Elisabeth’s Haus-Postille 04/2016


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Wieder ein Donnerstag … ein grüner … es geht auf Ostern zu …

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Hallo zusammen,

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Andrea hat gestern mal grob die Terrasse abgespritzt, damit wir es hier am Wochenende wenigstens ein bisschen schön haben, wenn die Sonne zum Osterfest vorbei kommt. So-so … die Sonne also.


Aber wie war das doch noch? Ostern = Hase = Eier …

Hase?

Habe heute mal in ein altes Buch von der Andrea geschaut … und da tatsächlich einen Hasen auf einem Bild gesehen. Ich sehe ja sonst nur Katzen, Flugkatzen (Amsel, Drossel, Fink und so weiter), Mäuse und … Igel. Alles in und über meinem Garten.

Wie ich im Buch sehe: der Hase ist also ein Freund vom Igel (so fett-gemütlich habe ich hier allerdings noch keinen Igel rumliegen sehen).

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Und der Hase bringt die Eier? *Denke-denke*. Und ich soll mich dann wohl mit dem Igel um die Eier streiten? Oder wie … (?).

Ich bin jetzt fast 4 Jahre alt, und ich sage Euch: je älter man wird, um so größer werden die Fragen. (Ähm – war’s vielleicht falsch, dass ich rund um Hase und Igel ein „Märchen“-Buch erwischt habe???)

Bin gespannt, wie es hier weiter geht.

Schokolade fände ich super – nur: gesehen habe ich keine (weder eirige noch bimmelnde).


Andrea war vorhin mit mir einkaufen, und wir sind mit vielen Wachteleiern heimgekommen. Diese Eierchen werden morgen gefärbt. Das geht sauschnell, wie Andrea sagt. Rein in den Pott, 5 Minuten kochen und die Dinger sind hart. Danach geht’s in Färbebad. Und: fertig. Einölen ist nicht nötig (die Eierschale glänzt auch so). So soll (und wird) das dann aussehen:

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Für Andrea sind das Eier – für mich Minibällchen.


Sonst tut sich bei uns auch wieder ein bisschen was.

Jörg kriegt endlich seine neuen Maschinen – die, die er im letzten Jahr ausgesucht hat (so bis Ende Mai müßten alle da sein; jetzt ist jedenfalls die Absauganlage da).

Seine Werkstatt wurde Anfang dieser Woche umgebaut. 2 Tage lang standen die Räder da still …

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Es wurde nicht geschreinert, sondern verlegt (Rohre, Rohre und nochmal Rohre). Andrea war auch mal dort, hat sich das angeschaut und Bilder gemacht …

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Das hier ist Jörgs neue Absauganlage – die für die die vielen Rohre an der Decke aufgehängt werden mussten:

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Ich kann Euch sagen: ich fand’s blöd. Ich hatte mich sooo gefreut, in die Werkstatt zu kommen. Ich bin gerne da.  Da gibt es immer Stöckchen für mich …

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… und irgendwer hat immer eine Hand frei, mir die zu werfen, letzte Woche Freitag mal Jörg’s Mama, die auch zu Besuch in der Werkstatt war.

Werfen ist erlaubt – aber nur für mich. Niemand darf natürlich sonst dem Jörg Stöckchen in den Rücken oder an den Kopf werfen und auch nicht vor die Füße!


Tja, dieses Mal wurde ich nun enttäuscht.

Andrea hat verfügt (verfügt Leute! Gegen Jörgs Willen), dass ich im Auto bleiben musste. „Schiete secht Fiete“ … – und ich in dem Fall auch!

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Sowas wie „safty first“ und „auf den Hund kann keiner schauen, wenn da neben Jörg auch noch 2 Techniker durch die Halle springen“ – all das wollte ich gar nicht hören.

Und ich sage Euch: hätte ich da in dem Auto die Hupe gefunden – na, DIE hätten da in der Halle was zu hören gekriegt!


Jörg fühlt sich in seiner neuen Umgebung so nach und nach wohler. So ganz „in der umgebauten Werkstatt angekommen“ war er gestern noch nicht. Es sieht eben doch nun ganz anders aus. Wie eine echte Schreinerei eben 🙂 .


So, und heute warte ich auf meinen Jörg, freue mich, dass er morgen bei mir Zuhause bleibt. Sicher werden wir mittags eine schöne Runde durch den Wald drehen.

Am Sonnabend geht Jörg nochmal in die Werkstatt. Er muss wohl nachsitzen, die 2 Tage wieder reinholen 😉 . Aber dann haben wir Ostern … und ich passe dann schon auf, dass mir die beiden hier nicht einfach so faul auf dem Sofa liegen, sondern mit mir laufen!

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Frohe Ostern wünscht Euch

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 03/2016


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Donnerstag …

Der Tod der Heckenschere?

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Andrea ist aber auch zu blöd … Arbeitet die doch gestern 2 Stunden im Garten, jätet erstes Unkraut (echt: Ende Februar), schneidet Gräser und: läßt danach die Heckenschere draußen liegen …


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Hallo Ihr Lieben,

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und heute morgen – Schock(!) – Schneeeee … Ich dacht‘ mich laust der Affe …

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Montag hatten wir fast Sommer (16,5°), gestern war es zwar kühl, aber für den Garteneinsatz hat es gereicht. Und heute das. Andrea hat sich ganz schön die Augen gerieben, als sie nach dem Aufstehen nach draußen sah.

Nun – ich konnte es auch nicht fassen. Weiß – da wo ich gestern noch die ersten 2016er Löcher für meinen (Tennis-Garten-)Ball gegraben habe …


Momentan ticken die Uhren bei uns wieder anders. Jörg ist nicht da. Einfach weg. Sein Werkstatt-Korb („Sammeleimer“ für Zollstöcke) steht auf der Treppe …

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Von ihm? Keine Spur. Oh doch – ich habe nach ihm gesucht! Hab’s nicht verstanden. Wie kann ein Mensch einfach so vom Erdboden verschwinden? Wo ist um alles in der Welt ist nur das Loch in meiner Hütte?

Andrea sagte: das sei zu hoch für kleine Hunde … und was von Ferien und Pflügen der Pisten in den Dolomiten. In den was bitte? Und wieso Ferien? Wenn Ferien – dann nur mit mir,  nicht ohne mich!

Ich glaube Andrea kein Wort, klebe aber nun sehr an ihr. Nicht dass mir mein letztes Familienmitglied hier auch noch abhanden kommt.

Schön ist, dass wir seit ein paar Tagen viel länger schlafen. Gefällt mir. Andrea auch.

Und wir unternehmen viel. Wir gehen in den Wald, spielen „Zwergerl-Suche“ … und fahren (wie so oft) Zeugs weg (2x waren wir schon vollbeladen unterwegs – morgen geht es ein 3. Mal zur Deponie; wenn wir schon das große Auto hier stehen haben, muss sich das auch lohnen; Andrea räumt auf):

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Andrea nennt das Müll. Mir ist das egal – es betrifft mich nicht, jedenfalls solange nicht meine Sachen in diesem Auto hier landen. Ja, und: solange ich immer mit dabei bin …

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Andrea war klasse – sie hat mir gleich meine Transportbox auf dem Beifahrersitz festgemacht. Vorne fahren ist einfach toll (bin’s ja vom Smart auch so gewohnt). Ich muss doch auch mal rausgucken und nach Hund&Katz Ausschau halten können.

Toll ist nun auch, dass wir erst mittags frühstücken. Ich kann Euch sagen: ich mache dabei einen guten Schnitt … es gibt Hackfleisch oder Rindfleischstückchen für mich oder auch mal Fleischkäsbrötle ohne Brötle. Bin rundrum zufrieden. Jedenfalls mit der Versorgungslage und dem Entertainment.


