mussten wir hinnehmen, dann ging’s wieder flott weiter:

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Und dann lag sie nachmittags vor uns – die „Rikate“ in Kappeln:

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Ein Traum von einem Ferienhaus …

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So schnuckelig wie sie aussieht, ist sie auch (und total süß dekoriert, wir fühlten uns bei der Ankunft, als kämen wir nach Hause) …

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In’s Schlafzimmer – das oben unter dem Dach liegt – führt eine steile, offene Treppe:

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Andrea hatte hier ein bisschen Angst um mich, ich bekam also „Treppenverbot“. Und? Interessiert mich das? Wenn ich da hoch will, will ich da hoch!

Na, und die Aussicht von hier ist doch einfach cairnig:

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Das Haus ist so süß – Andrea hat gesagt, hier geht sie nie wieder weg 🙂 .

Cairnig auch der Ausguck vorne am Gartenhag:

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Mit Leinenzwang. Ich wollte nicht einsehen, weshalb ich da nun nicht unter dem Zaun durchkriechen soll …

Wir waren also da … und haben gleich die Fahrräder vom Auto genommen …

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Erste Tour nach Kappeln, und die führte zuerst einmal zu „Jutta“, genau genommen zu ihrem Fischbrötchenstand …

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Lecker Backfisch (Jörgs erstes Fischbrötchen an der Ostsee), dem noch viel Fisch folgen sollte. Ist so: an der Küste liegt der Fisch halt in der Luft …

Nach dem ersten Eindruck von Kappeln haben wir Andreas Bruder Lars und seine Frau Britta getroffen. Die beiden haben in Kappeln ein Haus gekauft, renovieren. Höchste Zeit, dass wir uns das auch mal angucken … 😉 .

Mit Lars und Britta ging’s abends in die „Bierakademie“. Rustikal, sehr nett gemacht … verschiedene Bierspezialitäten … (Andrea: „Whow! Guinness mit Portwein ist ja lecker!“)


Sonntag haben wir einen langen Spaziergang gemacht (bei leichter Brise, so wie es sich an der See doch gehört 😉 ). Teils am Wasser/Strand, teils auf dem Deich …

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Ich war ganz aus dem Häuschen. Wasser und Wellen haben mir nichts ausgemacht – ich hatte meinen Spaß, wie hier: Jagd auf Wasser-Paraglyder … Da hab‘ ich aber mächtig Gas gegeben …

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Klar – ich musste die Strecke auch wieder zurücklaufen – Andrea & Jörg laufen auch da nicht hinter mir her …

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Ich spielte Seehund …

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Keine Ahnung, wie viel Salzwasser und Sand ich geschluckt habe (in den Sand konnte man so herrlich hineinbeißen) … ich habe mir eben so nebenbei eine kleine Magen-Darm-Spülung gegönnt. Himmel gibt Salzwasser Durchfall – und Durst. Gott-sei-Dank hatten Andrea & Jörg meine Wasserflasche dabei … ich war nur noch am Saufen (und Pinkeln, ich hing sprichwörtlich an der Flasche).

Aber: bis abends war der Spuk vorbei (Essen hat mir wieder geschmeckt und ich musste nachts auch nicht mal „extra-raus“).

Nachmittags kamen wir hier vorbei – besser: nicht dran vorbei:

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… und auch hier wurde zuerst einmal ich mit Wasser versorgt 😉 …

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Abends stand Fisch auf dem Plan … Wir waren im Restaurant „Stark“ in Kappeln. Ein etwas anderes Restaurant.

Es gibt Vorspeisen, Salat – und den Fisch … den findet man nicht auf einer Speisekarte, sondern fangfrisch in der Auslage:

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Hier sucht man sich aus, was einen gerade so anlacht (ja-ja, in diesem Fall der Jörg die Britta und die Britta den Jörg 🙂 )  …

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… und wird dann gefragt, wie man den Fisch denn zubereitet haben möchte (gegrillt, gebraten, gesotten … wie auch immer) …

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Der Hammer des Abends bei uns auf dem Tisch war: Butterfisch in Alufolie mediterran gewürzt … ein Traum.


Montag … Andrea hatte sich einen Ausflug nach Husum gewünscht, wollte das Theodor-Storm-Haus sehen. Also … los geht’s …

Husum – Parkplatz – „umsteigen“:

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Nettes Städtchen, wobei wir es uns kleiner/schnuckeliger vorgestellt hatten …

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Und mal wieder: Fisch … 🙂

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(„Friesendöner“ 🙂 )

Und dann hatte das Theodor-Storm-Haus geöffnet …

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Tintenfass & Feder – beides hat Theodor Storm benutzt, als er den Schimmelreiter schrieb – Andreas Lieblingsnovelle.

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Andrea liebt den „Schimmelreiter“ schon seit Ewigkeiten, sie „musste“ ihn in der Schule lesen. Und sie war (ist) so begeistert, dass sie sich eine alte Ausgabe des Schimmelreiters gekauft hat – wie wir jetzt gesehen haben: eine Erstausgabe aus 1888 … Dass ihre Ausgabe „alt“ war, wusste sie, nur dass es ich um eines der ersten handelte, hatte sie nicht vor Augen.


Der Dienstag ging mit einem Ausflug in die andere Richtung drauf. Richtung Kiel, dann Laboe. Leider konnten wir das Marine-Ehrenmal nicht besuchen – Hundeverbot. Auch im Buggy = chancenlos. Blöd, aber so ist es (ob Babys im Buggy auch draußen bleiben müssen?). Wir haben auf „geteiltes Besuchen“ verzichtet – nicht nur meinetwegen, sondern, weil zusätzlich auch noch Bereiche gesperrt waren, nicht alles besichtigt werden konnte.

Nicht vorbeigekommen sind Jörg & Andrea an der Besichtigung eines U-Bootes. Die Chance war einmalig, wann hat man eine solche Gelegenheit schon wieder? Dieses Mal haben sie sich „geteilt“, denn auch hier (und sowas von logisch) = Hundeverbot. Der Gedanke an einen Buggy erübrigt sich sowieso. Jörg und Andrea waren total begeistert – Jörg vor allem von der vielen Technik, Andrea vom „Gefühl U-Boot“. Wie sagte sie? Sowas muss man auch mögen … Der Gedanke, in so einem Ding unter Wasser zu sein, hat was „besonderes“. Hier ein paar Aufnahmen:

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Sieht nicht grad gemütlich aus … das „Schlafzimmer“ …

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Und auf diesem Herd für eine ganze Mannschaft kochen zu müssen, ist eine Herausforderung …

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Soviel zu den Tagen an der Ostsee … Es ging weiter nach Berlin.


Nach dem Desaster Ferienwohnung waren wir im Hotel Lindenstrasse untergekommen, da aber im – dem Hotel angeschlossenen, zugehörigen – „Haus am Viertsring„. Super sage ich Euch. Wir hatten da nicht einfach ein Zimmer, sondern ein wirklich schickes Ferienappartement. Das hat diese Ferienwohnungsgeschichte total entschädigt, und uns hat es so gut gefallen, dass wir auch im nächsten wieder dort hingehen (Zimmer ist schon gebucht 😉 ).


