Und genau SO:

Und genau SO:



Ihr wisst schon: mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, und so sieht es bei uns auf der Baustelle aus. Immerhin: es geht vorwärts, wenn auch langsam. Andrea hofft, dass wir den Umbau Weihnachten begießen können.

Seit gestern gibt es hier im Wortlauf kein Wohnzimmer mehr, dafür eine (aktuell zweite) Küche. Die neue nämlich. Seit die Decke wieder dicht ist, uns die Unterkonstruktion nicht mehr auf die Schultern drückt, dafür die Strippen da raushängen, wo mal Deckenstrahler hinkommen, hat der Raum sein neues Gesicht. Sagt Andrea.

Jörg? Oh – der ist sowieso glücklich, auch wenn er hier viel zu tun hat. Jörg plant, gestaltet, baut Möbel. Unterstützt von einem Elektrikerfreund, der ihm sagt, was er hier so rund um den Kabelsalat machen und beachten muss. Unterstützt von einem Malerfreund, er ihm nicht nur seine Meinung sagt, sondern auch mal mit anfasst …

Letzte Woche sah es hier noch so aus:


 

Freitag ist Jörg Zuhause geblieben …

Weiter ging es zuerst an der Deckenbeleuchtung, und dann hat Jörg bemerkt, dass unsere Decken-Unterkonstruktion „wellig“ (also krumm und schief montiert) ist.

Wieder so ein Murks, den die Fertighausfirma hier abgeliefert hat. Kennen wir ja schon: wo immer Jörg hinfasst, stößt er auf Baumängel.

Und diese Firma hatte uns mal zu ihren „Erlebnistagen“ eingeladen. Für die hatte Andrea die passende Antwort: von sowas sollten sie mal hübsch Abstand halten, Erlebnistage hätten wir hier durchaus genug mit dem, was die hier vor 20 Jahren abgeliefert haben.

(In der Regel wohl so: der Kunde sieht es ja eh nicht, fertig. Stimmt ja auch. Nur: heute geht da der Schreinermeister zu Werk, und der sieht alles … zudem legt er großen Wert auf fachgerechte Arbeiten. Schlampereien sind für ihn nicht akzeptabel).

Nun leben wir also mit dem, was hier steht. Und Jörg wäre nicht Jörg, wenn er keine Lösung fände. Er weiß genau was er tut und bringt alles wieder ins Lot.


 

Samstag hatten wir dann Unterstützung …  Jörgs Freund (Maler) stand morgens auf dem Hof … Da ging dann richtig was.

Jörg und sein Freund haben unsere Decke wieder zugemacht (da sitzen nun ca. 800 Schrauben in der Decke; normalerweise hätten weniger gereicht, aber bei der Konstruktion da … *ha-ha*). Ja, so ca. 800 Schrauben – die schrauben sich nicht mal so im Handumdrehen. Jörgs Freund hatte Profi-Werkzeug dabei – so eine Art „Schraubenpistole“ (wie auch immer das Teil richtig heißen mag).


 

Gestern waren wir dann wieder unter uns. Decke spachteln stand an. Andrea durfte Fugenband kleben …

Und wir = wie immer: mittendrin statt nur dabei (Baustellenkontrolleties) …


 

Heute sieht die Decke schon richtig gut aus. Gemütlich. Jedenfalls im Vergleich zu dem, was wir in den letzten Wochen so gesehen haben.

In den nächsten Tagen geht es weiter. Mal sehen, was dem Jörg sonst noch so … vor die Füße fällt …

(Sagt mal nix – Andrea fand’s auch nicht so putzig … 😉 )

 

Die Crew vom See …

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