Andrea ist aber nicht nur mit mir unterwegs, sondern auch mit ihrer Nähmaschine …

Ihr lest richtig: sie hat ein neues Hobby, wobei: sooo neu ist es eigentlich auch nicht … Sie hat ja mal in Amerika gewohnt, ganz in der Nähe zu einem Amish-Gebiet. Und da gab es immer wieder tolle Patchwork-Sachen (Handarbeiten) zu bestaunen.

Andrea wollte das auch lernen. Dann ist aber viel passiert in ihrem Leben (in dem, in dem ich noch gar nicht da war), und damit stand die Nähmaschine in der Ecke. Und nun stand Andrea vor der Frage: Maschine verkaufen oder endlich(!) nähen?

Sie hat sich für die Maschine und für das Nähen entschieden. Sie lernt nun, mit der Maschine umzugehen, zu nähen und zu patchworken.

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Und wenn es gut läuft, kriege ich eine neue Hundedecke …

Andrea sagt, daran kann man nichts falsch machen, weil der Hund es nicht genau sehen kann. Na, solange das Teil dann nicht nach Katze riecht, soll’s mir recht sein …

(Katzenhalter: nichts für ungut – aber Ihr wisst ja: bin ein Jagdhund bwz. sollte einer sein …).

Ja, und dann haben wir nun schon die „Halbzeit“ hinter uns, wie Andrea sagt (und ich es nicht kapiere). Am Sonntag kommt Jörg zurück. Ich glaube das erst, wenn ich es sehe.

Bisher hatte Jörg aber viel Spaß im Schnee – und noch mehr am Buffet (abends im Hotel – Andrea sagt, sie hört sein Jammern heute schon … und überlegt, der Waage die Batterie rausnehmen, und dann zu behaupten, das Ding sei kaputt).

So – für heute liebe Grüße, und ich werde mich dann mal in der Küche blicken lassen. Wir backen heute Zitronenkuchen im Glas …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 02/2016


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Dienstag …

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Hallo zusammen,

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geeeschafft(!) – die Tapeten … und Jörg auch.

Am Sonntag hat Jörg hier die letzten Tapetenbahnen an die Wand geklebt und Montag das Malerzeugs wieder zurück  in die Werkstatt gebracht ( … natürlich rückt er mit diesen Sachen nicht den Möbeln, die er so baut, zu Leibe; aber in seiner Werkstatt steht das Zeug besser rum, als in unserem Keller – meint Jörg).

Sonntagabend waren Jörg&Andrea dann vor allem eines: müde. Ich auch. Bevor Jörg die Tapeten fertig gemacht hat, waren wir noch kurz  im Wald. Trotz Regen (Wasser macht mir gar nichts aus). Hauptsache frische Luft (für die Zweibeiner) und frischer Duft (für mich).


Ungefähr 6 Zentimeter lang, knapp so breit, inzwischen dreckig,  *verschnutzelt* und: meines! MeinZwergerl“ nämlich …

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Dieses „Zwergerl“ kommt aus der Hundeschule von der Conny, in der ich gelandet bin (eine „weiterführende Schule“, keine Welpenstunde).

Andrea hat es vor gut 2 Wochen für mich bekommen – und mir gleich (auf dem Parkplatz an einem Wanderweg, an dem wir zu einem „Zwergerl-Spaziergang“ mit Conny gestartet sind) gezeigt, was sie da schönes neues für mich hat …


Die Fotos von Conny dürfen wir hier zeigen – wir haben natürlich vorher gefragt …


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(Foto: Cornelia Strunz, Hundeschule Jucon)
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„Uiiih – zeigt‘ mal her … – Interessant ! „

Und dann ging es los. Ich und 3 weitere Hunde – wir haben unsere Leute durch den Wald gezogen. Doch – das war so … ! Ich hab‘ ganz besonders ziehen müssen. Nicht etwa weil ich die Kleinste in den Teams war (die anderen waren größer) oder Andrea die faulste Läuferin … Ne-neee – ich kann es einfach *auf-den-Tod*(!) nicht leiden, wenn ich beim Spazierengehen hinten laufen muss.

Geht dem Jörg auch immer so: er kann es nicht leiden, wenn er mit dem Auto hinter höheren Autos herfahren muss; er sagt, er sieht dann die Straße nicht ein – na –  ich hab‘ halt den Waldvor lauter Beinen vor mir nicht sehen können …


Und weil Andrea mich gut kennt, hat sie mir mein „Zieh-und-Zerr-Kleid“ (Geschirr) angezogen (ich hing trotzdem keuchend in den Seilen, ziehen kann ich nämlich auch in diesem Outfit gut, dass das Halsband schlimmer gewesen wäre, konnte Andrea sich fast nicht vorstellen).


Und dann wurde es spannend …

Andrea hat mein „Zwergerl“ versteckt – ich musste es suchen gehen (hab’s System zwar nicht geblickt – wozu das verstecken, was man schon in der Hand hat? – habe aber fleißig mitgemacht).  Ich sage Euch: super. Ich suche doch so gerne – dieses Spiel ist also fellgenau mein Ding!

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(Foto: Cornelia Strunz, Hundeschule Jucon; da wo Andrea den Pfeil eingezeichnet hat, liegt mein Zwergerl an der Stufe)

Dieses „Zwergerl“ haben wir nun öfter dabei, wenn wir unsere Runden drehen. Ich darf mich dann immer wieder anstrengen zu suchen – und bin hinterher hundeglücklich-müde.

Ich muss ja nebenbei auch immer gut auf mein neues Spielzeugchen aufpassen. Wenn wir anderen Hunden begegnen, verteidige ich das „Zwergerl“ bis auf Zähne. Da lasse ich glatt den Schweinehund raushängen, wenn da einer meiner Artgenossen mit seiner Nase zu dicht an mein Eigentum kommt. So kennt Andrea mich gar nicht, ich bin sonst immer ganz verträglich und auch nicht auf Ärger aus.

Was dann auch keine gute Idee war/ist: das „Zwergerl“ im Haus zu verstecken.

Probiert hat sie’s – die Andrea … und den Versuch sofort eingestellt, als sie gesehen hat, dass sich für mich damit das Hausgesetz „weißes-Sofa-mit-Pfoten-besteigen-ist-verboten“ erledigt hatte …


Na … könnt‘ doch sein, dass sie es da unter den Kissen versteckt hat. Sie sagt zwar, so ein dreckig Teil käme ihr nicht auf’s saubere Leder – ich überzeuge mich aber lieber persönlich davon  …


Das Wohnzimmer ist nun eine Versteck-Tabu-Zone – für mich: Such-Tabu-Zone.

Und nebenbei: ich soll nun auch noch lernen, versteckte Gegenstände im Gelände zu finden – und die Gegenstände dann aber nicht wegzuschnappen, sie zu bringen (oder mit mich mit ihnen von dannen zu machen), sondern: sie liegen zu lassen!

Ob das wohl gut geht?

Das heißt für mich nun erstmal, dass ich „Platz“ lernen muss. Das kann ich nämlich nicht oder so herum: nur dann wenn ich das will (wenn ich müde bin, mich deshalb ablege) – aber „auf Befehl“? Ich weiß nicht, wer hier gerade neugieriger ist – Andrea oder ich(?) …

Habt‘ eine schöne Woche … und dann: schöne Fasnacht!  jackinthebox


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Ich zähle die Tage bis Sonntag: da wird hier nämlich zum ersten Mal seit dem 25.12. nicht am Haus rumgewerkelt.