Die „fomellen Seiten von Berlin“ erspare ich mir. Wohnung, Wohnung und nochmal Wohnung. Nebenbei das Thema Auto. Viel Zeit für Freizeit blieb nicht.


Eigentlich blieb uns als entspannte Zeit nur der Sonnabend. Erst haben Jörg und Andrea überlegt, doch schon Sonnabend zurück an den Bodensee zu fahren, dann aber meinte Andrea, das es doch schade wäre. Für die Abfahrt sprach, dass das Wetter schlecht war. Regen. Gegen die Abfahrt sprach, dass Jörg und Andrea außer Formalien nichts gesehen hatten.

Sie blieben und wir fuhren nach Köpenick. Mit „öffentlichen“:

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Das ist da echt klasse. Nur wenige Meter vom Hotel entfernt war eine Bushaltestelle und die S-Bahn ist in ca. 20 bis 25 Minuten zu Fuß erreicht.

Als wir in Köpenick ankamen, regnete es in Strömen. Egal. Erstens gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung und zweitens: kein Wetter kann so schlecht sein, dass man nicht auch noch was sinnvolles daraus machen könnte.

Wir stürmten „Saturn“, und da konnte Jörg seine Handyfragen klären (Handy – Smartphone – iPad-mini ??? ).

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Perfekt. Beratung und Service waren klasse – Jörg hat sich entschieden, sein altes Handy zu behalten und sich ein mini-iPad dazu zu nehmen.

Nach Saturn zog es uns in’s „Forum“ – einem großen Einkaufszentrum:

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Da lief gerade die Aktion „Haustierwoche“. Uiiii … lauter tolle Dinge gab’s da zu sehen :

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Spielzeug …

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Geschirr …

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Jörg spielte „Glücksrad“ für mich …

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… und hat ’nen Schälchen Futter gewonnen (ich frage mich gerade, wo mein Essen eigentlich geblieben ist … ?) …

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Nach dem Einkehrschwung im Forum ging’s weiter. Viel haben wir von Köpenick nicht mehr gesehen, aber das, was wir gesehen haben, hat uns gut gefallen. Wir kommen nächstes Jahr ja wieder – und holen nach, was wir nicht geschafft haben.

Was wir aber noch besucht haben: die kleineste Brauerei Deutschlands, die Schlossplatzbrauerei in Köpenick. Die haben da immer verschiedene frisch-gebraute Biere im Angebot – je nach Aushang am Zapfhahn.

Für Jörg gab es ein Kräuterbier (ich glaube, das braucht er nicht nochmal – es roch schon so fein nach Kräutern 😉 ) und für Andrea ein „Babylonisches“ (na, wo sonst gibt’s sowas exotisches zu probieren?) – lecker, etwas malzig … „ganz Andrea’s Bier“ 🙂 .

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So Ihr Lieben, damit genug zu unseren Ferien – sowohl für meine Andrea, die hier tippt, als auch für Euch, wenn Ihr tatsächlich bis hierhin gelesen habt (tapfer-tapfer) … und auch für mich, die ich nun in den Wald gebracht werden will … 😉

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Liebe Grüße vom See und schönes Wochenende wünscht Euch

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 16-2 / 2016


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Freitag … und da bin ich wieder, Teil 2 der Postille …

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Nachdem wir die Autos gewechselt hatten, und natürlich dafür Zeit vergangen war, ging’s weiter.

Abends waren wir zum Essen verabredet – mit den Verwaltern von Jörg’s Wohnung, mit denen wir uns prima verstehen, längst über die Verwaltungsebene hinaus sind. Na, und die beiden haben ja auch Hunde – 2 kleine Yorkies, heißt: Andrea (ja, in diesem Fall nicht meine Andrea sondern ihre Namensvetterin) krault mich, spendiert mir Wasser, wenn ich im Büro der Verwaltung bin … und ich laufe auch brav mit ihr, wenn sie mich mal an der Leine hat.

Wir kamen später in Berlin-Köpenick an, als gedacht (hatten da eine Ferienwohnung gebucht) .

Es war schon dunkel, und die Straßen wurden es auch (viele Bäume säumten die Straßen). Fast zappenduster – wir mussten suchen und mehr als 1x wenden … Egal. Irgendwann standen wir vor dem Haus, in dem unsere Ferienwohnung war.

Spät wie es war, haben wir nur schnell das Gepäck hochgebracht, sind dann gleich wieder gefahren – und haben die halbe Nacht dann in einem tollen Restaurant in Neuenhagen (bei Berlin), im „Morsteins„, haben uns da die wirklich gute Küche schmecken lassen.  Der Tag war jung, als wir gingen: 01:30 Uhr … 🙂 … Um 02:00 waren wir in unserer „Wohnung“.

Wohnung? Ein Kabuff! Andrea war entsetzt, Jörg fehlten die Worte.  Andrea hat nicht zum ersten Mal Häuser/Wohnungen gemietet, aber das da war un-zu-mut-bar und: selbstverständlich so, wie sich präsentierte nicht deklariert (man könnte von Betrug sprechen).

Beschrieben und mit Fotos unterlegt wurde vom Vermittler (eine Agentur) eine Wohnung mit Küche, Schlafzimmer, Bad und Balkon. Zauberhaft gelegen. Und? Na, was sagt man dann dazu (seht die Qualität der Bilder nach – Andrea hat mit dem iPad „geknipst“):

Das hier ist die „Wohnung“ – das Loch …

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Schlafzimmer? Fehlanzeige! Klappcouch!!! Und da vorne an der Wand der Tisch, an dem wir hätten essen sollen … (davon abgesehen, dass die Stühle nicht mal gleich waren: einer der Stühle war auch angestoßen/kaputt).

Und so sieht die „Wohnung“ von der anderen Seite aus, also als Andrea dann „im Eßzimmer“ stand:

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Ich sage Euch was: das Gepäck, ich und die beiden in dem Loch und irgendwas war zu fiel. Dann dieses Holz-Etagenbett: das Ding erschlägt einen schier. Und den Lichtschalter zur „Wohnung“ muss man auch hinter diesem Monstrum suchen …

Immerhin: es war sogar ein Sammelbehälter für den „gelben Sack“ vorgesehen:

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Und wie Ihr Euch denken könnt: wer an der Wand des Klappbettes liegt, dem steht beim Aussteigen dieser tolle Tisch im Weg. Und da hätten meine Leute sitzen und frühstücken sollen???

Das hier ist dann die Küche … Andrea hat die Schränke geöffnet und gesehen: hieraus nimmt sie nie im Leben Geschirr. Und schaut Euch mal (so zum Spaß) die Kaffeemaschine an … In dem lütten Ding soll Andrea Kaffee für 2 Personen kochen??? Wie oft soll man diese Maschine eigentlich starten?

