Unsere Hauspostille 24 / 2017


So – die Weihnachtsbäckerei findet dieses Jahr ohne unseren Herrn&Meister statt – der Bursche war am letzten Sonnabend auf Schmusekurs mit seiner Kreissäge …

35 Jahre ging’s gut – nun ist’s soweit: Jörg kann mitreden, er weiß nun, wie das ist, wenn der Finger an’s Sägeblatt gerät. Er hatte dabei Mordsdusel – der Finger ist noch dran … samt allen Gliedmaßen. Nur: etwas kürzer ist der Finger nun; es dürfte ein Drittes des Nagels mit weg sein.

Ob der Knochen zu sehen ist, wird sich wohl erst zeigen, wenn die „großflächige Wunde“, wie Gero (unser Hausarzt) gestern sagte, etwas abgeheilt ist.

Noch ist die Kuh nicht vom Eis – wir hoffen, dass die Wunde verheilt, und zwar bitte problemlos. Wir wissen, dass das nun kein Spaziergängle ist, auf dem Jörg sich gerade befindet, und er weiß es wohl inzwischen auch. Ihr wisst ja: Andrea kann da lange an ihn „nahschwatzen“ – da in’s Ohr rein, da wieder raus … Was Andrea nur hat mit ihren Worten „schone deinen Finger, gib‘ ihm Ruhe, das reißt sonst immer wieder auf(!)“ …

Also hat Andrea gestern mal von einer Bekannten erzählt, deren Finger nach einer üblen Quetschung 2x operiert werden musste, weil die Haut nicht mehr zusammenwachsen wollte – und Gero kam dann gestern Abend auch noch mit dem Begriff „Nekrose“ (abgestorbenes Gewebe) daher … Uns beiden Wauzis wurde dabei ganz schlecht … wir hatten inzwischen auch den ausgepackten Finger in Augenschein genommen. Er riecht so, dass wir tatsächlich beide einen Cairnlänge zurückgewichen sind … Ihr wisst: unsere Nasen sind spitze …

Ja, wir waren tatsächlich gestern dabei, als Jörgs Finger einen neuen Verband bekam – Gero (Hausarzt für Menschen hier in der Hütte) wohnt nur wenige Häuser von uns entfernt; wir verstehen uns auch privat gut … Sonst hätten wir natürlich keine Chancen gehabt, Gero stürmisch zu begrüßen und zu versuchen, ihm das Gesicht abzulecken, auf seinem Schoß zu landen.

Wir wissen nun aber genau, dass wir nicht alleine immer wieder mal zu einem Arzt müssen – Menschen müssen sowas auch.


Immerhin und ohne noch viele weitere Worte: seine Energie  hat Jörg nicht verloren.

Nachdem er von Sonnabend auf Sonntag seinen Unfall unter Aufsicht etwas überschlafen hatte …

… stand er am Sonntag tatsächlich da, und hat unserer Haustür eine Dichtung verpasst …

Geht nicht – gibt’s nicht … Oder so herum: nachdem die Tür nun fast 2 Jahre ohne Dichtung in den Angeln hing, wurde es jetzt aber auch wirklich aller-allerhöchste Zeit … (voll verpeilt der Jörg *zwinker* ).


Wie gesagt: Weihnachtsbäckerei findet ohne Jörg statt – Andrea macht sich die Finger alleine schmutzig … Aktuell backt sie Früchte- und Kletzenbrot, sie geht damit heute in die letzte Runde …

Damit läutet Andrea die Vorweihnachtszeit ein … Am kommenden Sonntag wird der Weihnachtsbaum ausgesucht und danach gehen Andrea & Jörg mit Jörgs Mama in ein Weihnachtsmärchen … Blöd: ohne uns – wir sind da unerwünscht …


Sonst? Doch, ein bisschen was hat sich getan in den jüngst zurückliegenden Wochen.

Andrea ist das Schlafzimmer auf den Wecker gefallen – es wurde gestrichen …

… und ein neues Bett hat’s auch gegeben. Schick ist’s geworden. Wie im Hotel sagt Andrea …

Nun, den Jörg hatte dann so ganz nebenbei der Schlag getroffen, als er sah, was Andrea mit der Wand angestellt hatte …

Die beiden waren mal so verblieben: Jörg sagte, Andrea könne in die Wand so viele Nägel schlagen, wie sie wolle … Hat sie gemacht …

Jörg hatte alle Hände voll zu tun, die Nägel zu ziehen und die Löcher zu füllen … (sowas kommt von sowas; wir denken, der sagt sowas nie wieder).

Viel Mühe hat Jörg sich mit dem Streichen der Wände gegeben. Perfekt sollte es werden, professionell … Jörg wollte „messerscharfe Kanten“ haben (Ihr seht: mit „messerscharf hatte er es nicht nur an der Kreissäge) … und das hat er gekriegt (sieht echt toll aus) …

Und klar: wir waren mittendrin (wo auch sonst?) … Die „Kontrolletties“ …

„Oh-mann-oh-mann – ist diese Wand schief“ …

Ja-ja … , ich liebe dich auch  …

Und das ist der Grund, weshalb man Cairns erst nach dem Streichen eines Raumes trimmt – die Farbsprinkler auf dem Fellchen …

„Endkontrolle“ (Probesitzen auf dem neuen Bett) …


Das Schlafzimmer war noch nicht ganz aufgeräumt, da flatterte der Andrea eine Einladung in’s Haus: Overlooktage bei einem Nähmaschinen-Händler in Stockach. Overlook – davon träumt sie schon so lange … und sie wusste immer: irgendwann …

Irgendwann ist jetzt. Andrea war zu den Overlooktagen – und kam da (erwartungsgemäß) nicht ohne Bestellung raus. Bestellung deshalb, weil nun der Platz für das neue Maschinchen geschaffen werden musste.

Und weil Andrea ja eh grad so im Schwung ist … hat sie sich unser „Akten(Sammel)-/Hunde- und Nähzimmer“ vorgenommen. Alles aufgeräumt, die Wände sind gestrichen (*tataaa* – es war noch Farbe übrig aus der Aktion „wir-streichen-den-Flur“) und inzwischen hat sie von Jörg eine Arbeitsplatte bekommen.

Der Raum ist so schick wie nie zuvor, auch wenn er jetzt erstmal noch keine neue Decke bekommen hat (die Holzdecke fliegt mal raus, wenn Jörg sich den Raum mal vornimmt, so in 10 Jahren also … und doch: Andrea hat durchaus schonmal darauf geschielt, die Decke weiß zu streichen – Jörg sagt aber das geht nicht, das sieht nicht gut aus … naaaa? … ).

Für’s erste: der Raum sieht toll aus; Andrea ist zufrieden bis super-glücklich …


Und was uns mal wieder nicht erspart geblieben ist – der Trimmtermin bei Daniela. Vor 2 Wochen stand der Ausflug in den Schwarzwald an …

Auch wenn man glaubte, davon nicht betroffen zu sein, als Zuschauer in der ersten Reihe zu sitzen …

… wenn man dachte, der Tisch sei nur für einen da – dann  war das sowas von falsch …

Es hat uns beide getroffen – der Reihe nach …

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Soviel mal für heute …

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Putzmuntere Grüße vom See