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Der Sonntag gehört uns. Wir wollen (und das in dieser Reihenfolge) :

  • ein bisschen ausschlafen
  • mittags essen gehen (Andrea schielt auf einen „Griechen“)
  • danach die Daunen pflegen
  • nach dem Mittagsschlaf Kaffee trinken, Kuchen essen
    (kein Kuchen ist auch keine Lösung)
  • Nichtstun (ist besser als faulenzen)
  • abends nur die schnell-kalte Küche machen
    (Käseplatte, Kräcker, Obst;
    ..Weinflasche öffnen ist auch kochen – irgendwie jedenfalls) …

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Und dann kommt der Höhepunkt des Tages: wir entern das Sofa!

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Stimmt schon: Jörg hat nur noch kleine Augen (dem fehlt ein bisschen Ruhe und Nichtstun), Andrea ist blass um die Nase, aber am meisten habe ich den Auszeit-Tag nötig … – da bin ich mir ganz sicher …


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Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 01/2016


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Montag …

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Hallo zusammen,

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alle gut angenommen im neuen Jahr?  warsnicht.

Meine Hütte wird seit Weihnachten renoviert – und noch ist kein Ende absehbar. Wenn Ihr mich fragt:  für „mich“ hätten Jörg&Andrea das nicht machen müssen. Mir wäre lieber gewesen, sie wären mit mit durch Feld, Wald und Flur gelaufen. Statt dessen hieß es: Hütte hüten.

So richtig schön war es noch am 24.12:

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Keine Spur von weißer Weihnacht.

Wäre aber schöner gewesen – und besser wohl auch; ich habe mir auf der Stöckchenjagd den Fuß vertreten.

Andrea hat sich das gleich mal angesehen. Sie sieht immer mit den Fingern sagt sie. Andrea tastet mich (mein Pfötchen) ab, und wenn ich zusammenzucke, ist die Lage ernst. War sie aber nicht – wir konnten weiterlaufen – ohne Aussicht darauf, dass mich einer zum Auto zurücktragen musste.


Am nächsten Tag (wirklich am 1. Weihnachtsfeiertag) hat Jörg sich hier in den Schreiner (Arbeitshose) geworfen und zugeschlagen, losgelegt:

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Und seither ist im Flur kein Papierstreifen auf dem anderen geblieben … – und sieht heute ganz anders aus.

So war das vorher:

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… und so sieht es heute aus:

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Nein, fertig ist das noch nicht, es fehlt noch Gedöns wie Schalter und Deckenstrahler und Garderobenhaken … – und auch die Tür und die Treppe sind noch nicht fertig weiß gestrichen und irgendwann gibt’s da auch einen dunklen Laminatboden (erstmal stechen dem Jörg nun aber die Türrahmen in’s Auge – die passen auch nicht mehr in sein Bild) … aber ich darf das trotzdem schonmal zeigen.

Jörg&Andrea waren fleißig – mir war’s einfach nur totsterbenslangweilig. Immer dieses „bissi warten Elisabeth“. Ich kann es nicht mehr hören … –  dafür aber sicher bald bellen sauer!


Und dann kam es hier auch noch richtig dicke. Keine Ahnung was die Leute daran sooo toll finden: Raketen&Böller. Es wird für mich eben nicht „mit zunehmendem Alter“ besser (Andrea sagt: erst wenn ich taub bin), wenn es hier *krawumselt und krablitzelt*.  Bachblüten wirken bei mir nicht … und der Tipp eines Tierarztes, uns „Schissern“ ein kleines bisschen Eierlikör zu geben, ist auch für die Katz‘.

→ Mag ja sein, dass das hilft – und es ist sicher auch gesünder, als uns Vierbeiner mit kleinen rosa Pillen 〈Beruhigungsmitteln〉 ruhigzustellen ←

Nun, Andrea fragte sich, wie viel Eierlikör sie mir denn wohl einflößen solle – so über die ganzen „Feiertage“ hinweg  …

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Ich suchte das Haus nach einem Schutzraum ab (wir sollten einen Bunker bauen).

Einen Versuch war’s wert – geholfen hat’s nicht: meine Idee, mich in der Ritze vom WC-Schrank zu verkriechen (reingekommen wäre ich vielleicht noch – dann hätte aber Jörg wohl den Schrank abbauen müssen, um mich da wieder rauszuholen):

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Platt war ich ein paar Tage lang 1000sterne2 (es ging hier mit der Knallerei schon am 29. los – und den letzten Kracher habe ich am 03. gehört).

Rücksichtslos die Leute, und was Andrea denen wünscht, kann ich hier gar nicht wiedergeben. Ich fürchte mich doch nicht alleine – was machen dann all die anderen Tiere? Und die im Wald?

Tja, Leinenzwang gab’s sogar für den Schritt in den Garten – nicht dass ausgerechnet dann so ein Böller losböller, und ich unter die Büsche hechte (Andrea hatte keine Lust, den Garten nach mir zu durchkämmen – insbesondere nicht in der Dunkelheit).


Und jetzt ist der Januar fast schon wieder rum. Andrea hat mir tolle Dinge versprochen besenflug

Ihr wisst ja, das funktioniert wie bei allen Eltern, die ein schlechtes Gewissen haben. Andrea hat mich in der Hundeschule von der Conny zu Kursen angemeldet. Kenne ich schon, finde ich super – und bin gespannt, was die Conny mit mir macht …
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Andrea sagt, das sei sowas wie eine kleine Entschädigung … für’s Stillhalten, Aussitzen (der Bauarbeiten) und Schlottern (Feuerwerk).

Erstmal glaube ich noch nicht, dass Andrea was tolles mit mir macht (die war nämlich schon alleine in der Hundeschule; ich, die Hauptperson, musste Zuhause bleiben).


Und wenn ich mich dann hier Zuhause so umsehe …

Gestern zum Beispiel. Servieren die mir hier mein Essen doch tatsächlich erst um 21.30 :

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Am heiligen Sonntag hand-ja-nick  … !

Um die Zeit – da hätte ich längst auf Jörg auf dem Sofa liegen müssen.

Hätte auch klappen können – genau so, dass ich nachmittags eben nicht nur im Garten hätte spielen müssen (hier beim „Trocken-Kraulen“ wie Andrea es nannte):

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Der Schnee war sooo toll – wie toll wäre der wohl im Wald oder auf einem kleinen Berg gewesen?

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Aber bitte – Andrea&Jörg hatten ja „keine Zeit“ …

Stellt‘ Euch vor: wie blöd – da kleben sie schicke Textiltapeten an die Wände – und holen sie dann gleich wieder runter (tat unserem Schwaben sicher auch in der Seele weh … ):

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Musste sein. Die waren mit dem falschen Kleber an die Wand gepappt worden.

Der, der diese Tapten gemacht hat (Hersteller) sagt: man nehme für normale Untergründe den Kleber *bli-bla-blub* und für schwierige Wände den Kleber *bla-bla-bla* . Und dann gibt es Dritte (vom Fach), die sagen: empfohlener Kleber ist nicht gut, Kleber *Marke-Haus* sei besser.

Also – *Ohren zu* …  und ran an den Kleber = *Marke-Haus* …

Der Kleber, der an den Stößen rauskam, wurde mit einem feuchten Schwamm abgewischt.  Sah gut aus. Erstmal. Aber dann, als alles trocken war: die schönen glänzigen Tapeten waren an den Wischstellen ganz matt geworden. Matte Streifen. Klasse.

Ihr wisst ja: wer keine Arbeit hat, macht sich welche (und zur Ehrenrettung meiner beiden: es war nicht ihre Schuld).

Jetzt klebt hier Meister Jörg höchstpersönlich – mit dem Kleber *bli-bla-blub*. Und? Geht!

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Schade um die zusätzliche Zeit, die diese Aktion kostet … Für meinen Jörg&mich wäre es bestimmt auch viel schöner, mal wieder mit mir im Wald um die Wette zu laufen und eine Mütze frischer Luft zu genießen. Aber der Flur soll ja fertig werden – und wird es auch.