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Der Hit auch der Kühlschrank: ein Uraltmodel, mit Folie beklebt …

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Andrea verging sofort alles …

Noch ein Clou: das Bad (von dem es kein Foto gibt) … Leute … ein Gemeinschaftsbad!!! Man musste aus dem Zimmer raus – über den Flur und gegenüber dem Zimmer lag das Bad. Es hatte eine sichtlich moderne Dusche – die die Gäste aber nicht benutzen dürften, weil sie damit nicht umgehen könnten; wir sollten in der Badewanne duschen …

Und nun müßt Ihr Euch vorstellen: Die „Wohnung“ lag in einem Einfamilienhaus. Unten wohnt der Vermieter – oben hat er 4 (oder waren es 5?) Zimmer vermietet – und alle sollen sich dieses eine Bad, die eine Dusche, die eine Toilette teilen …

Der erwähnte Balkon – doch, der war vorhanden – aber: auch der war nur über den Flur als „Gemeinschaftsbalkon“ erreichbar. Und ich glaube fest, dass wir den nie hätten benutzen dürfen …

Ja, das Ding nennt der Vermieter wirklich Wohnung – Andrea hat’s fotografiert:

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Diese Wohnung ist eine Zumutung. Nicht nur das sie sowas von grausig aussieht (Halloooo – wir schreiben das Jahr 2016, haben ein gepflegtes Zuhause und landen dann in einer solchen Absteige?), sie stinkt auch noch – nach Chemie/Lösungsmitteln. Keine Ahnung, was da ausdünstet … vielleicht der Plastikboden??? … Wir hatten nachts 2 Fenster offen (Gott-sei-Dank regnete es nicht), hatten Durchzug und trotzdem war jeder Atemzug chemiegeschwängert. Andrea dachte, wir vergiften uns da nachts, und sie hatte große Angst um mich … Ich bin ja viel kleiner – wer weiß, wie viel Gift ein Cairni verträgt … (?)


Diese Angst hat Andrea nicht grundlos. Zwar kein Cairn aber im ersten Leben Wellensittiche … die haben den Raclettegrill nicht vertragen – nicht die Hitze, die Dämpfe, die der abgegeben hat; 2 Wellies hat es damals das Leben gekostet, bis Andrea und Otto ahnten, woran es lag … Nun hatte sie also Angst um mich.


Das Loch, der Gestank … und wir da morgens um 02:00 … Beschluss: wir packen nichts aus, wir reisen am frühen Morgen ab. Wer nun fragt, warum nicht sofort: wir waren hundemüde. Zuerst die Sache mit dem Auto, dann der schöne Abend im Restaurant – irgendwann ist mal Schluss. Hinzu kam (ja-ja, es geht noch weiter), dass der Vermieter im Clinch mit seinen Nachbarn liegt. Die haben ihn verklagt – aus welchen Gründen und zu was auch immer.

Wir wurden angehalten, uns gaaaanz leise zu verhalten, die Autotüren beim Be-/Entladen nur leise zu schließen und überhaupt: An-/Abreise war nur zwischen 07:00 und 21:00 „erlaubt“.

Das Auto durfte dann auch nicht vor dem Haus mit der „Wohnung“ geparkt werden; wir mussten den Wagen 2 Straßen weiter abstellen – dort gäbe es Parkflächen vor einem Vereinshaus. Vereinhaus? Da war alles zugeparkt, wir fanden nachts einen Parkplatz, der dann an einer Landstrasse lag. Super Gefühl. Ja, und bei An-/Abfahrt mit dem Wagen an die Wohnung (zum Laden) sollten wir auf gar keinen Fall die Grundstücksgrenzen der Nachbarn auch nur berühren!

Ich kann Euch sagen – es war eine Zumutung aller erster Kajüte.

Und damit Ihr nun nicht denkt, wir würden hier Seemannsgarn spinnen:

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Wir haben dieses „Etablissement“ morgens Schlag 07:00 verlassen. Fluchtartig. Mit ungeputzten Zähnen und ungeduscht. Andrea:  … „ich setze keine Fuß in diese Gemeinschaftsbadewanne! …“ Und ihre Zähne: die waren vielleicht ungeputzt besser dran …

Während Jörg in der Nacht zuvor wohl doch mega-hundemüde war, war Andrea noch glockenwach. Sie hat das iPad glühen lassen und nach Hotels gesucht. Berlin war wegen des Feiertages ausgebucht und wir sind mit mir ja nicht überall willkommen, obwohl ich ja ein klasse Hotel- oder Ferienwohnungshund bin. Ich. Andere sind es nicht, und darum ist es nicht immer leicht, mit mir im Schlepptau eine Unterkunft zu finden. Und: „eigentlich“ wollten wir in Berlin kein Hotel sondern eine Ferienwohnung haben. Wir wollten da, wie zuvor in Kappeln, ja auch Urlaub machen …

Andrea hatte verschiedene Hotels gefunden … sprach sich nun mit Jörg ab, wo man es versuchen sollte. Eines der möglichen Hotels lag in Neuenhagen, dem Ort, in dem wir am Abend zuvor zum Essen waren. Klang vertraut der Ort …

Hotel Lindenstrasse … Angerufen, gefragt. Ja, wir dürften kommen, auch mit mir. Gebucht.

Nun hatten wir um 11:00 einen Termin zu Jörgs Wohnung in Berlin und noch nicht einmal Kaffee im Bauch. Hotel war jetzt sicher, nun ging’s an die Café-Suche … Gar nicht so leicht so morgens um ca. 07:30 … Die Cafés machen da so um ca. 09:00 auf.

Letztlich landeten wir um ca. 08:30 bei McDonalds vor den Toren von Berlin 🙂 .

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Vagabunden. Unsere Ansprüche waren auf ein Minimum geschrumpft ;-), das Frühstück (würden wir „eigentlich“ nie dort essen) war mega-lecker, wir fühlten uns endlich wieder „frisch“ und „ordentlich“. Kaffee und eine saubere Toilette …

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Das zur aufregenden, abenteuerlichen und ärgerlichen Seite unserer Ferien. Und von den schönen Tagen erzähle ich Euch in der dritten Etappe …

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Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 16-1 / 2016


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Donnerstag …

Wir sind wieder hier
unser Auto ist’s noch nicht …

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Hallo Ihr Lieben,

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spannend war’s … was hinter uns liegt. Wir waren letzte Woche unterwegs auf der A 24 in Richtung Berlin (nun, wir hatten auch mal eine Woche Ferien).

Zirka 230 Kilometer vor unserem Ziel hat unser Auto die Flügel getreckt, weiße Rauchzeichen hinten raus gegeben. Sah wild aus. Vor allem für Andrea, der schonmal ein BMW verbrannt ist (so etwa bis auf’s Fahrgestell). Andrea’s Nerven gingen gleich in den Panikmodus über – ich habe das Drama eher verpennt … in meiner Box auf der Rückbank.

Man bin ICH froh, dass ich nicht hinten in so einer fest-eingebauten Hundebox fahren muss … Ob die mich da wohl schnell genug rausgekriegt hätten, wenn’s da wirklich gebrannt hätte oder so???

So aber: rechts ran – Andrea schnappt Handys, Papiere, Geld und iPad (hauptsache mobil bleiben), raus aus der Kiste – Blick nach hinten – Rauch hat aufgehört – ran an die Hintertür – Hund gerettet. Und auch um meine Box da rauszuholen war dann Zeit.

