Elisabeth’s Haus-Postille 05/2015


 

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Donnerstag

 

Hallo Ihr Lieben,

 

kurz vor Pfingsten, das Wetter ist zum Mäusemelken und ich hab‘ Stubenarrest. Ob das wohl daran liegt, dass ich Jörg vor 2 Tagen angezählt habe? Wollte der mich doch abends in’s Bett schicken … wollte ich aber nicht, hab‘ mal kurz meine Lefzen hochgezogen. War nicht gut.

Bin ja nun seit kurzem 3 Jahre alt und dachte mir, ich checke mal, ob ein Jahr mehr auch mehr Stimme gibt. Gibt’s nicht. Jörg hat zurückgeknurrt, mich geschnappt und in mein Bett gebracht. Kommentarlos.

Hab‘ ich auch so gemacht. Den habe ich dann nicht mehr abgeschleckt. Ist doch wahr – fürs Knurren wird man hier nicht belohnt, auch Jörg nicht. Denke mir, Jörg ist auch ein Terrier. Sein Kopf ist genau so dick wie meiner.

Also Stubenarrest.

Und nicht nur das. Auch noch Leinenzwang im Garten. Leute: im Gaaarten!!! Andrea sagt: zu meiner Sicherheit. Glaub‘ ich nicht. Andrea sagt: der Zaun ist offen, ich könnte stiften gehen. Zaun offen? Hab‘ ich nicht gesehen, glaub ich nicht. Ich denke, die sind immer noch sauer, weil ich meine Stimme gegen Jörg erhoben habe und lassen mich deshalb nicht machen was ich will.

Und wollen würde ich vieles. Ich kann Euch sagen: hier tun sich tolle Dinge.

Zuerst einmal kam dieser „Hoflieferant“. Hoflieferant ganz sicher deshalb, weil er alles Zeugs vor den Hof gestellt hat.

steinlieferung

Dann ging es hier los …  Aber ich zeige Euch erstmal, wie das hier vorher aussah (*schäm*):

ansichtvorher_1
(Sicht auf die Süd(unkraut)seite)

und: Blick in diesen Weg, auf den kleinen Hang (der gar nicht so wild aussieht, aber weder von oben noch von unten richtig zu pflegen ist; Andrea sagt: irgendwie *liegt* man immer mittendrin)

ansichtvohrer_2

Wie Andrea sagt: die haben gleich mal den Zaun aufgemacht (von mir aus kann der weg bleiben – ich kenne doch den Weg ins Feld und zurück). Alles Grün, was da so im Wege war, haben die weggenommen und dann gings richtig schnell vorwärts. Graben doch zwei Leute meinen Garten um! Ihr erinnert Euch? Ich darf hier nicht die Krallen in den Rasen stecken (sagt Jörg) – die dürfen, und kriegen auch noch Geld dafür (ich tät’s umsonst).

Und mit was für grossen Krallen die hier ankamen, Baggerkrallen.  Schwups war mein Hang weg und die Erde lag wie große Berge vor der Terrasse:

Hang und Graben zur 14

Große Berge aus Sicht eines Cairns, ich konnt‘ nicht mehr drüber gucken.

Ein paar fette Steine haben sie aus dem alten Hang gezogen (die waren da, damit der Hang nicht wegrutscht – versteh‘ ich nicht, den hätte doch der Zaun aufgefangen … ) und vorne angelegt; wir haben da jetzt einen richtig hübschen Bogen bekommen:

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mauersockel_2

Gestern hat es hier geregnet. Nur 1x – den ganzen Tag lang. Trotz- dem stand die Mauer abends …

mauer

und Daniel war am Steineklopfen (Eckverbindungen für die Mauer, Andrea war ganz beeindruckt, wie toll und exakt der Daniel das kann – ganz von Hand, nix Maschine; Daniel sagt: auch das lernt man, wenn man Gärtner lernt!):

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Und heute habe ich schon wieder ganz viel Erde in diesem neuen Hang liegen, da, wo mal meine neue Wiese hinkommt (die, von der Jörg sagt, dass da graben tabu sei, er da keinen Golfplatz wolle und son‘ Zeugs – Mensch denkt, Hund lenkt … nämlich das Augenmerk auf’s Grün – wenn es dann da ist):

neueflaeche

Und so sieht die Treppe nun aus, die vom Teich nach oben geht:

altetreppe

Hier die Minitreppe nach unten. Uiii – da geht’s toll um’s Eck, da kann ich dann mit Jörg verstecken spielen :-).

kleinetreppe

Andrea freut sich nun, dass der Garten zu Pfingsten nicht mehr ganz so schlimm aussieht (Baustelle darf man ruhig sehen) und ich warte darauf, dass dieser Zaun da wieder zu geht, damit auch ich wieder übers Grundstück fetzen kann.

Jörg sagte schon: „Elisabeth – da passt du dann aber auf! Nicht dass du von der Mauer fällst„. Meeensch, ich bin doch nicht blöd. Ich werde schnell sehen, dass das mit dem Abspringen da nicht mehr drin ist (nicht dass ich noch auf dem Asphalt bei der Nachbarin lande).

 

Liebe Grüße und Euch allen schon heute: frohe Pfingsten!

 

Eure

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Bye-bye Norddeutschland

Andrea könnt‘ zwar noch ’nen Tag bleiben – aber Jörgs Holz ruft.  Andrea hat im Vorbeifahren in Barsinghausen noch den Bäckerladen leergekauft (das Auto duftet nun nach Brot) und in Steinhude bei Schweers etwas Räucherfisch fürs Abendessen gefangen. Das war’s für dieses Mal …

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Wir sind nun auf der A2 unterwegs, und das mit einer durchgeknallten Bordelektronik. Vorne bei Jörg (er sitzt am Steuer) leuchten so lustige  Lämpchen. Andrea sagt: Macht nix – wer weiß schon, ob wirklich all das kaputt ist, was die Elektrotante da so zeigt. Gas tut. Bremsen auch (die sollen Jauch ausgefallen sein) – vielleicht weiß die Elektrotante ja nicht, was sie so redet (so wie die Navitante). Also: nicht verrückt machen lassen! Na – ICH bin eh‘ nicht aus der Ruhe zu bringen …  Anders meine Leute, insbesondere Andrea, die hat sich über unser zweites Hotel geärgert 👺. Dazu dann mehr, wenn wir wieder Zuhause sind …

Cairnentspannt Eure

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Ich in Steinhude

Nach dem Nordmannsturm ging’s in die Daunen – Nachmittagsschläfchen 😗.  Und dann haben Andrea und Jörg mich nach Steinhunde gefahren. Musste doch tatsächlich Böötchen fahren. Kenn‘ ich schon, find‘ ich nicht so dolle, wurde aber wieder nicht gefragt. Da hockte ich dann auf dem Steinhuder Meer …

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Dafür tauche  ich nachher noch in den „Fuchsbau“ (Hotelbar ) ab – auf der  Jagd  nach einem Feierabendbierchen … 😉 …