Aber dann … ! Dann gehören Jörg&Andrea erstmal wieder ganz mir, so wie die Sonntage auch – Sofaabende inklusive. Ihr wisst ja: Hund darf nicht auf’s Sofa. Aber: Jörg auf Sofa und Hund auf Jörg – das ist nicht Hund auf Sofa.

Immerhin hatte Jörg wenigstens noch ein kleines bisschen Zeit, Ball mit mir zu spielen:

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Damit: Euch allen noch einen guten Start in’s neue Jahr und drückt mir alle Daumen und Pfoten, dass unser Leben bald wieder „ganz normal“ ist.

Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 17/2015


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Sonnabend …

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Hallo Ihr Lieben,

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4. Advent und: Weihnachten steht vor der Tür !

Zeit den Einkaufsmarathon für das Weihnachtsfest vorzubereiten (alle Jahre wieder: als ob es kein Morgen gibt), die Geschenke zu kaufen (ich schaffe hier schonmal Platz für meine … weihanchten-kriegt-socken), die Kugeln zu polieren und: das Rentier zu schmücken …

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Ich habe dieses Jahr viel erlebt. Ich musste mit Jörg Maschinen angucken, war auf einer großen Messe in Hannover und vorher mal eben kurz in Berlin – genau als da die Weselsky-Bande gestreikt hat, die Bahnen gar nicht oder nur manchmal gefahren sind. Klar: Berlin ohne Streik – das kann jeder, „mit“ wird’s spannend.

So rund um Berlin und Hannover hab ich auch kurz in Barsinghausen (Andreas Heimat) angehalten. Das war da toll. Ich durfte durch den Wald zum Nordmannsturm laufen, und das Steinhuder Meer habe ich auch wiedergesehen, war Böötchen-fahren (das kannte ich aber schon) …

Die Ostertage waren ruhig. Wohl zu ruhig hand-ja-nick  … Jörg hat ein Logo für seine Werkstatt entworfen. Andrea kam die Idee, Jörg’s Website neu zu machen. Lange Tage, kurze Nächte – und dann mussten danach auch noch neue Briefbögen und Visitenkarten her. Alles ein Akt für sich. Schnell ist Jörg ja nicht zufrieden.

Zuhause hat sich auch was getan. Ich habe einen schicken Garten bekommen (fast ist er fertig) und und das größte überhaupt: eine Ausguckmauer. Hab‘ nun die ganze Straße hier voll total im Blick(so wie ein Cairn das haben möchte).

Andrea hat ein Fundament gekriegt. Neee –  nicht die Andrea  . Sie im Garten …

Das Fundament ist für den unseren Pizzaofen und: Andrea hat es auch nicht geschenkt gekriegt. Sie hat dafür mitgeschufftet (die hat ganz schön gestöhnt … wie oft sie zum Bauhaus musste – Planung ist das halbe Leben und das Bauhhaus liegt so nah; wie schwer Kies ist und noch schlimmer: was Betonsäcke wiegen und wie blöd die an der Wand hochgestapelt sind). Eigentlich sollte der Ofen dann auch  schon dieses Jahr kommen (dachte Andrea). Wobei: schon? Endlich! Der Rohling steht schon gut 1 1/2 Jahre bei uns rum.  Aber Ihr wisst ja wie das so ist: Jörg und Zeit für Privatkram …

Im Urlaub war ich auch – wieder Böötchen-fahren, dieses Mal ein großes auf dem Canal du Midi. War super, machen wir wieder.

Und im Herbst war ich für ein Wochenende im Elsaß. War auch klasse. Wir sind viel gelaufen, ich hatte alle Nase voll zu tun. Klar kann ich Französisch. Kann doch jeder Hund: wau-wau! (Da sind wir den Menschen echt überlegen).

Zwei Jörg-freie Wochen waren ebenfalls für uns drin. Wie immer. Einmal war er Skilaufen, einmal Motorradfahren. Andrea freut sich immer darauf und darüber, dass wir dann mal tun und lassen können, was sie will („sie“ – nicht „wir“). Sie hat dann immer eine lange Liste mit Dingen, die sie „immer schon mal und längst machen wollte“, ohne dass Jörg ihr auf den Füßen steht. Ich komme dann immer etwas zu kurz. Ginge es nach mir, würden wir nur schlafen und laufen und essen und schlafen.

Sonst war das Jahr wie immer. Hausbüro und Garten – allgemeiner Alltagswahnsinn. Den krönen meine beiden nun zwischen Weihnachten und Neujahr. Nix Ferien in den Bergen – Arbeit im Haus. Renovierungsfieber. Fing ganz harmlos an: „streichen wir doch mal den Wintergarten“ …

Wild war wie immer der Dezember (ist er noch): da muss rasch noch diese und das und jenes gemacht werden. Jörg springt durch die Werkstatt, Andrea verteilt das Büro auch auf Wohn- und Eßzimmer. Und der Steuerberater liegt auch auf dem Sofa (Jahresabschluss: *Papier-Papier-und-Aktenordner*).

Und nebenbei wird auch noch backen_2 gebacken.

Ohne Jörgs Unterstützung. Ist besser so … Ihr erinnert Euch noch?

Wenn Jörg hier plant, will er Ergebnisse sehen  (15 Sorten Kekse)!

Das flutscht dann irgendwann nur noch so:

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Ich wünsche Euch allen einen schönen 4. Advent …

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fröhliche Weihnachten und

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kommt gut in’s neue Jahr (ich hoffe für mich, dass es nicht ganz so schlimm wird, wenn die hier wieder die Raketen zünden – an diese Knallerei gewöhne ich mich nie, versprochen).

Was besonders schön war in 2015 (auch wenn vieles mal wieder auf der Strecke geblieben ist): dass wir immer wieder mal was von Euch gehört oder gelesen haben – sowohl von langjährigen als auch neuen Freunden und natürlich Verwandten, und: den einen oder anderen wiedergesehen/getroffen zu haben.

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Bleibt alle gesund wintermaedchen-kusshand !

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Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 16/2015


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Freitag …

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Hallo Ihr Lieben,

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er steht vor der Tür – der Advent advent (2).

Andrea ist hier seit Tagen am Schmücken. Immer wieder taucht sie im Keller ab und schaut nach, was ihre „Schatzkistchen“ so hergeben (die Umzugskartons, die mit all dem Deko-Zeugs im Keller stehen). Langsam wird’s hier weihnachtlich. Andrea sagt, dass sei gut so, schließlich wird hier zwischen Weihnachten und Neujahr (oder gar Heil. Drei König?) weiter renoviert, Weihnachten wird für uns kurz ausfallen.

Aktuell ist Andrea hinter Tapeten her. Schonmal handgearbeitete Tapeten in den Händen gehalten? Andrea und Jörg auch nicht … aber: es gibt sie (Farrow and Ball in England) … Andrea ist begeistert, und ich bin gespannt. Ich ahne aber eines schon: ich werde wieder oft hören, im Weg zu stehen, wenn die hier loslegen.

Ohne großen Anlaß habe ich gestern ein Geschenk bekommen: eine neue Garderobe:

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Nur für mich alleine (meine „Kleidchen“).

Früher (vor den Malerarbeiten) hatte Andrea einfach Nägel in die Balken vom Wintergarten geklopft. Das ist jetzt verboten.

Ich glaube, Jörg würde das Kriegsbeil ausgraben ausfallend_schreien , wenn die hier den frischgestrichenen Balken mit Hammer und Nagel zu Leibe rücken würde . Also musste eine andere Lösung her.

Leinen im Flur unterbringen? Auch blöd … Jörg hatte zwar eine gute Idee, wie er mir im dann mal neuen Flur (Plan steht schon zwinker) auch einen Haken geben kann, Andrea fand die Idee nach ein paar Tagen Nachdenken dann doch nicht sooo gut.