Und da standen wir dann (eigentlich nicht schlecht – so an einer Brücke, Beton zwischen uns und der Fahrbahn; es war warm, es regnete und windete nicht … ), wie gesagt: mit Papieren und Box und Wasser hatten wir auch dabei – und warteten auf den Abschleppdienst. 1x ADAC bitte …

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Ich vertrieb mir die Wartezeit mit Buddeln:

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Nach ca. 45 Minuten war es soweit: der ADAC war da … Da wird nicht lange gezackelt, da wird gehandelt – Hacken an den Wagen und rauf auf den Schlepper …

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Ehe ich mich versah, hockte auch ich in diesem ADAC-Auto. Rückbank bin ich gewohnt – dieses Mal teilte ich sie mir mit Andrea:

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Wir wurden in eine Werkstatt gefahren – und auch gleich eine mit einem BMW-Service …

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Sieht doch gar nicht schlimm aus – so wie er da steht …

Nun fragte Andrea mal, wo sie eigentlich überhaupt sei. Neustadt-Clewe! Aha.

Wir haben uns entschieden, das Auto dort reaparieren zu lassen – sofern das möglich sei. Man würde es versuchen. Ginge alles gut, könnten wir unser Auto Sonnabend wieder abholen …

Wir stiegen um. Mietwagen. Ein Opel Zafira …

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Unser Gepäck ging mit – die Fahrräder und mein Fahrradanhänger blieben auf und in unserem BMW. Der Zafira hat zwar auch einen Fahrradträger, der sah aber so lätschig aus, dass Andrea und Jörg nur einen Blick wechselten und der sagte: auf keinen Fall, die Räder bleiben zurück.

Dieser Zafira ist eine echte Schüssel. Meinen Hänger hätten wir wohl kaum mehr problemlos in den Kofferraum bekommen und dann: das Ding ist unübersichtlich, so wie auch die Navi (oder sind Andrea & Jörg nur zu alt für diese Kiste?)

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Leute: bei diesem Auto merkt man jedes bisschen, jedes Bremsen und wenn man mal ausweichen muss, was uns passiert ist, hat man das Gefühl, einen Schleudergang gebucht zu haben. Na, und dann gönnt sich dieses Auto 13,5 Liter auf 100 KM – und Jörg ist wirklich nicht gerast, nur ein kurzes Stück mal etwas flotter gefahren, weil wir mittags in Bayreuth sein wollten – zum Mittagessen (wie immer, wenn wir die Strecke Bodensee-Berlin-Bodensee fahren, halten wir in der Bürgerreuthe in Bayreuth; da ist nicht nur die Küche fein, das Restaurant liegt direkt vor einem tollen Spazier-/Waldweg – also „genau richtig für mich“). Fazit: wir haben eine lange Probefahrt hinter uns und sagen zu diesem Auto für uns „Nein Danke“.

Die Tanknadel sollte man, laut Hinweis auf dem Armaturenbrett, im Auge behalten. Stimmt. Der Tank hat ein Fassungsvermögen, dass uns gefühltermaßen ständig an die Tanstellen führte (stimmt so nicht, fühlte sich aber so an).

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Die gute Nachricht: das Auto roch noch so schön neu, es hatte knapp 6.000 Kilometer runter …

Inzwischen ist der Mietwagen Geschichte – und wie wir heute hörten: unser BMW verladen, dürfte inzwischen vielleicht schon unterwegs sein; er wird uns mit dem ADAC-Sammeltransport nach Konstanz in Jörgs Werkstatt gebracht.

Andrea war nun total happy, dass sie ADAC-Mitglied ist, und was wir auch sagen müssen: die Betreuung durch den ADAC war wirklich klasse, alles hat reibungslos geklappt und auch in der Werkstatt in Neustadt-Clewe waren sie sehr freundlich, haben sich bemüht, unser Auto wieder flott zu kriegen.

Letztlich ist der Schaden aber größer, und deshalb ist uns diese Lösung lieber, das wir unser Auto gebracht bekommen. Hier werden wir (wird Jörg) hören, wie das Ausmaß des Schadens ist oder sein wird … und dann wird entschieden, was gemacht wird. Bis heute haben wir immerhin schon mal eines: einen neuen Turoblader 😉 …

Damit für heute genug – und: unser Abenteuer ging an jenem Tag noch weiter … als wir nämlich in der gemieteten „Ferienwohnung“ ankamen … Das erzähle ich Euch dann morgen … 🙂 …

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Für heute: gut’s Nächtle und viele Grüße vom See …

Eure

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D

 

Elisabeth’s Haus-Postille 15/2016


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Montag …

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Hallo zusammen … !

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Vorweg: alle Bilder, die bei uns „dritte Personen“ zeigen (auch, wie in diesem Fall, Freunde), zeigen wir nicht ohne vorherige Rücksprache und deren Freigabe.

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Wie war denn Euer Sonntag gestern?

Also meiner ging so zu Ende …

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Sagt‘ ja mal wieder alles, oder(?)  … rosawolke7

.


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Und dabei hatte er sooo schön angefangen …

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Wir waren gestern verabredet. Mit Tizi, Udo und Romeo – auf einen Ausflug und ein  Picknick. Ziel (Info wer mag = Link zum Foto):

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Ihr kennt sowas? Man kennt die Welt – aber nicht die Heimat vor der Haustür. Nun, die läuft einem ja auch nicht weg, die kann man sich ja immer angucken. Denkt man so. Zu uns kommen die Touristen an den See – und kennen sich dann besser aus, als wir … zwinker


„Wir von hier“ …

Na, „eigentlich“ ist ja nur mein Freund Romeo von hier (er ist auf dem Schiener Berg geboren – nicht auf dem Berg so unter Bäumen, sondern natürlich im Zuhause von seiner Hunde-Mama).  Alle anderen sind zugereist: Mein Jörg kam über Waiblingen und Brochenzell nach Konstanz (eigenlich sollte er sich hier von uns am besten auskennen …), Udo kommt aus München, Tizi aus Verona, meine Andrea aus Barsinghausen und ich: aus Durmersheim (Kreis Rastatt).


Die Heidenhöhlen wollte Andrea nun schon lange mal angucken, und gestern war’s soweit … ich meine, als es dann endlich soweit war, denn:

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Beim Grübeln befinden sich Gedanken auf der Irrfahrt im Kreisverkehr
und haben die Abfahrt verpaßt.
© Helga Schäferling (*1957)

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Bis wir gestern den im Internet erwähnten „Wanderparkplatz“ endlich gefunden hatten, hatten wir eine Sternfahrt hinter uns. Alle. Keine Navi hat bestanden .

Wir haben gesucht, gewendet – und das gemacht, was man früher auch machte, als es noch keine Navi gab: die Leute gefragt, wo es lang geht … smilie_verl_065_mpfhandjanick

Motor gestoppt – ran an’s Handy, Udo angerufen …  Dann kamen sie: Udo, Tizi – und mein Freund Romeo war natürlich auch an Bord:

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Der Weg da war echt schlecht ausgeschildert. Ob die Leute da = die Leute von hier dort gar nicht mit dem Auto hinlassen wollen(?) zwinker.


