Mein Teich – mein Reich(?)

Mein Teich – mein Reich(?)

Den Bodensee vor der Tür, den Teich im Garten. Während ich längst weiß, wie schön man im Bodensee schwimmen kann (Andrea befürchtet, ich würde von Moos nach Radolfzell schwimmen, wenn sie mich von der langen Leine ließe), habe ich den Teich dafür erst jetzt erobert. Keine Ahnung warum ich so lange dafür gebraucht habe … (*ähm* … im Internet habe ich mein Sternzeichen, bin Waage, doch tatsächlich als Antwort unter der Frage „Was ist das dümmste Sternzeichen“? gefunden … ich glaub’s ja wohl nicht 🥺).

Okay – ich bin 2 1/2 Jahre alt geworden, bevor ich es begriffen habe, aber es hätte doch auch noch schlimmer kommen können … so 10 Jahre später oder so … 🥳

Damit zum Teich (und mir) und das sieht jetzt so aus: kaum habe ich die Pfoten draußen, bin ich auch schon dort. Andrea und Jörg müssen nicht nach mir suchen – sie wissen, wo sie mich finden können. Hat doch was, oder?

Die Frösche halten dann die Schnauze (findet Andrea klasse), die Kois gehen auf Tauchstation (Kois? Welche Kois?). Die Sumpfdotterblume haben wir für dieses Jahr plattgemacht – und dabei hat Valentina auch fleißig mitgemacht, während sie sonst nur am Teichrand steht, also nicht mitschwimmt, obwohl auch sie super schwimmen kann.

Seit Valentina da mal die Kois gesehen hat und nun weiß, dass der Teich „lebt“, bleibt sie da draußen (Jörg: wenn der jemals ein Fisch im Bodensee den Weg kreuzt, wird er – der See – sich auch erledigt haben).

Die Krebsscheren sollten „eigentlich“ auch längst aus dem Teich gucken (die sind klasse – bei warmem Wetter steigen sie auf, bleiben den Sommer über oben an der Oberfläche und sinken wieder auf den Grund des Teiches, wenn es im Herbst kühler wird, sich die kalte Jahreszeit langsam ankündigt). Und? Nix zu sehen von diesen Scheren. Vielleicht besser so für mich. Schere? Tut die weh? Seerosen sollten hier ebenfalls zu finden sein? Wo denn 🤔? Ich sehe nur, dass der Teich ziemlich unaufgeräumt ist, dass da all möglicher Kram drin rumschwebt …


Gestern war es dann soweit – Andrea hat mich mit (Wasser)Waffengewalt aus dem Teich geholt …

Es war wie so oft in den letzten Tagen. Ich drehte da so meine Runden und hörte Andrea was von Schluss-Aus-Ende-raus-da und so’n Zeug sagen. Doch, ich schwöre: ich hörte. Aber: die kann ja viel reden, wenn der Tag lang ist 😴.

Und von mir aus kann Andrea da am Teichrand dazu ihre Runden drehen. Ich bin selber groß, ich weiß was ich will und: was nicht. Hatte die Rechnung allerdings ohne Andrea gemacht. Holt die den Gartenschlauch raus, schließt ihn an den Hahn an und zwingt mir mit (Wasser)waffengewalt ihren Willen auf. Zielt die mir auf glatt auf mein Ärschle 🤠. Musste klein beigeben 🤨.

Andrea: sie habe mit mir nicht den ersten Cairn, aber eine so durchgeknallte Schraube – das wäre noch nicht dabeigewesen. (Weiterhin denkt sie heute laut darüber nach, mir den Teich ganz zu sperren, ihn irgendwie einzuzäunen, wenn ich so weitermache, also da nicht zu bremsen bin).

Was ich rund um die Wasserspiele gar nicht mehr merke: dass ich überhaupt noch eine Blase habe. Pinkeln? Muss ich nicht. Und natürlich: es kam auch dazu mal wieder anders, als von mir gedacht. Vor 3 Tagen: rein ins Haus und dann kam mir der Teppich unter dem Eßtisch wie gerufen („herrlich-welche-Erleichterung“), gestern habe ich es auf die Terrasse geschafft (genau vor Jörgs Stuhl, seine Füße) … 😇. War auch nicht korrekt.

Weiß echt nicht, was Andrea so hat … 🙄 … So wie heute … Morgens: rein in den Teich. Pitschnass raus, rasch ins Haus (habe nicht getrödelt, bin ja gleich auf Ruf gekommen) und dann: *zack* – ab auf die Recamiere …

Ja-jaaaa – wieder nicht richtig. Hörte Andrea was von nass und dreckig sagen, dass es so nicht weiterginge, dass das hier nicht alleine meine Hütte sei, dass Andrea auch noch was anderes zu tun habe oder tun wolle, als die Waschmaschine Dauerrunden drehen zu lassen und so weiter.

Jörg? Der war vor 2 Tagen auch leicht *ähm* „angeschnupft“, als ich mich vor den noch recht neuen Fronten der Küche geschüttelt habe. Schütteln muss doch sein, wenn man ein gesunder Hund mit nassem Fell ist … Jedenfalls hat Jörg gleich hinter mir hergeputzt und was von „seiner Küche“ geredet.

(Andrea dazu: der würde die Schnapp-Atmung bekommen, wenn ich sowas vor der Textiltapete täte, sie wolle ihn dann aber nicht hören wollen; Zweibeiner – verstehe die mal einer).

Und ich sage Euch noch etwas: mir hier ’ne Rede halten, meine Körperpflegeaktion kritisieren und selber … ja eben – selber hat er es gestern geschafft, die neue Küchendecke einzusauen. So richtig.

Tischabräumen war abends angesagt (nach „Dinner im Garten“), und er wollte helfen. Hätte er mal besser gelassen … 😎 … Ihm ist eine Ketchupflasche aus der Hand gerutscht. Geklotzt, nicht gekleckert, wie man so sagt, hat sich also gleich gelohnt – das Ding (Gott-sei-Dank Plastik, nicht auch noch Glas, wobei – Glas expolodiert wohl nicht so) ist auf dem Boden aufgeschlagen und: auf-/kaputtgegangen und hat dabei etwas vom Inhalt bis unter die Decke katapultiert.

Heute zum Start in den Tag daher: … 🧐 … 1x säubern bitte(!) …


Der Sonntag hätt‘ auch schöner anfangen können. Andererseits: nun war er gleich warmgearbeitet 😜. Hier geht es auch heute weiter mit dem neuen Fernsehzimmer. Sieht so aus, als ob das wirklich bald mal fertig wird.

Andrea hatte die Hoffnung darauf, dass davon nochmal was wird ja schon beigebuddelt – nun aber freut sie sich darauf, dass endlich unser großes Bild vom Seerosenteich aus dem Keller und an die Wand kommt … (wenn schon keine Seerosen im Teich, dann halt an der Wand, was will sie nur?).

Vom See … die

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