Jetzt dann fiel ihr ein, dass man die Leinen auch anders aufhängen kann. Herrendiener war da so eine Idee …

Andrea war gestern in Singen im Möbelhaus *…..*. Eigentlich wollte sie nur Kerzen kaufen, aber dann hat sie mal nach „Herrendienern“ gefragt. Doch, gäbe es … hinten bei den Garderoben. Also hin zu diesen Garderoben. (Leute: die sind eher in der letzten und zudem einer ziemlich dunklen Ecke in diesem Möbelhaus zu finden). Und? Natürlich: prompt kein Verkäufer in Sicht. Doch-doch – einen Arbeitsplatz gibt’s da schon für diese Leute (sagte Andrea, die da einen Computer an der Wand stehen sah – und das wäre kein Dekoteil … ), nur die Leute eben nicht.

Suche nach einem Verkäufer. Zwei Männer, die wohl zuständig sind, liefen da durch den Laden, ein Verkäufer wurde ausgerufen, Andrea sollte in dieser Garderoben-Abteilung warten. Tat sie auch … und tat sie … und tat sie … Keine Menschenseele in Sicht.

Andrea ist geduldig, wartet. Aber nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Kein Service? Dann eben so: nehmen wir doch den Garderobenständer aus der Ausstellung und gehen damit an die Kasse. Und da war dann Service.

Zuerst einmal konnte die Kassiererin der Andrea das Ausstellungsstück nicht verkaufen. Aber siehe da: einer dieser Fachverkäufer für die Garderoben-Abteilung war flux zu Stelle.

Nun musste der Mann der Kassiererin eine Verkaufsnummer raussuchen (also: in die Abteilung gehen, suchen, durchgeben) und: den Ausstellungs-Ständer wieder in die Ausstellung zurück tragen sonnenbrille.

Tat er. Nicht ohne zu maulen versteht sich …

Da stünde doch auf dem Zettel: „Bei Interesse Kontakt mit dem Fachverkäufer aufnehmen“. Andrea hat den Mann angeschaut und gesagt, dass sie genau das getan hatte … nachgefasst und gewartet, es sei aber einfach keiner gekommen! Ja, es sei eben viel los … (Was heißt hier viel los? Wenn die da verkaufen wollen, sollen sie auch für Service sorgen – und wir sprechen hier von einem stinknormalen Donnerstagvormittag).

Hätte dieser Mann noch mehr gesagt, hätte Andrea ihn sicher daran erinnert, dass sie ja wohl Kundin in dem Laden wäre – und vielleicht auch mal nach den Vorgesetzen gefragt … Andrea ist sicher kein Unruhestifter – aber deshalb läßt sie sich auch nicht alles gefallen. (Andrea vermutet, wenn der Mann gekonnt hätte, hätte er sie durch den Wolf gedreht … – schließlich fand das Galama nun vor der Kasse statt … vor Publikum 1).

Wenig begeistert waren auch die Leute, die nach Andrea an der Kasse standen – … die mussten nämlich warten, weil Andrea ja nicht mit dem Musterteil in der Hand aus dem Laden gehen konnte.

Als Andrea die Kasse hinter sich hatte, durfte sie sich meinen Garderobenständer im Warenlager abholen. Oh Freude: es wurde ihr ein kleines Paket ausgehändigt. Wie inzwischen Standard: ein Bastelsatz! Mist! Liebt Andrea sowas … Schon der Anblick der Montagezeichnungen ließ sich ihr die Pupillen weiten (einfach nicht ihre Welt).

Aber wie Ihr seht: Ständer steht! Jörg hat sich abends erbarmt …

Was hatte Andrea nachmittags gesagt(?): 30,00 für das Teil – wenn es Jörg nicht gefällt, kann man’s wegwerfen, ohne dass man über eine Fehlinvestition nachdenken muss.


*Pst* – ich glaube, Jörg mag meine Garderobe; ich denke, dem ist alles lieb, was nicht im Flur landen wird  essen_3


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Euch allen ein schönes Wochenende und schönen 1. Advent …

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 15/2015


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Mittwoch …

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Wonach sieht das hier aus(?):

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Richtig:  Maaala-Aaaabeiten …

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Hallo Ihr Lieben,

eigentlich hätte es schon lange mal passiert sein müssen (sagt Andrea).

Und nun ist es soweit. Wir haben eine Baustelle – der Wintergarten kriegt neue Farbe, und das ganze Möbelzeugs, das im da in dem Raum stand/hing/lag musste weichen. (Wohin? Wohnzimmer und Flur)

Am Sonnabend ging es los.  Jörg’s Freund Sven kam zu Besuch …

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… dachte ich jedenfalls … (*freu* – ich kenne Sven, ich mag Sven).

Der Blick hinter die Kulissen:

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… sah dann nicht mehr nach „Besuch“ aus.

Sven hat viele tolle Sachen mitgebracht …

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Uiiii – das gibt ’nen Hunde-Platz! Gibt’s ’nen einen Parcour?

Und:

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“Krieg‘ ich den (Pinsel) ? “

Sven klebt ab – ich auch … Nur: nicht „ab“ sondern „an“ – an der Scheibe und an ihm (hörte was Andrea von  „Malerbelästigung“ sagen …).

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Kaum waren diese Abklebearbeiten erledigt, wurde mir nochmal der Kopf gekrault und: prompt die Tür zum Wintergarten vor der Nase zugeschoben.

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Die Balken und die Wand würden neue Farbe kriegen, ich nicht (ein Plan oder ein Versprechen? Und keiner wollt‘ wissen, wie ich darüber denke)

Auch Jörg war „volle an der Rolle“ …

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fernglas– *kritisch*  dabei unser Meister …

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Neben den Balken hat Jörg sich das „Steinband“ an der Wand vorgenommen.

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Beige für das Band – dann Cotto-Rot für die Wand.

Und bis es soweit ist (die Balken müssen nochmal gestrichen werden), können Andrea und ich auf die Musterplatte gucken 1:

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Mitmischen durfte ich nicht, und nur zugucken macht müde – habe in Sichtweite der beiden Anstreicher auf Sven’s Jacke ein Nickerchen eingelegt.

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(Die Jacke riecht nun fein nach mir)


Auch ein privater Streichtag geht mal zu Ende.

Feierabend!

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Und das wieder ganz nach meinem Geschmack: ich zwischen Sven und Jörg, mitten drin – so wie ich es liebe … (Streicheltag).


Bis ich meine Recamiere wieder ohne Folie und mit all meinen Kissen zurück habe, muss ich mich nun noch ein paar Tage gedulden.

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Viele Grüße

Eure

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.

PS: Schonmal Wasser aus einem Pinsel-Einweich-Eimer geschlabbert? Habe gelernt  = ist  verboooten!

Elisabeth’s Haus-Postille 14/2015

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Sonnabend …

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

*boa* – schon wieder zwei Wochen vergangen, seit wir auf dem Canal du Midi in den Hausbooturlaub gestartet sind.

Andrea ist aber momentan auch echt ein fauler Hund. Macht die nun schon seit 2 Wochen an den Bildern rum … Seht’s ihr nach – ich tu’s auch (sie ist einfach noch immer nicht Zuhause mit dem Kopf – der Rest schon, samt Wäsche).

Für mich waren die Ferien wie immer: anstrengend (keine Zeit für meine Tages-Schläfchen) und: klasse!

Zeit für Zweisamkeit …

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Zur Hausbootwoche gäbe es nun sooo viel zu erzählen … ich versuche es mit wenig …


Jörg hatte vor den Ferien wieder mal viel um die Ohren. Nix neues. Folge: Jörg konnte sich vor der Reise gar nicht mit der Fahrt auf dem Kanal beschäftigen. Das hatte Andrea gemacht.