Für uns ging es nun eben etwa 30 Minuten später los als geplant. Auf einem Wanderschild lasen wir gleich: ca. 600 Meter bis zu den Höhlen. Was? Nur? Total verschätzt! So ein Spaziergängchen (Nasenwasser sagte Udo) war nicht geplant.

Egal – wir liefen erstmal los, und was dann käme, na … das würde sich ergeben.

Der Zuweg zu den Höhlen wurde bald dichter, schmaler…

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… und auch … ein wenig na-ja „steiler“ …

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Gutes Schuhwerk sollt‘ man tragen. Wanderschuhe für die – Spikes für Romeo und mich (Grundausstattung „Krallen“, die fahren wir eben aus, wenn’s rutschig wird).

Und schon waren wir da …

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Man kann da unten in der Höhle durchlaufen (Höhlengang) …

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… und auch an einem Seitenteil nach oben gelangen, da die Aussicht genießen …

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Die Höhlen sind nicht riesig – aber trotzdem beeindruckend.


Diese Höhlen waren im 18. und 19. Jahrhundert teils bewohnt (s. Link oben / Foto Heidenhöhlen).


Der Boden da ist dort richtig sandig/staubtrocken. „Hast Du ein Wasser für mich?!?

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 „Klar doch  … für Dich …

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… und auch für Dich … „

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Wir kriegten wieder Luft – und weiter ging’s …


Die Runde um die Höhlen war wirklich etwas sehr kurz. Ehe wir uns versahen, standen wir vor unseren Autos. Beschluss: wir fahren ein Stück weiter, parken um.

Los ging’s …

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Udo hatte „da unten um’s Eck“ (zuvor, als auch er auf der Suche nach dem Parkplatz vor den Höhlen war) einen anderen schönen Wanderparkplatz mit einer Hütte – eher Unterstand als Hütte – entdeckt …

Genial!

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Perfekt für ein *lecker-Picknick* (so wie „früher“ eben, na fast so) …

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… und ein Gläschen Vino …

Nicht für mich – und auch nicht für Romeo. Für uns hatte Tizi was dabei (klar: Andrea auch, aber Tizi’s Essen war lecker … und ausreichend).

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Klassisch – blau für Jungs, rot für Mädchen …

Wir konnten es nicht glauben, aber: wir waren mittags alleine dort. Es war für Romeo und mich klasse: soooo ein großer Abenteuerspielplatz für uns. Wir haben die Gegend rund um diesen Unterstand ausgiebig erkundet. Erst waren wir dicht am dem Unterstand, dann wurden die Kreise, die wir zogen immer größer. Andrea’s Augen auch … Grenze erreicht – Rückpfiff … dudu2 Blöd.

Aber: ausruhen ist auch mal schön … Romeo ist da besser, erfahrener als ich – er springt auf die Bank, legt sich hin und gut is …

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Mich hat Andrea hochgehoben, ich wäre da sonst schon noch ein xtes Mal um den Platz geschlichen. Na, auf ihrer Jacke und Jörg’s Hemd lies es sich dann auch für mich aushalten … (weich genug für einen Cairn – aber nur grad mal so, gell?).

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Diese Plastikfolie auf der Bank ist übrigens nicht von uns – wohl von jemandem , der da vor uns war und sauber/trocken sitzen wollte.


Nach dem Picknick ging’s weiter. Schließlich wollten wir ja laufen, und uns nicht nur den Bauch vollschlagen (wobei uns nach dem Essen schon sowas wie eine „gewisse Müdigkeit“ in den Knochen lag ). Wir liefen einfach mal drauf los.

Was haben wir da dann gesehen? Der Waldweg war ausgeschildert – es hingen Zettel in den Bäumen …

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Wau – hier gibt’s Hasen! Hasen? Und nicht nur das. Ente, Katze … und viele Tiere mehr. Und die sollen alle hier im Wald Zuhause sein? Glaub‘ ich nicht – ich habe nichts gesehen; keinen Hasen und vor allem keine Katze. Nur Hunde sind uns da noch begegnet …


Diese Zettel hatten Kinder gebastelt/aufgehängt – für „ihre Schnitzeljagd“.


Der Waldweg führte dann bald auch an diesem Schild vorbei …

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Totes Eis? Hier am See? (Info wer mag = Link zum Foto)


Langsam hatten wir die Mittagszeit hinter uns. Es ging es heimwärts. War okay so – ich war inzwischen auch etwa 3 1/2 Stunden auf den Pfoten und bin natürlich viel mehr gelaufen, als alle anderen, weil ich ja immer wieder vor und zurück gelaufen bin, manchen Meter also doppelt gemacht habe.

Auf dem Heimweg: Tankstopp … Der war mir sowas von egal …

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Hauptsache mein Jörg kommt wieder und fährt mich heim  …

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Zuhause: keine Chance, mich gleich auf meine Kissen zu hauen. Andrea hatte eine andere Idee – sie trug mich die Treppe hoch …

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Ich ahnte es. Ich ahne es immer – ich kenne das schon: dieser Weg endet für mich unter der Dusche …  bad_3

Ich weiß nie, was Andrea eigentlich hat … „In der Mocke (matschige, stinkige Pfüte, stehendes Wasser) gesteckt, dem „fremden Hundehaufen“ nicht aus dem Weg gehen könnend …“ Das sie das sooo empfindlich ist …

Mit meiner Hundeseife mit dem tollen Namen „Wasserratte“ (steht auf der Verpackung drauf – wie sinnig … ) ging es mir an’s Fell …

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Manchmal muss ein Hund tun, was ein Hund tun muss: es einfach über sich ergehen lassen. Ich war zu müde, mich zu wehren …

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Danach wurde ich in mein Bademäntelchen gestopft (Andrea  = glücklich,  … ich = sauber und: sprachlos …) …

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… und „trockengerubbelt“ …

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Unter uns: DAS wäre aber nicht nötig gewesen; ich schüttele mich schon selber trocken (vielleicht gleich im Flur – vor der neuen, saugfähigen Textiltapete? …).

Danach hatte ich endlich meine Ruhe und habe geschlafen wie ein Murmeltier …        

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Vom See liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 14/2016


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Sonntag …

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Hallo zusammen,

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„Zuweilen wird ein Baum gefällt, um einen Spatz zu fangen“
(Zitat aus China)

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… und bei  uns wurde heute kein Baum gefällt, dafür das Ofenrohr des neuen Pizzaofens abmontiert, um einen Spatz zu retten …


Wir saßen gerade am – ich unterm – Frühstückstisch im Garten, da hörte Andrea es „metallisch rascheln“. Gibt’s nicht? Sagte Jörg auch erst. Gibt’s doch! Andrea meinte, es höre sich an, als stecke ein Vogel im Ofenrohr – und Jörg solle ihr mal ruhig glauben, sie habe gute Ohren. Viel Zeit verging nicht, das raschelte es wieder.

Und auch Jörg hat’s dann gehört … Er lies Müsli = Müsli sein und rückte dem Rohr  zu Leibe …

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Stellt Euch vor: da war ein Spatz in das Rohr gefallen –  sicher nicht erst heute morgen (und das bei den momentanen Temperaturen).

