Elisabeth’s Haus-Postille 06/2015


 

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Montag und schon Juni …

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

dass sich in meinem Garten grade immer große Dinge tun, habe ich Euch ja schon erzählt. Hier *ward-und-wird* gebuddelt, was das Zeug hält.

Ich freue mich total über diese neue Mauer hier, die ist wie nur für mich gemacht:

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Bewege mich hier wie auf dem  *c … –  ca …  – catwalk* 🙂

Catwalk – was für eine Wort, das muss man als Hund erstmal aus- sprechen: Kaaatze und Gang, und das mir, die ich die Nachbarkatzen einfach nicht verputzen kann (liebe Katzenfreunde, verzeiht’s mir; mir kocht zwar das Terrierblut, wenn die Miezen durch meinen Garten streifen, „gefangen“ habe ich aber noch nie eine, geschweige denn, daran gerochen, Ehrenwort! Andrea meint eh‘ ich tät‘ im Kampf Cairn : Katze den Kürzeren ziehen).


Sonnabend hat nun unser Meister zugeschlagen – der Schreiner persönlich an der Schaufel (der „antiken“ 😉 – sollte ich  denen ’ne neue spenden?) :

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Ich stand jedenfalls mal wieder (wie so oft, wie hier behauptet wird)

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… im Weg.

Ein „ich wollt‘ doch nur mal gucken“ …

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… ließ Jörg nicht gelten.

 


 

Vielleicht hat Jörg damit ja auch Recht. Als hätt‘ er’s geahnt. Ahnen? Der hätt‘ mal besser die Schaufel weggeworfen!

War nämlich kurz danach tatsächlich zur falschen Zeit am falschen Ort …

Jörg hatte die Schaufel kräftig in die Erde gehauen – dabei ist ihm der Stiel aus der Hand gerutscht und mir volle Kanne auf den Detz geknallt! Manno hat das weh getan.

Immerhin: wenn der Hund schreit, rückt gleich die ganze Familie zum Gucken und Trösten an (auch nicht schlecht).

Dr. Andrea hat genau hingeschaut: Augen und Ohren sind heile geblieben, Schädeldecke auch. Kein Blut. Und ich bin auch nicht durch den Garten getaumelt oder so. Cairn-sei-Dank = nix passiert (vielleicht ein bisschen Schädelbrummen).

Andrea sagte, ich sollte künftig besser nur noch mit Helm im Garten laufen, wenn die hier buddeln.

  Y.M.C.A. – Village People (David Hodo) ?

Also um Katzen müßte ich mir dann wohl  keine Gedanken mehr machen – die lachen sich tot, wenn die mich so anrücken sehen.

 


 

Tapfer trug ich weiter meinen Beitrag zur Gartengestaltung bei:

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… und war mittags huuundemüde. Siesta hätt‘ mir gut gefallen.

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Doch Jörg machte weiter.

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Er hatte schließlich große Pläne,  und sowas ist ’ne ernste Sache!

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Nachmittags hörte ich dann eine Stimme, die ich kenne.

Uiii. Baustellenbesuch!

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Wauuu … Tizi weiß, was Hunde mögen …

 


 

Um 17:00 hatte Jörg ein schickes, großes Loch …

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… und kam ins Grübeln.

Plötzlich gefiel ihm dann seine erste Idee gar nicht mehr! Wisst‘ Ihr, was in solchen Fällen passiert?

Richtig!

Um 17:30 waren wir im Baumarkt.

Neue Pläne – neues Material :

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Zwischendrin wenigstens mal ’ne Hundebürstung. Ich mag bürsten und Bürsten (fast hätte Jörgs den Besitzer gewechselt – leider nur „fast“; sein Zeugs hat er im Auge – er war schneller als ich).

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Päuschen & Snack? – Bin dabei!

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Und so sieht das da bei uns heute aus (alles noch „roh“, noch nicht fertig – wir fetzen hier ja nicht auf Kiessplitt durch den Garten):

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Schicht im Schacht!

Einen Stern hat Jörg mir zwar verweigert, aber zum Feierabend habe ich hier im Garten meinen Pfotenabdruck im Beton verewigt (unter Aufsicht und mit sofortiger Pfotenwaschung).

 

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Der Garten ist nun mein. Für immer.

(Und da kann der Jörg nun noch so lange meckern,  wenn ich Löcher  buddele … )


 

Sonnabend geschufftet – Sonntag genossen …

 

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Spät, aber nicht zu spät – mit der Nase doch nochmal im Garten- (bau)buch:

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Und ich – ich will mein Gras zurück … !!! 🙁

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So! Und nun hole ich die Siesta vom Sonnabend nach!

 

Liebe Grüße

Eure

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Elisabeth’s Haus-Postille 05/2015


 

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Donnerstag

 

Hallo Ihr Lieben,

 

kurz vor Pfingsten, das Wetter ist zum Mäusemelken und ich hab‘ Stubenarrest. Ob das wohl daran liegt, dass ich Jörg vor 2 Tagen angezählt habe? Wollte der mich doch abends in’s Bett schicken … wollte ich aber nicht, hab‘ mal kurz meine Lefzen hochgezogen. War nicht gut.

Bin ja nun seit kurzem 3 Jahre alt und dachte mir, ich checke mal, ob ein Jahr mehr auch mehr Stimme gibt. Gibt’s nicht. Jörg hat zurückgeknurrt, mich geschnappt und in mein Bett gebracht. Kommentarlos.

Hab‘ ich auch so gemacht. Den habe ich dann nicht mehr abgeschleckt. Ist doch wahr – fürs Knurren wird man hier nicht belohnt, auch Jörg nicht. Denke mir, Jörg ist auch ein Terrier. Sein Kopf ist genau so dick wie meiner.

Also Stubenarrest.