Andrea hatte überlegt: das erste Mal auf dem Kanal … da sollte die Schleusentreppe von Fonserannes unbedingt dabei sein – ebenso der Tunnel von Malpas und die Kanalbrücke über den Fluß Orb.  Und: perfekt so.

So hatte Jörg auch keine Frage, als Andrea dann bei Übernahme des Bootes und der Frage nach der Fahrtrichtigung sagte: grob nach Beziers, Details ergeben sich unterwegs.

Ansage an Steg nach der Einweisung durch eine Nicols-Mitarbeiterin: „Okay! – Dann bitte links aus dem Hafen von Le Somail rausfahren …“


Ein bisschen zusammengefasst – nicht unbedingt chronologisch (ist entschuldigt – bei gefühlten Millionen Bildern, aufgenommen sowohl mit der Kamera als auch dem iPad)


 

Organisation …

Alles war perfekt – von der Buchung über die Übernahme und Rückgabe des Bootes …

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… bis hin zum eingezäunten Parkplatz für unser Auto hinter der Nicols-Basis …

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Ein Blick in unser Boot, unser Zuhause für 1 Woche …

Hab’s mir auch gleich mal genau angeschaut:

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Unsere Koje …

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… von der aus es hier links dann in kleines Bad ging (alles einfach, aber: Toilette mit Wasserspülung – Entsorgung des Tanks war für uns nicht nötig, das haben die Nicols-Mitarbeiter bei Rückgabe übernommen – und auch eine Duschbrause gab es).

Und eine Tür, um das Schlafzimmer zu verschließen gab es natürlich auch (das runde Ding da vorne im Fenster im Bild, das hochsteht, ist das Schlafzimmerfenster):

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Nicht zu übersehen – die Küche (toll, mit kleinem Mini-Backofen ausgestattet und einen echt großen Kühlschrank (links grad noch zu erkennen) gab es da:

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Sitz-/Eßecke (auf der auch meine Box prima unterkam – so gleich um’s Eck war, wenn ich mal schnell verstaut werden musste, weil die nächste Schleuse vor uns lag):

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Für mich ein Traum – ich hockte da zum Frühstück auf einer Decke und war meinem 2. Frühstück ganz-ganz nah:

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Auf dem Kanal zu fahren ist sooo schön …

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Hier = oben auf dem Boot – am „Außensteuerstand“, kurz nachdem wir den Hafen von Le Somail hinter uns gelassen hatten – und auch das nächste Foto ist gleich danach entstanden (ich bin hier noch in mein „Bademäntelchen“ – Katzensack – gestopft, weil alles noch so neu war):

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Und in den folgenden Tagen: immer wieder = ich & Jörg …

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Ankern …

Festmachen kann man überall wo es einem gefällt, man ein schönes Plätzchen zum Übernachten gefunden hat. Einfach ran an’s Ufer, Motor aus und fertig.

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Oder man legt in einem Hafen an (hier: Villeneuve-lès-Béziers) …

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Boot und Technik …

Jörg hatte alles im Griff … !

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Mit Jörg an unserer Seite mussten wir auch keine Angst kriegen, als wir nachts im Hafen von Villeneuve-lès-Béziers lagen und über uns ein kleines Unwetterchen hereinbracht.

Das heißt: ich habe mich schon gefürchtet, schließlich war nicht nur der Himmel zum Fürchten, sondern vor allem Blitz und Donner. Ich lag also in Andrea’s Armen, während Jörg Fotos gemacht hat … Andrea hatte so gesehen gar keine Zeit über Seekrankheit nachzudenken.

Wo wir zuvor am Abend noch ganz friedlich im Hafen vor der Schleuse lagen:

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… ging nachts die Welt unter:

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Das Wasser kam so schnell und so davon auch noch ganz-ganz viel, dass der Schleusenwärter das Tor öffnen musste. Damit wurde das Hafenbecken ein bisschen geflutet – was nach sich zog, dass unser Boot zeitweise schief lag. Wie sagte Jörg? Er wisse nicht warum, aber: am Abend hatte er das Boot doppelt-gut angebunden … Jörg hat wohl einen 7. Sinn …


Villeneuve-lès-Béziers

Eine total süße kleine Stadt. Binnen 5 Minuten zu Fuß ab Hafen hat man das „Zentrum“ erreicht und kriegt alles, was man braucht. Spar-Markt, Metzger, Zeitungen&Tabak und: Restaurants/Bar.

Schwierig hingegen: Coins (Wertmarken) für Frischwasser aufzutreiben (Wasserverkauf wird von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt, hier waren es die Coins).

Das Tourismusbüro ist in dem Holzboot da vorne (links zu erkennen) untergebracht.

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Eigentlich sollten die doch diese Wasser-Coins haben. Haben sie aber nicht. Wir sollten in die Metzgerei gehen – da könnten wir sie kaufen (Metzgerei liegt gleich gegenüber des Tourismusbürobootes). Die: nein – wir sollten es beim Tabakladen versuchen. Tabakladen Nr. 1: nein – keine Ahnung.

Also: erstmal einkaufen im Sparmarkt (der lag fast gleich nebenan – so 3 Häuser weiter).

Danach: Tabakladen Nr. 2. Coins? Nein – keine Ahnung, wir sollten mal bei der Polizei (liegt auch nur wenige Häuser davon weg) fragen …

Polizei: Coins??? Ja! – Im Spar-Markt!

Na prima – da waren wir ja gerade gewesen … Und siehe da: Coins gibt’s da an der Kasse …

Relaxen im Hafen von Villeneuve-lès-Béziers (dieses Mal aber auf dem Rückweg, damit auf der anderen Hafenseite) …

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Und das hier – das ist das Polizeigebäude, genau genommen die seitliche Hauswand des Gebäudes:

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Hier haben sie diese Wand des Hauses von oben bis unten bemalt … „Echt“ wird es erst wieder am rechten Nebengebäude, wo Tür und Gardine zu erkennen ist. Diese Hausseite ist wunderschön geworden (und sieht auf den ersten Blick sogar fast täuschend real aus).


Capestang

Einfahrt – durch den tiefesten Tunnel, den es auf dem Kanal gibt …

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Auf dem Rückweg dann: mit dem Rad in die Stadt …

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… und abends …

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Da haben wir dann eingekauft …

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Hafen Portiragnes Hafen Cassafieres

Und End- und Wendepunkt. Oder so: Halbzeit. Ob wir nun wollten oder nicht – wir mussten leider umdrehen.

Ich bin mutig (klar: für’s Durchklettern des Sperrgitters gab’s ’nen Anschiss – aber erst nach dem Foto) …

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… aber nur unterwegs – vor Anker habe ich mich immer von Bord heben lassen (nicht dass ich da zwischen Steg und Boot in’s Wasser falle).

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In Portiragnes  haben Jörg und Andrea erste Mal in die Pedale getreten …

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… und mich an’s Mittelmeer gefahren …

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Das Meer ist auf dem Landweg ca. 2 Kilometer vom Hafen Cassafieres entfernt – und ’ne sandige Geschichte.

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Der Tunnel von Malpas …

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Der Kanal …

Beeindruckend – ein überwältigendes Bauwerk, vor dem, der Leistung der Menschen, man mit großem Respekt den Hut ziehen kann.

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Wunderschön auch: zu sehen, wie exakt die Bäume rechts und links des Kanals gesetzt wurden, sie eine wunderschöne Allee bilden und Schatten spenden.

Leider haben viele Bäume Pilze (keine zum Essen, nix Trüffel sondern solche, die die Bäume krank machen) und werden deshalb gefällt. Schade. Andrea dazu: wer den Canal du Midi noch in seiner ganzen Schönheit erleben möchte, sollte sich beeilen …

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Und hier wird nach dem Fällen gesaugt …

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Schleusen …

Schleusen bringen richtig Abwechslung in die Tour und machen Spass – auch wenn man da alle Hände voll zu tun hat.

