Moos – Iznang – Moos

Moos – Iznang – Moos


Am letzten Sonntag …


Ein bisschen ausgeschlafen, Außendienst abgeschlossen. YES ! – Nach immerhin einem guten halben Jahr. War ganz schön was los bei uns, 2019 geht sicher als was ganz besonderes in unsere Geschichte ein.

Fing so im März mal ganz harmlos an. Jörg meinte, dieses Jahr sollten wir mal die Fassade unserer Hütte fertigstreichen (eine Seite war schonmal so als Probe gestrichen – vor 2 Jahren). Nun hatte Jörg ein Gerüst (zum Ausleihen) in Aussicht. Na, wenn das kein Grund ist. Jörg schmiedete Pläne. Macht er immer. Nix geht bei ihm ohne. Ist auch gut so, so wird was daraus, und zwar rundrum – Beispiele, wie man es nicht macht, haben wir oft genug vor Augen, die Möchtegernhandwerker – und ein solcher ist Jörg nicht. Er ist Fachmann. Für das, was nicht direkt seinen Bereich (Holz&Co.) betrifft, hat er das, was man ein Netzwerk nennt – die richtigen Ansprechpartner also. Soviel mal zum Leitsatz hier in der Hütte.

Es ging also los … Zuerst einmal hat Jörg den Schaden behoben, den unsere liebe Andrea zu verantworten hatte: Reparatur des Außen-Wasserhahnes. Ja, wie blöd ist das auch, das Ding nicht beizeigen abzuklemmen, wenn „Frosty“ anklopft(?) …



Als nächstes kam Andrea mit dem Wunsch daher, das vor der Garagenwand liegende Tomatenbeet sauber einzufassen, abzugrenzen. Jörg machte wieder Nägel mit Köpfen: er zog eine ordentliche Mauer.



Zurück zum Ursprungsthema Fassade und die nächste Überlegung: Gerüst würde nicht gebraucht, Leitern würden reichen. Also: ran an den Speck. Fassaden gekärchert, Efeureste weggefräst, Risse geschlossen – und dem Haus dann mit Pinsel und Farbe zu Leibe gerückt. Alles gut und schön und wir waren auch immer mit dabei. Zeitweise war es trotzdem nervig und für uns langweilig. Wir gehen sonntags eben lieber spazieren, als die Bauaufsicht zu spielen.



Das alles liegt nun hinter uns – unsere Hütte kann sich wieder sehen lassen. Am jetzt zurückliegenden Sonntag haben wir unser Glasdach auf die Vordachhalterung über der Garagen-Seitentür bekommen. Außendienst = fertig.



Und dann ging es endlich in den Familiensonntag(nachmittag) und damit: ran an den See … Super Wetter. Sonne …



Strandbad Moos, Blick auf das gegenüberliegende Radolfzell …



Anstelle Mittagessen = Pide + Salat (Radler für Jörg, Weißherbst für Andrea) im „Strandbad Moos“. Nur hatte Jörg die Sache mit der Pide nicht mehr sooo auf dem Schirm. Eine(!) – eine reicht für 2 Personen, insbesondere wenn auch noch Salat dabei ist (wir hätten bei der Pide schon geholfen … wurden aber nur mit einem Hunde-Leckerlie abgespeist)



Und wir sind danach auf unsere Kosten gekommen. Erst laufen (ich, Valentina = viel, Elisabeth, unser „Cushing-Cairn“ wurde im „Krankenwagen“ – wie Jörg es nannte – gefahren, ist aber auch brav ihr Stück gelaufen und hat sogar den Sprung in den See gewagt – aber, wie immer, nur soweit, dass die Krone nicht nass geworden ist).



Ich war im Paradies! Wasser … viel Wasser (man konnte vom Strandbad und auch von „unserem Badeplatz aus“ bis Radolfzell rübersehen) und Stöckchenspiele. Super. Ich bin ja immer kaum zu halten, wenn ich irgendwo das Wasser rieche. Ich bin eine sehr gute Schwimmerin und heute wieder mal so richtig auf meine Kosten gekommen.



Danach ging es weiter: „Strandbadrunde, die kleine“ hat Andrea das genannt. Schön durch die Felder der Höri-Gemüsebauern (haben da tatsächlich roten Grünkohl gesehen) … Ich fand’s super und konnte dort auch noch Maulwurfhügel ausmachen …

Die Valentina – mit Elisabeth an ihrer Seite …

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