Aber: kaum war der Weg in die Freiheit frei, war der Spatz auf und davon. Gut so – Spatz ist munter und gesund (vielleicht ein bisschen geschockt, aber das geschieht ihm Recht, wenn er so neugierig ist, sich unbedingt ein Ofenrohr innen ansehen muss …).


Jörg ist dieses Jahr der grosse Vogelretter – erst neulich hat er ja das Rotschwänzchen hinter seiner Presse in der Schreinerei holen müssen … nun den Spatz aus dem Ofenrohr …


So blöd kann man gar übrigens nicht denken, dass DA oben ein Vogel reinfliegen könnte (hier ist Jörg beim Festmachen des Rohres):

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Nun muss dieses Rohr nicht nur gereinigt werden …

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… Jörg verpasst dem Rohr danach sowas wie „Netz und doppelten Boden“, damit sowas nicht nochmal passieren kann …


Vielleicht war es ja dieses Mal auch einer von „unseren“ Spatzenkindern, die hier im Frühjahr auf die Welt gekommen sind, die glauben vielleicht das Rohr sei auch ein Baum …

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Nachmittags waren wir dann Jörgs Freund Uwe auf einen Eistee besuchen – an seiner neuen Adresse im Friedwald. War total schön und hat so was besonderes, beruhigendes, tröstliches …

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Ein Becher für Jörg, einer für Andrea und: einer für Uwe (Uwes Tee hat Andrea an die Wurzeln des Baumes gegossen) – und natürlich Wasser für mich.

Uwe hat ein schönes Plätzchen bezogen … am Rande eines Weges, man kann da ganz bequem zu Wurzeln des Baumes sitzen …

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… und mit Uwe den schönen Ausblick genießen …

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Ist das nicht toll – dieser Blick auf den Bodensee … (?).

Und was ganz besonders schön ist: es ist ein Friedhof, auf dem Hunde nicht verboten sind 😉  …

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Andrea hat gesagt, auch ich kriege später mal ein Plätzchen an so einem Baum – dann wenn sie dahin geht. Dann nimmt sie meine Asche und die meiner Vorgänger mit (Asche steht bei uns Zuhause, Andrea hat sie nicht im Garten verstreut).

Und klar:  auch Jörg kommt mit. Das alles aber hoffentlich erst seeeehr viel später (das gilt für uns alle). Besprochen/geregelt haben Andrea & Jörg das für sich allerdings schon vor ein paar Jahren (so mit allem, was dazu gehört wie Vollmachten, Verfügungen und auch, welche Musik sie zum Abschied hören möchten) – nun haben sie zum ersten Mal gesehen, wie so ein Friedwald aussieht.  Hat was! 🙂

Und: das machen wir wieder mal … mit Uwe einen Tee oder auch ein Weißbier trinken gehen …

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Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 13/2016


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Sonnabend …

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Hallo Ihr Lieben,

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ich bin gerade vom improvisierten Trimmtisch runter … Andrea hat mich „übergetrimmt“ wie sie es nannte (und dabei will sie es nun auch erstmal belassen – auch wenn ihr noch Fellsträhnen in’s Auge stechen … ).

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Am meisten hatte sie sich dieser Tage an meinen „Fledermausohren“ gestört (Fledermausohren = wenn das Fell so sehr über die Ohrenränder rauswachsen, das ist nicht „cairnlike“) …

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Die Kletten, die ich mir im eigenen Garten eingefangen habe, haben Andrea natürlich auch gestört – sind auch nicht „feiner Hund“ (aber: hinter den Tomatenhäuschen zu finden – doch-doch … ich weiß, wo ich suchen muss).

Und nun überlegte sie, wer von uns beiden wohl fertiger ist – sie oder ich.  Nun, sie hat ganz schön geschwitzt und ich habe mich  nach allen Regeln der Kunst gewehrt schr, habe auch versucht, das beißend zu unterstreichen.

Klar  dudu2… ’nen Anschiss kassiert …

Die Frage, wer hier mehr betroffen ist, hat sich dann in diesen Minuten klärt = ICH ! Und anders, als von mir geplant …

Da wollte ich Andrea wegen der Trimmerei mit dem *A….* nicht mehr ansehen, hatte mir fest vorgenommen, sie zu ignoriern (ohhh-ja – sowas kann ich, „ganz Terrier“ eben), kommt mir doch just so ein blödes Gewitter in die Quere. Das hat Andrea ganz sicher absichtlich gemacht, das hat sie extra bestellt!

Kurz: hier brach bei mir die Panik aus (wie immer wenn’s *krawumselt*). Rettet dem Cairn das Fell ! … (Und: kein Jörg in Sicht). Obermist.

Ich musste tatsächlich mit Andrea Vorlieb nehmen, einen auf *lieb-Cairn* machen – … und liege nun schlotternd aber sicher auf ihren Oberschenkeln …

Schiete. Für heute habe ich die Schnauze voll (und der Andrea inzwischen die Hose auf Höhe Knie vollgesabbert)  … kopfanmauer

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Damit gehen wir nun in den Sonnabendnachmittag … schönes Wochenende Euch allen …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 14/2015

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Sonnabend …

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

*boa* – schon wieder zwei Wochen vergangen, seit wir auf dem Canal du Midi in den Hausbooturlaub gestartet sind.

Andrea ist aber momentan auch echt ein fauler Hund. Macht die nun schon seit 2 Wochen an den Bildern rum … Seht’s ihr nach – ich tu’s auch (sie ist einfach noch immer nicht Zuhause mit dem Kopf – der Rest schon, samt Wäsche).

Für mich waren die Ferien wie immer: anstrengend (keine Zeit für meine Tages-Schläfchen) und: klasse!

Zeit für Zweisamkeit …

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Zur Hausbootwoche gäbe es nun sooo viel zu erzählen … ich versuche es mit wenig …


Jörg hatte vor den Ferien wieder mal viel um die Ohren. Nix neues. Folge: Jörg konnte sich vor der Reise gar nicht mit der Fahrt auf dem Kanal beschäftigen. Das hatte Andrea gemacht.

Andrea hatte überlegt: das erste Mal auf dem Kanal … da sollte die Schleusentreppe von Fonserannes unbedingt dabei sein – ebenso der Tunnel von Malpas und die Kanalbrücke über den Fluß Orb.  Und: perfekt so.

So hatte Jörg auch keine Frage, als Andrea dann bei Übernahme des Bootes und der Frage nach der Fahrtrichtigung sagte: grob nach Beziers, Details ergeben sich unterwegs.

Ansage an Steg nach der Einweisung durch eine Nicols-Mitarbeiterin: „Okay! – Dann bitte links aus dem Hafen von Le Somail rausfahren …“


Ein bisschen zusammengefasst – nicht unbedingt chronologisch (ist entschuldigt – bei gefühlten Millionen Bildern, aufgenommen sowohl mit der Kamera als auch dem iPad)


 

Organisation …

Alles war perfekt – von der Buchung über die Übernahme und Rückgabe des Bootes …

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… bis hin zum eingezäunten Parkplatz für unser Auto hinter der Nicols-Basis …

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Ein Blick in unser Boot, unser Zuhause für 1 Woche …

Hab’s mir auch gleich mal genau angeschaut:

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Unsere Koje …

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… von der aus es hier links dann in kleines Bad ging (alles einfach, aber: Toilette mit Wasserspülung – Entsorgung des Tanks war für uns nicht nötig, das haben die Nicols-Mitarbeiter bei Rückgabe übernommen – und auch eine Duschbrause gab es).