Jörg’s Problem am Schleusenbecken = Andrea sagte „Na – wie immer:  du hast einfach zu wenig Personal!“ (Wer mit großer Crew schippert, kommt lässig durch die Schleusen – wer nur zu Zweit unterwegs ist – mich zählen sie  in dem Fall nicht mit –  muss eben mehr tun).

Unsere erste Schleuse, die wir auf der Tour gefahren sind, war die Schleusentreppe von Fonserannes. Ja-ja, wir haben gleich richtig angefangen – 1 Schleuse kann ja jeder.

Fotos vom eigenen Schleusen machen? Kann man vergessen, wenn man da zu Zweit am Schleusen ist …

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Man fotografiert also andere Schleuserbanden – geschickterweise bevor man selber am Seil hängt … (man kann beim Zusehen nur lernen)

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Eine Aufnahme von uns vor dem Becken haben wir aber trotzdem schießen können – hier unten folgen wir dem Boot – wir sind das Boot mit dem schiefen Gitter da vorne):

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Ich hingegen habe die Schleuserei immer in meiner Box (stand auf der Sitzbankam Eßtisch) abwarten müssen.

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Zu meiner Sicherheit, sagte Andrea. Die hatte einfach Angst, ich könnte Angst kriegen und dann vor lauter Schreck doch noch in so ein Schleusenbecken reinfallen.

Mit „armes Cairnchen“ wäre dann wohl nichts mehr zu machen gewesen – auch mit Schwimmweste nicht unbedingt.


Föhn? …

Ähhhm  … Geht nur mit Landstrom (wenn man im Hafen liegt). Also: egal wie, wann, wo = die Frisur sitzt!

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Packwahn …

Jörg hat gelernt: nix „Captains Dinner“. Was hat der eigentlich geträumt? So von wegen 5-Gang-Menue und Wunderkerzen auf der Eisbombe? Und Jörg dazu ganz in weiß … ?

Fehler!

Der gute Zwirn kann Zuhause bleiben (Ihr hättet Jörg mal packen sehen sollen … lachen), nicht hingegen: Freizeithosen und T-Shirts (man kann auch von Seilen schmutzig gemacht werden – zieht die mal aus dem Wasser raus … ).

Damit die guten Teile aber nicht ganz umsonst an Bord waren, hat unser „Monsieur Capitaine“ sie zur Weinprobe im Hafen von Capestang ausgeführt:

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Südfrankreich ist sooo schön …

Und das nicht nur auf dem Kanal sondern auch im Hinterland.

Ich bin dort fremd gefahren worden. Kleiner Hund, und ehe ich mich versah, hockte ich in meiner vertrauten Box im unbekannten Auto von Roland. Aber mit mir kann man’s ja machen …

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Los ging’s … sehr alte Dörfer, Bauten, Kirchen …

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Hier noch zu erkennen: da waren auf der linken Seite früher mal Geschäfte zu finden …

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Höhlen gibt es heute noch – teils tatsächlich bewohnt … Wau! Alleine die Vorstellung, da hoch/hinein klettern zu müssen …

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Jörg nun wieder …

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Herrlich – eine Oase der Ruhe (eine Quelle mit leichtem Flußlauf).

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Uiii – Schlange! (Am Ufer der Quelle … )

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Wie gesagt: eine Oase der Ruhe …

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Blick auf Saint-Guilhelm-le-Désert, wo wir in einem zauberhaften kleinen Restaurant zum Mittagessen waren …

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Reif, süß, lecker …

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Und für mich: Stöckchen!

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Die Franzosen waren alle sehr nett und sehr bemüht. Verständigung? Kaum problematisch. Etwas holprig wurde es nur, wenn deren Englisch so gut war, wie Andrea’s Französisch …

Ich hingegen hatte Französisch schnell drauf: Wau = Wau! Der Rest?

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Reine Nasensache – abschnuppern, wer da sonst noch so unterwegs war …



Lecker Rosé ! …

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Mein Wasser? Nun – war wie immer,
aber so französisch wie der Wein …


Entschleunigung …

Doch, schon –  allerdings: erst wenn der Motor steht.

Wieder die Sache mit dem fehlenden Personal. Auf Booten, die mehr Leute an Bord haben,  können die Leute tatsächlich auch mal den Bauch in die Sonne halten und lesen.

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Aber: jeder Gedanke an Zuhause war sofort wie weggeblasen – so schön war die Fahrt und alles, was wir erlebt haben.


Besucher …

Enten –  Putzig? Oder gar lahm?

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Nicht diese da!

Andrea sagt: diese Enten haben die Boote samt Besatzung im Visier. Augenkontakt Mensch : Ente ist zu vermeiden, denn: wenn die sehen, dass wir sie sehen, kommen sie sofort auf das Boot zu und fordern Futter! Mit wirklich ohrenbetäubendem Geschnatter.

Wau – können die laut sein … Da kommt einem schon der Gedanke, dass Entenbrust gebraten lecker ist.

Ach – und sowas gab’s auch noch:

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Alles Otter oder was … ?
Dieser Bursche schwamm uns abends auch mal um’s Boot.


Und sonst …

Die erste Nacht an Bord – und ein wunderschöner Mond darüber …

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Ein neuer Ball für die Ferien. Geschenk von Jörg. Wau!

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Ich liebe dich …

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Hmmm … Beaf tartare …

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… auch für  mich …

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Heimweg …

Leute: zirka 900 Kilometer – und an einer Mautstelle auf der französischen Autobahn = echt eine Herausforderung.

Mit Blick auf diese Mautstelle da standen wir da etwa 1 Stunde …

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Zeitweise tat sich nix! Es muss einen technischen Fehler gegeben haben. Und die Autofahrer wurden immer nervöser. Irgendwann haben die alle wie wild drauflosgehupt. Nein – schneller ging’s natürlich nicht voran.

Als es dann wieder lief, wude es rund um die Bleche noch viel-viel enger. Alles drängelte … und auf einer Nebenwartespur haben sie sich sogar Schläge angeboten (Deutsche – nicht zu überhören).

Nach hinten hin sah es natürlich noch viel schlimmer aus:

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Und auch Jörg war nicht mehr bester Laune:

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Und zu guter letzt – und von Herzen …

Karin und Roland, die wir noch vor Übernahme des Bootes getroffen haben … Ihr Zwei: habt ganz-ganz lieben Dank für Eure Gastfreundschaft, die schöne Zeit mit Euch …

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Andrea hat sich riesig über das Wiedersehen gefreut – Jörg sich über das Kennenlernen.

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Und ich: bei Euch habe ich gelernt, dass Katzen Schläger sein können.  *Tz* – sowas … holt doch Kater Berlioz einfach mal in meine Richtung aus … Ich weiß nicht, wer die größeren Augen hatte … Berlioz? Ich? Karin? Oder Andrea?

Andrea und Jörg haben es genossen, dass sie ganz ohne Eile, ohne Hetze in die Hausbootwoche starten konnten – und vorher schonmal für einen Tag französische Luft und die gute Küche genießen konnten …


Geschafft …

1 Woche Hausboot ist nun über 2 Wochen hinweg geordnet und getipselt!

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Und wer dabei nun nicht mitgähnt, muss die Postille jetzt gleich sofort noch einmal lesen brillenputz

 

Liebe Grüße und habt‘ ein schönes Wochenende …

Eure

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„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

(Mark Twain)

 

→    Getreu diesem Motto:

Wir waren/sind so begeistert – wir planen auch für das nächste Jahr wieder auf eine Woche Urlaub auf einem Hausboot.