Und nicht nur das. Auch noch Leinenzwang im Garten. Leute: im Gaaarten!!! Andrea sagt: zu meiner Sicherheit. Glaub‘ ich nicht. Andrea sagt: der Zaun ist offen, ich könnte stiften gehen. Zaun offen? Hab‘ ich nicht gesehen, glaub ich nicht. Ich denke, die sind immer noch sauer, weil ich meine Stimme gegen Jörg erhoben habe und lassen mich deshalb nicht machen was ich will.

Und wollen würde ich vieles. Ich kann Euch sagen: hier tun sich tolle Dinge.

Zuerst einmal kam dieser „Hoflieferant“. Hoflieferant ganz sicher deshalb, weil er alles Zeugs vor den Hof gestellt hat.

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Dann ging es hier los …  Aber ich zeige Euch erstmal, wie das hier vorher aussah (*schäm*):

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(Sicht auf die Süd(unkraut)seite)

und: Blick in diesen Weg, auf den kleinen Hang (der gar nicht so wild aussieht, aber weder von oben noch von unten richtig zu pflegen ist; Andrea sagt: irgendwie *liegt* man immer mittendrin)

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Wie Andrea sagt: die haben gleich mal den Zaun aufgemacht (von mir aus kann der weg bleiben – ich kenne doch den Weg ins Feld und zurück). Alles Grün, was da so im Wege war, haben die weggenommen und dann gings richtig schnell vorwärts. Graben doch zwei Leute meinen Garten um! Ihr erinnert Euch? Ich darf hier nicht die Krallen in den Rasen stecken (sagt Jörg) – die dürfen, und kriegen auch noch Geld dafür (ich tät’s umsonst).

Und mit was für grossen Krallen die hier ankamen, Baggerkrallen.  Schwups war mein Hang weg und die Erde lag wie große Berge vor der Terrasse:

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Große Berge aus Sicht eines Cairns, ich konnt‘ nicht mehr drüber gucken.

Ein paar fette Steine haben sie aus dem alten Hang gezogen (die waren da, damit der Hang nicht wegrutscht – versteh‘ ich nicht, den hätte doch der Zaun aufgefangen … ) und vorne angelegt; wir haben da jetzt einen richtig hübschen Bogen bekommen:

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Gestern hat es hier geregnet. Nur 1x – den ganzen Tag lang. Trotz- dem stand die Mauer abends …

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und Daniel war am Steineklopfen (Eckverbindungen für die Mauer, Andrea war ganz beeindruckt, wie toll und exakt der Daniel das kann – ganz von Hand, nix Maschine; Daniel sagt: auch das lernt man, wenn man Gärtner lernt!):

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Und heute habe ich schon wieder ganz viel Erde in diesem neuen Hang liegen, da, wo mal meine neue Wiese hinkommt (die, von der Jörg sagt, dass da graben tabu sei, er da keinen Golfplatz wolle und son‘ Zeugs – Mensch denkt, Hund lenkt … nämlich das Augenmerk auf’s Grün – wenn es dann da ist):

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Und so sieht die Treppe nun aus, die vom Teich nach oben geht:

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Hier die Minitreppe nach unten. Uiii – da geht’s toll um’s Eck, da kann ich dann mit Jörg verstecken spielen :-).

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Andrea freut sich nun, dass der Garten zu Pfingsten nicht mehr ganz so schlimm aussieht (Baustelle darf man ruhig sehen) und ich warte darauf, dass dieser Zaun da wieder zu geht, damit auch ich wieder übers Grundstück fetzen kann.

Jörg sagte schon: „Elisabeth – da passt du dann aber auf! Nicht dass du von der Mauer fällst„. Meeensch, ich bin doch nicht blöd. Ich werde schnell sehen, dass das mit dem Abspringen da nicht mehr drin ist (nicht dass ich noch auf dem Asphalt bei der Nachbarin lande).

 

Liebe Grüße und Euch allen schon heute: frohe Pfingsten!

 

Eure

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Bye-bye Norddeutschland

Andrea könnt‘ zwar noch ’nen Tag bleiben – aber Jörgs Holz ruft.  Andrea hat im Vorbeifahren in Barsinghausen noch den Bäckerladen leergekauft (das Auto duftet nun nach Brot) und in Steinhude bei Schweers etwas Räucherfisch fürs Abendessen gefangen. Das war’s für dieses Mal …

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Wir sind nun auf der A2 unterwegs, und das mit einer durchgeknallten Bordelektronik. Vorne bei Jörg (er sitzt am Steuer) leuchten so lustige  Lämpchen. Andrea sagt: Macht nix – wer weiß schon, ob wirklich all das kaputt ist, was die Elektrotante da so zeigt. Gas tut. Bremsen auch (die sollen Jauch ausgefallen sein) – vielleicht weiß die Elektrotante ja nicht, was sie so redet (so wie die Navitante). Also: nicht verrückt machen lassen! Na – ICH bin eh‘ nicht aus der Ruhe zu bringen …  Anders meine Leute, insbesondere Andrea, die hat sich über unser zweites Hotel geärgert 👺. Dazu dann mehr, wenn wir wieder Zuhause sind …

Cairnentspannt Eure

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Ich in Steinhude

Nach dem Nordmannsturm ging’s in die Daunen – Nachmittagsschläfchen 😗.  Und dann haben Andrea und Jörg mich nach Steinhunde gefahren. Musste doch tatsächlich Böötchen fahren. Kenn‘ ich schon, find‘ ich nicht so dolle, wurde aber wieder nicht gefragt. Da hockte ich dann auf dem Steinhuder Meer …

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Dafür tauche  ich nachher noch in den „Fuchsbau“ (Hotelbar ) ab – auf der  Jagd  nach einem Feierabendbierchen … 😉 …