Und eine Tür, um das Schlafzimmer zu verschließen gab es natürlich auch (das runde Ding da vorne im Fenster im Bild, das hochsteht, ist das Schlafzimmerfenster):

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Nicht zu übersehen – die Küche (toll, mit kleinem Mini-Backofen ausgestattet und einen echt großen Kühlschrank (links grad noch zu erkennen) gab es da:

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Sitz-/Eßecke (auf der auch meine Box prima unterkam – so gleich um’s Eck war, wenn ich mal schnell verstaut werden musste, weil die nächste Schleuse vor uns lag):

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Für mich ein Traum – ich hockte da zum Frühstück auf einer Decke und war meinem 2. Frühstück ganz-ganz nah:

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Auf dem Kanal zu fahren ist sooo schön …

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Hier = oben auf dem Boot – am „Außensteuerstand“, kurz nachdem wir den Hafen von Le Somail hinter uns gelassen hatten – und auch das nächste Foto ist gleich danach entstanden (ich bin hier noch in mein „Bademäntelchen“ – Katzensack – gestopft, weil alles noch so neu war):

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Und in den folgenden Tagen: immer wieder = ich & Jörg …

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Ankern …

Festmachen kann man überall wo es einem gefällt, man ein schönes Plätzchen zum Übernachten gefunden hat. Einfach ran an’s Ufer, Motor aus und fertig.

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Oder man legt in einem Hafen an (hier: Villeneuve-lès-Béziers) …

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Boot und Technik …

Jörg hatte alles im Griff … !

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Mit Jörg an unserer Seite mussten wir auch keine Angst kriegen, als wir nachts im Hafen von Villeneuve-lès-Béziers lagen und über uns ein kleines Unwetterchen hereinbracht.

Das heißt: ich habe mich schon gefürchtet, schließlich war nicht nur der Himmel zum Fürchten, sondern vor allem Blitz und Donner. Ich lag also in Andrea’s Armen, während Jörg Fotos gemacht hat … Andrea hatte so gesehen gar keine Zeit über Seekrankheit nachzudenken.

Wo wir zuvor am Abend noch ganz friedlich im Hafen vor der Schleuse lagen:

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… ging nachts die Welt unter:

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Das Wasser kam so schnell und so davon auch noch ganz-ganz viel, dass der Schleusenwärter das Tor öffnen musste. Damit wurde das Hafenbecken ein bisschen geflutet – was nach sich zog, dass unser Boot zeitweise schief lag. Wie sagte Jörg? Er wisse nicht warum, aber: am Abend hatte er das Boot doppelt-gut angebunden … Jörg hat wohl einen 7. Sinn …


Villeneuve-lès-Béziers

Eine total süße kleine Stadt. Binnen 5 Minuten zu Fuß ab Hafen hat man das „Zentrum“ erreicht und kriegt alles, was man braucht. Spar-Markt, Metzger, Zeitungen&Tabak und: Restaurants/Bar.

Schwierig hingegen: Coins (Wertmarken) für Frischwasser aufzutreiben (Wasserverkauf wird von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt, hier waren es die Coins).

Das Tourismusbüro ist in dem Holzboot da vorne (links zu erkennen) untergebracht.

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Eigentlich sollten die doch diese Wasser-Coins haben. Haben sie aber nicht. Wir sollten in die Metzgerei gehen – da könnten wir sie kaufen (Metzgerei liegt gleich gegenüber des Tourismusbürobootes). Die: nein – wir sollten es beim Tabakladen versuchen. Tabakladen Nr. 1: nein – keine Ahnung.

Also: erstmal einkaufen im Sparmarkt (der lag fast gleich nebenan – so 3 Häuser weiter).

Danach: Tabakladen Nr. 2. Coins? Nein – keine Ahnung, wir sollten mal bei der Polizei (liegt auch nur wenige Häuser davon weg) fragen …

Polizei: Coins??? Ja! – Im Spar-Markt!

Na prima – da waren wir ja gerade gewesen … Und siehe da: Coins gibt’s da an der Kasse …

Relaxen im Hafen von Villeneuve-lès-Béziers (dieses Mal aber auf dem Rückweg, damit auf der anderen Hafenseite) …

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Und das hier – das ist das Polizeigebäude, genau genommen die seitliche Hauswand des Gebäudes:

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Hier haben sie diese Wand des Hauses von oben bis unten bemalt … „Echt“ wird es erst wieder am rechten Nebengebäude, wo Tür und Gardine zu erkennen ist. Diese Hausseite ist wunderschön geworden (und sieht auf den ersten Blick sogar fast täuschend real aus).


Capestang

Einfahrt – durch den tiefesten Tunnel, den es auf dem Kanal gibt …

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Auf dem Rückweg dann: mit dem Rad in die Stadt …

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… und abends …

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Da haben wir dann eingekauft …

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Hafen Portiragnes Hafen Cassafieres

Und End- und Wendepunkt. Oder so: Halbzeit. Ob wir nun wollten oder nicht – wir mussten leider umdrehen.

Ich bin mutig (klar: für’s Durchklettern des Sperrgitters gab’s ’nen Anschiss – aber erst nach dem Foto) …

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… aber nur unterwegs – vor Anker habe ich mich immer von Bord heben lassen (nicht dass ich da zwischen Steg und Boot in’s Wasser falle).

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In Portiragnes  haben Jörg und Andrea erste Mal in die Pedale getreten …

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… und mich an’s Mittelmeer gefahren …

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Das Meer ist auf dem Landweg ca. 2 Kilometer vom Hafen Cassafieres entfernt – und ’ne sandige Geschichte.

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Der Tunnel von Malpas …

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Der Kanal …

Beeindruckend – ein überwältigendes Bauwerk, vor dem, der Leistung der Menschen, man mit großem Respekt den Hut ziehen kann.

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Wunderschön auch: zu sehen, wie exakt die Bäume rechts und links des Kanals gesetzt wurden, sie eine wunderschöne Allee bilden und Schatten spenden.

Leider haben viele Bäume Pilze (keine zum Essen, nix Trüffel sondern solche, die die Bäume krank machen) und werden deshalb gefällt. Schade. Andrea dazu: wer den Canal du Midi noch in seiner ganzen Schönheit erleben möchte, sollte sich beeilen …

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Und hier wird nach dem Fällen gesaugt …

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Schleusen …

Schleusen bringen richtig Abwechslung in die Tour und machen Spass – auch wenn man da alle Hände voll zu tun hat.

Jörg’s Problem am Schleusenbecken = Andrea sagte „Na – wie immer:  du hast einfach zu wenig Personal!“ (Wer mit großer Crew schippert, kommt lässig durch die Schleusen – wer nur zu Zweit unterwegs ist – mich zählen sie  in dem Fall nicht mit –  muss eben mehr tun).