 

Elisabeth’s Haus-Postille 13/2015

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Dienstag …

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

Sommer – und Andrea & Jörg haben nur eines im Blick: meinen Garten. Hier wird gegraben, geschüttet, vermessen, verlegt. Nachdem der Hang nun schick geworden ist (wenn auch noch bis heute ohne Gras drauf – das kommt erst dann, wenn es wieder kühler wird, damit der sich nicht verbrennt), ist auch der Weg von der Terrasse zum Teich hin fast fertig (hier habe ich meinen Pfotenabdruck hinterlassen dürfen, „unter Aufsicht“ versteht sich – vorne im Beton-Dreiecks-Keil – Jörg hat mir aber danach sofort die Pfote geputzt):

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Und unten am Teich gibt es auch gleich neue Holzverkleidungen, damit alles „gleich aussieht“, wie Jörg sagt (das zeige ich Euch, wenn es soweit ist).

Dann haben sie eine große Buchsbaumkugel umgesetzt …

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Diese Kugel war vorher neben den Granitstehlen – und hat das gemacht, was ich oft tue: sie stand im Weg.

Dann ging’s los. Aktion: Bau eines Pizza-Ofens! Jörg hat alles sauber und toll vorbereitet. Bei uns wird alles korrekt gemacht, nicht hingepfuscht (schlechte Beispiele gibt’s genug zwinker):

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Hier wird die Verschalung festgeschraubt. Der Ausschnitt da unten ist korrekt – die Granitstehle hat nämlich schon einen eigenen Betonfuß, um den musste Jörg drumrumschnitzen.

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Schotter! (Kies Leute … keine Kohle – obwohl: umsonst war das Zeug auch nicht zu kriegen 1 ).

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Beton. Jörg liebt Beton. Wenn Ihr mal Betonarbeiten habt: vergesst bloß nicht, den Jörg zu fragen … lachen

Andrea sagt: das sieht aus wie Kuchenbacken – nur mit ’nem größeren Mixer … (Jörg hatte hinterher vor allem eines: lahme Handgelenke und wenig Sinn für Andreas Vergleich):

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Schön glattgezogen …

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Und dann (abends): zu kurz!!! Jörg hatte die Verschalung „frei Kopf“ gebastelt. Hätte er mal besser auf den Plan geschaut. 6 Zentimeter fehlen …

Andrea war entsetzt. (Nochmal Kies, nochmal Beton … Mist! … Andrea will den großen Rührpott für den Beton wieder aus dem Garten haben, das Ding steht auf dem Rasen und sticht ihr in’s Auge).

Aber dann …

Na, WENN der Jörg sich schon vertan hat, dann können wir auch gleich richtig nacharbeiten. Das Fundament wird nun vergrößert (wie die weißen Steine liegen). Andrea hat nämlich gestern einen tollen Bodenbelag entdeckt, der ein bisschen mehr Platz brauchen kann. Sonst verschwindet der ja total unter dem Ofen, man sieht ihn gar nicht mehr. Da wo jetzt diese Ziegel stehen, da wird dann das Unterteil von diesem Ofen hochgemauert. (Hab‘ mir das gestern auch mal genau angeschaut: nix Holzlagerplatz – das gibt ’ne tolle Hundehöhle! )

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Und ich? Wenn hier die Fetzen fliegen, der Beton matscht, darf ich mir dass nur durch die (Fliegen)Gitter ansehen …

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Zu gefährlich für kleine Cairns. Sagt Jörg. Er will mich nicht aus dem Beton spitzen müssen (wieder Jörg). Und ich frage mich worum der sich mehr sorgt – um sein schickes Betonteil oder um mein Fellchen?

Es bleibt weiter spannend …

Und erste Anmeldungen zum Pizzaessen und Brot-abholen haben wir auch schon … für 2015 … (Ihr Optimisten … buerostuhl… )

Für heute liebe Grüße Eure …

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Elisabeth’s Haus-Postille 12/2015


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Montag – Start in eine Woche Hundstage  …

 

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Hab’s gestern schon geahnt – hier ist was im Busche!

Tür auf – Tür zu. Jörg raus – Jörg rein. Ich drinnen. Ein schlechtes Zeichen … Hab‘ mal durch’s Bürofenster gelugt. Siehe da: Jörg hing stirnrunzelnd über seinem Motorrad.

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Jörg hat ein neues Navi gekriegt – und zerbricht sich heute noch den Kopf, wie er das wo an seinem Feuerstuhl anbringen soll …


Während dessen überlegt sich die Andrea auch heute noch, wie sie diese Software da auf das Navi kriegen soll. Kartenladen soll 3 Stunden dauern. Verwöhnt sind wir hier mit dem Internetz ja nicht, Andrea denkt schon immer, dass das noch länger dauert. Aber: von gestern auf heute hing das Teil am PC-Tropf (Kabel an Andreas Computer) und meinte dann, dass es noch ungefähr 17 oder 11 oder 13 Stunden dauern wird, bis alle Karten eingelesen sind. Hallo!?!

Mit diesem Navi-Dings kriegt der Jörg dann die schönsten kurvenreichsten Streckenvorschläge bis hin zur letzten Hütte in Timbuktu.


Heute Morgen – Blick nach draußen: Regen!

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Jörg:

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Uiiii … „In dem *Piss* soll ich rumfahrn‘ ???“  (Hat er wirklich so gesagt).

Erster Blick auf’s Regenradar – Andrea: „Ihr müßt halt nur in eine andere Gegend fahren“ zwinker.

(Es geht wie immer über Bayern nach Österreich bis in’s tief(st)e Kärnten).

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Zweiter Blick auf die Regenkarte und Jörg war optimistisch: Regen verzieht sich, bis er und seine beiden Rennfreunde da heute im Bayrischen und morgen dann in Österreich ankommen.  Wir sind gespannt, was er heute Abend am Telefon dazu sagt …

Es wurde jedenfalls ernst (und bevor einer was sagt: ich habe den Gießschlauch da auch liegen sehen, der wollt‘ halt mit auf’s Bild).

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Hinten war alles verstaut
– jetzt wurde der Tankrucksack festgepeppt (Klettband).

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Andrea konnte unseren „Packgroßmeister“ davon überzeugen, dass er für seine Freizeitschuhe KEINE Schuhspanner mitnehmen braucht … lachen

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Ich stand fassungslos daneben …

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Kurz danach steckte Jörg im Ganzkörperleder.

„Kannste nicht Zuhause bleiben? … Oder darf ich mit?“ …

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Letzter Check: Papiere, Kohle, Kreditkarte …

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Dann war’s soweit …

Glücklich war ich nicht …

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Hab‘ dich lieb! Küsschen …

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Guten Start …

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… und gute Fahrt !

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Tja, ich kann’s noch nicht glauben, dass Jörg wirklich ohne mich unterwegs ist. Für mich ist das jetzt fast wie Weihnachten. Ne, nicht Geschenke und so – ich hab‘ ein 7-Tage-Maßband gekriegt …

Das ist so wie Adventskalendertürchen öffnen … Ich kann jeden Tag ein Stück abschneiden – und dann kommt mein Jörg wieder nach Hause …


Und bis es soweit ist, leben wir hier unsere Mädelswoche und schauen dem Gemüse im Kühlschrank beim Gefrieren zu. Richtig: Kühlschrank. Andrea kann Kühlschrank schon von Gefrierschrank unterscheiden. Nur unser Kühlschrank grad nicht. Dem ist wohl jetzt an den zurückliegenden heißen Tagen der Fühler für die Temperatur durchgeknallt. Andreas Augen hättet Ihr sehen sollen: gefrorener Kohlrabi … gefrorene Tomaten …gefrorene Radieschen … gefrorener Fenchel …

Der Technikmann ist bestellt, mal sehen, wann der nun geliefert wird. Die haben der Andrea gesagt, das hinge davon ab, wann der Fühler geliefert wird.

denke Scheint ’ne komplizierte Sache zu sein, wenn ein Kühlschrank fremd geht …

Liebe Grüße

Eure

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