Unsere erste Schleuse, die wir auf der Tour gefahren sind, war die Schleusentreppe von Fonserannes. Ja-ja, wir haben gleich richtig angefangen – 1 Schleuse kann ja jeder.

Fotos vom eigenen Schleusen machen? Kann man vergessen, wenn man da zu Zweit am Schleusen ist …

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Man fotografiert also andere Schleuserbanden – geschickterweise bevor man selber am Seil hängt … (man kann beim Zusehen nur lernen)

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Eine Aufnahme von uns vor dem Becken haben wir aber trotzdem schießen können – hier unten folgen wir dem Boot – wir sind das Boot mit dem schiefen Gitter da vorne):

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Ich hingegen habe die Schleuserei immer in meiner Box (stand auf der Sitzbankam Eßtisch) abwarten müssen.

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Zu meiner Sicherheit, sagte Andrea. Die hatte einfach Angst, ich könnte Angst kriegen und dann vor lauter Schreck doch noch in so ein Schleusenbecken reinfallen.

Mit „armes Cairnchen“ wäre dann wohl nichts mehr zu machen gewesen – auch mit Schwimmweste nicht unbedingt.


Föhn? …

Ähhhm  … Geht nur mit Landstrom (wenn man im Hafen liegt). Also: egal wie, wann, wo = die Frisur sitzt!

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Packwahn …

Jörg hat gelernt: nix „Captains Dinner“. Was hat der eigentlich geträumt? So von wegen 5-Gang-Menue und Wunderkerzen auf der Eisbombe? Und Jörg dazu ganz in weiß … ?

Fehler!

Der gute Zwirn kann Zuhause bleiben (Ihr hättet Jörg mal packen sehen sollen … lachen), nicht hingegen: Freizeithosen und T-Shirts (man kann auch von Seilen schmutzig gemacht werden – zieht die mal aus dem Wasser raus … ).

Damit die guten Teile aber nicht ganz umsonst an Bord waren, hat unser „Monsieur Capitaine“ sie zur Weinprobe im Hafen von Capestang ausgeführt:

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Südfrankreich ist sooo schön …

Und das nicht nur auf dem Kanal sondern auch im Hinterland.

Ich bin dort fremd gefahren worden. Kleiner Hund, und ehe ich mich versah, hockte ich in meiner vertrauten Box im unbekannten Auto von Roland. Aber mit mir kann man’s ja machen …

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Los ging’s … sehr alte Dörfer, Bauten, Kirchen …

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Hier noch zu erkennen: da waren auf der linken Seite früher mal Geschäfte zu finden …

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Höhlen gibt es heute noch – teils tatsächlich bewohnt … Wau! Alleine die Vorstellung, da hoch/hinein klettern zu müssen …

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Jörg nun wieder …

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Herrlich – eine Oase der Ruhe (eine Quelle mit leichtem Flußlauf).

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Uiii – Schlange! (Am Ufer der Quelle … )

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Wie gesagt: eine Oase der Ruhe …

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Blick auf Saint-Guilhelm-le-Désert, wo wir in einem zauberhaften kleinen Restaurant zum Mittagessen waren …

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Reif, süß, lecker …

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Und für mich: Stöckchen!

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Die Franzosen waren alle sehr nett und sehr bemüht. Verständigung? Kaum problematisch. Etwas holprig wurde es nur, wenn deren Englisch so gut war, wie Andrea’s Französisch …

Ich hingegen hatte Französisch schnell drauf: Wau = Wau! Der Rest?

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Reine Nasensache – abschnuppern, wer da sonst noch so unterwegs war …



Lecker Rosé ! …

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Mein Wasser? Nun – war wie immer,
aber so französisch wie der Wein …


Entschleunigung …

Doch, schon –  allerdings: erst wenn der Motor steht.

Wieder die Sache mit dem fehlenden Personal. Auf Booten, die mehr Leute an Bord haben,  können die Leute tatsächlich auch mal den Bauch in die Sonne halten und lesen.

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Aber: jeder Gedanke an Zuhause war sofort wie weggeblasen – so schön war die Fahrt und alles, was wir erlebt haben.


Besucher …

Enten –  Putzig? Oder gar lahm?

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Nicht diese da!

Andrea sagt: diese Enten haben die Boote samt Besatzung im Visier. Augenkontakt Mensch : Ente ist zu vermeiden, denn: wenn die sehen, dass wir sie sehen, kommen sie sofort auf das Boot zu und fordern Futter! Mit wirklich ohrenbetäubendem Geschnatter.

Wau – können die laut sein … Da kommt einem schon der Gedanke, dass Entenbrust gebraten lecker ist.

Ach – und sowas gab’s auch noch:

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Alles Otter oder was … ?
Dieser Bursche schwamm uns abends auch mal um’s Boot.


Und sonst …

Die erste Nacht an Bord – und ein wunderschöner Mond darüber …

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Ein neuer Ball für die Ferien. Geschenk von Jörg. Wau!

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Ich liebe dich …

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Hmmm … Beaf tartare …

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… auch für  mich …

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Heimweg …

Leute: zirka 900 Kilometer – und an einer Mautstelle auf der französischen Autobahn = echt eine Herausforderung.

Mit Blick auf diese Mautstelle da standen wir da etwa 1 Stunde …

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Zeitweise tat sich nix! Es muss einen technischen Fehler gegeben haben. Und die Autofahrer wurden immer nervöser. Irgendwann haben die alle wie wild drauflosgehupt. Nein – schneller ging’s natürlich nicht voran.

Als es dann wieder lief, wude es rund um die Bleche noch viel-viel enger. Alles drängelte … und auf einer Nebenwartespur haben sie sich sogar Schläge angeboten (Deutsche – nicht zu überhören).

Nach hinten hin sah es natürlich noch viel schlimmer aus:

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Und auch Jörg war nicht mehr bester Laune:

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Und zu guter letzt – und von Herzen …

Karin und Roland, die wir noch vor Übernahme des Bootes getroffen haben … Ihr Zwei: habt ganz-ganz lieben Dank für Eure Gastfreundschaft, die schöne Zeit mit Euch …

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Andrea hat sich riesig über das Wiedersehen gefreut – Jörg sich über das Kennenlernen.

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Und ich: bei Euch habe ich gelernt, dass Katzen Schläger sein können.  *Tz* – sowas … holt doch Kater Berlioz einfach mal in meine Richtung aus … Ich weiß nicht, wer die größeren Augen hatte … Berlioz? Ich? Karin? Oder Andrea?

Andrea und Jörg haben es genossen, dass sie ganz ohne Eile, ohne Hetze in die Hausbootwoche starten konnten – und vorher schonmal für einen Tag französische Luft und die gute Küche genießen konnten …


Geschafft …

1 Woche Hausboot ist nun über 2 Wochen hinweg geordnet und getipselt!

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Und wer dabei nun nicht mitgähnt, muss die Postille jetzt gleich sofort noch einmal lesen brillenputz

 

Liebe Grüße und habt‘ ein schönes Wochenende …

Eure

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„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

(Mark Twain)

 

→    Getreu diesem Motto:

Wir waren/sind so begeistert – wir planen auch für das nächste Jahr wieder auf eine Woche Urlaub auf einem Hausboot.